Auf Grund eigenen Erlebens, aber auch durch Schicksale nahestehender Personen hat sich Felix ausgiebig Gedanken über dieses Thema gemacht. Da ich lange Jahre einen Spenderausweis in meiner Brieftasche bei mir hatte, ihn wegen einigen dieser Überlegungen vor 20 Jahren zerriss, fand ich seinen Bericht besonders interessant. Deswegen stelle ich ihn mit seiner Zustimmung hier zur Diskussion.
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| Organspendung |
15. Oktober 2014
Es geht um organspende über die ich lange nachgedacht habe. ich habe inzwischen ernsthafte bedenken wie andere auch, auch durch eigenes erleben. wenn man bedenkt, das es nur lebendspenden gibt und der sog. hirntod eine juristisch-medizinische fiktion ist, geschaffen nur für den zweck der organspende, sollte man aufhorchen. mit einer organspende wird immer ein lebender organismus gewaltsam zu tode gebracht, ein wirklich toter kann nicht spenden.
andererseit sind durch organspenden unzählige leben gerettet worden, das muss jeder fraglos anerkennen. nur die dahinterstehenden methoden und interessen müssen abgefragt werden. sicher ging es primär bei der erfindung der spende um humanitäre gründe. das ist sicherlich inzwischen handfesten finaziellen gewichen, ein milliardenmarkt hat sich entwickelt und vornehmlich die 'dritte welt' und opfer
kriegerischer konflikte werden im wahrsten sinne des wortes brutal ausgeweidet. wie schön, dass es ein jederzeit zuschaltbares humanitäres gewissen gibt.
