Mittwoch, 2. November 2011

Wieso schweigen die Medien, wenn unsere schwarzen Brüder zusammen mit Gaddafi gelyncht werden?


Dieser Artikel über die Schandtaten der "Rebellen" ist der letzte, den ich veröffentlichen werde. Ich denke, es ist damit hinreichend nachgewiesen, wieso dieses Gesindel von den Libyern als  "Ratten" bezeichnet wird, womit noch den Ratten Unrecht getan wird. Menschen, die für Geld foltern, vergewaltigen und morden sind einfach Unmenschen. Zu denen gehören natürlich auch die "Spezialeinheiten" der NATO-Länder, die Fremdenlegion, die Blackwater resp. XE Söldlinge. Nun habe ich keine Lust mehr, dauernd k..... zu müssen. Ich werde mich von nun an mehr dem Widerstand widmen. Aber zum Abschluss möchte ich Sukant Chandan mit seinem Artikel vom 31. Oktober zu Wort kommen lassen.


Gaddafi kämpft bis zum Ende mit unseren schwarzen Brüdern in Afrika, für Afrika
Niemals zuvor hat die Welt gesehen, wie das Imperium und seine Söldner (in Form der pro-NATO libyschen Rebellen) eine derart schreckliche öffentliche Kreuzigung eines Führers der anti-imperialistischen Weltbewegung veranstaltet.
Der Lynchmord an Gaddafi, worüber Videos über alle Medien des Imperiums verbreitet werden, zeigt, dass uns damit in diesem Augenblick des zunehmenden Krieges gegen den Globalen Süden eine deutliche Botschaft von weißer Vorherrschaft und Aggressionskriegen geschickt wird. Saddam Hussein hat eine bessere Behandlung erfahren – er wurde gefangen genommen, in einem Scheinprozess verurteilt, gehängt und seine Leiche wurde seiner Familie zur Beerdigung übergeben. Gaddafi erfährt eine andere Behandlung, für die das grüne Licht vom Imperium durch Hillary Clintons Aufforderung zum Mord ein paar Tage zuvor gegeben wurde.
Warum die andere Behandlung von Gaddafi? Weil er als der Vorkämpfer Afrikas von Leuten wie Nelson Mandela und Julius Malema angesehen wurde? Oder weil Gaddafi die afrikanische Befreiung repräsentiert, eine Befreiung, die der Westen mehr fürchtet als alles andere und am meisten unterdrückt hat?
Libyen ist bekannt als der „Schild Afrikas“, wegen seiner grundlegenden Rolle bei der Befreiung, Vereinigung und Entwicklung eines vereinten Afrika. Es ist auch gut bekannt, dass Libyen den höchsten Lebensstandard in Afrika hatte, dass Kindersterblichkeit und Lebenserwartung mit vielen Entwicklungsländern gleichgezogen hatten. Deshalb ist die Botschaft des Imperiums mit der Feier des Lynchmordes an Gaddafi, dass jedes Volk des Globalen Südens, besonders Afrikaner, dies zu erwarten haben, wenn sie ihm trotzen, ganz zu schweigen davon, wenn sie ihm erfolgreich trotzen.
Die anti-NATO Jamahiriya Streitkräfte in Libyen sind führend im Kampf der Welt gegen diese neue Runde versuchter Re-Kolonisierung Afrikas, und die pro-NATO Rebellen sind arabische Vertreter weißer Vorherrschaft, die sich mit den weißen NATO- Herren diesem Angriff auf Afrika und insbesondere die dunkelhäutigen Libyer und die dunkelhäutigen afrikanischen Immigranten angeschlossen haben.
Der Krieg in Libyen spiegelt den Schwarzen Freiheitskampf Afrikas wider und deshalb haben dunkelhäutigere Menschen überproportional im Widerstand gekämpft und sind überproportional von der NATO und ihren Alliierten auf's Korn genommen worden.

In den Videos vom Lynchmord an Gaddafi gibt es mehrere schwarze Männer, die hinten an Rebellen-Pickups gebunden sind. Einer von ihnen, der erste unten, ist in unmittelbarer Nähe Gaddafis, der gelyncht wird.

Das zweite Foto stammt aus DIESEM Clip des englischen Al Dschasira Kanals. Es ist ein screen shot – auf dem die Kamera im Video 9 Sekunden stehenbleibt, um dann auf zwei Leute zu schwenken, die an das hintere Ende eines NATO-Pickups gefeselt sind. Darunter ein scheinbar sehr junger schwarzer Mann, vielleicht 20 Jahre alt, etwas hellerhäutig und mit einer moslemischen Mütze auf dem Kopf.
Al Dschasira gibt keinen Kommentar zu diesen Bildern, was nicht weiter verwunderlich ist, da Al Dschasira und ihr arabischer Kanal die Rassistenstory von den 'schwarzen Söldnern' lanciert haben, die für Gaddafi kämpfen (wofür bis heute keine Beweise geliefert wurden, wie selbst westliche Medien und NGOs zugegben), was zu den Massen-Lynchmorden von dunkelhäutigen Menschen in Libyen beigetragen hat und auch zur vollständigen Zerstörung der libyschen Stadt Tawergha mit 25 000 überwiegend dunkelhäutigen Libyern.
So weit ich weiss, bin ich der einzige, der diese Bilder in DIESEM Interview mit Russia Today kommentiert hat. Ich möchte alle auffordern, auch ihre Stimmen zu erheben. In einem kleinen Punkt habe ich mich getäuscht. Ich glaubte, dass einer der schwarzen Brüder an einen senkrechten Pfosten gebunden war, dabei ist er an ein Kanonenrohr auf einem Pickup gebunden. Er ist deutlich entsetzt und blutverschmiert.
Warum werden diese Bilder nicht in den Medien kommentiert? Ist das Lynchen schwarzer Menschen so akzeptabel geworden?
Der Krieg gegen Afrika zu seiner Re-Kolonisierung hat begonnen. Das Imperium hat Algerien, Zimbabwe, Südafrika, Somalia ins Auge gefasst, und alle diese Länder sind Länder, deren Führungen gestürzt, die kontrolliert und beherrscht werden müssen. Die Pläne dafür sind längst vorbereitet. (Siehe frührere Berichte und Analysen auf meiner Seite.)
Afrika seinerseits braucht eine Führung wie Gaddafi, die bis zum Ende kämpft, Schulter an Schulter, im Land der Vorfahren gegen die Aggression des Imperiums.
Einheit des Globalen Südens, insbesondere mit Brasilien, Indien, Russland und China. Entwicklung einer militärischen Selbstverteidigungsfähigkeit in Verbindung mit assymetrischer Kriegführung und der Bewaffnung und Politisierung der Volksmassen mit der Ideologie der anti-imperialistischen Befreiungstheorien und anderen grundlegenden Faktoren, die notwendig sind, um nicht nur zu widerstehen, sonden auch Gewinne und den Sieg gegen das Imperium zu erringen.

Kommentare:

  1. siehe:
    http://www.forumaugsburg.de/s_3themen/Internationales/110525_michel-collon-libyen/artikel.pdf

    hier findet man die antwort auf obige frage.

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  2. labeschautzki, peter3. November 2011 um 15:20

    zu meinem oben unter "anonym" um 13:05 gesendeten hinweis noch ein interessanter hinweis auf ein interview mit dem ehemaligen ard korrespondenten christoph hörstel:
    http://www.youtube.com/watch?v=XmlfMSqkty4

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