Dies ist genau das, was der große afrikanische Anthropologe und
Historiker aus dem Senegal, Cheikh Anta Diop, schon vor fast 60
Jahren in seinen Büchern 'Nations nègres et culture' und 'L'origine
africaine de la civilisation- mythe et réalité' geschrieben hat. Er
beweist, dass die Menschen aus dem Inneren Afrikas, als die einst
fruchtbare Sahara auszutrocknen begann, in das fruchtbare Niltal
wanderten. Er beweist es anhand der Identität zahlreicher Wörter
aus westafrikanischen Sprachen mit altägyptischen Wörtern und
gemeinsamen kulturellen Eigenheiten bis hin zu den Frisuren. Außerdem
haben die Ägypter selbst stets betont, dass ihre Kultur aus dem
Süden, dem Sudan stammt, wo heute noch die meisten Pyramiden stehen.
Alles andere, was nach Napoleons Invasion kommt und erzählt wurde,
ist nonsense, wie Cheikh Anta Diop akribisch belegt.
DIE MENSCHHEIT IST IN AFRIKA GEBOREN UND NICHT IN ÄGYPTEN ODER
MESOPOTAMIEN
Jean-Paul Pougala
12. November 2013
Aus dem Französischen: Einar Schlereth
Die Wissenschaft sagt uns, dass Afrika die Wiege der Menschheit ist, d. h. dass die Afrikaner die Erzeuger der Welt sind. Die Afrikaner gibt es seit 100 000 Jahren und die Europäer und die Asiaten sind vor ca. 20000 Jahren aus Afrika ausgewandert.
Und im 19. Jahrhundert nach der Expediton Napoleons in Ägypten gab es katholische Missionare, die den Mut hatten, der Wissenschaft zu sagen, dass alle Afrikaner ohne Ausnahme vor 3000 Jahren aus Ägypten gekommen seien. Damit wollten sie uns diesen Vorrang als Erzeuger der Welt streitig machen, einschließlich unsere eigenen Vorgänger.