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Sonntag, 1. November 2015

China dreht den Spieß um in Hongkong


Einar Schlereth

1. November 2015


Hongkong-Agitatoren vor Gericht
Ulson Gunnar hat in seinem Artikel 'China dreht den Spieß um gegen die „US-geförderten Agitatoren“' einen Artikel des 'Economist' auseinandergenommen, der das Gegenteil von dem behauptete, was wirklich geschehen ist. Ihr erinnert euch sicher an die 'Regenschirm-Revolution' in Hongkong, die von sogenannten 'Anwälten des Volkes' in Szene gesetzt wurde.

Diese sauberen Herren wurden von China sehr schnell als Agitatoren entlarvt, die Washington von langer Hand durch seine zahlreichen staatlichen 'NGOs' mit vielen Millionen Dollars unterstützt und herangezüchtet hatte. In vorderster Front stand wieder einmal die NED (National Endowment for Democracy = Nationale Förderung der Demokratie), die direkt vom US-Außenministerium gegründet und finanziert wird. In China spezialisierte sie sich hauptsächlich auf die Themen Hongkong, Tibet und Sinkiang.

Diese Agitatoren segelten unter der Fahne 'Weiquan', was Schutz der Rechte bedeutet. Die wahren 'Weiquan'-Anwälte verteidigen Menschen gegen Übergriffe des Staates am Arbeitsplatz, Wohnort, Umweltfragen, Korruption etc. Im Prozess konnte nachgewiesen werden, dass die Agitatoren alles Mögliche taten nur nicht das. Sie griffen schärfstens die chinesische Regierung an, machten sie lächerlich, stellten ihre Legitimität in Frage, nannten die ethnische Politik absurd, zerstörten öffentliches Eigentum und riefen zum Sturz der Regierung auf.