Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth
Starke Gewinne für Putin in den Großstädten
Die Woche war geprägt von Analysen, Zusammenfassungen und Ausblicken auf die Zukunft nach den Wahlen von Putin zum Präsidenten der Russischen Föderation.
Mehrere Kommentare hoben hervor, das Putin stark in den traditionell Kreml-kritischen Großstädten zugelegt hat. In St. Petersburg ist die Wählerunterstützung von 47 % auf 75% gestiegen, in Moskau von 47 % auf 71 %. Die Wahlbeteiligung war allerdings nicht sensationell hoch mit 67 Prozent. Im Jahr 2000 waren es 69 %, 2004 64 Prozent und 2008 70 Prozent.
https://www.osce.org/odihr/elections/375661
https://www.osce.org/odihr/elections/
russia/375670?download=true
http://www.cikrf.ru/news/cec/39433/
vesti nedeli 25/3
Gratulationen an Putin
Trotz der Versuche des Westens, Russland zu isolieren und Putin als bösen Diktator hinzustellen, scheint die gesunde Vernunft die meisten Staats- und Regierungschefs in der Welt zu einer positiven Bewertung von Putins Wiederwahl und zur Entsendung der üblichen Gratulationen bewogen zu haben.
Die meisten Staatführer haben diese aufrichtig und herzlich getan, wie der chinesische Führer Xi Jinping und Indiens Präsident Narendra Modi. Die Führer von Aserbeidschan, Armenien, Weißrussland, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan telefonierten sofort.
Japans Premierminister Shinzo Abe sowie der türkische und französische Präsident schickten höfliche Grüße. Der Kreml erhielt auch Telegramme aus Bulgarien, Ungarn, Deutschland, Griechenland, Spanien, Italien, Serbien – aber man kann nicht alle auflisten. Die BRICS-Länder, die Mitglieder der Shanghai-Organisation, Israel, die Monarchien im Nahen Osten und natürlich Syrien und Iran.
US-Präsident Trump hat lange überlegt und ihm wurde abgeraten, aber am Ende entschied er sich, den Anruf zu wagen und Putin zu gratulieren. Im Prinzip waren es nur London und Warschau, Kiew, Baltikum – und Stockholm, die den Putinhass der diplomatischen Etikette vorzogen. [Na da findet sich Schweden ja in bester faschistischer Gesellschaft. GratuliStarke Gewinne für Putin in den Großstädtenere. Der Ü. B.]
Die vollständige Liste aller Gratulanten findet sich hier .
vesti dnedeli 25/3
Drei neue Waffen sind getauft worden
In dieser Woche haben drei neue Waffen durch Wahl im Internet ihre Namen bekommen. Beinahe 8 Millionen Bürger waren beteiligt, als das neue Kampflasersystem auf «Peresvet» getauft wurde, das unbemannte Unterwasser-Fahrzeug auf «Poseidon» und der atomar getriebene Marschflugkörper auf «Burevestnik».
![]() |
| Peresvet - die neue russische Laser-Waffe |
Poseidon ist natürlich der Gott der Meere, der Quellen, der Flüsse und der Erdbeben in der griechischen Mythologie. Peresvet bedeutet ungefähr «dass aller Heiligste» und es war auch der Name eines Mönches, der gegen die Tataren kämpfte.
Burevestnik bedeutet Sturmvogel und ist auch der Titel eines berühmten Gedichtes von Maxim Gorki, wo der Vogel zum Symbol des Kampfes für Gerechtigkeit gemacht wird.
Es gibt eine russische Tradition, Waffen Namen zu geben, die auf die Zeit von Zar Alexej (1629-76) zurückgehen. Das bekannteste Beispiel aus der modernen Zeit ist die Raketen-Artillerie «Katiusja» aus dem 2. Weltkrieg – von den Deutschen «Stalinorgel» genannt.
https://www.vesti.ru/doc.html?id=2998341
