17. November 2018
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
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| Der Felsen von Gibraltar, ein russischer Flugzeugträger, ein UBoot und ein Kreuzer. |
Die USA verliert langsam, aber sicher die Kontrolle
über Europas militärische und ökonomische Zukunft. Obendrein
verliert auch die NATO Allianz – die ihren erklärten
Gründungszweck verlor, als die UdSSR kollabierte und der Warschauer
Pakt mit ihr – an Dampf. Historisch finanzierten die USA
die NATO und auf andere Weise subventionierten sie die
westeuropäischen Militärpotentiale auf Grund des anti-Kommunismus
und der transatlantischen Kooperation – aber die Kapazität zur
Finanzierung der NATO ihrerseits basierte auf der Beherrschung der
Ökonomie Europas durch das Kapital in New York und London. [Wir
verstehen, was gemeint ist. D. Ü.]
Folglich ist es in der schlussendlichen Analyse nicht ganz akkurat zu sagen, dass die USA Europas kollektive Armeen subventionierte, sondern vielmehr so, dass die USA Kapital aus Europa heraussaugte und aus der dritten Welt, ermöglicht durch die Europa-USA Beziehung, wovon ein Teil dann zurück in die ‘Verteidigung’ Europas gesteckt wurde. Aber mehr als der Hilfe für die verschiedenen nationalen Armeen platzierte die USA auch hunderte Basen und Militäranlagen in ganz Westeuropa, bemannt mit amerikanischen Soldaten, was Kritiker zunehmend eine Besatzung nennen. Der 2. Weltkrieg endete vor mehr als 70 Jahren, der Kalte Krieg endete vor 30 Jahren, doch die USA beherrscht militärisch immer noch Westeuropa. Aber die Dinge ändern sich und sie ändern sich schnell.
Aber was bedeutet die jüngste Erlaubnis, den Hafen von Ceuta anzulaufen, direkt gegenüber von der Gibraltar-Straße gelegen, seitens der spanischen Behörden für die Schiffe der russischen Marine?
Nach Meinung britischer Analytiker und dem Berater Nile Gardiner hat Spanien der NATO ein Messer in den Rücken gerammt, als es die Passage von drei Schiffen der Russischen Navy über Ceuta erlaubte: ein anti-Raketen-Kreuzer, einen Schlepper und einen Öltanker. Sein Kollege und Landsmann Luke Coffey seinerseits beschrieb die Handlung von Madrid als «äußerst unverantwortlich». [Ach so, sind wir also schon im Krieg? D. Ü.]
Die Rhetorik der Briten widerspricht stark der spanischen. «Die Russische Flotte kehrt nach drei Wochen nach Ceuta zurück,» schrieb die Zeitung ‘El Pais’ in sehr neutralem Ton und notierte, dass der Besuch «nur drei Tage nach» dem Besuch des russischen Außenministers Sergej Lawrow in der spanischen Hauptstadt kommt.
Folglich ist es in der schlussendlichen Analyse nicht ganz akkurat zu sagen, dass die USA Europas kollektive Armeen subventionierte, sondern vielmehr so, dass die USA Kapital aus Europa heraussaugte und aus der dritten Welt, ermöglicht durch die Europa-USA Beziehung, wovon ein Teil dann zurück in die ‘Verteidigung’ Europas gesteckt wurde. Aber mehr als der Hilfe für die verschiedenen nationalen Armeen platzierte die USA auch hunderte Basen und Militäranlagen in ganz Westeuropa, bemannt mit amerikanischen Soldaten, was Kritiker zunehmend eine Besatzung nennen. Der 2. Weltkrieg endete vor mehr als 70 Jahren, der Kalte Krieg endete vor 30 Jahren, doch die USA beherrscht militärisch immer noch Westeuropa. Aber die Dinge ändern sich und sie ändern sich schnell.
Aber was bedeutet die jüngste Erlaubnis, den Hafen von Ceuta anzulaufen, direkt gegenüber von der Gibraltar-Straße gelegen, seitens der spanischen Behörden für die Schiffe der russischen Marine?
Nach Meinung britischer Analytiker und dem Berater Nile Gardiner hat Spanien der NATO ein Messer in den Rücken gerammt, als es die Passage von drei Schiffen der Russischen Navy über Ceuta erlaubte: ein anti-Raketen-Kreuzer, einen Schlepper und einen Öltanker. Sein Kollege und Landsmann Luke Coffey seinerseits beschrieb die Handlung von Madrid als «äußerst unverantwortlich». [Ach so, sind wir also schon im Krieg? D. Ü.]
Die Rhetorik der Briten widerspricht stark der spanischen. «Die Russische Flotte kehrt nach drei Wochen nach Ceuta zurück,» schrieb die Zeitung ‘El Pais’ in sehr neutralem Ton und notierte, dass der Besuch «nur drei Tage nach» dem Besuch des russischen Außenministers Sergej Lawrow in der spanischen Hauptstadt kommt.
