Das Rindvieh im
Weißen Haus vergisst nur regelmäßig, inwiefern und wie und wo
Nordkorea die USA oder sonst jemanden attackiert oder schikaniert hat
in dem Maße, wie sich das die USA seit 70 Jahren herausnimmt. Das
ist doch der springende Punkt, um den er und die Medien ständig
herumschleichen. Noch schändlicher ist eigentlic, dass die übrige
Welt diesen US-Terror gegen so ein kleines Land toleriert. Obendrein
würde bei jedem derartigen Schlag zehntausende oder mehr der eigenen
Alliierten dran glauben müssen. Collateral damage natürlich.
Zynischer geht es nicht. Aber die Südkoreaner machen ja mit.
Trump erwägt
„Blutige Nase“-Schlag gegen Nordkorea
Peter Seymonds
6. Februar 2018
Aus dem Endlischen:
Einar Schlereth
Die Trump Verwaltung
oder eine mächtige militärische – Geheimdienst-Fraktion drängt
auf einen präventiven Militärschlag gegen Nordkorea nach oder
möglicherweise während der Winterolympiade, die am Freitag beginnen
soll. [Ganz nach dem Olympischen Vorbild in Griechenland, wo während
der Spiele jede Kampfhandlung verboten war. D. Ü.]
Die „Blutige
Nase“-Option [diese verdammten amerikanischen Verniedlichungen. D.
Ü.] – ein begrenzter Angriff auf das nordkoreanische
Raketenarsenal und die Infrastruktur – wird das Pjöngjang Regime
maßlos entsetzen, dass es sich den Forderungen Washingtons beugt und
seine Atomwaffen zerstört.
Eine unprovozierte
US-Aggression wird jedoch höchst wahrscheinlich eher eine
Erwiderung herausfordern statt einer Unterwerfung mit
unvorhersehbaren Konsequenzen. Selbst wenn atomare Waffen nicht
sofort benutzt werden, wird die Todeszahl allein in Südkorea am ersten Tag auf
zehntausende geschätzt in einem Konflikt, der schnell
die Atommächte China und Russland mit hineinziehen könnte.
Doch so ein Akt der
Rücksichtslosigkeit und Barbarei ist genau das, was diskutiert wird,
debatiert und vorbereitet wird in den höheren Rängen des Weißen
Hauses und des US-Sicherheits-Geheimdienst-Apparates. Innerhalb der spitzenmilitärischen außenpolitischen Kreise ist die
fortgeschrittene Natur der Pläne so gut bekannt, dass sie Furcht und
Opposition hervorruft.
Vergangene Woche
feuerte die Trump-Verwaltung abrupt ihren bereits ernannten
US-Botschafter für Südkorea Victor Cha, nachdem er sich gegen einen
präventiven Schlag auf Nordkorea ausgesprochen hatte. Cha ging
sofort an die Öffentlichkeit und schrieb einen Kommentar in der
Washington Post, in dem er warnte, dass ein US-Angriff 230 000
Amerikaner in Südkorea gefährden würde – ein Äquivalent einer
mittelgroßen Stadt wie Pittsburgh oder Cincinnati.
Ein Brief an Trump
vom vergangenen Freitag, von 18 Senatoren unterzeichnet,
einschließlich Martin Heinrich, der im Komitee für die bewaffneten
Streitkräfte des Senats sitzt, brachte Besorgnis wegen der
Entlassung von Cha zum Ausdruck. Er erklärte, dass eine militärische
Aktion vor Ausschöpfung aller diplomatischen Optionen nicht nur
„extrem unverantwortlich“ wäre, sondern auch „einer
verfassungsmäßigen Basis oder gesetzlicher Autorität entbehren
würde“.