Sonntag, 7. September 2014

Die West-Politik ist konsequent über die Jahre hinweg

Björnbrumm

6. September 2014

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth

Jelzin Wodka
Seht, da schwimmt eine Flasche am Liljeholmskai in Stockholm. Die Marke scheint Jelzin' zu sein. Hm, ist das die Schnapsmarke, die nach dem Säufer-Jelzin benannt wurde? Sieht wirklich so aus.

Erinnert ihr euch an Boris Jelzin, den russischen Präsidenten, den Saufbold und Zerstörer des Vaterlandes, unter dessen Regime das durchschnittliche Lebensalter für Männer in Russland unter das indische Niveau fiel? Das muss eine Leistung gewesen sein, in Friedenszeiten! Und alles andere, das zerstört wurde ... aber den Mann liiiiiiebte der "Westen". Er war ja ihr Mann, er ließ die Zerstörung und die Plünderung weitergehen, ohne ihr ein Ende zu bereiten. Und das obwohl er in anderen Situationen (Tschetschenien) ein eindeutig gewaltbereiter Säufer war.

Aber lasst uns in der Zeit zurückgehen, zum 4. Feruar 1931. Der erste Fünf-Jahres-Plan läuft in der Sowjetunion. Josef Stalin hält eine Rede ("Über die Aufgabe der Betriebsleiter") auf der "ersten Unionskonferenz der Funktionäre der sozialistischen Industrie". Unter anderem sagt er dies in Bezug darauf, dass die Industrialisierung beschleunigt werden muss und dass man nicht warten kann:

Samstag, 6. September 2014

Wat is denn dütt? Auf einmal will Obama Sanktionen aufheben, Merkel will Ukraine nicht mehr ... (update)

Ich möchte hier auf Sakers heutigen Beitrag 'Unterwerfung oder Sieg' vom heutigen Tag verweisen, der im großen und ganzen - aber ausführlicher - dem hier Gesagten entspricht.

Einar Schlereth

6. September 2014
Aleksandr Sachartschenko
Da hört sich doch alles auf! Das ist ja kein Rückzieher, sondern ein salto mortale rückwärts. War alles nur ein kleiner Scherz? Die Sanktionen, die anti-Terror-Operationen in der Ostukraine? Tausende tote Zivilisten - Frauen, Kinder und Alte? Tausende tote Kämpfer der Volksrepubliken Donetsk und Lugansk? 40 000 tote ukrainische Soldaten? 1 Million Zivilisten, die in der Ostukraine ihre Häuser und Wohnungen verloren? War alles nicht so gemeint, wir wollten nur einen kleinen Test machen, wie? In dem Fall ist der Test wohl nicht so ausgegangen, wie ihr euch das vorgestellt habt, wie? Die Armee der Staatsstreich-Banditen in Kiew mitsamt ihrem Faschistenanhang ist von entschlossenen Frauen und Männern in Grund und Boden gehauen worden, diese Milizen haben eine moderne Armee geschlagen und haben so große Beute gemacht, dass sie jetzt eine reguläre Selbstschutzarmee bilden konnten, die ohne weiteres die Bande in Kiew auseinanderjagen könnte.

Sicher gab es einige Hitzköpfe in Novorossija, die gern nach Kiew durchmarschieren wollten. Aber die politische und militärische Führung hat mit Unterstützung von Putin den Weg der Mäßigung und des Friedens eingeschlagen, den Weg, den Putin von Anfang an als den einzig richtigen genannt hat. Aber nein, das wurde wieder und wieder arrogant in den Wind geschlagen. Wurde von dem ohrenbetäubenden Gebrülle in Kiew übertönt: Wir wollen die Colorados (Kartoffelkäfer) in Nowrossija ausrotten, diese Untermenschen mitsamt ihrer Sprache und allem, was russisch ist.
Nun, der Schuss ging nach hinten los. Und zwar mit ungeheurer Vehemenz. Was man zuvor absolut ausgeschlossen hat - mit den "Terroristen" überhaupt nur zu reden - jetzt konnten sie auf einmal nicht schnell genug an den Verhandlungstisch in Minsk kommen, um eine Feuereinstellung zu unterschreiben.

Die Waffenruhe ist gestern um 17.00 Uhr in Kraft getreten und wird seither von allen Seiten eingehalten, nachdem Poroschenko den Befehl zur Feuereinstellung gegeben habe. Womit die Neue Zürcher Zeitung quasi unterstellt, dass der Schokolade-Kasper in Kiew der Friedensfürst gewesen sei. Und Putins Rede mit Barroso wurde einerseits verschwiegen und andererseits lügnerisch verdreht. Es wurde auch ein Gefangenen-Austausch, der schon heute durchgeführt werden soll, vereinbart, der eindeutig zugunsten von Kiew ausfällt, da Novorossija etwa 10 mal so viele Gefangene hat als Kiew. Aber man will die natürlich schnell los werden, um die Nahrungsmittel für die eigene Bevölkerung verwenden zu können. 

Obama, Merkel & Co faseln natürlich wie gewöhnlich viel dummes Zeug - Man müsse sehen, ob der Waffenstillstand von Dauer ist, ob die russischen Phantom-Einheiten wirklich abgezogen werden etc. - um zu kaschieren, dass man mit seinem Abenteuer eine kollossale Niederlage erlitten hat. Auffällig auch, dass über die Krim kein Wort mehr fällt. Man will nur noch sichere Grenzen zu Novorossia. Selbstverständlich gilt es, eine Menge Hürden zu nehmen. Wobei der Schwarze Peter in Kiew liegt und nicht, wie die westlichen Medien insinuieren, bei den Volksrepubliken Donetsk und Lugansk. Die Bevölkerung dort hat genug gelitten und sehnt sich am meisten nach Frieden. Wie genau solch ein Friedensvertrag aussehen wird, ist schwer vorauszusagen. Aber dass er eher dem 7-Punkte-Friedensplan von Putin, den dieser von Donetsk/Lugansk nur weitergegeben hat, ähneln wird als dem Poroschenko-Plan, dürfte klar sein, auch wenn die Faschos in Kiew schon jetzt Zeter und Mordio schreien. Da wird der Westen noch etliche Schwierigkeiten haben, diese bösen Geister, die er rief, unter Kontrolle zu kriegen.


Gestern, 21:38

Obama stellt Aufhebung von Russland-Sanktionen in Aussicht

Obama stellt Aufhebung von Russland-Sanktionen in Aussicht

STIMME RUSSLANDS US-Präsident Barack Obama hat die Aufhebung der gegen Russland verhängten Sanktionen in Aussicht gestellt. „Voraussetzung dafür ist die Erlangung einer dauerhaften Feuerpause im Osten der Ukraine“, erklärte der US-Staatschef am Freitag auf einer Pressekonferenz in Newport (Wales) nach Abschluss eines NATO-Gipfels.

Zuvor hatten auch mehrere andere westliche führende Repräsentanten, darunter Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande, die Abschaffung der Sanktionen nicht ausgeschlossen.
Am Freitag hatten die Ukraine-Kontaktgruppe (Moskau, Kiew und OSZE) sowie Vertreter der abtrünnigen ukrainischen Gebiete Donezk und Lugansk in der weißrussischen Hauptstadt Minsk eine Feuerpause vereinbart, die am 17.00 Uhr MESZ in Kraft trat. Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko erteilte den Truppen den Befehl, die Kampfhandlungen einzustellen. Auch die Volkswehr in den nicht anerkannten Republiken Lugansk und Donezk erklärte sich bereit, ihren Teil der Verpflichtungen zur Wiederherstellung des Friedens zu erfüllen.

Freitag, 5. September 2014

US-Geheimdienstveteranen warnen Merkel betreffs "Russischer Invasion"

Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS)

3. September 2014

Wir, die Unterzeichneten, sind langjährige Veteranen des US-Geheimdienstes. Wir unternehmen den ungewöhnlichen Schritt, diesen offenen Brief an Sie zu schicken, um sicherzustellen, dass Sie die Gelegenheit bekommen, unsere Ansichten vor dem NATO-Gipfel am 4.-5. September kennenzulernen.

Veterans for Sanity
Sie müssen zum Beispiel wissen, dass die Anklagen einer größeren russischen "Invasion" der Ukraine nicht von verlässlichen Informationen bestätigt zu sein scheinen. Es scheint vielmehr, dass die "Information" von derselben zweifelhaften, politisch "gefixten" Art ist, wie sie vor 12 Jahren benutzt wurde, um den US-geführten Angriff auf den Irak zu "rechtfertigen".

Wir sahen keinen glaubwürdigen Beweis über Massen-Vernichtungswaffen im Irak damals; wir sehen keinen glaubwürdigen Beweis für eine russische Invasion jetzt. Vor 12 Jahren weigerte sich der frühere Kanzler Gerhard Schröder, in Anbetracht der Fadenscheinigkeit der Beweise über die irakischen WMDs, sich am Angriff auf Irak zu beteiligen. Unserer Ansicht nach sollten sie hinreichend Verdacht schöpfen über die Anklagen des US-Außenministeriums und der NATO-Beamten betreffs einer russischen Invasion der Ukraine.

Donnerstag, 4. September 2014

Westliche Kriegsgründe werden jeder Legitimität beraubt

Paul Craig Roberts

1. September 2014

Die Nationale Republik von Donetsk erklärt die Fakten

"Jedes Mal, wenn du mit dem Schwert nach Russland kommst, wirst du durch das Schwert untergehen."

Die vormaligen russischen Provinzen, die sowjetische Parteiführer sorglos der Ukraine übergeben haben zu einer Zeit, als es so aussah, dass es keinen Unterschied mache, da alle Teil der Sowjetunion waren, sind jetzt unabhängige Republiken mit ihren eigenen Regierungen.

Der Westen behauptet, das sei nicht so, weil Washington und seine Marionetten die Unabhängigkeit der früher gefangenen Menschen nicht anerkennen. Aber die Meinung des Westens zählt nicht mehr.

In den vergangenen paar Tagen haben die neu gebildeten Einheiten der Nationalen Republik Donetsk (NRD) große Teile der übriggebliebenen ukrainischen Armee besiegt und eingekesselt. Der russische Präsident Putin bat die NRD, den besiegten Ukrainern zu erlauben, zu ihren Frauen und Kindern heimzukehren. Die NRD stimmte Putins Gnadengesuch zu, aber nur wenn die Ukrainer ihre Waffen zurückließen. Die NRD ist knapp an Waffen, da sie entgegen den westlichen Lügen, nicht mit Waffen aus Russland versorgt wird.

Wo ist das Problem mit dem Islamischen Staat - Geldhahn zu! und fertig

Da schaut her! Ein Priester - gewiss ein etwas ungewöhnlicher: Gemeindepfarrer, Profiboxer, kommunaler Arbeiter, Agitator und mehrmals nominiert zum Australier des Jahres - durchschaut mühelos das Problem, um das Politiker, MSM-Gesindel und Experten einen Eiertanz aufführen.


Vater Dave Smith
1. September 2014

Die Kriegstrommeln werden geschlagen. Hysterie breitet sich im Land aus und erreicht den Gipfel der Fieberkurve! Al Baghdadi und seine Horden maskierter Männer sind auf dem Weg, uns alle umzubringen! Niemand ist sicher! Zuerst Syrien, dann Irak, als nächstes Australien? Der arme James Foley ist das Menetekel, das uns droht. Bald werden weiße Männer überall ihre Köpfe verlieren!

Ich muss was übersehen haben! Als ich zum letzten Mal den 'Islamischen Staat' checkte, war er eigentlich kein Staat und die Armee des Nicht-Staates verdiente kaum den Titel Armee.

Ich gedenke nicht, die furchtbaren Akte der Schlächterei, die stattgefunden haben, zu verharmlosen und ich bin wirklich dankber, dass ich im Moment nicht im Nordirak lebe, aber wenn man das Bild im großen betrachtet, ist Al Baghdadi und seine Mannschaft nicht mehr als eine große Bande von Söldnern, die aus der ganzen Welt durch fehlgeleiteten religiösen Eifer in Verbindung mit der üblichen Lust nach Macht und Geld zusammengezogen wurde. Sie ist von ausländischen Investoren finanziert worden und es ist ihr gelungen, große Lager an Waffen und Ausrüstung an sich zu reißen. Aber sie sind Unkraut ohne Wurzeln! Sie sind nicht ein Land mit einem ständigen Fluss an Ressourcen. Sie haben keine Industrie hinter sich, keine Regierung, keine internationalen Handelsabkommen und folgtlich keine Zukunft! Sie sind Unkraut ohne Wurzeln! Wenn die externe Finanzierung versiegt, werden sie es auch! Wie von der Sonne vertrocknetes Unkraut wird es verwelken und fortgeblasen werden.
Oh, habe ich vergessen, dass sie sich bereichern durch Ausrauben von Banken und Übernahme von Ölfeldern?

Mittwoch, 3. September 2014

Sharons Informationsbrief: Die Vereinigten Staaten und Russland: Eine mögliche Beziehung

Sharon Tennison, die selbst eine sehr differenzierte Sicht auf Russland und Putin hat, schickte mir diese Artikel zu, die unter der Schirmherrschaft der Carnegie Coporation erscheinen konnten. Sie erhofft sich davon einen Einfluss auf Obama mit seiner gefährlichen Außenpolitik. Nachdem ich diese Artikel gelesen habe, bezweifle ich allerdings, dass sie den gewünschten Erfolg haben werden. Mit Ausnahme des vierten Artikels von Steinbruner hätte unser Deutschlehrer unter die übrigen Aufsätze geschrieben: Thema verfehlt. Das gestellte Thema erforderte, die US-Position und deren Triebkräfte kritisch zu hinterfragen. Nichts von alledem. Sie sehen im wesentlichen die Entwicklung der Krise in der Ukraine unter denselben Gesichtspunkten wie ihre Regierung. Kein Wort, dass es ein US-gestützter Coup war, kein Wort über die massiven US-Einmischungen, kein Wort, dass es sich in Kiew um Faschisten handelt. Und selbstverständlich wird die US-Behauptung übernommen, dass Russland das malaysische Flugzeug heruntergeholt hat. Wenn 'Experten' mit so viel Blindheit geschlagen sind, was kann man dann von der Regierung erwarten?
Andererseits zeigt dies, wie wenig nötig ist, um in der USA Repressalien fürchten zu müssen. Selbst wenn die 'Kritik' in akademische Worthülsen verpackt ist und äußerst milde und diplomatisch vorgetragen wird. Gemeinsam haben sie nur, dass sie eine militärische Konfrontation vermeiden möchten. Doch selbst das ist schon entschieden zu viel. Deswegen kann Putin noch so viele Angebote für friedliche Lösungen machen, so wird es nichts nützen. Diese Angebote werden von diesen Experten nicht einmal registriert, geschweige denn honoriert.

Informationsbrief von Sharon Tennison
3. September 2014

Freunde,

das Folgende ist meiner Meinung nach eine brilliante Strategie der mächtigen Carnegie Coporation. Sie mischt sich in den rasant eskalierenden Krieg in der Ukraine ein. Sie hat 25 bedeutende akademische Spezialisten für internationale Beziehungen unter ihre Schirmherrschaft genommen, um individuell und gemeinsam über die US-Außenpolitik vis-a-vis der Ukraine und Russland zu sprechen.

Dienstag, 2. September 2014

Zehn Punkte zum Selbsttest, ob die Russland die Ukraine invadiert hat

Dmitri Orlow

1. September 2014

Ukies hissen weiße Fahne

Vergangenen Donnerstag kam von der ukrainischen Regierung als Echo des NATO-Sprechers, dass die russische Armee jetzt innerhalb der ukrainischen Grenzen operiere. Na gut, vielleicht ja oder vielleicht nein; was wisst ihr? Sie sagten dasselbe schon früher, zuletzt am 13. August und dann nochmal am 17. August, jedesmal ohne Beweise oder mit gefälschten Beweisen. Aber wir geben ihnen noch einen Vertrauensbonus.

Ihr seid die Richter. Ich stelle diese hilfreiche Liste von 10 enthüllenden Zeichen auf, die euch erlauben zu entscheiden, ob Russland die Ukraine wirklich invadiert hat oder ob die Erklärung vom Donnerstag wieder eine weitere provokative Fabel ist. (Dank Roman Kretsul)

Montag, 1. September 2014

Dies ist kein hochriskantes Spiel mehr - das ist Russisch Roulette mit vollem Magazin


Einar Schlereth

1. September 2014

Was derzeit abläuft, kann man nur noch als irrsinnig bezeichnen. USRAELNATO puschen an allen Fronten gleichzeitig zur Konfrontation.

Fangen wir bei Iran an. Nachdem der Iran unter Rouhani bereits unglaubliche Zugeständnisse gemacht hat, wofür er dann mit der Aufhebung einiger kleinerer Sanktiönchen 'belohnt' wurde, hat Washington nun "in boshafter Absicht weitere Sanktionen gegen iranische Unternehmen und Einzelpersonen durchgesetzt", wie Ismail Salami in 'Iran Sanctions: US Plays Dirty Game' schreibt. Er schreibt weiter, dass Washington sich noch nie als vertrauenswürdiger und verlässlicher Partner erwiesen hat und dass alle gegenteiligen Ideen auf Naivität beruhen. Recht hat er.

Die neuen Sanktionen richten sich gegen Schifffahrtsunternehmen, Ölgesellschaften, Fluggesellschaften und sechs Banken, obwohl die sechs Weltmächte Russland, China, Frankreich, England, die USA und Deutschland noch Gespräche über Irans Atom-Programm führen. Das ist den USA aber völlig egal, wie sie überhaupt auf jede Art von Diplomatie glauben verzichten zu können. Sie wollen die totale Unterwerfung des Iran, nicht mehr und nicht weniger. Dann sollte Iran auch endlich die Konsequenzen ziehen und die Gespräche abbrechen, die bislang nur dazu geführt haben, dass der Iran eins ums andere Mal über den Tisch gezogen wurde.

Sonntag, 31. August 2014

Die globale Arbeiter-Avantgarde diskutiert die Zukunft eines sozialistischen Südafrika

Einstmals stand die deutsche Arbeiterbewegung weltweit an der Spitze im Kampf für den Sozialismus. Doch das liegt 100 Jahre zurück. Heute finden wir die weltweit kämpferischste Arbeiterklasse in Südafrika, an deren Spitze wiederum die Arbeiter aus den Bergwerken stehen, die für ihre westlichen Eigentümer Milliarden-Gewinne abwerfen. Was diese Arbeiter in den kommenden Jahren durch ihren schweren Kampf erreichen werden, kann von großer Bedeutung werden, wenn wir bedenken, dass Südafrika eines der BRICS-Länder ist. Das wichtigste Nahziel ist die Entfernung des durch und durch korrupten ANC-Klüngels aus der Regierung, der Südafrika um zwanzig Jahre zurückgeworfen hat.

Delegierte auf dem NUMSA-Kongress

Neue Befreiungskräfte debattieren die Zukunft eines post-Apartheid-Südafrika
Federico Fuentes

27. August 2014


Etwa 30 Gäste aus der ganzen Welt und 120 Vertrauensleute der Nationalen Gewerkschaft der Metallarbeiter Südafrikas (NUMSA) trafen vom 7. - 10. August in Johannisburg zusammen, um die Aussichten und Herausforderungen des Aufbaus einer neuen linken politischen Alternative zur Herrschft des African National Congress (ANC), die Partei des verstorbenen Nationalhelden Nelson Mandela  zu diskutieren.

Samstag, 30. August 2014

Die Zahl der syrischen Flüchtlinge erreicht 3 Millionen


Es sieht ganz so aus, als würden die US-Imperialisten in Syrien im Windschatten der Ukraine-Krise Übles zusammenbrauen. Washington droht, Drohnen über dem syrischen Hoheitsgebiet einzusetzen, ohne die Regierung zu fragen und ohne die Einsätze mit Syrien zu koordinieren. Da ist dann die Chance groß, einen richtigen Krieg mit Syrien vom Zaun zu brechen, was mit 'boots on the ground' enden kann. Obamas Traum von Anfang an. Das fake-Video von Foleys Köpfung war ein Versuch in diese Richtung. Deswegen gilt es, genau im Auge zu behalten, was dort passiert, zumal es Teil des großen USRAEL-Planes ist, die Länder Syrien, Iran, die Kaukasus-Länder und die Ukraine gründlich zu destabilisieren, um danach den Stiefel draufzusetzen.
Flüchtlingslager für Syrier

Die Zahl der syrischen Flüchtlinge erreicht 3 Millionen
S. Baldwin
UNHCR
29. August 2014
Die UN-Flüchtlingsorgan berichtet, dass sich die Krise mit Syriens Flüchtlingen intensiviert und heute schon die Rekordzahl von 3 Millionen überschritten hat und dass die Bedingungen im Land erschreckend sind. Das betrifft auch Städte, die eingeschlossen sind, wo die Leute hungern und Zivilisten wahllos getötet werden.

"Beinahe die Hälfte aller Syrier sind jetzt gezwungen worden, ihr Heim aufzugeben und um ihr Leben zu fliehen. Einer von acht Flüchtlingen ist über die Grenze geflohen, eine Million mehr als im vorigen Jahr. Weitere 6.5 Millione sind im Land vertrieben. Mehr als die Hälfte dieser entwurzelten Menschen sind Kinder," sagte die UNHCR in einer Erklärung am Freitag in Genf.

Freitag, 29. August 2014

Appell an die Völker Europas aus Novorussia (Video)

Wie ihr, liebe Leser/innen bestimmt inzwischen mitbekommen habt, bin ich nun auch Mitarbeiter auf der deutschen Seite von The Vineyard Saker. Es gibt jetzt vier Versionen - eine russische, englische und eine deutsche sowie eine Seite auf englisch, die aus dem pazifischen Raum kommt und die sich 'To All The Saker Friends in Oceania' nennt. Alle Seiten bringen in erster Linie die Artikel von Saker, haben aber darüberhinaus eine Menge weiteres Material. Das liegt daran, dass wir Deutschen nur eine kleine Gruppe sind, während etwa die Franzosen sehr viele Leute haben und daher auch viel präsentieren können, aber natürlich auf Französisch, wie die russische auf Russisch. Doch auf der französischen Seite liegen natürlich wie hier und auch auf der deutschen Vineyard Seite die Links zu den Originalen, was also in diesem Falle deutsche oder englische Texte sein können. Es lohnt sich also, auch einen Blick auf sie zu werfen. Damit wünsche ich noch einen schönen Abend. 

Habe gerade noch einen spektakulären Artikel von Mike Whitney gelesen, wie immer sehr gut geschrieben, was einen die Länge vergessen lässt. Den kann ich euch nicht vorenthalten - voilà.

 

Appell an die Völker Europas aus Novorussia (Video)

von Philip Ekozyants
in Charkow

29. August 2014

Der aufrichtige Strom von Emotionen aus allen Ecken der Welt ist wunderbar zu erleben. Gewöhnliche Menschen stehen von ihren Sitzen auf und tun “etwas”. Die Größe des Volkes der Ukraine wird wieder erweckt und ihr russisches Erbe kehrt zu ihnen zurück.

Die Schande der nach-Sowjet-Periode könnte zu einer fernen Erinnerung werden statt zu einer neuen Tragödie. Die Vereinigten Staaten haben etwas geweckt, das sie nie wieder zu wecken beabsichtigten – den russischen Geist.

Die Ukraine hat eine neue Hoffnung – ihr Schicksal als ein russisches Volk aufzuzeichnen.

Wie ein Leser vor kurzem aus Deutschland schrieb:

“Wenn die Ukraine gen Westen geht, wird sie in den Sonnenuntergang eines niedersinkenden Teils der Welt gehen.
Wenn sie gen Osten geht, wird in den Sonnenaufgang eines reichen und gedeihenden Staatenbundes eintreten.
Ich wollte, wir in Deutschland hätten die Chance, die ihr habt.”

(Dr. Bernhard Seitz “Let my people Go”)

Ich möchte insbesondere @Catherina_News für die Übersetzung und Veröffentlichung danken.

AE


Quelle - källa - source

Donnerstag, 28. August 2014

Obama destabilisiert Europas Ökonomie: Die Sanktionen vertiefen die Rezession


Hier kommt ein sehr langer Artikel von einem der seltenen US-Marxisten - James Petras. Es ist eine Zusammenfassung der katastrophalen Auswirkungen der US---NATO- Sanktionspolitik gegen Russland und die Gegenmaßnahmen, die Putin ergriffen hat. Das Fazit ist, dass diese Politik den EU-Ländern viel mehr schadet als Russland und den USA so gut wie gar nicht, die sich im übrigen auch nicht daran halten. Es ist die schon lange von der Nuland angekündigte 'Fuck Europe'-Politik mit dem bewussten Ziel, Europas Wirtschaft gründlich auf den Grund zu setzen. Alle europäischen Führer machen sich mitschuldig und sie gehören allesamt des Hoch- und Landesverrats angeklagt.

Zerstörung von Obst

Obama destabilisiert Europas Ökonomie: Die Sanktionen vertiefen die Rezession
James Petras
24. August 2014

Obama übte aktiv auf Europa Druck aus, um Russland harte Sanktionen aufzuerlegen und die gewaltsame Übernahme ('Regime-Wechsel') in der Ukraine zu verteidigen. England, Frankreich, Deutschland und der Rest der europäischen Regime gaben Washingtons Forderungen nach. Russland antwortete mit Gegensanktionen, insbesondere auf Landwirtschaftsgüter und entwickelte alternative Handelspartner sowie zunehmenden Handel mit China, Iran, Lateinamerika und Afrika.

Die Sanktionspolitik geschieht zu einer Zeit, als Europas Ökonomien in tiefer ökonomischer Krise steckten, was eine langfristige Stagnation und chronische Rezessen vertieft. Dieser Aufsatz wird die Krise identifizieren und anlysieren und wie die US-geführte Sanktionspolitik die EU spaltet.

Mittwoch, 27. August 2014

UKRAINE - DIE OFFENSIVE DER SELBSTVERTEIDIGUNGSKRÄFTE - dramatische Wendung - BRÜSSELL-TRIBUNAL

Stefan Lindgren

26. August 2014
Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth
Kiews "Siegesparade" in Donetsk

Russische Medien berichteten am Sonntag von der dramatischen Wendung der Situation im Donbass. Nach ausdauernden defensiven Kämpfen gegen die ukrainischen Truppen im August haben die Streitkräfte der Volksrepublik Donetsk (DNR) jetzt große Gruppen der Kiew-Truppen eingekreist und haben in einer Gegenoffensive eine Menge von Ausrüstung beschlagnahmt.

Als die Ukraine ihren Unabhängigkeitstag gestern feierte, hielt man im Donbass eine Trauerfeier für die vielen Opfer der "Straffoperation" Kiews. Allein am 21. August wurde von 43 zivilen Bewohnern in Donetsk berichtet. Eintausend Gefangene der Kiew-Armee wurden am Sonntag durch das Zentrum von Donetsk geführt, wo die Menschen "FA-schis-ten!" skandierten.

Dienstag, 26. August 2014

Entscheidende Pressekonferenz von Spitzenbeamten Novorussias (Video)


The Saker


26. August 2014


Die Bedeutung dieser Pressekonferenz von Alexander V. Zakharchenko, Vorsitzendem des Ministerrats der Donetsk Nationalen Republik kann man gar nicht überschätzen. Sobald ich sie selbst sah, bat ich zwei von unseren Teams (das russische und Ozeanische), zusammenzuarbeiten, um so schnell wie möglich eine Übersetzung zu erstellen. Sie machten sie in ungeheurem Tempo und ich kann jetzt dieses Video mit euch teilen. Ich möchte besonders folgende Leute erwähnen und ihnen danken:

Transkription/Übersetzung und Timecoding von Marina - ohne Marina wäre das einfach nicht möglich. Für ihre Hilfe stehen wir bei ihr in großer Schuld!

Englische Korrektur und Herausgabe von Erebus, Michael und Vaughan.

Französische Übersetzung und Herausgabe von Jean-Jaques (gerade in Arbeit) für den Französischen Saker.

Die englische Herausgabe und Video-Veröffentlichung von Augmented Ether.

EUCH allen von uns allen - und mir persönlich - ein großes DANKESCHÖN! für eure phantastische Arbeit, professionellen Fähigkeiten und heroische Hingabe, um die Stimme Novorussias für den Rest der Welt zu Gehör zu bringen. In diesem "Informationskrieg" ist das Tempo, mit dem ihr diese entscheidende Pressekonferenz verfügbar gemacht habt ein größerer Sieg gegen die Propaganda-Maschine des Imperiums!

Montag, 25. August 2014

Erdbeben im Kiewer Parlament - Staat bankrott, Armee kaputt



Einar Schlereth
25. August 2014

Nicht nur in Kalifornien bebt die Erde, sondern auch im Kiewer Parlament und auch an allen Fronten gehen die faschistischen Truppen von einer Niederlage zur nächsten und fallen von einem Kessel in den anderen.
Kiewer Patrouille im Donbass
Der Daily Star berichtete am 18. August, dass die engagierte Journalistin Tetyana Chornovol, die zur anti-Korruptionschefin in Kiew acancierte, schon nach sechs Monaten das Handtuch warf, da es ihren Worten zufolge, "an politischem Willen" der Regierung fehle.

Chornovol, die eine führende Rolle in der anti-Janukowitsch-Kampagne spielte, meinte außerdem, dass ihre Zeit in dem Amt 'völlig vergebens' war.Ein  Anti- Korruptionsgesetz, um Beamte mit Verbindungen mit der berüchtigten korrupten Verwaltung von Janukowitsch los zu werden, wurde von den Parlamentarien eisern abgeblockt, weil sie Angst vor Prozessen haben.

Sonntag, 24. August 2014

KRIMS BEITRITT ZU RUSSLAND - RECHT ODER UNRECHT

Einar Schlereth

24. August 2014

Hier unten habe ich zwei Beiträge aus der schwedischen Zeitschrift Foket i Bild übersetzt, einmal von Stefan Lingren und zum anderen von Rolf Andersson & Lars-Gunnar Liljestrand. Stefan schreibt 'Krims Beitritt zu Russland ist kein Verbrechen' und Andersson/Liljestrand schreiben 'Das Gewaltverbot gilt für alle Staaten'. Vielleicht lest ihr sie zuerst, bevor ihr meine Ergänzung zu Stefans Artikel lest, den ich für korrekt halte.

ANDERSSON & LILJESTRAND HABEN UNRECHT!

Es ist merkwürdig, dass A&L weit unten im Text zugeben, dass die UN-Charta das Selbstbestimmungsrecht billigt und dass jedes Volk das Recht hat, sich abzutrennen und die Unabhängigkeit auszurufen. Aber das wird schnell beiseitegewischt, obwohl die UN-Satzung über nationalem Recht steht. Punkt, Schluss. In diesem Fall geht es also um das Recht der Ukraine.

Samstag, 23. August 2014

Andre Vltchek: Wo ist Indien? Auf zwei Stühlen!

Andre Vltchek: Wo ist Indien? Auf zwei Stühlen!

Indien, wo bist Du? Bist Du wirklich im Lager der BRICS, kämpfst Du für eine neue, gerechte Welt, oder teilst Du gerade das Bett mit Deinem früheren Kolonialherren und seinem mächtigen Sprössling?
Indien, ein BRICS-Land, ist tatsächlich nirgends zu sehen, während Brasilien, Südafrika, Russland und China zunehmend feindseligeren Angriffen ausgesetzt sind. Indien hilft nicht, während die USA und Europa gerade alle Arten von “Oppositionsbewegungen” in Ländern fabrizieren, die dem Westen noch den Weg zu völliger, unwidersprochener globaler Vorherrschaft versperren.

Sharon Tennisons Bericht - Wer hat Putin getroffen?

Mit Dank an Hartmut Beyerl, der den Kontakt mit Sharon Tennison hergestellt und den Artikel übersetzt hat, lege ich diesen einmaligen Bericht auf. Er räumt gründlich mit den Vorurteilen und üblen Verleumdungen von Putin auf. Er entsteht ein Bild von einer aufrechten, äußerst integren Persönlichkeit, die klug und überlegt handelt, und vor allem, was man wohl von keinem westlichen Politiker in so einer hohen Position sagen kann, der sein Wort hält. Was im übrigen auch Helmut Schmidt bestätigt hat. Sharon, Hartmut und ich sind der Meinung, dass dieser Bericht weite Verbreitung finden muss.

Dienstag, 19. August 2014

Sharon Tennisons Bericht - Wer hat Putin getroffen?

Wer denen - die über ihn schreiben und reden - kennt Wladimir Putin persönlich? Sie kennt ihn. Hier ihr Bericht.


Sharon Tennison, Präsidentin der CCI, einer amerikanischen NGO, und Autorin (The Power of Impossible Ideas: Ordinary Citizens' Extraordinary Efforts to Avert International Crises) kannte Wladimir Putin schon als noch niemand wusste, dass er jemals Präsident Russlands wird.
CCI hat fast 7.000 russische Unternehmer ausgebildet, die aus mehr als 600 russischen Orten kommen. Viele Tausend haben allein in Russland von den Programmen des CCI profitiert. 25.000 Freiwillige arbeiten bei CCI in 45 US-Bundesstaaten.
Wir sind Sharon sehr dankbar, dass sie "Hinter der Fichte" die Genehmigung zur Übersetzung und Veröffentlichung ihres Berichtes ins Deutsche erteilt hat.
Liebe Sharon, danke für diese Aufklärung. Der Report wird selbst Ignoranten die Augen öffnen. Ein Insider-Bericht für uns alle; besonders aber für jene deutschen Journalisten und alle, die heute eine Meinung über ihn haben, aber Putin nie trafen.

Russland-Report: Putin
Von Sharon Tennison

Freunde und Kollegen, seit sich die Situation in der Ukraine verschlimmert, ergießen sich skrupellose Falschinformation und Hype über Russland und Wladimir Putin.
Journalisten und Kommentatoren müssen das Internet und Wörterbücher durchkämmen, um für beide mit boshaften neuen Beinamen aufzuwarten.
Wo immer ich in Amerika Präsentationen habe, die erste ominöse Frage beim Frage-Antwort-Part ist immer „Was ist mit Putin?“
Es ist an der Zeit meine folgenden Gedanken mitzuteilen:
Putin hat offensichtlich seine Schwächen und begeht Fehler. Nach meiner bisherigen Erfahrung mit ihm und den Erfahrungen vertrauenswürdiger Leute, darunter Offizielle der USA, die eng mit ihm über Jahre zusammengearbeitet haben, ist Putin eher ein geradliniger, zuverlässiger und außergewöhnlich einfallsreicher Mann. Er denkt und plant offensichtlich in großen Zeiträumen und hat unter Beweis gestellt, daß er ein ausgezeichneter Analyst und Stratege ist. Er ist eine Führungspersönlichkeit die still auf ihre Ziele hinarbeitet, unter Bergen von Beschuldigungen und Mythen, die ihm ständig angeheftet wurden, seit er Russlands zweiter Präsident wurde.

Freitag, 22. August 2014

Ägypten: Spannungen zwischen Sisi und Geschäftswelt steigen


Man merkt, wie vorsichtig ägyptische Journalisten sich ausdrücken müssen, wenn sie wunde Punkte ansprechen. Aber zwischen den Zeilen kann man ja lesen, dass die Wirtschaft in den vergangenen 3 Jahren völlig in den Keller gerutscht ist. Aber natürlich kein Wort von den Milliarden, die Sisi von den Saudis zur Unterstützung erhalten hat, die wahrscheinlich umgehend in die Schweiz entschwunden sind. Kein Wort auch, wie es der Masse der Bevölkerung geht, nur Gerede, wie schlimm es den Geschäftsleuten geht. Und auch kein Wort, dass die größten Geschäftsleute die Generäle selbst sind, die sich unter Mubarak alle einträglichen Geschäftszweige unter den Nagel gerissen haben. Die Ökonomie ist ja für jeden Staatschef die Nagelprobe. Und wenn sich Sisi nicht bald etwas einfallen lässt, dann wird er nicht lange überleben, höchstens mit noch größerer Brutalität.


Spannungen zwischen Sisi und Geschäftswelt steigen


Ahmed Fouad
20. August 2014
Straßenverkäufer in Kairo vor einem Geldwechselladen 
(photo by REUTERS/Amr
Abdallah Dalsh)
 
 
Die Beziehungen zwischen dem ägyptischen Präsidenten Abdeel Fattath al-Sisi und den Geschäftsleuten sind nicht eindeutig, aber es gibt Anzeichen, dass Spannungen zwischen beiden oder ihre Wahrscheinlichkeit steigen, da Ägypten eine schwierige Übergangszeit durchmacht.

Die Spannungen könnten steigen, nachdem al-Sisi die Geschäftswelt aufgefordert hat, dem Staat Gelder zu spenden, um die Wirtschaft des Lands zu unterstützen.

Donnerstag, 21. August 2014

EBOLA-KRAWALLE - DOLCHSTOß DES IRANS GEGEN RUSSLAND? - ERGEBNISSE DER UNTERSUCHUNG ÜBER MH-17 BLEIBEN GEHEIM - VIDEO-INTERVIEW MIT SERGEI GLASJEW (dt. Untertitel)

Einar Schlereth

21. August 2014

Eine Reihe von üblen Nachrichten liegen wieder auf meinem Desktop, auf die ich kurz verweisen will, aber am Ende kommt eine sehr gute Analyse von Sergei Glasjew, Putins Berater und Freund, über die aktuelle Weltlage. Sie ist vorerst noch mit englischen Untertiteln, aber die deutschen sind auch schon fertig, müssen aber erst noch "eingebaut" werden. Ich werde sie auf jeden Fall nachreichen.

I. Ebola-Krawalle in Liberia

In Liberia ist zu Krawallen gekommen, weil 50 000 Slum-Bewohner quasi eingesperrt wurden, um die 'Ebola-Epidemie' zu begrenzen! Und die Polizei tat wieder einmal, was sie am besten kann und wozu sie von den imperialen Herren ausgebildet wurde, die Menschenmengen mit gröbster Gewalt auseinanderzujagen und sogar mit life-Munition zu beschießen.

Ursprünglich demonstrierten die Slum-Bewohner friedlich vor dem Büro der Beauftragten für den Slum und protestierten, dass ihr Viertel, Westpoint genannt, in ein riesiges Freiluftgefängnis verwandelt wurde. Und auch, dass die Regierung bei weitem nicht genug tue, um Ebola einzudämmen und den Kranken zu helfen. Und drittens waren die Bewohner empört, dass alle an Ebola erkrankten Menschen in die Hauptstadt gebracht werden, wodurch das Ansteckungsrisiko noch höher wird. Wahrscheinlich gaben sie sich nicht mit dem unverbindlichen Gewäsch der Kommissarin zufrieden und wurden deshalb mit Gewalt zurück in den Slum getrieben. Es gab mindestens einen Toten.