Es gibt wenige Leute wie den Professor Jean-Paul Pougala aus Kamerun, der mir regelmäßig aus dem Herzen spricht. Er schickt seine Artikel regelmäßig an eine Reihe von Leuten per e-mail. Die Quelle am Ende führt also nicht zu seinem Artikel, sondern zu dem amerikanischen Artikel über diese unerhörten Sammlungen der schwarzen Kirchen. Darüber wächst die Empörung in den USA und manche fragen zu Recht, was die Kirchen mit all dem Geld machen. Damit könnte man - nur so zum Beispiel - dafür sorgen, dass alle Menschen auf der Welt in den Genuss von sauberem Trinkwasser kommen. Aber der Gedanke kommt diesen sauberen Seelenhirten wohl nicht einmal im Traum.
Jean-Paul Pougala
aus dem Französischen von Einar Schlereth
9. September 2012
An diesem Sonntag, der Tag des Gebetes für die Christen, verlange ich von jenen, die zu einem Kultort gehen, einen Gedanken an alle unsere schwächsten Menschen zu schenken, denen man verstanden hat, die Angst vor Gott zu verkaufen. Jene, die selbst, wenn sie sich hungrig schlafen legen, immer noch ein Geldstück finden, um den Priester oder Pastor zu mästen.
Einen zweiten Gedanken an die bedürftigen schwarz-amerikanischen Menschen, die den schwarzen Kirchen in 18 Jahren, von 1980 – 2008 die Bagatelle von 480 Mrd. Dollar ausgeschüttet haben, das heisst 240 000 Mrd. FCFA [französische Franken in einigen ehemaligen französischen Kolonien], während ihre Kinder beinahe alle im Gefängnis landeten, aus Mangel an Erziehung; während diese Kinder nicht an die Uni gehen konnten aus Mangel an Geld, niemals eine Reise außerhalb ihres Ghettos gemacht aus Mangel an Kleingeld.