Danke an Garikai, dass er uns erinnert an eins der übelsten
Nachkriegsverbrechen: der Mord an Gaddafi und die Zerstörung Libyens. Die Größe Gaddafis wird von Jahr zu Jahr besser erkannt werden. Er war ein Gigant gegenüber dem ganzen Gesockse, was sich als Führer der westlichen Welt bezeichnete. Seine Selbstlosigkeit, sein Mut, seine Tapferkeit und seine Liebe für Afrika wird erst dann im vollen Glanz strahlen, wenn die Gespinste dreckiger, schamloser Lügen unserer 'humanistischen und aufgeklärten westlichen Welt' zu Staub zerfallen sind. Er hatte nur einen Fehler und das war sein Vertrauen in den Westen, den er leider mit so vielen Staatsmännern der Dritten Welt teilte.
Libyen: Vom reichsten Land Afrikas zum Terroristen-Nest
Garikai Chengu
19. Oktober 2015
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Dienstag, der 19. Oktober war der 4. Jahrestag der US-Ermordung von Libyens Führer Muammar Gaddafi und der Sturz ins Chaos von einem der großartigsten Länder Afrikas.
1967 erbte Oberst Gaddafi eins der ärmsten Länder Afrikas; aber als er ermordet wurde, hatte er Libyn in das reichste Land Afrikas verwandelt. Vor der US-geführten Bomben-Kampange 2011 hatte Libyen den höchsten Index Menschlicher Entwicklung, die niedrigste Kindersterblichkeit und die höchste Lebenserwartung Afrikas.
