Stefan Lindgren
Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth
Wahlen mit kleinen Überraschungen
Der gegenwärtige Präsident Wladimir
Putin gewann 76,67 Prozent der Stimmen bei Den Wahlen am Sonntag,
berichtet die Zentrale Wahlkommission nachdem 99,75 % der Stimm
-Zettel ausgezählt wurden. 54,4 Millionen gaben ihm ihre Stimme, 4,1
Millionen mehr als 2004 sind.
Putin hat bereits in seiner Rede vor
der föderalen Versammlung am 11. März das Programm für seine sechs
kommenden Präsidentenjahre skizziert und er hat versprochen, dass er
sofort nach seiner Vereidigung eine Ummöblierung der Regierung
vornehmen werde, etwas, für das er bekannt ist, um jeden Preis zu
vermeiden.
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| Wahl in russischer Botschaft in Bern (fit4Russland) |
Den zweiten Platz gewann der Kandidat
der Kommunistischen Partei Pawel Grudinin mit 11.79 % - bedeutend
weniger, als Gennadij Ziuganow 2012 mit 17.2 Prozent erhielt.’
Auf dem 3. Platz landete Wladimir
Zjirinowski mit 5,66 % von der liberalen LDPR (2012 waren es 6,2 %).
Ksenja Sobtjak gewann 1,67 % der
Stimmen oder mehr als eine Million Stimmen, was man als einen
persönlichen Erfolg ansehen kann, wenn man bedenkt, dass ihr
vormalige Partner Alexej Navalnyi zum Wahlboykott aufrief. Sobtjak
gab in der Wahlnacht zu, dass Putins Wahlsieg legitim war.
Der Parteiführer von «Jabloko» Grigorij Jawlinski gewann 1,04 % (5,8% im Jahr 2000), Boris Titow erhielt 0,75 %, Maksim Surajkin 0,68 % und Sergej Baburin 0,65 % der Stimmen.
In fünf Regionen stimmten mehr als 90% der Wähler für Putin. In Kabardino-Balkarien gingen 93,48 % an Putin und auf der Krim 92,16, in Sewastopol 90,45 %, in Tuva 91,98 % und in Dagestan 91,08 Prozent.
Der Parteiführer von «Jabloko» Grigorij Jawlinski gewann 1,04 % (5,8% im Jahr 2000), Boris Titow erhielt 0,75 %, Maksim Surajkin 0,68 % und Sergej Baburin 0,65 % der Stimmen.
In fünf Regionen stimmten mehr als 90% der Wähler für Putin. In Kabardino-Balkarien gingen 93,48 % an Putin und auf der Krim 92,16, in Sewastopol 90,45 %, in Tuva 91,98 % und in Dagestan 91,08 Prozent.
Pavel Gradunins stärkster Wahlkreis
war Jakutien, wo er 27, 25% der Stimmen erhielt, beinahe das Doppelte
Resultat der Kommunisten von 2012. In Primorje erhielt er 21,39 %, in
der Altairegion 23,68 % und in der Republik Altai 20,64 Prozent.
Andererseits enttäuschte ein großer Teil der kommunistisch Wähler Grudinin in den traditionellen Hochburgen Irkutsk, Novosibirsk, Orjol u. a. Regionen.
Putin wurde zu seinem Wahlsieg von einer Reihe internationaler Führer gratuliert wie von Chinas Präsident Xi Jinping, Kasachstans Präsident Nursultan Nazarbajew, Kubas Führer Raul Castro, Serbiens Präsident Alexander Vutjitj, Venezuelas Nicolas Maduro, Aserbeidschans Präsident Ilham Alijew, Abchasiens Präsident Raul Chajimba u. a.
Am heutiten Morgen kamen Gratulationen von Weißrussland, Bolivien, Tadschikistan, Kirgisistan, Moldawien und Armeniens Führern dazu. Hingegen ist die Erbitterung in den westlichen Hauptquartieren so weit gegangen, dass die üblichen Gratulationen aus London, Paris und Berlin ausgeblieben sind. [Da wird Putin aber furchtbar traurig sein! D. Ü.] 2012 erhielt Putin sogar vom NATO-Chef Fogh Rasmusen Gratulationen.
Andererseits enttäuschte ein großer Teil der kommunistisch Wähler Grudinin in den traditionellen Hochburgen Irkutsk, Novosibirsk, Orjol u. a. Regionen.
Putin wurde zu seinem Wahlsieg von einer Reihe internationaler Führer gratuliert wie von Chinas Präsident Xi Jinping, Kasachstans Präsident Nursultan Nazarbajew, Kubas Führer Raul Castro, Serbiens Präsident Alexander Vutjitj, Venezuelas Nicolas Maduro, Aserbeidschans Präsident Ilham Alijew, Abchasiens Präsident Raul Chajimba u. a.
Am heutiten Morgen kamen Gratulationen von Weißrussland, Bolivien, Tadschikistan, Kirgisistan, Moldawien und Armeniens Führern dazu. Hingegen ist die Erbitterung in den westlichen Hauptquartieren so weit gegangen, dass die üblichen Gratulationen aus London, Paris und Berlin ausgeblieben sind. [Da wird Putin aber furchtbar traurig sein! D. Ü.] 2012 erhielt Putin sogar vom NATO-Chef Fogh Rasmusen Gratulationen.
