Es ist ungeheuerlich. Erst invadiert der Westen geschlossen Syrien mit Söldnern, es wird gemordet und vergewaltigt nach Lust und Laune unter dem Beifall der West- Medien, es wird gründlich zerstört, hunderttausende Tote und Millionen Flüchtlinge werden geschaffen, unschätzbare Kulturgüter vernichtet und jetzt wird versucht, das Land auch noch um seine künftige Intelligenz zu bestehlen. Man nennt es 'Wir bilden Leute aus', ja und impft sie mit neo-con-Gedankengut, um das Land von innen heraus zu zerstören und am Ende doch noch als Marionette an sich binden zu können. Immer neue Sauereien werden ausgeknobelt, nur auf die Idee, den Menschen dort zu helfen mit sehr benötigten Arzneien, Nahrungsmitteln, Material zum Wiederaufbau etc., darauf kommen sie nicht. Es ist einfach widerlich.
Leadership for Syria
18.12.2015
Eine ausgewählte Elite
Das Programm "Leadership for Syria" ist vom Deutschen
Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Herbst 2014 gestartet worden. Es
zielt erklärtermaßen darauf ab, "eine ausgewählte Elite zukünftigen
syrischen Führungspersonals" darauf vorzubereiten, "das künftige Syrien
gesellschaftlich, politisch, wissenschaftlich und ökonomisch ...
maßgeblich mitzugestalten".[1] Dazu hat der DAAD mit Unterstützung des
Auswärtigen Amts 200 Hochschulstipendien an Syrer vergeben, die entweder
noch in Syrien lebten oder in die unmittelbaren Nachbarstaaten
(Libanon, Jordanien, Türkei) bzw. nach Deutschland geflohen waren.
Weitere Stipendien werden von den Bundesländern Baden-Württemberg (50)
und Nordrhein-Westfalen (21) finanziert. Neben einem einführenden
Sprachkurs umfassen die Stipendien des Bundes und Nordrhein-Westfalens
ein obligatorisches Begleitprogramm, das den syrischen Eliten in spe
"grundlegende und anwendbare Kenntnisse und Fähigkeiten aus
Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Sozialwissenschaften sowie
Handlungskompetenzen vermittelt".[2] Um sicherzustellen, dass die
Stipendiaten ihre neu erworbenen Kompetenzen tatsächlich in Syrien
einbringen, sobald dies möglich ist, hat der DAAD ihnen bereits bei
ihrer Bewerbung eine präzise Beschreibung verlangt, wie sie "mit ihrem
akademischem Wissen und ihren akademischen Fähigkeiten dazu beitragen"
wollen, "nach dem Ende des Konflikts ihr Land wiederaufzubauen".[3]