19. Dezember 2018
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| Kurden-Militzen - neues Kanonenfutter |
Muss jetzt nicht Putin seine Politik endgültig als gescheitert ansehen? Man kann eine verlauste und verwanzte Bude nicht nur ein bisschen ausräuchern. Das Viehzeug ist schneller wieder da und noch aggressiver als man gucken kann. Nach dem Abschuss des russischen Flugzeuges durch die Türken hat Putin eine korrekte Politik formuliert. „Wir werden auch den letzten Terroristen aufspüren und vernichten, der Syrien zugrunderichten will.“ Er versprach Assad moderne Waffen, die S-400, als Schutz vor feindlichem Bombenterror (zum wievielten Male?), aber die Syrer haben sie wieder nicht bekommen. Sie müssen erdulden, dass die Israelis nach Lust und Laune den Großraum von Damaskus bombardieren,womit sie schon anfangs des Krieges begannen. Was ist das für ein Deal, den Putin mit der Kanaille in Tel Aviv geschlossen hat. Da herrscht TIEFSTES Schweigen.
Stattdessen begannen eine Kette von Bocksprüngen. Die Provinz Idlib ließ man links liegen und wollte zuerst Aleppo einnehmen, was durchaus Sinn machte, da Aleppo die 2. größte Stadt Syriens und das industrielle Zentrum ist. Danach ließ man Raqqa links liegen und widmete sich Deir Rezzor am Euphrat, eine Stadt, die seit Beginn des Krieges von einer heldenmütigen Besatzung gegen eine große Übermacht gehalten wurde. Dort half Russland bei der Befreiung noch mit und dann packte es seine Sachen. Das ISIS-Zentrum Raqqa war immer noch in der Hand der ISIS, auch noch der Nordosten, der Nordwesten mit Idlib und im Süden an der Grenze zu Jordanien gab es doch auch noch ein paar ISIS-Ratten-Nester.
