Montag, 7. November 2011

Folter, Mord, Blut und Krieg - JAAA - aber bloß KEINEN Busen

Gestern abend sah ich mit 50 Jahren Verspätung meinen ersten Hitchcock-Film: PSYCHO (1960). Nicht schlecht gemacht und keine Orgie in Gewalt. Er wird als sein bester Film angesehen. Gut und schön. Aber was für ein verlogener Film über die USA. Wie anständig und gut doch die Menschen alle sind. Das Mädchen, das sich 40 000 $ unter den Nagel reisst und abhaut, wird schon am Abend von Reue gepackt und will am nächsten Tag zurück und das Geld abliefern. Nur gibt es keinen nächsten Tag für sie. Dem vielfachen Mörder wird von den Bullen nicht die Schnauze poliert, ja, er bekommt sogar eine warme Decke in seine Zelle gebracht. Und die Bullen sind voller Verständnis für seinen Psycho-Defekt. Der Geschädigte wollte auch keine Anzeige machen, wenn er nur seine Knete wieder zurückbekommt.
Ein solches Land namens USA hat es nur leider niemals gegeben. Erinnern wir uns. Die USA intervenierten bis 1960 in:

China, 1945-49
Italien, 1947-49
Griechenland, 1947-49
Philippinen, 1945-53
Südkorea, 1945-53
Albanien, 1949-53
Deutschland, 1950
Iran, 1953
Guatemala, 1953-1990
Naher Osten, 1956-58
Indonesien, 1957-58
Britisch-Guyana, 1953-64
Vietnam, 1950-73
Kambodscha, 1953-73
Kongo/Zaire, 1960-65
(Siehe 'A Brief History of US-Interventions since 1945' by William Blum http://www.thirdworldtraveler.com/Blum/US_Interventions_WBlumZ.html )


Das sind also 15 mal seit Ende des 2. Weltkrieges und dutzende weitere "chirurgische Eingriffe" sollten bis heute folgen. Die Folge waren Millionen und aber Millionen Tote, noch viel mehr Millionen Verwundete, noch viel mehr Millionen mit Langzeitschäden bis heute, Zerstörung, Elend und - nicht zu vergessen - in Verbindung mit scheußlichsten Gräueltaten des US-Militärs, wo immer es seine Stiefel hinsetzte.
Außerdem war das die Zeit der "Kommunisten"-Verfolgungen unter Hoover, obwohl man echte Kommunisten mit der Lupe suchen musste. Aber für Hoover waren alle, die das Maul aufmachten oder vielleicht vor hatten, es auf zu machen, Kommunisten. Und auch die Schwulen (typisch - er war selbst schwul!) und die Lesben und die Unzucht Treibenden usw. usf. 
Aber im Film wird von Hitchcock eine heile Welt gemalt. Und man schaue sich bitte die Schnitte an. Nicht wie heute haarscharf an den Brustwarzen und der Muschi  vorbei, nein, sicherheitshalber mindestens 10 cm vom Brustansatz entfernt und einen halben Meter unter dem Arsch. Trotzdem - so erzählte mir gestern der sehr gut informierte Filmverleiher - wurde der Film von der Zensur zurück an den Verleiher geschickt mit der Begründung, man würde die Brustwarzen sehen. Aber es gab weit und breit keine Brustwarzen. Also zurück zur Zensur und dann ging er durch. Da hat also irgendein Idiot die im Film nur halbnackte Person in der Vorstellung wohl ganz nackt gesehen!
Und natürlich waren die Frauen schon damals an und unter den Armen rasiert (ob an anderen Stellen auch, war ja leider nicht festzustellen). Diese Unsitte, um nicht zu sagen das Verbrechen, hat also damals schon begonnen und breitete sich natürlich nach und nach auch bei uns aus. Was zeigt uns das? Dass die Ami-Gesellschaft aus Pädophilen besteht, wo die Frauen wie Barby-Puppen aussehen sollen mit einer Haut, so glatt wie ein Babyarsch. Weil sie vor richtigen Frauen aus Angst in die Hose scheissen. Ganz zu schweigen davon, dass diese Unsitte schädlich ist in vielfacher Hinsicht.
Das muss man sich vorstellen: die katholische Kirche verbot über Jahrtausende hinweg, dass das Kopfhaar der Frauen (wie bei den Moslem-Extremisten), das Haardreieck unter den Armen (von wegen der Ähnlichkeit) und überhaupt die nackte Haut unsichtbar zu sein hatten. Und heute beugen sich die Frauen aus freiem Willen diesem uralten Diktat der Kirche und der Männer. Und meinen, es sei ihr eigener Geschmack, ihr eigener Widerwille gegen Behaarung. Und sie halten sich womöglich noch für emanzipiert. FY FAN, wie die Schweden sagen. Hört sich besser an als: DEN TEUFEL AUCH!

Das ist die USA, wie sie leibt und lebt.

Kommentare:

  1. genau genommen könnten wir ja mit titten und ärschen krieg gegen die halbe welt führen, die dann in eine schockstarre fallen würde? ;-)

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  2. ...als "gegner" (schlechtschreiber) der usa bist du aber fehl am platz in schweden - du befindest dich in "klein-amerika" .. was regierung und kapital angeht.
    ausserdem darf in schweden schon lange - ungefragt - kein nackter körper gezeigt werden -ohne kondom nicht gevögelt werden - da sonst alle svartskallar krank werden könnten - und überhaupt ist "schweden" nicht mehr "schweden" sondern eine insel der glückseligen sozialfälle der welt....... ich bin nach WUNDERBAREN 22 JAHREN welche am rande von stockholm verbracht habe - 1990 wieder ab durch die mitte - und ich möchte nicht mehr zurück ...... LEIDER

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  3. DASS USA SCHEISSE IST WEISS DOCH HEUTE JEDER !
    HOFFENTLICH ! ! ! ! ! ! ! ! !

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  4. ...der war irgendwie doof: drei themen gemischt auf ne komische pöbelnde art und weise. die überschrift fand ich noch gut, der rest war nix meiner meinung nach. das thema kann ja nicht einfach heißen, die usa sind scheiße und ich schreib jetzt alles auf, was mir dazu einfällt. macht den eintrag nicht gerade lesenswerter. aber die überschrift fand ich gut.

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  5. Das ist interessant, dass du auch hier in Schweden warst. Und du hast vollkommen Recht mit dem, was du über Schweden sagst. Schweden ist nicht mehr das Schweden, das ich von 1952 und später 1966-70 kannte.
    ABer in Bezug auf den Artikel liegst du falsch. Das ist meiner Meinung eine sehr wichtige Frage, die von der Linken im großen und ganzen nicht beachtet wurde.
    Denk mal an die Zeit der Berlin-Konferenz, als Afrika und der Rest der Welt aufgeteilt wurde und überall die größten Gemetzel stattfanden.
    Was machte Europa da? Das ließ sich von den Wiener Walzkönigen in den Schlaf wiegen. Und in den 20-er Jahren da war's das Tango und Jazzfieber, während die Welt langsam aber sicher zum Teufel (Hitler und 2. Weltkrieg). Die Filme hatten auch ihren Anteil daran.
    Und seit Jahrzehnten spielt Hollywood und die amerikanische Musik genau dieselbe Rolle mit direkter Unterstützung des Pentagon. Warum hat die Jugend der ganzen Welt, vor allem auch der 3. Welt, nur den einen, den sehnlichsten Wunsch, in die USA zu kommen? Dieser Komplex spielt eine wesentliche Rolle bei dem Kunststück der USA, sich seit 100 Jahren als das Land der Freiheit und Demokratie darzustellen. Der CIA weiss das, deswegen hat er nach dem Krieg so gut wie alle literarischen, Musik- und Kunstzeitschriften unterwandert und mitfinanziert.
    ES würde sich lohnen, darüber intensiv nachzudenken.

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