Den Schriftsteller, Künstler und Aktivisten Subhankar Banerjee schätze ich sehr. Wenn ihr auf seinen Namen hier unten klickt, erfahrt ihr mehr über ihn. Hier nun ein sehr guter Artikel von ihm mit wertvollen Quellenangaben. Beeindruckend finde ich auch, dass sowohl er als auch die von ihm zitierte Künstlerin Claudia Andujar ihre lukrativen Karrieren aufgaben, um ihr Leben der Hilfe für indigene Völker und dem Schutz der Umwelt zu widmen. Und beide haben Teilsiege errungen, doch für den großen Sieg werden wir alle gebraucht.
Wie ihr weiter unten seht, musste ich den Titel des Guardian-Artikels ändern, da sich die Zahl 80 als unrichtig herausstellte. Dem Guardian traue ich zu, dass er die Zahl erfunden hat, um Chavez eins auszuwischen (was er zu gern tut), wohl wissend - aber verschweigend - dass Venezuela eine der allerfortschrittlichsten Gesetze zum Schutz der indigenen Bevölkerungen hat. Und nicht nur Gesetze, sondern man hat auch konkrete, fabelhafte Maßnahmen ergriffen.
Subhankar Banerjee
31. August 2012
Es war ein schmerzvoller Tag für mich. Zwei Nachrichten kamen heute früh: eine über das Massaker an 16 Yanomami-Menschen in einer Siedlung am Amazonas und die andere über Obama, der Shell grünes Licht für Ölbohrungen im arktischen Meer gibt. Beides sind Ressourcen-Kriege, die zum Tod führen – von Menschen und/oder Tieren, langsam oder schnell, der eine, um Gold zu bekommen, der andere um Erdöl.
„Ein Massaker von bis zu 80 Yanaomami hat im venzolanischen Staat Amazonas stattgefunden“, berichtete der Guardian. [Diese Nachricht hat sich als falsch herausgestellt – es waren „NUR“ 16 Menschen. Siehe meinen Artikel von gestern.] „Laut örtlichen Zeugen überflog ein bewaffneter Goldgräbertrupp im Hubschrauber die Irotatheri-Siedlung im hochgelegene Ocamo-Gebiet und eröffnete das Feuer und warf Sprengstoff.“