Ézili Dantò
27. Oktober 2014
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| Île-à-Vache: 52 km² groß und 15 000 Einwohner |
Ézili Dantò schreibt zornig - sie IST zornig und ich verstehe
sie. Sie richtet einen dringenden Apell um Hilfe für die
Maskari-Familie auf der Île-à-Vache an die örtliche und
internationale Presse und die Menschenrechtsindustrie, und sie weiß
im vorhinein, dass er vergebens sein wird. Denn die schweigen seit
Jahren. Sie haben über den
illegalen
US-Regime-Change 2004 geschwiegen, als der demokratisch gewählte
Präsident Aristide bei Nacht und Nebel außer Landes geflogen wurde;
sie hat auch geschwiegen (bzw. grobe Lügen ezählt; die Wahrheit war
nur
in
alternativen Medien zu erfahren), als dann unter dem Deckmantel
der UNO internationale Truppen ins Land gebracht wurden zur
Befriedung, wie es immer so schön heißt, was bedeutet, dass jetzt
der nackte Terror eines US-gestützten Diktators und Teilen der
Truppen herrscht.
Das Allerschlimmste aber ist, dass sich an dieser Allianz
Länder wie Argentinien, Bolivien, Chile, Ecuador und die
BRICS-Länder (außer Südafrika) beteiligt haben [1], wodurch auch
sie den verbrecherischen Staatsstreich der USA legitimierten. Dies
sind genau die Länder, in denen von Washington schon der nächste
Regime-Change geplant wird. Erwarten sie dann etwa eine
internationale Solidarität? Im übrigen ist seit 10 Jahren, auch
dieses Jahr wieder, dieser Einsatz mit einer heuchlerischen
Begründung erneuert worden. [2]