Gestern bekam ich spät abends von einer Freundin einen Artikel zugeschickt, der von der Explosion des Reaktors Nr. 4 in Fukushima berichtete. Meine Güte, dachte ich und wollte ihn schon auflegen. Dann habe ich zum Glück gegoogelt und gefunden, dass sich jemand einen bösen Scherz erlaubt hat. Doch ich habe die böse Ahnung, dass selbst wenn diese Meldung wirklich käme, sich niemand besonders aufregen würde. Die meisten Leute würden wohl "soso" sagen und sich auf die andere Seite legen. Denn kaum jemand weiss, was wirklich vor sich geht und was ein solches Ereignis mit sich bringen würde. Wir haben uns ja mittlerweile an diese atomaren Katastrophen schon gewöhnt, die mit Hiroshima und Nagasaki losgingen. Und nach den jüngsten Katastrophen in Tschernobyl und Fukushima - was ist schon groß passiert? Das Leben geht doch weiter. Die Überlebenden sehen zwar rechts und links die Leute mit Krebs vom Hocker fallen, aber sie SELBST sind ja nicht betroffen. Sie sind womöglich noch stolz, dass sie überlebt haben und rechnen es sich als Eigenverdienst an. Wann werden sie aufwachen? Wenn die Mehrzahl der Menschen krebskrank sind? Nur dann wird es leider zu spät sein. Kranke machen definitv keine Revolution.
Hier noch eine Folgemeldung "Fukushima Operators Struggle To Contain 'Outrageous Amount' Of Radioactive Water" (Fukushima Ingenieure haben Mühe, das mit "ungeheuerlichen Mengen" Radioaktivität verseuchte Kühlwasser zu speichern.
Hier noch eine Folgemeldung "Fukushima Operators Struggle To Contain 'Outrageous Amount' Of Radioactive Water" (Fukushima Ingenieure haben Mühe, das mit "ungeheuerlichen Mengen" Radioaktivität verseuchte Kühlwasser zu speichern.
CommonDreams
Die Umweltorganisation Greenpeace berichtete am Donnerstag, dass die Regierungs-Strahlenmessungen nahe dem zerstörten Fukushima AKW unzuverlässig sind, und dass einige dicht bevölkerte Gegenden der 13-fachen legal zulässigen Radioaktivität ausgesetzt sind.
Drei Greenpeace-Messungsteams fuhren vergangene Woche in die Stadt Fukushima, um die Verseuchung aufzuzeichnen und festzustellen.
Proben von 40 Mess-Stationen zwischen dem 16. und 19. Oktober zeigten, dass 75 % der Strahlungsergebnisse direkt neben den Standorten niedriger waren, als die Ergebnisse in der unmittelbaren Umgebung.