3. Januar 2017
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
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| US-Weltmacht ade! |
Die zwei vorherigen Artikel beschäftigten sich mit verschiedenen geopolitischen Theorien, ihrer Übertragung in moderne Konzepte und praktische Aktionen, die von den USA in den vergangenen Jahrzehnten unternommen wurden, um die globale Vorherrschaft zu gewinnen. Dieser Teil wird beschreiben, wie der Iran, China und Russland über die Jahre eine Vielfalt von ökonomischen und militärischen Aktionen unternahmen, um den kontinentalen Angriff auf ihre Souveränität durch den Westen abzuwehren; insbesondere, wie die US-Bemühung um die globale Hegemonie eigentlich das Ende des 'unipolaren Momentes' beschleunigte, dank des Entstehens einer multipolaren Welt.
Vom Moment des Berliner Mauerfalls an sah die USA eine einzigartige Gelegenheit, das Ziel eines einzigen globalen Hegemons zu erreichen. Mit dem Ende der Sowjetunion konnte Washington zweifellos nach planetarer Herrschaft streben, ohne Wettbewerb fürchten zu müssen und vor allem keine Konsequenzen. Amerika fand sich selbst als einzige und alleinige Supermacht, mit der Aussicht, ihr kulturelles und ökonomisches Modell über den Planeten auszubreiten, wenn nötig mit militärischen Mitteln.
