Wahrhaftig, die hätte Südafrika dringend nötig. Es ist ein so unendlich reiches Land und die Menschen sind überwiegend immer noch bitter arm. Seit fast 150 Jahren werden Gold und Diamanten geplündert von riesigen Kartellen und Konglomeraten der Oppenheimer, deBeers, AngloAmerican, Morgan. Außerdem gibt es noch viele andere wertvolle Metalle, die auch überwiegend ins Ausland verschwinden. Auch die Banken, die Erzeugung von Strom, die Banken, der Handel und auch die fruchtbarsten Böden sind immer noch in weißer Hand. All das hat Nelson Mandela durch den Kuhhandel mit den Banken und Wirtschaftsbossen möglich gemacht. Das aber hat ihn in den Augen der Weißen natürlich zum Heiligen gemacht. In Afrika sieht man das anders, wie Dullay hier beschreibt.
Die neue südafrikanische Revolution
Prithiraj Dullay
4. April 2017
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
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| Die Proteste häufen sich! |
Zuhause angekommen wurden beide gefeuert von eben dem Präsidenten, der sie ernannt hatte. Ihr werdet euch erinnern, dass vor einer Weile Präsident Zuma den unbestechlichen Finanzminister Nene entließ und ihn mit dem gehorsamen Van Royen ersetzte. Die Weltmärkte reagierten wie vorhergesehen und die SA-Währung begann wie verrückt abzurutschen. Ein plötzlich erschrockener Zuma wurde überredet, Gordhan zu ernennen, der ein erfahrener Ökonom ist. Dies alles passierte innerhalb einer Woche! So etwas wie Stabilität trat in der Ökonomie ein. Der Präsident hatte einen Rückschlag erlitten, das Schlüsselministerium an sich zu reißen, aber das bedeutete nicht Normalität. Er hatte andere Pläne in der Hinterhand.
