Ein kleiner Update von der Propagandaschau, der zeigt, wie die ARD bewusst und vorsätzlich die Wahrheit verschweigt, obwohl CNN in der Türkei berichtete, dass das Flugzeug über syrischem Gebiet abgeschossen wurde - sogar mit Karte. Schaut selbst.
24. November 2015
Ein vermeintlicher Bündnispartner im Kampf auf Leben und Tod gegen einen unmenschlichen Gegner fällt dem Partner in den Rücken. Aber das passt zu der Gangsterfresse von Erdogan. Nach einem kurzen Ausbrecher, wo man meinte, er habe Vernunft angenommen und wird sich der Achse Moskau-Beijing zuwenden und nach Unterzeichnung eines für die Türkei profitablen Pipeline-Abkommens ist der Pudel zurückgepfiffen worden. Außerdem hat man ihn dazu verleitet, den Bären anzukläffen und zu bepissen. Ich denke nicht, dass ihm das gut bekommen wird.
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| Ein Flugzeug dieses Typs wurde von den Türken abgeschossen. |
Putin hat zwar ernste Konsequenzen angedroht, aber wie ernst wissen wir noch nicht. Er hat ja die Neigung, äußerst vorsichtig zuwegezugehen. Aber mit der Absage der Türkei-Reise Lawrows ist es nicht getan. Bei Kreaturen wie Erdogan, der sich hiermit auf das Niveau seiner ISIS-Kumpane begeben hat, dürfte das nicht angebracht zu sein. Ganz gewiss sind jetzt aller Augen – besonders die der anderen Pudel im Nahen Osten – gespannt auf Moskau gerichtet. Von Moskaus Reaktion wird diplomatish viel abhängen.
Natürlich leugnen die Türken erst einmal, wie es alle Verbrecher tun. Aber es zeigt, die verhängnisvolle Rolle der Türkei im Syrien-Konflikt hat sich dadurch intensiviert, wie John Wight auf Counterpunch schreibt. Aber die hat es nicht ohne Herrchen in Washington gespielt. Auch dieser Su-24 Abschuss ist mit Washington geplant. Es zeigt weiter, dass alle die Sprechblasen, die in den vergangenen Wochen nach all den Konferenzen und Gesprächen genau das waren: Sprechblasen. Kein Wort ist ernst gemeint, waren nur zum Hinhalten gedacht. Man hält weiter eisern an der Zerstörung Syriens und dem Sturz Assads fest.
Es kann natürlich auch sein, dass es eine bewusste Provokation Obamas war, um Putin zu einer scharfen Reaktion – wie oben angedeutet – zu veranlassen, womit die Avancen Hollandes in Moskau, sich dem Bündnis gegen die ISIS anschließen zu wollen, direkt in den Papierkorb geflogen wären. Dann wäre der Bündnisfall für Frankreich fällig gewesen, da ja ein EU-Mitglied angegriffen wurde. Keine Sorge, dass drehen unsere Medien schon in die rechte Richtung, dass am Ende Russland als der Aggressor dasteht. Aber nicht nur die Rück-Eingliederung Frankreichs in das Imperium kann gemeint sein, sondern auch als Drohung an Hollande, die eigenen Flieger besser zuhause zu lassen.
So, nun lasse ich mal die Spekulationen. Es gilt abwarten und Tee trinken. Was bleibt uns anderes übrig!
