Luis Pino
21. März 20180321
Aus dem Spanischen:
Einar Schlereth
Die vierte Etappe
des Projekts ‘Lula für Brasilien’ , begonnen am Montag, wird
bis
zum 28. März weitergehen.
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| Die Jugend ist für Lula. (Foto: Stuckert) |
In den
Nachmittagsstunden wird der populäre brasilianische Führer in Sao
Borja im Rahmen der vierten Etappe seiner Karawane ankommen.
Nach dem
verurteilten Ansturm bewaffneter Gruppen von Faschisten in Río do Sul
zieht die Karawane ‘Lula für Brasilien’ am heutigen Mittwoch
weiter zu seiner vierten Etappe nach Sao Borja.
Die Präsidentin der
Partido de los Trabajadores (PT), Gleisi Hoffmann, forderte auf einer
Pressekonferenz am Dienstag Garantien für die Karawane, nachdem
gewalttätige Auftritte von professionellen Milizenn in jener Region
des Landes registriert wurden.
«Die friedliche und
demokratische Karawane des Ex-Präsidenten Lula wird bedroht und
überfallen von bewaffneten Milizen der extremen Rechten hier in Rio
Grande do Sul, mit faschistischen Charakteristika,» sagte sie.
Sie gab auch zu
verstehen, dass das Leben der Expräsidenten Lula und Dilma Rousseff
in Gefahr ist und dass dies in der Verantwortung des Ministeriums für
Öffentliche Sicherheit liegt.
Derweil wird an
diesem Mittwoch der Präsident laut Plan die Gedenkstätten der
früheren brasilianischen Machthaber Getulio Vargas und Joao Goulart
‘Jango’ und des Führers der Nationalisten Leonel Brizola, der
Gouverneur dieses föderativen Staates war, besuchen.
Lula versicherte in
einem Video, das von den sozialen Netzen verbreitet wurde, dass er
diesen Führern seine Anerkennung erweisen möchte und den
Errungenschaften der Arbeiter seit 1948, die jetzt unter der
Regierung von Michel Temer in Gefahr sind.
Studenten, Bauern,
Frauen, Indigene und andere begleiten Lula und seine Karawane durch
Brasilien, um ihm für seine sozialen Leistungen zu danken und
außerdem, um die gerichtliche Verfolgung zurückzuweisen, deren
Opfer er geworden ist.
Der
Generalkoordinator des Projektes Marcio Macedo versicherte, dass
trotz der Angriffe der vorgesehene Zeitplan eingehalten werde aus
Respekt vor dem Volk von Río Grande do Sul, des Südens des Landes
und ganz Brasilien. Nichtsdestotrotz verlangte er von den Behörden,
die Milizen zu entwaffnen.
