Da
sieh mal einer an – da finde ich heute zufällig einen Artikel, den
ich 2008 geschrieben habe, aber nicht sagen kann, ob und wo ich den
veröffentlicht habe. Im Netz und auf meinem Blogg kann ich nichts
finden, da ich ihn damals noch nicht hatte. Also blieb er unbeachtet
über 12 Jahre lang liegen.
Nun
muss ich den 8-Seiten-Text nochmals tippen, aber es lohnt sich. Am
Ende könnt ihr mir sagen, was sich groß verändert hat in der
Zwischenzeit.
Von
Stiefelleckern und Fersenbeißern
Einar Schlereth
19. März 2008
![]() |
| 37 Militärbasen allein auf Okinawa |
Gestern landete der Artikel
“The Rape of Okinawa” von Chalmers Johnson (Die Vergewaltigung
auf Okinawa) in meiner mailbox. Er berschreibt die ständig
wiederkehrenden Vergewaltigungen japanischer Mädchen und Kinder
durch amerikanische Gis, die Belästigung japanischer Frauen, die
Schlägereien in Bars, bewaffnete Überfälle, Betrügereien,
Schießereien und sonstiges.Seit 63 Jahren hat es 92 500
Zwischenfälle dieser Art gegeben, rund 1500 pro Jahr, mehr als 4 pro
Tag. Und was tut Japans Regierung dagegen? So gut wie nichts. Diese
Herren mümmeln lahme Proteste in ihre Bärte, die Amerikanier
schicken eine flaue Entschuldigung und – es bleibt alles beim
alten.
Der Grund? Allein auf Okinawa gibt es 37 US-Militärbasen. Und wo sich die Amis einmal festgebissen haben, da lassen sie nie mehr los. Und daher wälzen sich die Japaner seit 63 Jahren im Staub und schlecken die Stiefel der Ami-Soldateska.
Ein anderer Aspekt dieser Tatsache ist, was unsere ach so fortschrittlichen, militanten Feministinnen dazu sagen. Nun was? Nichts. Niemals. Reinste Totenstille. Die jammern und jaulen über die Unterdrückung der Frauen in islamischen Ländern und stellen sich aber im Grunde auf die Seite der GI's, die doch “im Irak und in Afghanistan die Demokratie bringen und die Befreiung der Frauen”, in einem Kampf, den ihre amerikanische Sister Hillary noch zu intensivieren versprochen hat.
Nun ja, sie äffen eben nur die großen Häuptlinge in den Medien und der Politik nach, die seit über 60 Jahren auch nichts anderes tun, als die amerikanischen Stiefel zu lecken, mit wenigen rühmlichen Ausnahmen wie der Kulturchefin des ‘Aftonbladet’ Åsa Linderborg.
Die eifrigsten Arschkriecher unserer professionellen US- Stiefellecker sind natürlich die Deutschen, denn die haben ja wie die Japaner auch immer noch nach 60 Jahren amerikanische Besatzungstruppen im Land, aber sie behaupten steif und fest, dass sie unabhängig seien. Hahaha. Sie haben ihre Lektion gründlich gelernt. Sie dürfen ein bisschen Demokratie spielen, aber wehe, sie übertreten den Rand des Sandkastens. Und das Beispiel macht natürlich Schule. Wenn große Nationen wie Deutschland und Japan kriechen, denken die kleineren Länder selbstverständlich, dass sie es erst recht müssen.
Von Adenauer über Erhard, Brand, Kohl, Schmidt bis Merkel standen sie alle stramm vor den Amis. Vor allem müssen sie wieder und wieder beweisen, dass sie wirkliche Demokraten sind, indem sie ganz wild in anti-Kommunismus machen. Adenauer wäre am liebsten sofort losmarschiert gen Osten, gegen den Erbfeind, die Russen, die obendrein Kommunisten waren.
Für das Ziel hat er gern sein Vaterland verraten und Stalin die kalte Schulter gezeigt, als jener den Deutschen schon damals, Anfang der 50-er Jahre die Wiedervereinigung anbot.
Er gab den Ton an für die Hetze gegen die Russen. Ausgerechnet gegen die Russen, denen allein wir die Befreiung von dem Nazi-Joch zu verdanken haben. Die Russen, die den Europäern nie etwas getan haben (mit einer Ausnahme im 1. Weltkrieg, als sie von Churchill, der Queen und Co. gegen den Kaiser Wilhelm gehetzt wurden), die aber ständig von den Europäern invadiert wurden, die dabei immer wieder auf Granit beißen. Von den Schweden unter ihrem von allen Nazis hochverehrten König Karl XII, dann unter Napoleon, nach der Oktoberrevolution von 16 westlichen Nationen (inkl. den Deutschen) und endlich von Hitler. Aber die Russen sind die Aggressoren, die Expansionisten, die erzbösen Buben, denen man nicht trauen kann und darf.
In diese Kerbe haben sie alle geschlagen, ob konservativ oder liberal oder humanistisch oder christlich oder sozialdemokratisch (die besonders) – in dem Punkt waren sich alle rührend einig. Und da die Russen ein für allemal die “Achse des Bösen” waren, brauchte man nicht hinsehen, was die Amis machten. Die konnten in aller Ruhe und mit unserer Hilfe an die 100 Kriege nach dem 2. Weltkrieg führen mit ca. 15 Millionen Toten, die meisten auf der Gegenseite und auf der eigenen Seite bloß Schwarze und armes Pack, was nicht weiter schlimm war. Die konnten und können bis heute nach Herzenslust vergewaltigen, foltern, töten, aushungern, bomben und zerstören und stehlen (das vor allem) und bekommen von uns noch reichlich Applaus.
Und wenn es sich bei den Feinden der USA um richtig kleine, schwache und am Boden liegende Länder handelt, dann verwandeln sich unsere Arschkriecher und Stiefellecker in bösartige kleine bissige Köter, die im Schutz von Herrchen dem Feind tapfer an die Fersen gehen. Kuba, Irak, Venezuela, Nicaragua, Zimbabwe, Serbien, Afghanistan. Und Nord-Korea natürlich. Man weiß doch - “Achse des Bösen” und so. Ein Hohn auf die Geschichte, da die Koreaner immerhin zu den Siegern des 2. Weltkriegs gegen den Faschismus gehörten, wie auch die Serben übrigens.
Ja, richtig. Jetzt geht es ja auch um den Kampf gegen den Terrorismus und die Terroristen sind, wie jeder weiß, die Muslime. Die auch den Europäern nie etwas getan haben, ganz im Gegenteil, nur Gutes. Wie etwa durch die Rettung der griechischen Kunst und Literatur, die von den Christen fast ausgerottet wurde. Oder später dann in Spanien, wo sie von Christen und Juden als Befreier begrüßt wurden wegen der bestialischen Unterdrückung durch die christlichen Könige.
Hingegen haben die Christen über die Jahrhunderte hinweg ständig die Moslems überfallen, ermordet, beraubt – zuerst im Mittelalter mit den endlosen Kreuzzügen, dann auf dem Höhepunkt des Kolonialismus. Als die Europäer sich dann mal wieder untereinander in die Haare gerieten, durften die Muslime aus aller Welt dann an der Seite der Kolonialisten den Kopf hinhalten gegen das Heilige Versprechen, danach die Unabhängigkeit zu erhalten. Nun ja, was als heilig im Munde der Christen zu halten ist, das kennt man ja. Meineid, Betrug und Verrat. Und als Krönung dann raubten ihnen die jüdischen Zionisten auch noch Palästina. Ausgerechnet die Juden die über Jahrtausende bei den Moslems eine Heimstatt und Zuflucht vor der “Religion der Liebe” fanden.
Sie, die gerade der brutalen Verfolgung durch Hitler entgangen waren, machten sich umgehend an die ethnische Reinigung Palästinas, schlugen die Palästinenser tot, erschossen sie, verjagten sie, raubten ihre Häuser, ihren Besitz, das Land und wurden mit unserer, von schlechtem Gewissen beflügelten tatkräftigen Hilfe zur stärksten Militärmacht im Nahen Osten und zur 3-größten Atommacht der Welt. Und genau wie ihre Busenfreunde, die Amis, führen sie seit 60 Jahren nichts als Krieg, vor allem mit großer Tapferkeit gegen die wehrlosen palästinensischen Kinder, Frauen, Alten und Jungen bomben, morden und foltern sie nach Herzenslust, während die Welt desinteressiert zuschaut oder gar applaudiert. Nicht nur den Palästinensern ergeht es übel, sondern auch den Christen, die verprügelt werden, deren Bischöfe bespuckt werden, deren Heiligtümer zerstört und beschossen werden. Hat der deutsche Rottweiler in Rom protestiert? Oh nein, vor den Zionisten muss selbst der allmächtige Papst kuschen, sonst bekommt er es mit dem großen Bruder zu tun.
Der Grund? Allein auf Okinawa gibt es 37 US-Militärbasen. Und wo sich die Amis einmal festgebissen haben, da lassen sie nie mehr los. Und daher wälzen sich die Japaner seit 63 Jahren im Staub und schlecken die Stiefel der Ami-Soldateska.
Ein anderer Aspekt dieser Tatsache ist, was unsere ach so fortschrittlichen, militanten Feministinnen dazu sagen. Nun was? Nichts. Niemals. Reinste Totenstille. Die jammern und jaulen über die Unterdrückung der Frauen in islamischen Ländern und stellen sich aber im Grunde auf die Seite der GI's, die doch “im Irak und in Afghanistan die Demokratie bringen und die Befreiung der Frauen”, in einem Kampf, den ihre amerikanische Sister Hillary noch zu intensivieren versprochen hat.
Nun ja, sie äffen eben nur die großen Häuptlinge in den Medien und der Politik nach, die seit über 60 Jahren auch nichts anderes tun, als die amerikanischen Stiefel zu lecken, mit wenigen rühmlichen Ausnahmen wie der Kulturchefin des ‘Aftonbladet’ Åsa Linderborg.
Die eifrigsten Arschkriecher unserer professionellen US- Stiefellecker sind natürlich die Deutschen, denn die haben ja wie die Japaner auch immer noch nach 60 Jahren amerikanische Besatzungstruppen im Land, aber sie behaupten steif und fest, dass sie unabhängig seien. Hahaha. Sie haben ihre Lektion gründlich gelernt. Sie dürfen ein bisschen Demokratie spielen, aber wehe, sie übertreten den Rand des Sandkastens. Und das Beispiel macht natürlich Schule. Wenn große Nationen wie Deutschland und Japan kriechen, denken die kleineren Länder selbstverständlich, dass sie es erst recht müssen.
Von Adenauer über Erhard, Brand, Kohl, Schmidt bis Merkel standen sie alle stramm vor den Amis. Vor allem müssen sie wieder und wieder beweisen, dass sie wirkliche Demokraten sind, indem sie ganz wild in anti-Kommunismus machen. Adenauer wäre am liebsten sofort losmarschiert gen Osten, gegen den Erbfeind, die Russen, die obendrein Kommunisten waren.
Für das Ziel hat er gern sein Vaterland verraten und Stalin die kalte Schulter gezeigt, als jener den Deutschen schon damals, Anfang der 50-er Jahre die Wiedervereinigung anbot.
Er gab den Ton an für die Hetze gegen die Russen. Ausgerechnet gegen die Russen, denen allein wir die Befreiung von dem Nazi-Joch zu verdanken haben. Die Russen, die den Europäern nie etwas getan haben (mit einer Ausnahme im 1. Weltkrieg, als sie von Churchill, der Queen und Co. gegen den Kaiser Wilhelm gehetzt wurden), die aber ständig von den Europäern invadiert wurden, die dabei immer wieder auf Granit beißen. Von den Schweden unter ihrem von allen Nazis hochverehrten König Karl XII, dann unter Napoleon, nach der Oktoberrevolution von 16 westlichen Nationen (inkl. den Deutschen) und endlich von Hitler. Aber die Russen sind die Aggressoren, die Expansionisten, die erzbösen Buben, denen man nicht trauen kann und darf.
In diese Kerbe haben sie alle geschlagen, ob konservativ oder liberal oder humanistisch oder christlich oder sozialdemokratisch (die besonders) – in dem Punkt waren sich alle rührend einig. Und da die Russen ein für allemal die “Achse des Bösen” waren, brauchte man nicht hinsehen, was die Amis machten. Die konnten in aller Ruhe und mit unserer Hilfe an die 100 Kriege nach dem 2. Weltkrieg führen mit ca. 15 Millionen Toten, die meisten auf der Gegenseite und auf der eigenen Seite bloß Schwarze und armes Pack, was nicht weiter schlimm war. Die konnten und können bis heute nach Herzenslust vergewaltigen, foltern, töten, aushungern, bomben und zerstören und stehlen (das vor allem) und bekommen von uns noch reichlich Applaus.
Und wenn es sich bei den Feinden der USA um richtig kleine, schwache und am Boden liegende Länder handelt, dann verwandeln sich unsere Arschkriecher und Stiefellecker in bösartige kleine bissige Köter, die im Schutz von Herrchen dem Feind tapfer an die Fersen gehen. Kuba, Irak, Venezuela, Nicaragua, Zimbabwe, Serbien, Afghanistan. Und Nord-Korea natürlich. Man weiß doch - “Achse des Bösen” und so. Ein Hohn auf die Geschichte, da die Koreaner immerhin zu den Siegern des 2. Weltkriegs gegen den Faschismus gehörten, wie auch die Serben übrigens.
Ja, richtig. Jetzt geht es ja auch um den Kampf gegen den Terrorismus und die Terroristen sind, wie jeder weiß, die Muslime. Die auch den Europäern nie etwas getan haben, ganz im Gegenteil, nur Gutes. Wie etwa durch die Rettung der griechischen Kunst und Literatur, die von den Christen fast ausgerottet wurde. Oder später dann in Spanien, wo sie von Christen und Juden als Befreier begrüßt wurden wegen der bestialischen Unterdrückung durch die christlichen Könige.
Hingegen haben die Christen über die Jahrhunderte hinweg ständig die Moslems überfallen, ermordet, beraubt – zuerst im Mittelalter mit den endlosen Kreuzzügen, dann auf dem Höhepunkt des Kolonialismus. Als die Europäer sich dann mal wieder untereinander in die Haare gerieten, durften die Muslime aus aller Welt dann an der Seite der Kolonialisten den Kopf hinhalten gegen das Heilige Versprechen, danach die Unabhängigkeit zu erhalten. Nun ja, was als heilig im Munde der Christen zu halten ist, das kennt man ja. Meineid, Betrug und Verrat. Und als Krönung dann raubten ihnen die jüdischen Zionisten auch noch Palästina. Ausgerechnet die Juden die über Jahrtausende bei den Moslems eine Heimstatt und Zuflucht vor der “Religion der Liebe” fanden.
Sie, die gerade der brutalen Verfolgung durch Hitler entgangen waren, machten sich umgehend an die ethnische Reinigung Palästinas, schlugen die Palästinenser tot, erschossen sie, verjagten sie, raubten ihre Häuser, ihren Besitz, das Land und wurden mit unserer, von schlechtem Gewissen beflügelten tatkräftigen Hilfe zur stärksten Militärmacht im Nahen Osten und zur 3-größten Atommacht der Welt. Und genau wie ihre Busenfreunde, die Amis, führen sie seit 60 Jahren nichts als Krieg, vor allem mit großer Tapferkeit gegen die wehrlosen palästinensischen Kinder, Frauen, Alten und Jungen bomben, morden und foltern sie nach Herzenslust, während die Welt desinteressiert zuschaut oder gar applaudiert. Nicht nur den Palästinensern ergeht es übel, sondern auch den Christen, die verprügelt werden, deren Bischöfe bespuckt werden, deren Heiligtümer zerstört und beschossen werden. Hat der deutsche Rottweiler in Rom protestiert? Oh nein, vor den Zionisten muss selbst der allmächtige Papst kuschen, sonst bekommt er es mit dem großen Bruder zu tun.
