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Samstag, 25. Februar 2017

Gewalttätige Verhaftungen bei Räumung des North Dakota Protestlagers

Es war zu erwarten. Und alle, die glaubten/hofften, dass die Amis vielleicht einmal, zum allerersten Mal einen Vertrag und ein Versprechen einhalten würden in ihrer 250-jährigen Geschichte, sahen sich wieder getäuscht. Wenn‘s um die Wurst geht, pardon ums Geld natürlich, da kennen die Yankees keinen Spaß, da hauen sie drauf, was das Zeug hält, und hilft der Knüppel, das Tränengas, der Taser nicht, nimmt man halt scharfe Munition. Haben die keine Probleme mit. Und wir werden es erleben, dass die Pipeline irgendwann, irgendwo leckt und das Grundwasser weiträumig versaut wird, aber dann hilft es den 500 Restvölkern Amerikas auch nicht, dass sie Recht hatten. Und alle die multi-Milliardäre, die jetzt investierten, haben ihre Schäfchen längst im Trocknen. Dreckiges Lumpenpack.
 

Gewalttätige Verhaftungen bei Räumung des North Dakota Protestlagers

Zaida Green
23. Februar 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Räumung des Protestlagers
Die Krawallpolizei begann gewalttätig die verbliebenen Demonstranten gegen die Dakota Access Pipeline zu verhaften, nach Ablauf der deadline von Doug Burgum, dem Gouverneur von North Dakota [ein besonders eifriger Stiefelknecht der Milliardäre. d. Ü.]

Die ersten Verhaftungen fanden nur wenige Stunden nach der deadline um 2 Uhr in der Frühe statt. Die Polizei kam angestürmt und griff die unbewaffneten Demonstranten und unabhängigen Journalisten an. Zog sich zurück und stürmte abermals heran. Eric Poemz wurde zu Boden geschleudert, wobei er sich die linke Hüfte verletzte und nicht mehr laufen konnte.

Die Polizei wurde verstärkt in der Woche vor der deadline am 22. Februar. Flugzeuge und Helikopter des Pipeline-Unternehmens flogen die Polizei herbei. Sie hatten ständig im Tiefflug das Lager überwacht. Der Nachschub und der sanitäre Dienst wurden gestoppt durch Straßensperren und Checkpoints seit dem 15. Februar.