Einige Fragen drängen sich auf. Wieso hat man all die Jahre fast nichts über Ghouta gehört, nicht einmal, dass es ein Teil von Damaskus ist. Hätte die Einnahme von Ghouta nicht von gleicher Prioriät wie Aleppo sein müssen wegen der Nähe zur Hauptstadt, wo wichtige Ministerien und die Regierung in Reichweite der Raketen waren? Und wieso ist es nicht möglich, die Stromzufuhr in jene Viertel derart zu reduzieren, um nicht ganze Waffenfabriken betreiben zu können. Das ist doch meiner Meinung nach von jeder Haupt-Schaltzentrale aus möglich, selbst hier auf dem Land.
Patrick Paulov
21. Februar 2018
Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth
Die Berichterstattung diese Woche aus Ost-Ghouta in Damaskus erinnert an die Berichte aus Ost-Aleppo im Herbst 2016. Parteiische Stimmen werden kritiklos wiedergegeben. Niemand erzählt, wer die «Rebellen» in Ost - Ghouta sind oder über deren Sharia-Staat und die Raketen auf Zivilisten. Hier folgen sieben Punkte über Ost-Ghouta, die man unbedingt kennen muss.
Der Krieg in Syrien geht in das siebte Jahr. Bei jedem Luftangriff, bei jedem Kampf auf der Erde und bei jedem Raketenangriff gibt es neue Opfer und es werden Gebäude und Infrastruktur zerstört. Syrien und sein Volk sind in desperatem Bedarf nach einem Ende des blutigen Krieges und nach einem massiven Einsatz zum Wiederaufbau.
Der Dialog-Kongress im russischen Sotschi am 30. Januar war ein hoffnungsvoller Schritt auf dem Weg zum Frieden. Der zeigte, dass die syrische Regierung sowie Teile der politischen und bewaffneten Opposition das Gespräch und parlamentarische Wahlen als Lösung für die Zukunft sehen.
Aber es gibt ernste Hindernisse auf dem Weg. Eins der Hindernisse ist Ost-Ghouta.
Der Krieg in Syrien geht in das siebte Jahr. Bei jedem Luftangriff, bei jedem Kampf auf der Erde und bei jedem Raketenangriff gibt es neue Opfer und es werden Gebäude und Infrastruktur zerstört. Syrien und sein Volk sind in desperatem Bedarf nach einem Ende des blutigen Krieges und nach einem massiven Einsatz zum Wiederaufbau.
Der Dialog-Kongress im russischen Sotschi am 30. Januar war ein hoffnungsvoller Schritt auf dem Weg zum Frieden. Der zeigte, dass die syrische Regierung sowie Teile der politischen und bewaffneten Opposition das Gespräch und parlamentarische Wahlen als Lösung für die Zukunft sehen.
Aber es gibt ernste Hindernisse auf dem Weg. Eins der Hindernisse ist Ost-Ghouta.
Um zu verstehen, warum die syrische Regierung die Armee einsetzt, um Ost-Ghouta zurückzuerobern, sind folgende Punkte wichtig.
1. Die östlichen und nördlichen Vorstädte von Groß-Damaskus wurden von den bewaffneten Gruppen 2012 und 2013 eingenommen. Das geschah in einer Zeit, als die sogenannten Rebellen massive Unterstützung von außen bekamen und als die Golfstaaten und die Westländer zusammen sorgfältig die Syrer auswählten, die das Land nach Bashar al-Assads Fall führen sollten.
Der Fall kam nie. In den vergangenen Jahren dagegen verlor die «Opposition» die meisten ihrer Gebiete. Ost-Ghouta war eine Ausnahme.
2. Die mächtigste bewaffnete Gruppe in Ost-Ghouta heißt Jaish al-Islam. Deren Ziel ist es, die Assad-Regierung und Syriens säkulare Staatssmacht zu stürzen und einen islamistischen Staat zu errichten mit dem Sharia-Gesetz als Grundlage. Jaish al-Islam wurde 2013 gebildet von etwa 50 sunnitischen Extremisten-Gruppen auf Initiative und mit dem Geld aus Saudiarabien. Der Gründer der Gruppe ist Zahran Alloush wurde bekannt durch seine Hasstiraden gegen Shia-Moslems und Alawiten, was gefilmt und im Internet verbreitet wurde.
Jaish al-Islams größter Konkurrent um die Macht in Ost-Ghouta ist Faylaq al-Rahman. Das ist auch eine Extremisten -Gruppe, die mit Hilfe aus Katar gegründet wurde und Verbindungen zu Gruppen hat, die vom Westen und der al-Qaida-Gruppe Jabhat al -Nusrah unterstützt werden.
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| Verbrecher Alloush |
Jaish al-Islams größter Konkurrent um die Macht in Ost-Ghouta ist Faylaq al-Rahman. Das ist auch eine Extremisten -Gruppe, die mit Hilfe aus Katar gegründet wurde und Verbindungen zu Gruppen hat, die vom Westen und der al-Qaida-Gruppe Jabhat al -Nusrah unterstützt werden.
