Samstag, 10. Oktober 2020

Deutschland im Indo-Pazifik

Na das ist ja eine allerliebste, herzige Gesellschaft. Dies

dreckige, stinkende, Erzfaschisten-Bande könnte eine 

japanische Sauna gut vertragen. Oder was hatte Obama-

Gangster sich mit seiner ‘Pivot to Asia’ heimlich gedacht?

Das Merkel-Ferkel fühlt sich da besonders wohl. 

Dass die Amis und Japaner seit Jahr und Tag all diese

Mini-Ländlein gnadenlos auslutschen, versteht sich ja 

von selbst. Australien, der Wurmfortsatz der USA, hat 

politisch keine Bedeutung, im Gegensatz zu Indien mit

der Faschistenkanaille Modi, der sein Land unbedingt in 

das Verderben führen will. Die Brahmanen-Kastenidiotie –

die sich als kulturelles Erbe von Oxford und Cambridge 

begreift, ist für jede selbständige geistige Kraftakte nicht 

in der Lage. Symbol ist Modi, der wie ein Klammeraffe am

Trump hängt. Da fehlte natürlich noch Merkel.  

Die Chinesen werden ihren Spass an diesem Affenzirkus

haben.




Deutschland im Indo-Pazifik


9. Oktober 2020

https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8406/

BERLIN/CANBERRA (Eigener Bericht) - Deutschlands wichtigste "indo-pazifische" Verbündete intensivieren ihre Zusammenarbeit gegen China. Am Dienstag haben die Außenminister des "Quad", eines Bündnisses der USA, Japans, Australiens und Indiens, die weitere Stärkung ihrer Kooperation beschlossen. Die "Quad"-Mitglieder gelten als zentrale Rivalen Beijings. Zieht Berlin die zuweilen vorgeschlagene Annäherung an den Pakt zur Zeit noch nicht offiziell in Betracht, so arbeitet die Bundesrepublik immer enger mit Australien zusammen, mit dem sie seit 2013 in einer "strategischen Partnerschaft" verbunden ist. Australien ist heute ein bedeutender Rohstofflieferant Deutschlands; für die Zukunft strebt die Bundesregierung zum Zwecke der Dekarbonisierung auch den Bezug "grünen" australischen Wasserstoffs als Energieträger an. Intensiviert wird zudem die deutsch-australische Rüstungs- und Militärkooperation; während Australien zu einem bedeutenden Kunden deutscher Waffenschmieden aufgestiegen ist, baut die deutsche Marine ihre Beziehungen zu Australiens Seestreitkräften aus. Diese operieren regelmäßig im Südchinesischen Meer.

 

Rohstofflieferant

Jenseits geostrategischer Überlegungen gewinnt Australien für die Bundesrepublik zusehends als Rohstofflieferant an Bedeutung. Schon heute zählt das Land, das über riesige Lagerstätten verfügt, zu Deutschlands bedeutendsten Kohlequellen und ist mit einem Anteil von knapp 30 Prozent größter Zinklieferant der deutschen Industrie. Zudem besitzt es umfangreiche Lithiumvorräte und ist zur Zeit größter Lithiumproduzent der Welt - eine Tatsache, die von einigem Interesse für die deutsche Kfz-Industrie ist, da Batterien für Elektroautos Lithium benötigen. Berlin fördert die Kooperation systematisch; so hat etwa das Bundeswirtschaftsministerium am 21. März 2017 eine Absichtserklärung mit Australiens Energieministerium über eine engere Zusammenarbeit auf den Feldern Energie und Rohstoffe unterzeichnet.[1] Aktuell nimmt die Bundesregierung speziell Australiens Bestrebungen in den Blick, sich zu einem führenden Hersteller "grünen" und "blauen" Wasserstoffs zu entwickeln. Wasserstoff gilt als globaler Energieträger der Zukunft, mit dem es möglich sein soll, aus Sonne und Wind gewonnene Energie zu speichern und sie in andere Länder zu transportieren.[2] Australien gilt mit seinen riesigen wind- und sonnenreichen, zugleich dünn besiedelten Flächen als herausragender Standort für die Erzeugung erneuerbarer Energien. Am 10. September haben Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und zwei australische Kollegen die Erstellung einer Machbarkeitsstudie beschlossen, die die Schaffung einer deutsch-australischen Lieferkette für "grünen", mit Sonne und Wind erzeugten Wasserstoff untersuchen soll.[3]

 

Rüstungskunde

Parallel baut die Bundesrepublik die rüstungswirtschaftlichen und militärpolitischen Beziehungen zu Australien systematisch aus. Grundlage ist die "Berlin-Canberra-Absichtserklärung über eine strategische Partnerschaft", anlässlich deren Unterzeichnung am 28. Januar 2013 der damalige deutsche Außenminister Guido Westerwelle urteilte, Australien sei für Deutschland "strategisches Sprungbrett in den asiatisch-pazifischen Raum".[4] Die gemeinsame Erklärung sieht außer einem allgemein gehaltenen "strategisch-politischen Dialog" auch eine dichtere "Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich" vor. Zuletzt hielt sich die damalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Oktober 2018 zu Gesprächen mit ihrem Amtskollegen Christopher Pyne in Canberra auf und kündigte eine engere Kooperation der Bundeswehr mit den australischen Streitkräften an.[5] Gleichzeitig nehmen die Lieferungen deutscher Rüstungskonzerne nach Australien deutlich zu. 2016 befand sich das Land auf der Rangliste der Käufer deutschen Kriegsgeräts bereits auf Platz sieben, 2017 auf Platz fünf und 2018 auf Platz drei. 2019 genehmigte die Bundesregierung Rüstungsexporte nach Canberra im Wert von über 300 Millionen Euro. Der zur Zeit wohl größte Profiteur ist Rheinmetall; der Düsseldorfer Konzern erzielte im Jahr 2018 bereits 14,8 Prozent seines Gesamtumsatzes in der Absatzregion "Australien/Ozeanien". Er liefert Militär-Lkw sowie Radpanzer des Typs Boxer (Auftragsvolumen: 2,1 Milliarden Euro) und bewirbt sich gegenwärtig um einen Auftrag zur Lieferung von 450 Schützenpanzern (Typ Lynx, 9,5 Milliarden Euro).[6]

ELFENBEINKÜSTE: »Wir akzeptieren das auf keinen Fall«

Es lohnt sich, bei mir nach Laurent & Simone Ngagbo und Elfenbeinküste zu suchen, da ich das vor 10 Jahren intensievt verfolgt habe - auch mit Interviews der tapferen Simone Ngagbo. Es ist unfassbar, welche Verbrechen Frankreich laufend in seinen alten Kolonien durchführt und wieviele Schätze aus Afrika gestohlen werden. Würde dieser permanente Raubzug eingestellt werden, wäre Frankreich auf der Stelle bankrott. Mit Chinas Hilfe können sich jetzt viele Länder von Frankreichs  Bevormundung und Terror frei machen. Vielen Dank an die JW.

»Wir akzeptieren das auf keinen Fall«

Martin Dolzer
9. Oktober 2020
 
Verfassungswidrige Kandidatur bei Präsidentschaftswahl in Côte d’Ivoire. Proteste werden gewaltsam unterdrückt. Ein Gespräch mit Simone Gbagbo
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Von der Wahl ausgeschlossen: Anhänger von Expräsident Laurent Gbagbo protestieren gegen Justizentscheidung (31.8.2020)

Simone Gbagbo gehört zu den Gründungsmitgliedern der sozialistischen Partei Front populaire ivoirien (FPI) und ist derzeit deren zweite Vizepräsidentin

In Côte d’Ivoire wird Ende Oktober ein neuer Präsident gewählt. Seit Wochen gibt es Proteste gegen eine dritte und verfassungswidrige Kandidatur Alassane Ouattaras. Wie reagiert die Regierung darauf?

Das Regime respektiert die Proteste in keiner Weise. Es geht vielmehr ausschließlich mit Repression und purer Gewalt dagegen vor. Die Lage ist sehr schwierig und gefährlich. Menschen wurden getötet, Menschen wurden verhaftet, die Protestierenden werden immer wieder auseinandergetrieben, oft regelrecht gejagt. Regierungstruppen und Milizen gehen mit Schusswaffen und Macheten mit äußerster Brutalität gegen die Demonstrationen vor. Wir können von einer Aushebelung des Versammlungsrechts sprechen. 30 Menschen wurden erschossen, unzählige weitere verletzt. Genaue Zahlen über Festnahmen haben wir nicht. Es sind sehr viele. Immer wieder werden Menschen auch vorübergehend festgenommen, andere müssen dagegen in Haft bleiben.

Finden die Proteste landesweit statt?

Ja, seit Wochen gibt es kontinuierlich an rund 300 Orten im gesamten Land Demonstrationen. Ein Großteil der Bevölkerung wehrt sich gegen eine mögliche dritte Amtszeit Ouattaras und anhaltende Unterdrückung und Unrecht.

Gegen die Protestierenden werden Berichten zufolge auch Kindersoldaten eingesetzt. Findet das vereinzelt oder systematisch statt?

Es handelt sich dabei um die sogenannten Microbes. Das sind Kindersoldaten wie jene, die bereits 2002 im Bürgerkrieg gegen die damalige sozialistische Regierung von Laurent Gbagbo als Milizionäre eingesetzt wurden, und jene, die dann in den Auseinandersetzungen nach den Wahlen 2010 weiter aktiv waren. Das (seit 2011 amtierende, jW) Regime bewaffnete diese weiterhin, rekrutierte neue Kindersoldaten und unterhält sie bis heute als einsetzbare Milizen. Sie werden überall dorthin gebracht, wo demonstriert wird. Die Microbes gehen mit Macheten und Schusswaffen vollkommen rücksichtslos und aggressiv gegen die Menschen vor. Das ist ein großes Problem, mit dem wir konfrontiert sind.

Sie und Ihr Mann Laurent wurden nach dem Wahlputsch Ouattaras Ende 2010 von der Regierung und mit Hilfe des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag verfolgt und kriminalisiert. Was wurde Ihnen vorgeworfen?

Mein Mann stand in Den Haag vor Gericht und war dort inhaftiert. Er wurde nach seiner Verhaftung auf illegale Weise dorthin deportiert. Ich selbst war in Côte d’Ivoire angeklagt und inhaftiert. Uns wurden Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit vorgeworfen. Mittlerweile sind wir allerdings jeweils aus der Haft entlassen und von den Vorwürfen freigesprochen worden. Es war der Versuch, uns alleinig für die Auseinandersetzungen nach dem Wahlputsch verantwortlich zu machen. Um uns politisch zu diskreditieren, wurde uns, ohne dass es dafür eine Grundlage gab, die Verantwortung für mehrere Ereignisse zugeschrieben. Die Regierung beschuldigte uns, Menschen in Abidjan umgebracht und einen Supermarkt bombardiert zu haben. All diese und weitere konstruierte Vorwürfe mussten fallengelassen werden. Unsere Beteiligung daran war frei erfunden.

Regierungschef Ouattara bedient als ehemaliger Funktionär des Internationalen Währungsfonds, IWF, die Interessen der neokolonialen Kräfte in Europa. Um zu verstehen, warum Sie als leitende Politiker der sozialistischen Partei Front populaire ivoirien, FPI, kriminalisiert wurden, ist es vielleicht gut, einen Einblick in die Projekte der FPI während ihrer Regierungszeit bis 2010 zu bekommen.

Wir hatten 2000 ein ambitioniertes Programm der Modernisierung, Dezentralisierung und Demokratisierung begonnen. Ich will hier nur einige Beispiele nennen. Die FPI hat versucht, Côte d’Ivoire wirtschaftlich unabhängiger zu machen und die Industrie aufzubauen. Die Ungleichheit der sozialen Voraussetzungen in den großen Städten und auf dem Land sollte überwunden werden. Dazu haben wir die Stromversorgung in ländlichen Regionen ausgebaut. Unsere Sozialministerin Clotilde Ohouochi begann ein Gesundheitssystem aufzubauen, in dem alle Menschen versichert sind, und auch auf dem Land wurden Polikliniken errichtet. Vorher waren Einkommensschwache und die Landbevölkerung weitgehend von der Gesundheitsversorgung ausgeschlossen.

Zudem haben wir die Schulpflicht von der ersten bis zur zehnten Klasse eingeführt, um den Menschen unabhängig von ihrer Herkunft Bildung zu ermöglichen und eine Perspektive zu geben. Die Unabhängigkeit des Landes und der Bauern sollte mit dem Aufbau einer eigenen Kakao- und Kaffeeverarbeitung gestärkt werden. Es ist ein großes Problem, dass die ressourcenreichen Länder Afrikas lediglich Rohstoffe zu günstigen Preisen exportieren, jedoch kaum selbst produzieren. Wegen des Militärputsches 2002 und des darauf folgenden Bürgerkriegs konnten wir nicht alle Projekte vollständig umsetzen.

Dieses Programm hat sicher denjenigen, die eine neokoloniale Politik betreiben, Sorgen bereitet. Besteht für die Wahl am 31. Oktober die Gefahr eines Betrugs seitens der jetzigen Regierung?

Ouattaras Führung ist nicht bereit, auf die berechtigte Kritik der Opposition und die Proteste in irgendeiner konstruktiven Weise einzugehen. Wir haben deshalb einen Forderungskatalog entwickelt. Wird dieser nicht erfüllt, werden die Wahlen kaum wie geplant stattfinden können.

Um welche Forderungen handelt es sich?

Zunächst wird festgestellt, dass die dritte Kandidatur Ouattaras gegen die Verfassung verstößt. Wir akzeptieren das auf keinen Fall. Zudem muss die Wahlkommission demokratisiert werden. Momentan sind lediglich Parteigänger der Regierung in dieser Behörde, das muss sich ändern. Auch oppositionelle und weitere gesellschaftliche Kräfte müssen eingebunden werden. Des weiteren müssen die Wahllisten überprüft werden. Es darf nicht sein, dass Menschen dort doppelt aufgeführt sind oder Personen, die es nicht gibt oder die schon gestorben sind, plötzlich wählen dürfen. Wir fordern Einsicht in diese Wahllisten, um Manipulationen zu verhindern.

Das ivorische Verfassungsgericht hat im September entschieden, dass die Kandidatur Ouattaras zulässig ist und die von Gbagbo und weiteren Oppositionellen nicht. Ist das eine Entscheidung auf rechtsstaatlicher Grundlage?

Nein, auf keinen Fall. Diese Entscheidung hat die ivorische Bevölkerung schockiert. Sie steht jenseits rechtsstaatlicher und verfassungsgemäßer Vorgaben. Das ist vollkommen inakzeptabel. Wir fordern die juristische Einhaltung und Verteidigung der Verfassung. Die Oppositionspolitiker müssen als Kandidaten zugelassen werden. Zudem muss auch in Côte d’Ivoire die Gewaltenteilung umgesetzt werden, wie das international Standard ist. Freie und faire Wahlen sind sonst nicht möglich. Ivorer müssen aus dem Exil zurückkehren können, um an den Wahlen teilzunehmen. Die Verhinderung der Rückkehr betrifft neben meinem Mann unter anderem auch einen Politiker der Demokratischen Partei der Elfenbeinküste, PDCI, Noël Akossi Bendjo.

Die Opposition hat sich aufgrund des offensichtlichen Unrechts zusammengeschlossen und spricht mit einer Stimme. Werden unsere Forderungen nicht berücksichtigt, dann können keine Wahlen stattfinden. Wir befinden uns in einem Kampf um die Demokratie in unserem Land. Wir kämpfen schon seit Jahren dafür. Und das ist eine harte Auseinandersetzung.


Mittwoch, 7. Oktober 2020

Trump's Barrett-Nominierung ein weiterer Schritt in Richtung christlicher Faschismus

Von Chris Hedges

5. Oktober  2020

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

 

                                         Noch hat sie den Sessel nicht!

Die Christliche Rechte begnügt sich damit, die für den Obersten Gerichtshof nominierte Amy Coney Barrett in den Mittelpunkt zu stellen, um ihren Widerstand gegen Abtreibung und ihre Mitgliedschaft in People of Praise, einer rechtsextremen katholischen Sekte, die das "Sprechen in Zungen" praktiziert. Was nicht untersucht werden soll, ist ihre Unterwerfung unter die Macht der Konzerne, ihre Feindseligkeit gegenüber Arbeitern, bürgerlichen Freiheiten, Gewerkschaften und Umweltvorschriften. Und da die Demokratische Partei derselben Spenderklasse verpflichtet ist wie die Republikanische Partei und da die Medien längst die Politik durch die Kulturkriege ersetzt haben, bleibt die bedrohlichste Bedrohung, die Barretts Berufung an den Gerichtshof darstellt, unerwähnt.

Alle faschistischen und totalitären Bewegungen überziehen ihre verkommenen Glaubenssysteme mit dem Deckmantel der Moral. Sie verbreiten Kuchen über die Wiederherstellung von Recht und Ordnung, Recht und Unrecht, die Heiligkeit des Lebens, bürgerliche und familiäre Tugenden, Patriotismus und Tradition, um ihre Demontage der offenen Gesellschaft und das Schweigen und die Verfolgung derjenigen, die sich ihnen entgegenstellen, zu verschleiern. Dies ist das eigentliche Spiel der christlichen Faschisten, die seit Anfang der 1970er Jahre mit Dutzenden von Millionen an Unternehmensspenden Institutionen aufgebaut haben, um die Macht zu übernehmen. Donald Trump, der keine Ideologie hat, hat der Christlichen Rechten erlaubt, seine ideologische Leere zu füllen. Er ist der nützliche Idiot. Und die Christliche Rechte, die von Unternehmen, die ihre wahren politischen Absichten kennen, mit Geld überflutet wird, wird sich bei dieser Wahl mobilisieren, um jedes noch so hinterhältige Mittel, von rechtsgerichteten bewaffneten Milizen bis hin zur Entwertung von Stimmzetteln, einzusetzen, um Joe Biden und die Kandidaten der Demokraten an der Amtsübernahme zu hindern. Der Weg zum Despotismus ist immer mit Rechtschaffenheit gepflastert. Das galt für den sowjetischen Kommunismus ebenso wie für den deutschen Faschismus. Und es trifft auch auf die Vereinigten Staaten zu.

Der Kapitalismus, der von der doppelten Besessenheit getrieben wird, den Profit zu maximieren und die Produktionskosten zu senken, indem er die Rechte und Löhne der Arbeiter zerstört, steht im Widerspruch zum christlichen Evangelium sowie zu der von Immanuel Kant definierten Ethik der Aufklärung. Aber der Kapitalismus ist in den Händen der christlichen Faschisten in Form des Evangeliums des Wohlstands sakralisiert worden, des Glaubens, dass Jesus gekommen ist, um sich um unsere materiellen Bedürfnisse zu kümmern und die Gläubigen mit Reichtum und Macht zu segnen. Das Wohlstandsevangelium erfreut die Konzerne, die den Zeitlupen-Coup der Konzerne durchgeführt haben. Aus diesem Grund gießen große Unternehmen wie Tyson Foods, das in seinen Werken Kaplane der Christlichen Rechte einsetzt, Purdue, Wal-Mart und Sam's Warehouse sowie viele andere Unternehmen Geld in die Bewegung und ihre Institutionen wie die Liberty University und die Patrick Henry Law School. Aus diesem Grund haben Unternehmen Millionen an Gruppen wie das Judicial Crisis Network und die US-Handelskammer gespendet, um sich für Barretts Berufung an den Gerichtshof einzusetzen. Barrett hat immer wieder zugunsten von Unternehmen entschieden, die Gigarbeiter um Überstunden, die Gewinnung fossiler Brennstoffe und die Umweltverschmutzung betrügen und den Verbrauchern den Schutz vor Unternehmensbetrug entziehen. Die Überwachungsgruppe Accountable.US stellte fest, dass Barrett als Bezirksrichterin "mindestens 55 Fällen gegenüberstand, in denen Bürger vor ihrem Gericht gegen Unternehmen vorgingen, und in 76% der Fälle stand sie auf der Seite der Unternehmen".

Ihre Version des Katholizismus steht im Widerspruch zu den meisten der von Papst Franziskus vertretenen Positionen und zur traditionellen katholischen Lehre über Frauenrechte, Wahlrecht, Immigrantenrechte, Gesundheitsversorgung und Umweltschutz. Der Papst fordert die Unterdrückten in aller Welt auf, die Weltwirtschaftsordnung zu ändern, und prangert den, wie er es nennt, "neuen Kolonialismus" an, der durch "den anonymen Einfluss des Mammons auferlegt wird: Unternehmen, Kreditagenturen, bestimmte 'Freihandels'-Verträge und die Auferlegung von Maßnahmen der 'Sparsamkeit', die den Gürtel der Arbeiter und Armen immer enger schnallen". Er spricht von den "heiligen Rechten" von Arbeit, Unterkunft und Land. Er sagt, das ungehemmte Streben nach Geld sei "der Mist des Teufels" und geißelt die Industrienationen für die Ausbeutung der Rohstoffe und der Arbeit der Entwicklungsländer.

"Dieses System ist inzwischen unerträglich: Landarbeiter finden es unerträglich; Arbeiter finden es unerträglich; Gemeinschaften finden es unerträglich; Völker finden es unerträglich. Auch die Erde selbst - unsere Schwester, Mutter Erde, wie der heilige Franziskus sagen würde - findet es unerträglich. - Papst Franziskus

­Papst Franziskus hat wiederholt davor gewarnt, dass die Zeit knapp wird, um den Planeten vor einem vielleicht irreversiblen Schaden für das Ökosystem zu retten. "Scheuen wir uns nicht, es zu sagen: Wir wollen Veränderung, wirkliche Veränderung, strukturelle Veränderung", hat der Papst erklärt und ein System angeprangert, das "die Mentalität des Profits um jeden Preis durchgesetzt hat, ohne sich um soziale Ausgrenzung oder die Zerstörung der Natur zu kümmern".

Sonntag, 4. Oktober 2020

China klagt die USA an, die Welt in das ‘Dschungelzeit-Alter’ zurückführen zu wollen.

Von Reuters

3. Oktober 2020

Einige US-Politiker 'lügen und betrügen aus Gewohnheit ... schaffen böswillig politische Konfrontation und untergraben die multilaterale Zusammenarbeit', sagte die Sprecherin der chinesischen Mission bei den Vereinten Nationen.

Die Kommentare kommen, nachdem die US-Bildungsministerin Betsy DeVos und der US-Außenminister Mike Pompeo Peking beschuldigen, Uiguren und andere Minderheiten zwangsabzutreiben, zu sterilisieren und unfreiwillig Geburtenkontrollgeräte einzupflanzen.

03. Oktober 2020 "Information Clearing House" - China hat am Freitag die Vereinigten Staaten beschuldigt, "Lügen zu fabrizieren" und zu versuchen, die Welt zurück in das "Dschungelzeitalter" zu führen, nachdem Washington Peking und UN-Agenturen für "die Ermordung von Millionen kleiner Mädchen" verantwortlich gemacht hatte.

Der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) sagte am Freitag, er bedauere die Vorwürfe der US-Bildungsministerin Betsy DeVos, die bei einer Sitzung der UN-Generalversammlung am Donnerstag zum Jahrestag einer richtungsweisenden Frauenkonferenz 1995 erhoben wurden.

Die Exekutivdirektorin des UNFPA, Natalia Kanem, sagte, jeder Zwang von Frauen sei "gegen unsere Praxis und Politik".

"Wir räumen der freiwilligen sexuellen und reproduktiven Gesundheit, Rechten und Verfahren höchste Priorität ein", sagte sie.

"Im Fall des UNFPA haben wir eine Überprüfung unserer Praxis und Verfahren im Land China beantragt, und in den letzten vier Jahren haben die Vereinigten Staaten unsere Programme nicht besucht. 

Die USA kürzten 2017 die Mittel für den UNFPA und sagten, sie "unterstützen ...kein Programm für Zwangsabtreibung oder unfreiwillige Sterilisation".

Die Vereinten Nationen sagten, dies sei eine unzutreffende Wahrnehmung.

DeVos und US-Außenminister Mike Pompeo, der am Donnerstag eine Erklärung abgaben, beschuldigten beide China, Uiguren und andere Minderheiten der Zwangsabtreibung, Zwangssterilisation und unfreiwillige Implantation von Verhütungsmitteln zu unterwerfen.

Ein Sprecher der chinesischen UN-Mission in New York sagte, die Äußerungen seien "reine Erfindung".

"Einige US-Politiker lügen und betrügen aus Gewohnheit. Sie schaffen böswillig politische Konfrontation und untergraben die multilaterale Zusammenarbeit", sagte die Person.

"Die Vereinigten Staaten werden entgegen dem Trend der Zeit zum größten Zerstörer der bestehenden internationalen Ordnung und versuchen mit allen Mitteln, die Welt in das Dschungelzeitalter zurückzubringen.

Die seit langem schwelenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China haben bei den Vereinten Nationen wegen der Coronavirus-Pandemie den Siedepunkt erreicht, was das Streben Pekings nach größerem multilateralen Einfluss in einer Herausforderung für die traditionelle Führung Washingtons deutlich macht.

 

 

Quelle - källa - source

Samstag, 3. Oktober 2020

Kaukasus-Krieg: Putin-Vertrauter wirft Armenien Kollaboration mit USA vor

Einar Schlereth 

3. Oktober 2020

Ich weiß so gut wie nichts über die beiden Länder, abgesehen von einigen Brocken aus der Schule. Ich verlasse mich also ganz auf die Meinung von meinem Freund Harald und den Putin - Vertrauten Jewgeni Prigoschin. Der Vorschlag, die russische Hauptstadt hinter den Ural zu legen, hat Putin selbst auch schon mal angedacht. Aber wenn ein Oligarch sein Geld mal für einen vernünfigte Sache anlegen will, sollte man ihn nicht daran hindern. Ich denke auch, dass die Moskowiter dann sehr viel ruhiger schlafen könnten.

Natürlich sind wir Westeuropäer darauf konditioniert, bei Konflikten zwischen Armenien u. Aserbeidschan die historischen Opfer auf armenischer Seite immer mitzudenken, womit wir aber auch schnell "Partei" werden. Armenien stand lange unter türkisch-osmanischer Herrschaft u. war immer als Grenzregion zwischen Russland u. dem osmanischem Reich dem Gezerre der Großmächte ausgeliefert. Im späten 19. Jahrhundert gab es unter osmanischer Herrschaft Massaker an den Armeniern (Armenier waren ökonomisch im gesamten osmanischen Reich sehr erfolgreich - leicht konnte der Neid u. Hass der Nicht-Armenier instrumentalisiert werden). Bekannt wurde das Massaker in den Jahren 1894-96. Seit 1915 - die Türkei stand auf deutscher Seite im Ersten Weltkrieg - kam es erneut zu schrecklichen Massakern, die die Qualität eines Genozids erreichten.
Mit diesem Wissen im Hintergrund kommen wir Westeuropäer leicht zu dem Schluss, dass im gegenwärtigen aserbeidschanisch-armenischen Konflikt wieder einmal Armenien u. die Armenier die Opfer sind. Aber ist das wirklich so?
Armenien erlebte im Jahr 2018 eine "Revolution", die als die "Samtene Revolution" bekannt geworden ist (bei Wiki findet man nichts Wichtiges dazu, keine inhaltliche Aussage, nur Name-dropping). Gesichert ist, dass seither Armenien in der US-Außenpolitik eine große Rolle spielt, dass riesige CIA-Anlagen aufgebaut wurden (bezüglich Belt and Road, also Neue Seidenstraße) u. das US-NGOs (oh, diese verfluchten NGOs...) ihren Einfluss geltend machen.

Ein russischer Oligarch wird im Folgenden zitiert werden. Eigentlich neige ich nicht dazu, russische Oligarchen für vertrauenswürdig zu halten. Aber wir dürfen nicht außer Acht lassen, dass seit Putins erster Präsidentschaft ihr Einfluss sehr zurückgeschnitten worden ist. Typen, die wie Chodorowski als Menschenrechtsimperialisten auftreten, gehören der Vergangenheit an. - Vor kurzem machte übrigens ein russischer Oligarch - Namen habe ich leider vergessen - den Vorschlag, die russische Hauptstadt von Moskau ins süd-sibirische Krasnojarsk zu verlegen. Wegen der Sicherheitslage: der Mann machte den permanenten Vormarsch der NATO in Richtung Moskau geltend. Also sorgen sich auch russische Oligarchen heutzutage um Russlands Zukunft.
Na, lest selber, falls Ihr an der Thematik interessiert seid.

Hier also ein Artikel aus DWN,
mfG
harrisürth
 
    Türkische Medien veröffentlichen unglaubliche “Fünf Staaten, eine Nation”-Karte.
 

Kaukasus-Krieg: Putin-Vertrauter wirft Armenien Kollaboration mit USA vor

DWN, 02.10.2020 17:01 

Der russische Oligarch Jewgeni Prigoschin meint, dass der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan durch die USA provoziert werde. Die armenische Regierung stehe im Dienste der Amerikaner.


Mittwoch, 30. September 2020

Afghanistan: Das Wüstenmärchen, das zum Horrortrip werden kann

EINE ANDERE SICHT

Einar Schlereth

Das unten stehende WÜSTENMÄRCHEN ist kein Märchen, sondern beruht auf harten Fakten. Ich kann nicht verstehen, wie sich ein junger Mann frischen Mutes in solch ein Abenteuer stürzen kann, ohne sich im geringsten um das zu kümmern, was die Generationen vor ihnen gemacht haben, und zwar nicht nur von 100 oder 200 oder gar 1000 Jahren gemacht haben. Man muss sogar noch weiter zurückgehen, ein paar tausend Jahre.

Nun das habe ich schon vor 50 Jahren in Jan Myrdals Büchern von  'Indien vänter' (gibt es auf deutsch in meiner Übersetzung), in Die Seidenstraße' und in seinem Afghanistan-Buch erfahren habe. Myrdal meinte, dass diese geniale Karez-Technik in China/Sinkiang oder auch in Afghanistan entwickelt wurde und von dort weiter verbreitet wurde nach Persion, dem Irak, über Ägypten bis in die Libysche Wüste hinein. 

Ich konnte allerdings nachweisen, dass Heinrich Barth auf seiner Forschungsreise durch die zentralafrikanischen Staaten im Tassili-Gebirge 1850, tausende Kilometer weiter westlich ein Karez beschreibt, ohne zu wissen, wozu es dienen sollte.Danach konnte ich die Grenze der Karaz-Technik nochmals ein paar tausend Kilometer  weiter nach Westen verschieben, bis zum Atlantik in MAROKKO, wo man sie nicht Karez sondern Foqqara nennt.

In Ägypten auf unserer Reise unter Führung des klugen Hesham Bahari durch fast alle Oasen konnte ich in zwei Oasen Überreste von Karezen finden, die sogar ihm unbekannt waren. Einmal in Bahariya 300 km westlich von Kairo und eine sehr kleine Oase, auf dem Weg nach Siwa, deren Name mir entfallen ist. Sie wurde vom römischen Militär angelegt und dort sah ich erstmals die Maulwurfshügel, die dort entstanden, wo der Stollen vorgetrieben wurde. Das Gebirge lag sehr weit weg.

Diese Technik hat mehrere revolutionäre Aspekte. In einem Berg/Gebirgszug wird eine Quelle gefasst, Dann wird von dort unterirdisch ein Kanal gegraben, der je nach Länge ein präzises Gefälle aufweisen muss, nicht zu stark, sonst verschlammt er  und nicht zu schwach. Über Dutzende Kilometer hinweg: Erstens wurde das Wasser nicht verschmutzt, zweitens bewahrt es sein Kühle, drittens findet keinerlei Verdunstung statt. Viertens wird das wertvolle Grundwasser nicht abgesenkt, im Gegenteil. In Persion wurden große Städte auf diese Weise versorgt, mit großen mit Ziegeln gemauerten Verteilernetzen unter der Stadt. 

In Sovjetrussland hat man diese altmodischen Anlagen verkommen lassen von dem Kaspischen Meer bis Samarkand und moderne Methoden eingesetzt mit Brunnen-bau (immer tiefer, wie  hier unten beschrieben) und nach 10 - 20 Jahren waren die böden versalzen und unbrauchbar. Mao hingegen hat eine andere Methode genutzt und zwar wurden die wenigen alten Leute ausfindig gemacht, die diese Technik noch beherrschten, es wurden Schulen eingerichtet, wo sie ihr Wissen weitergeben konnten. Wie das weitergegangen ist, kann ich nicht sagen. Kann gut sein, dass Deng Xiaoping das ebenso brutal beseitigt hat wie die Kommunen, ob die Leute es wollten oder nicht.

Haushalt in Afghanistan mit Wasserbassin und Solarzellen.
 © Mansfield, AREU

 

Afghanistan: Das Wüstenmärchen, das zum Horrortrip werden kann

Daniela Gschweng / 28. Sep 2020 - Solarkraft lässt in einer der harschesten Gegenden der Welt die Wüste ergrünen. Das ist nur bedingt eine gute Nachricht.

Afghanistan ist bekannt für Terror und Taliban, nicht für disruptive Technologien. Zumindest, solange sie nicht im Drohnenkrieg zum Einsatz kommen. Nachhaltigkeit und grüne Wirtschaft ist nicht das, was man in einer der am schwersten zugänglichen Gegenden der Welt erwarten würde.

Solarkraft hat in diesem gar nicht so unwichtigen Winkel der Welt unbemerkt grosse Veränderungen angestossen, die Auswirkungen auf die ganze Welt haben. Mit ökologischen Überlegungen hat das nichts zu tun.

Über der Wüste geht die Sonne auf

Das erste glitzernde Solarpaneel wurde in Afghanistan 2013 gesichtet. Der Reporter Justin Rowlatt, damals BBC-Korrespondent für Südasien, sah 2016 aus einem Militärhelikopter über Helmand die ersten Solarzellen. Das Muster am Boden wiederholte sich: ein Hof, ein paar Solarpaneele, ein Wasserreservoir.

Die Veränderung war 2016 bereits in vollem Gang. Solartechnologie hatte die Abhängigkeit der Bauern von teurem Dieselkraftstoff schlechter Qualität beendet, mit dem sie ihre Wasserpumpen betrieben hatten. Über der Wüste war die Sonne aufgegangen.

Die bebaute Fläche, 2002 noch 48'000 Hektaren, hat sich bis zum Ende der US-amerikanischen Besatzungszeit 2012 auf 157'000 Hektaren und bis 2019 auf 344'467 Hektaren vergrössert. Auf Satellitenbildern ist das rasante Wachstum gut erkennbar. Die Wüste ist grün geworden.

Die solarbetriebene Opiumfabrik

Das ist nicht nur eine gute Nachricht. Rowlatts Geschichte stellt vieles in Frage, was wir sonst als gut und erstrebenswert ansehen.

Helmand ist etwa so gross wie die Schweiz und eine der gefährlichsten Gegenden der Welt. Vor allem aber ist die afghanische Provinz zusammen mit der Nachbarprovinz Kandahar das bei weitem produktivste Opiumanbaugebiet der Welt.

Auf den Feldern wächst nicht nur Mohn, aber er ist die lohnendste Saat. Die Bauern in der Region können zwei- bis dreimal im Jahr ernten. Sie bauen auf dem neu gewonnenen Ackerland ausser Mohn auch Getreide und Gemüse an. Die Region ist aufgeblüht. Die lokalen Märkte sind von einer temporären Veranstaltung zu einer ständigen Einrichtung geworden, das Angebot ist gewachsen. Solarpaneele, zeigt ein Bild der «BBC», türmen sich meterhoch.

Nicht nur die legale Wirtschaft boomt

Für 5'000 Dollar bekommt ein Bauer in Helmand einige Paneele und eine Pumpe. Er lässt einen etwa 100 Meter tiefen Brunnen bohren und baut ein Reservoir. Das unbewirtschaftete Land urbar zu machen, ist harte Arbeit. Wer das geschafft hat, baut ein Haus und holt die Familie nach.

Am anderen Ende der Welt, in England, wird die Entwicklung genau verfolgt. Richard Brittan, ein ehemaliger Soldat, der sich mit dem Unternehmen «Alcis» auf die Analyse von Satellitenbildern spezialisiert hat, wertet auf seinen Bildschirmen aus, was in Afghanistan passiert. Er sieht Siedlungen, Felder und auch die Paneele und Reservoirs, die Rowlatt auf seinem Helikopterflug sah. 2019 zählte er mehr als 67'000 Solarpaneele im Tal von Helmand.

Zwischen 2002 (dunkle Farben) und 2019 (heller) hat die bewirtschaftete Fläche in Helmand drastisch zugenommen. (Alcis, grössere Auflösung)

 

Hier weiterlesen

Montag, 28. September 2020

Covid-19: Der große Neubeginn - wieder aufgegriffen. Beängstigende Bedrohungen, Belohnungen für Gehorsam ...


Peter König hat erneut stringent zusammengefasst, was der Menschheit droht. Es sollen alle nach der Pfeife einer Handvoll von Multi-Milliardären tanzen. Jetzt endlich wollen sie doch noch rasch die unipolare Weltherrschaft durchdrücken. Doch ich glaube, sie sind etwas spät dran. Zu viele Menschen haben das Spielchen der Einprozenter schon durchschaut. Aber es müssen noch viel, viel mehr werden.

Peter Koenig

22. September 2020


Covid-19: The Great Reset - ist der Titel eines Buches von Klaus Schwab, Exekutiv-Vorsitzender des WEF, und dem Senior Director des Global Risk Network der Institution, Thierry Malleret. Die vorliegende Analyse basiert auf der Rezension des Buches von Steven Guiness vom 4. September 2020 (siehe hier).

"Diese wichtige Buchbesprechung von Steven Guinness (UK) offenbart die gleiche alte Sprache der 'Interdependenz', Zusammenarbeit und Kooperation, die 1973 von der Trilateralen Kommission gehört wurde. Das damalige und heutige Ziel ist nachhaltige Entwicklung, auch bekannt als Technokratie, und wird zum größten Ressourcenzugriff in der Geschichte der Welt führen." ⁃ Technokratie-Nachrichtenredakteur

Das Buch stellt ein "Zuckerbrot und Peitsche"-Szenario vor; eines mit beängstigenden Drohungen und Belohnungen für Gehorsam. Schwab und Malleret bieten die Schöne Neue Welt als das "Neue Paradies" nach dem Großen Neuanfang an.

Die Mächte, die hinter dem Großen Neustart stehen, arbeiten geschickt mit zwei unsichtbaren Waffen,

i) ein wahrscheinlich menschengemachtes Virus, jetzt covid-19 genannt, das niemand sieht, aber die Propaganda der Unternehmen lässt uns glauben, dass es tödlich und beängstigend ist - Angst ist die dazugehörige Waffe, und

ii) 5G (und später 6G, bereits in Vorbereitung), ein starkes, noch nie zuvor erlebtes Magnetfeld, über das weder im WEF-Buch noch in den offiziellen Medien gesprochen wird, sondern das über die ganze Welt ausgerollt wird, jeden Quadratzentimeter der Erdoberfläche bedeckt und von Hunderttausenden tieffliegender Satelliten bestrahlt wird.

5G-Waffe ansehen - 8 Minuten. Youtube unten.


Diese elektromagnetische Waffe richtet wahrscheinlich Langzeitschäden an, einschließlich möglicherweise tödlicher Schäden, und wurde von Hunderten von Wissenschaftlern untersucht, deren Arbeit nie offiziell veröffentlicht wurde, sondern unterirdisch bleibt. Wir, das Volk, werden in Unwissenheit gehalten, in den Untiefen.

Das Buch "The Great Reset" ist voll von Vorhersagen über Dinge, die geschehen werden oder geschehen können, und über Bedrohungen, wie die Welt nie wieder dieselbe sein wird, und wir stehen erst am Anfang des "Reset", Schlimmeres wird kommen - oder der "Großen Transformation", wie der IWF das Kommende nennt.

Die Autoren verbreiten Angst um die Zweifler der Neuen Weltordnung (NWO). Wenn man jemandem sagt, dass die Welt nie wieder so sein wird, wie wir es gewohnt sind, unser Leben zu leben - die Absicht hinter den Informationen ist nicht in erster Linie "die Zukunft vorhersagen", sondern Angst einflößen. Ängstliche Menschen sind verletzlich. Furcht zieht die Energie aus unserem Körper und unserem Geist, senkt die Kapazität unseres Immunsystems und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass wir krank werden, sowohl physisch an irgendeiner Krankheit, nicht nur an einer Covid-Krankheit, sondern auch psychisch.

Sie - Schwab und Malleret - sagen nicht nur, dass sich vieles für immer ändern wird, sondern "das Schlimmste der Pandemie steht noch bevor". Wow! Beängstigend!

Tatsächlich haben wir kaum die Spitze des Eisbergs gesehen. Sie geben fast mit einer gewissen Befriedigung zu, wie es scheint, dass Millionen von Arbeitsplätzen verloren gehen und weiterhin in atemberaubender Geschwindigkeit ausgeweidet werden, dass Millionen von kleinen und mittleren Unternehmen für immer verschwinden werden, dass nur einige wenige überleben werden, nämlich die globalisierten Konglomerate - Schwabs und Mallerets Eingeständnis der Katastrophe, die sich über uns abspielt, setzt das Sahnehäubchen auf den Kuchen der Angst.

Der Leser wird anfangen, darüber nachzudenken, "was mit mir, meiner Familie, meinem Geschäft oder meiner Arbeit - meinen Kindern, ihrer Ausbildung - geschehen wird, es wird eine endlose Reihe von "Was wird geschehen" geben, die zu Verzweiflung, zu Angst und Besorgnis führen - alle Arten von Pathologien. Pathologie gebiert Pathologie. Und zwar im großen Stil.

Mehr Energie wird aus unserem Körper und unserem Geist gesaugt, mehr Leichtgläubigkeit wird unserem Gehirn eingeflößt - man will dazugehören, man will nicht weggeworfen werden wie all die Männer und Frauen, die ihre Arbeit und ihren Lebensunterhalt verloren haben - die die Einsamkeit in sozialer Distanz und Isolation satt haben werden - und vielleicht sogar die Covid-Krankheit bekommen, wenn sie keine Maske tragen. Sie wollen eine Maske tragen. Die Angstkampagne der Medien hat Ihnen Angst gemacht. Und wenn Sie eine Maske tragen, gehören Sie auch dazu. Egal, was sie für oder gegen Ihre Gesundheit tut, Sie wollen gleich aussehen - wie alle, die Masken tragen. Das Tragen einer Maske ist wie ein Ritual, das es Ihnen schliesslich erlaubt, zur Maskerade zu gehören. Denn haben Sie gesehen, wie Nichtmaskenträgerinnen und -träger aussehen und angefaucht werden, als wären sie Leprakranke oder Kriminelle?

Sie wollen sich an die Regeln halten - aber schweigend und mit der Ihnen innewohnenden Hoffnung blicken Sie in eine ungewisse Zukunft - eine Hoffnung auf eine bessere Welt, auf eine Rückkehr zu dem Normalen, das Sie kennen. Dort, am Horizont, schimmert die Hoffnung immer noch wie ein verblassender Sonnenuntergang. Und Sie wollen auf diesen Horizont zusteuern, einen Horizont, der sich immer weiter von Ihnen entfernt - wie es Horizonte bekanntlich tun.

Getrennt und getrennt von den Gläubigen zu sein, weil sie nicht gehorchen, ist der Knüppel. Jetzt kommt das Zuckerbrot. Wenn Sie sich benehmen und die Regeln befolgen, kommen Sie für einen Impfstoff in Frage - einen von etwa 20 oder 30 (vielleicht mehr), die derzeit von einer Unzahl verschiedener Labors und Länder entwickelt werden. Es sind die Russen, die Amerikaner, die Chinesen, die Kubaner, die Franzosen, die Afrikaner - es ist unmöglich, sie im Auge zu behalten, geschweige denn ihnen zu vertrauen.

Einige der Impfstoffe sind so konzipiert, dass sie Ihre DNA für immer genetisch verändern - das heißt, wenn der Impfstoff einen bleibenden Schaden hinterlässt, wird der Schaden in der Tat dauerhaft sein, kann niemals geheilt werden. Er kann auch als verändertes Genom an Ihre Kinder und nachfolgende Generationen weitergegeben werden. Aber das macht Ihnen nichts aus. Sie wollen aus dieser Unterdrückung, dieser Gesundheits-Tyrannei herauskommen. Sie gehen los: BITTE - BITTE - BITTE geben Sie mir den Impfstoff!

Und dann, so sagt man Ihnen, wenn Sie einmal geimpft sind, besteht die Möglichkeit, dass einiges von dem, was Sie gewohnt sind, wieder "normal" wird - was bedeutet, dass manche Dinge wieder "normal" werden. Aber im Grossen und Ganzen sagen Ihnen die WEF-Autoren, die Diener der Herren des Universums, auch, dass Sie sich besser an ein neues "Normal" gewöhnen sollten. Sie sagen Ihnen eigentlich nie, was das neue Normal genau mit sich bringen wird. Aber sie sagen Ihnen, was an der gegenwärtigen Weltordnung, die aus einer Ansammlung von souveränen Nationalstaaten besteht, falsch ist und was die Neue Weltordnung - alles unter einer Regierung - ansprechen würde. Aber sie sagen nicht, wie und von wem - und was die neue Rolle von Wir, dem Volk, sein wird, von denen, die den implodierenden Kataklysmus überleben. Es mag der Sklaverei nahe sein.

Aber es ist nie zu spät. Wir haben die Kraft des Willens und der Solidarität, wenn wir sie nachspielen, um diese Katastrophe zu stoppen. Es ist jetzt an der Zeit, Widerstand zu leisten. Wir können die zerstörte Wirtschaft und die zerstörten Lebensgrundlagen als Projekt der Menschheit wieder aufbauen, entsprechend unseren kollektiven Bedürfnissen, mit dem Grundsatz, unserer großzügigen und schönen Mutter Erde keinen Schaden zuzufügen.

Wir dürfen nicht dem Diktat des "Great Reset" folgen, uns nicht vom Zuckerbrot eines neuen Paradieses verführen lassen, sondern müssen ihm widerstehen und die Zügel des Wiederaufbaus in die eigenen Hände und Köpfe nehmen - und dabei das gemeinsame Interesse der Menschheit verfolgen.

Das ist das, was selbst in den Augen von Schwab und Malleret falsch ist. Es gibt weit verbreitete und ständig wachsende Armut, grassierende Ungleichheit, Rassismus, Ungerechtigkeit - das Nord-Süd-Gefälle - und schließlich eine Weltbevölkerung, die zu schnell wächst und bereits zu groß ist. Es gibt natürlich noch mehr, viel mehr Unrecht in unserer Zivilisation.

Die beiden Autoren vermeiden es zu erwähnen, dass Gier, künstlich gesäte Konflikte und Kriege - sowohl biologische als auch durch Gewehre und Bomben -, die grenzenlose Ausbeutung nicht erneuerbarer natürlicher Ressourcen, die Ausplünderung öffentlicher Güter, um sie zu privatisieren, die monumentale Ungerechtigkeit der Neokolonialisierung des globalen Südens - von der sehr tiefen, dunklen, teuflischen Elite getrieben wird, die will, dass wir den neuen Global Reset annehmen und ihm erliegen.

Das Buch Great Reset erwähnt nicht, dass es bei weitem genug Nahrung gibt, um die gegenwärtige und zukünftige Weltbevölkerung zu ernähren. Schon vor einigen Jahren hat die FAO - die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO - gesagt, dass es genug Nahrung gibt, um mindestens 12 Milliarden Menschen mit den gegenwärtigen Technologien zu ernähren. Die Nahrungsmittel werden natürlich nicht richtig verteilt, für Spekulationen und Preisgewinne zurückgehalten - und damit den armen Ländern ihren gerechten Anteil entzogen, um ihre Menschen zu ernähren.

Hunderttausende Menschen verhungern und sterben aufgrund der Spekulation mit Nahrungsmitteln - und das vor den Augen der Spekulanten, der etablierten Börsen und Agrarrohstoffbörsen, wie der Chicago Mercantile Exchange, ursprünglich das "Chicago Butter and Egg Board" (gegründet 1898). Es gibt Dutzende solcher spekulativer Börsenbüros rund um den Globalen Norden.

Die Behauptungen der FAO, es gäbe genug Nahrung für die heutige und zukünftige Weltbevölkerung, berücksichtigen nicht einmal das enorme Potenzial von Technologie und agrarischer Effizienzsteigerung für eine gesunde Nahrungsmittelproduktion. Russlands Nahrungsmittelproduktion ist heute fast ausschließlich biologisch - GVO sind verfassungsmäßig verboten - und Nahrungsmittel sind im Überfluss vorhanden. Russland ist inzwischen der größte Weizenexporteur der Welt - Bio-Weizen.

Angesichts der Umweltzerstörung durch die neoliberale konstante Profitgier, den ewigen Fetisch von immer mehr Konsum und Wachstum, mag ein "Great Reset" oder eine "Great Transformation" (IWF) in der Tat gerechtfertigt sein, aber nicht durch die aufgezwungenen globalistischen Bedingungen des WEF und des IWF, durch die eigentlichen Mächte hinter der Zerstörung; nicht unter den Bedingungen des globalen Firmenkundengeschäfts, des globalen Militärkomplexes und des Silicon Valley, i. e. die 5G-getriebene (und bald auch 6G-getriebene) Künstliche Intelligenz (KI), oder allgemeiner gesagt, das Internet der Dinge (IoT).

Ein Reset muss ein Volksreset sein, bei dem nur Wir, das Volk, das Sagen haben und die Bedingungen für den Reset festlegen. Ein Reset, der niemanden zurücklässt und nicht darauf abzielt, "überflüssige" Bevölkerungen zu eliminieren - damit die Reichen und Mächtigen länger mit den verbleibenden Ressourcen des Planeten Erde leben können. Denn das ist wirklich ihr - das Ziel der Elite der Globalisten.

Ihre mächtigen Werkzeuge sind die biologische Kriegsführung, unsichtbare Feinde, wie Viren, d.h. die Korona - und Impfstoffe gegen eben jene Viren, die sie der Welt überhaupt erst aufzwingen.

Clever: Zuerst greift man an und tötet, dann bietet man den Überlebenden die Rettung an - und tötet gleichzeitig, durch die Werkzeuge der Rettung. Das nennt man auf vielen Hochzeiten tanzen, und auf dem Weg dorthin teilt man sich auf, um zu siegen.

Trennen Sie die plandämischen Gläubigen von den Nicht-Gläubigen; unterscheiden Sie zwischen den Maskenträgern und den Maskenprotestlern, unnterscheiden Sie zwischen denen, die glauben, dass "soziale Distanzierung" die Antwort ist, und denen, die wissen, dass soziale Distanzierung die Krankheit und schließlich den Prozess des Sterbens beschleunigt.

Sie schaffen eine Atmosphäre der Feindseligkeit und Konflikte unter denen, die Freunde waren.

Samstag, 26. September 2020

Die dunkle Seite vo 5G: Der militärische Nutzen

Seit 2-3 Jahren haben wir - die Alternativen - immer wieder vor allen schlimmen Folgen des 5G-Systems gewarnt. Zwar finden hie und da Demonstrationen statt, die die eine oder andere 5G-Gefahr aufs Korn nehmen - Umwelt, Gesundheit und die militärische Nutzung - aber dass alle drei Bereiche und noch mehr alle zusammen gehören, haben erst die wenigsten Leute begriffen. Und unterdessen gehen Weiter-Entwicklungen mit rasender Geschwindigkeit vor sich. Das einzige, was die Leute mit ihrer Untätigkeit bewirken, ist, dass sie mit rasender Geschwindigkeit Nägel in die Kiste unseres Untergangs hauen. "Schlaf Kindchen schlaf ..." Das braucht bald nicht mehr gesungen werden - kommt von alleine. Aber auch die Einprozenter wird es erwischen. Das ist beruhigend.

Manlio Dinucci

18. Dezember 2020

Aus dem Englischen: Eianr Schlereth

 


Die Demonstration "Stop 5G" am 12. September in Rom konzentriert sich zu Recht auf die möglichen elektromagnetischen Folgen für Gesundheit und Umwelt, insbesondere auf die Verordnung, die Bürgermeister daran hindert, die Installation von 5G-Antennen im Stadtgebiet zu regeln.

Die italienische Öffentlichkeit ignoriert jedoch nach wie vor einen grundlegenden Aspekt dieser Technologie: ihre militärische Nutzung. Wir haben bereits im Manifest (10. Dezember 2019) davor gewarnt, jedoch mit schlechten Erfolg. Die vom Pentagon gestarteten Folgeprogramme, die offiziell dokumentiert sind, bestätigen das, was wir vor neun Monaten geschrieben haben.

In der "5G-Strategie", die am 2. Mai 2020 verabschiedet wurde, heißt es

"Das Verteidigungsministerium muss neue Operationskonzepte entwickeln und anwenden, die die allgegenwärtige Konnektivität nutzen, die die 5G-Fähigkeiten bieten, um die Effektivität, Belastbarkeit, Geschwindigkeit und Letalität unserer Streitkräfte zu erhöhen."

Das Pentagon experimentiert bereits in fünf Luft-, See- und Landstützpunkten der Streitkräfte mit militärischen Anwendungen dieser Technologie: Hill (Utah), Nellis (Nevada), San Diego (Kalifornien), Albany (Georgia), Lewis-McChord (Washington), Dr. Joseph Evans, technischer Direktor für 5G im Verteidigungsministerium, in einer Pressekonferenz am 3. Juni bestätigt.

Dann kündigte er an, dass 5G-Militäranwendungen demnächst in sieben weiteren Basen getestet werden sollen: Norfolk (Virginia), Pearl Harbor-Hickam (Hawaii), San Antonio (Texas), Fort Irwin (Kalifornien), Fort Hood (Texas), Camp Pendleton (Kalifornien) und Tinker (Oklahoma).

Experten sagen voraus, dass 5G eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Hyperschallwaffen, einschließlich nuklearer Sprengköpfe, spielen wird: riesige Datenmengen müssen sehr schnell gesammelt, verarbeitet und übertragen werden, um sie auf variable Flugbahnen zu lenken und Abfangraketen zu entkommen. Dieselbe Datenerfassung ist notwendig, um die Abwehr im Falle eines Angriffs mit solchen Waffen zu aktivieren, wobei man sich auf automatische Systeme stützt.

Die neue Technologie wird auch eine Schlüsselrolle im Gefechtsnetzwerk spielen, da sie in der Lage ist, Millionen von Zweiwege-Funkgeräten in einem begrenzten Gebiet miteinander zu verbinden.

5G wird auch außerordentlich wichtig für Geheimdienste und Spezialeinheiten sein: es wird weitaus erfolgreichere Spionagesyseme ermöglichen und die Tödlichkeit der Drohnen-Killer erhöhen.

Diese und andere militärische Anwendungen dieser Technologie werden sicherlich auch in China und anderen Ländern untersucht. Daher ist die laufende 5G Technologie nicht nur ein Handelskrieg.

Das strategische Dokument des Pentagon hat dies bestätigt: "Die 5G-Technologien stellen entscheidende strategische Fähigkeiten für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten und die unserer Verbündeten dar. Daher ist es notwendig, "sie vor unseren Gegnern zu schützen" und unsere Verbündeten davon zu überzeugen, das Gleiche zu tun, um die "Interoperabilität" der militärischen Anwendungen der 5G im Rahmen der NATO zu gewährleisten.

Dies erklärt, warum Italien und andere europäische Verbündete der USA Huawei und andere chinesische Unternehmen von Ausschreibungen für die Lieferung von 5G-Telekommunikationsausrüstung ausgeschlossen haben.

"Die 5G-Technologie" - erklärt Dr. Joseph Evans in der Pressekonferenz im Pentagon - "ist von entscheidender Bedeutung für die Aufrechterhaltung der militärischen und wirtschaftlichen Vorteile der Vereinigten Staaten", und zwar nicht nur gegenüber ihren Gegnern, insbesondere China und Russland, sondern auch gegenüber ihren Verbündeten.

Aus diesem Grund,

"(arbeitet) das Verteidigungsministerium eng mit Industriepartnern zusammen, die Hunderte von Milliarden Dollar in die 5G-Technologie investieren, um diese massiven Investitionen für militärische Anwendungen der 5G zu nutzen", einschließlich militärischer und ziviler "Dual-Use-Anwendungen". . .

Mit anderen Worten, das kommerzielle 5G-Netz, das von privaten Unternehmen aufgebaut wurde, wird vom Pentagon zu wesentlich geringeren Kosten genutzt, als es notwendig wäre, wenn das Netz ausschließlich für militärische Zwecke gebaut würde.

Die gemeinsamen Nutzer, an die die 5G-Multis ihre Dienste verkaufen werden, werden für eine Technologie bezahlen, die, wie sie versprechen, "unser Leben verändern" soll, aber gleichzeitig wird sie dazu dienen, eine neue Generation von Waffen für einen Krieg zu schaffen, was das Ende der menschlichen Generationen bedeutet.

Sehen Sie sich das Video unten auf Italienisch an.

*

Dieser Artikel wurde ursprünglich in italienischer Sprache auf Il Manifesto veröffentlicht.

Manlio Dinucci ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zentrums für Globalisierungsforschung.

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von DeepLtranslator übersetzt.

Quelle - källa - source

Freitag, 25. September 2020

Sinophobie, Lügen und Hybridkrieg

Von Pepe Escobar

24. September 2020


Aus dem Englischen: Einar Schlereth 

 


Es dauerte eine Minute, bis Präsident Trump bei der virtuellen 75. UNO-Generalversammlung einen Virus einführte und auf die Nation einzuprugeln, “die diese Seuche auf die Welt losgelassen hat".

Und dann ging alles bergab.

Selbst als Trump im Wesentlichen eine Wahlkampfrede hielt und nicht noch weniger auf die multilaterale UNO pfeifen konnte, war zumindest das Bild klar genug, um von der sozial weit entfernten "internationalen Gemeinschaft" gesehen zu werden.

Hier ist die vollständige Erklärung von Präsident Xi. Und hier ist die vollständige Erklärung von Präsident Putin. Und hier ist wieder einmal das geopolitische Schachbrett; es geht um die "unentbehrliche Nation" gegen die strategische Partnerschaft zwischen Russland und China.

Als er die Bedeutung der UNO betonte, konnte Xi nicht deutlicher zum Ausdruck bringen, dass keine Nation das Recht hat, das Schicksal anderer zu kontrollieren: "Noch weniger sollte es einem erlaubt sein, zu tun, was es will, und der Hegemon, Tyrann oder Chef der Welt zu sein".

Die herrschende Klasse der USA wird diesen Akt des Trotzes offensichtlich nicht hinnehmen. Das gesamte Spektrum der Hybridkriegstechniken wird weiterhin unerbittlich gegen China turbogeladen werden, gepaart mit einer grassierenden Sinophobie, auch wenn es vielen in Dr. Strangelove Vierteln dämmert, dass die einzige Möglichkeit, China wirklich "abzuschrecken", der Heiße Krieg wäre.

Leider ist das Pentagon überfordert - Syrien, Iran, Venezuela, Südchinesisches Meer. Und jeder Analyst weiß um Chinas Fähigkeiten im Bereich der Cyber-Kriegsführung, der integrierten Luftverteidigungssysteme und der Trägerraketen Dongfeng-Raketen.

Für die Perspektive ist es immer sehr aufschlussreich, die Militärausgaben zu vergleichen. Im vergangenen Jahr gab China 261 Milliarden Dollar aus, während die USA 732 Milliarden Dollar (38% der weltweiten Gesamtausgaben) ausgaben.

Rhetorik, zumindest im Moment, überwiegt. Das Hauptgesprächsthema, das uns unaufhörlich eingehämmert wird, ist immer China als eine existenzielle Bedrohung für die "freie Welt", auch wenn die unzähligen Deklinationen dessen, was einst Obamas "Dreh- und Angelpunkt zu Asien" war, nicht besonders subtil die Erweiterung der Zustimmung zu einem zukünftigen Krieg hervorrufen.

In diesem Bericht des Qiao-Kollektivs wird der Prozess genau beschrieben: "Wir nennen es Sinophobia, Inc. - ein informationstechnischer Industriekomplex, in dem sich westliche Staatsfinanzierung, Milliarden-Dollar-Waffenhersteller und rechte Think Tanks zusammenschließen und synchron arbeiten, um die Medien mit der Botschaft zu überschwemmen, dass China der Staatsfeind Nummer eins ist. Bewaffnet mit staatlicher Finanzierung und Sponsoren aus der Waffenindustrie legt diese Handvoll einflussreicher Think Tanks die Bedingungen des Neuen Kalten Krieges gegen China fest. Dasselbe Medien-Ökosystem, das die Räder des immerwährenden Krieges für eine katastrophale Intervention im Nahen Osten ölte, ist nun damit beschäftigt, die Zustimmung für einen Konflikt mit China herzustellen".


Dieser "militärische Vorsprung der USA"


Die Dämonisierung Chinas, durchdrungen von eklatantem Rassismus und fanatischem Antikommunismus, wird auf einer vollen, bunten Palette dargestellt: Hongkong, Xinjiang ("Konzentrationslager"), Tibet ("Zwangsarbeit"), Taiwan, "China-Virus"; die "Schuldenfalle" des "Belt and Road".

Der Handelskrieg läuft parallel - ein eklatanter Beweis dafür, wie der "Sozialismus mit chinesischen Merkmalen" den westlichen Kapitalismus in seinem eigenen High-Tech-Spiel schlägt. Daher die Sanktionierung von über 150 Firmen, die Chips für Huawei und ZTE herstellen, oder der Versuch, TikTok's Geschäft in den USA zu ruinieren ("Aber man kann es nicht stehlen und in ein US-Baby verwandeln", wie der Chefredakteur von Global Time Hu Xijin tweeted).

Dennoch könnte SMIC (Semiconductor Manufacturing International Corporation), Chinas führende Chipfirma, die kürzlich von einem Börsengang in Shanghai im Wert von 7,5 Milliarden Dollar profitierte, früher oder später den US-Chipherstellern den Rang ablaufen.

An der militärischen Front schreitet der "maximale Druck" auf Chinas östlichen Rand unvermindert fort - von der Wiederbelebung der Quad bis hin zu einem Gerangel um die Ankurbelung der indisch-pazifischen Strategie.

Das ThinkTank-Land ist wesentlich bei der Koordinierung des gesamten Prozesses, z.B. über das Center for Strategic & International Studies, mit "Unternehmens- und Handelsverbandsspendern", zu denen die üblichen Verdächtigen wie Raytheon, Lockheed Martin, Boeing, General Dynamics und Northrop Grumman gehören.

Hier haben wir also das, was Ray McGovern brillant als MICIMATT beschreibt - den Komplex Militärisch-industrieller Kongress-Geheimdienst-Medien-Akademia-ThinkTank-Komplex – als prüfer der Sinophobia Inc.

Angenommen, es gäbe einen Sieg der Demokraten im November, ändern wird sich nichts. Der nächste Chef des Pentagon wird wahrscheinlich Michele Flournoy sein, die ehemalige Unterstaatssekretärin für Politikverteidigung (2009-2012) und Mitbegründerin des Zentrums für eine neue amerikanische Sicherheit, das sich sowohl mit der "Herausforderung China" als auch mit der "Bedrohung durch Nordkorea" befasst. Flournoy geht es vor allem darum, den "Vorsprung des US-Militärs" in Asien zu stärken.

Donnerstag, 24. September 2020

Der sterbende Planet Report 2020

Seit Jahren schreibe ich/wir unentwegt Artikel, aber fast alle Menschen haben an so viel anderes, viel 'Wichtigeres' zu denken, dass sie sich nicht auch noch mit diesem 'Mist' befassen können. Also ist es absehbar, dass schon die Generation nach uns ins (giftige) Gras beißen wird. Niemand braucht mit ihnen Erbarmen oder Mitleid haben: sie haben sich verblöden lassen, es war so bequem, denn das Denken tut so weh - wie meine Tochter mit 8 Jahren mal sagte. Ihr könnt als Nachtisch den folgenden Artikel auch noch lesen von der Katastrophe in der Arktik, die noch eine zweite irrsinnige Eisschmelze erlebt hat: https://countercurrents.org/2020/09/arctic-sea-ice-shrinks-to-its-second-lowest-annual-minimum-extent-ever/ innerhalb weniger Jahre. Gute Nacht und schlaft gut.

Robert Hunziker

23. September 2020

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Der lebende sollte der sterbende Planet Report heißen

Die World Wildlife Foundation hat kürzlich in Zusammenarbeit mit der Zoological Society of London eine Aufsehen erregende Beschreibung der Kräfte der Menschheit gegenüber dem Leben in der Natur herausgegeben, den Living Planet Report 2020, aber der Bericht sollte eigentlich den Titel Sterbender Planet Report 2020 tragen, denn das ist es, was in der realen Welt passiert. Es ist nicht mehr viel am Leben.

Der Bericht, der am 10. September veröffentlicht wurde, beschreibt, wie die übermäßige Ausbeutung der ökologischen Ressourcen durch die Menschheit von 1970 bis 2016 zu einem 68%igen Rückgang der Populationen wild lebender Wirbeltiere, einschließlich Säugetiere, Vögel, Amphibien, Reptilien und Fische, beigetragen hat.

Der Bericht bietet eine Lösung an: "Bending the Curve Initiative", die im Folgenden ausführlicher beschrieben wird. Die Ursachen des Zusammenbruchs liegen in der Rücksichtslosigkeit des Menschen und/oder der Vernachlässigung von Ökosystemen. Es ist (vielleicht) teilweise behebbar, aber halten Sie nicht den Atem an.

Was wäre, wenn die Aktien um 68% einbrechen würden? Was dann? Warum ist das natürlich ein Panikszenario, bei dem die Federal Reserve Bank wiederholt "einen weißen, heißen Druckknopf" drückt, hoffentlich um zu vermeiden, dass im Hintergrund zerstörerische deflationäre Kräfte auftauchen. Aber der erstaunliche Verlust an Wirbeltieren in Höhe von 68% scheint die Paniknadel nicht annähernd genug zu bewegen, um zu zählen.

Besonders erwähnenswert ist, dass dem Bericht zufolge tropische Subregionen mit 94% Verlust an Wirbeltierleben, was im Wesentlichen dem vollständigen Aussterben gleichkommt, schwer getroffen wurden. Zum Vergleich: Das schlimmste Aussterbeereignis der Geschichte, das Perm-Trias, alias: das Große Sterben vor 252 Millionen Jahren, nahm 96% des Meereslebens ein und wurde als "globale Vernichtung" eingestuft.

Dem Bericht zufolge sind weltweit zwei Drittel (2/3) der wildlebenden Wirbeltiere in nur 46 Jahren oder innerhalb eines halben Menschenlebens verschwunden. Das ist verblüffend und deutet auf fehlgeleitete Gedankenlosigkeit hin, was die Frage aufwirft, was die nächsten 46 Jahre bringen werden. Was bleibt, ist eine operative Frage?

Dem Bericht zufolge: "Bis 1970 war der Ökologische Fußabdruck der Menschheit kleiner als die Regenerationsrate der Erde. Um unser 21. Jahrhundert zu ernähren und zu versorgen, überbeanspruchen wir die Biokapazität der Erde um mindestens 56%. (Bericht, Seite 6) Das bedeutet, dass wir in weniger als 50 Jahren vom Gleichgewicht zu einem riesigen Defizit von 50% gekommen sind. Milde ausgedrückt, das ist erschreckend!

Wie im Bericht festgestellt wird, nutzen und missbrauchen und zertrampeln wir die Äquivalenz von eineinhalb Planeten effektiv. Wie lange hält das an? Die Erfahrung der letzten 46 Jahre liefert eine Antwort, nämlich Nicht viel länger.

Die Entblößung, die Zerstörung der natürlichen Artenvielfalt ist fast unbeschreiblich, sicherlich jenseits des menschlichen Fassungsvermögens, was ein großer Teil des Erkennungsproblems sein kann. Dennoch lesen die Menschen im Großen und Ganzen den Bericht der World Wildlife Foundation und machen weiter wie bisher. Dieses lustlose Verhalten der Öffentlichkeit dauert schon seit Jahrzehnten an und wird wahrscheinlich nicht so bald ein Ende haben. Deshalb ist ein Heureka-Moment des radikalen Wandels der landwirtschaftlichen Praktiken und der Ökosystem-Haltung fast zu viel des Guten, nachdem Umweltschützer jahrelang über die Übel gepredigt haben, die mit der anthropogenen Wachstumsmaschine verbunden sind.