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Donnerstag, 22. März 2018

Die Karawane «Lula für Brasilien» zieht weiter, trotz faschistischer Drohungen


Luis Pino

21. März 20180321

Aus dem Spanischen: Einar Schlereth


Die vierte Etappe des Projekts ‘Lula für Brasilien’ , begonnen am Montag, wird 

bis zum 28. März weitergehen.

Die Jugend ist für Lula. (Foto: Stuckert)

In den Nachmittagsstunden wird der populäre brasilianische Führer in Sao Borja im Rahmen der vierten Etappe seiner Karawane ankommen.

Nach dem verurteilten Ansturm bewaffneter Gruppen von Faschisten in Río do Sul zieht die Karawane ‘Lula für Brasilien’ am heutigen Mittwoch weiter zu  seiner vierten Etappe nach Sao Borja.

Die Präsidentin der Partido de los Trabajadores (PT), Gleisi Hoffmann, forderte auf einer Pressekonferenz am Dienstag Garantien für die Karawane, nachdem gewalttätige Auftritte von professionellen Milizenn in jener Region des Landes registriert wurden.

«Die friedliche und demokratische Karawane des Ex-Präsidenten Lula wird bedroht und überfallen von bewaffneten Milizen der extremen Rechten hier in Rio Grande do Sul, mit faschistischen Charakteristika,» sagte sie.

Sie gab auch zu verstehen, dass das Leben der Expräsidenten Lula und Dilma Rousseff in Gefahr ist und dass dies in der Verantwortung des Ministeriums für Öffentliche Sicherheit liegt.

Derweil wird an diesem Mittwoch der Präsident laut Plan die Gedenkstätten der früheren brasilianischen Machthaber Getulio Vargas und Joao Goulart ‘Jango’ und des Führers der Nationalisten Leonel Brizola, der Gouverneur dieses föderativen Staates war, besuchen.

Lula versicherte in einem Video, das von den sozialen Netzen verbreitet wurde, dass er diesen Führern seine Anerkennung erweisen möchte und den Errungenschaften der Arbeiter seit 1948, die jetzt unter der Regierung von Michel Temer in Gefahr sind.

Studenten, Bauern, Frauen, Indigene und andere begleiten Lula und seine Karawane durch Brasilien, um ihm für seine sozialen Leistungen zu danken und außerdem, um die gerichtliche Verfolgung zurückzuweisen, deren Opfer er geworden ist.

Der Generalkoordinator des Projektes Marcio Macedo versicherte, dass trotz der Angriffe der vorgesehene Zeitplan eingehalten werde aus Respekt vor dem Volk von Río Grande do Sul, des Südens des Landes und ganz Brasilien. Nichtsdestotrotz verlangte er von den Behörden, die Milizen zu entwaffnen.