Ein Skandal erster Ordnung im Frankreich von 'Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit'.
Im Frankreich der "Großen Französischen Revolution", der Aufklärung, wo einst die bürgerlichen Rechte eingeführt wurden, was es quasi zum Sinnbild der Demokratie machte. Dort wird ein Humorist zum Staatsfeind aufgebaut, der die Mächtigen der Lächerlichkeit preisgibt. Ja. das ist natürlich ganz unerhört. Das kann man allenfalls in der Stammkneipe machen, aber doch nicht vor tausenden und aber tausenden Menschen, noch dazu vor jungen Menschen, viele davon Ausländer, von denen man ja nie weiß, ob sie das nicht in den falschen Hals bekommen, am Ende gar auf ganz streng verbotene Ideen kommen, wie etwa, dass unsere globalisierte, von Banken beherrschte, korrupte EU endlich zerschlagen werden muss.
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| Dieudonné M'Bala M'Bala |
Diana Johnstone
1. Januar 2014
Die französischen Mainstreammedien und Politiker beginnen das neue Jahr mit einer gemeinsamen Resolution: dem französisch-afrikanischen Komödianten permanent das Maul zu stopfen, weil er unter den jungen Menschen zu populär wird.
Zwischen Weihnachten und dem Neujahrsabend sagte kein geringerer als der Präsident der Republik, François Hollande, bei seinem Besuch in Saudiarabien wegen (sehr großen) Geschäften, dass seine Regierung einen Weg finden muss, um Aufführungen des Komödianten Dieudonné M'Bala M'Bala zu verbieten, was der französische Innenminister Manuel Valls gefordert hatte.
