Einar Schlereth
18. Oktober 2015
Gerade sah ich mir einige Videos mit den Arbeiten von Sebastião Salgado an. Hier ein paar Screenshots mit den links:
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| Militär gegen streikende Arbeiter |
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| Ohne Titel |
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| Ohne Worte |
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| Ohne Worte |
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| Ohne Worte |
Dazu fiel mir ein: das haben wir angerichtet, da müssen wir helfen. Das heißt also 'müssten helfen', was eigentlich eine Selbstverständlichkeit wäre. Oder etwa nicht?
Aber wenn jetzt jemand meint, dass dies der Fingerzeig eines außerordentlich böswilligen Gottes ist - dann müssten wir auch helfen, diesem Gotte zum Trotz.
Und wenn jemand am Ende meint 'Die sind selber Schuld', dann ist das eine äußerst schamlose Lüge.
In keinem der drei Fälle fühlen wir eine Verpflichtung zu helfen. Das heißt, wir helfen nur, diese Menschen noch tiefer in den Dreck zu stampfen, damit wir sie nie mehr sehen müssen.
Und wir nennen uns immer noch Menschen? Ja, weil wir schon lange keine Scham im Leibe mehr haben. Ich sage wir, weil die wenigen Ausnahmen - auch wenn es max ein paar Millionen sind - insgesamt keinen Unterschied machen.




