Dienstag, 13. August 2013

FUKUSHIMA: Seit 2011 sind TÄGLICH 300 Tonnen schwer verstrahltes Wasser in den Ozean geleitet worden


Was in solchen Fällen für ein Gewäsch von den Unternehmen verzapft wird, geht auf keine Kuhhaut. Sie pumpen Wasser 'mit einem besonderen System heraus'. Aha, haben sie also die Pumpe neu erfunden? Sie wollen es 'auf 100 t bringen und das wird reichen'. Soso, und die restlichen 200 t? Sind die harmlos oder wie? Diese Verbrecher, die seit der Errichtung des AKW unisono mit der ganzen Atom-Mafia gelogen und betrogen haben, warum sitzen die nicht eigentlich hinter Gittern? Weil die Menschen sich alles gefallen lassen. Wenn sie verstrahlt werden, ist gut, wenn sie keinen Schadensersatz bekommen, ist auch gut. Und wenn sie dann am Krebs krepieren, ist's erst recht gut, weil man das Leiden dann überstanden hat. Solche Leute zu regieren, macht doch richtig Spaß, nicht wahr?

Eine Luftaufnahme zeigt Arbeiter in Schutzanzügen und Masken am 9. August 2013, die auf der Baustelle (C) der Küstenbarriere beschäftigt sind, um das radioaktive Wasser zu hindern, in den Ozean zu laufen. (Reuters/Kyodo)
RT
12. August 2013
Das Grundwasser, das sich unter dem zerstörten AKW in Fukushima sammelt, ist 60 cm über die Schutzmauer gestiegen und fließt jetzt frisch und frei in den Pazifischen Ozean, gab der AKW-Betreiber TEPCO jetzt zu.
Die Tokyo Electric Power Company (TEPCO), die verantwortlich ist für die Stilllegung des beschädigten AKW in Daichi, sagte am Samstag, dass die Schutzmauer, die gebaut wurde, um zu verhindern, dass das Giftwasser in den Ozean fließt, die Grundwassermassen nicht länger zurückhalten, berichtet Itar-Tass.

Das verstrahlte Grundwasser, das sich mit der Radioaktivität, die aus der Fabrik dringt, vermischt, ist bereits 60 cm über die Barriere gestiegen.


Am Freitag hatte das Unternehmen erklärt, es habe begonnen, das verseuchte Grundwasser unter dem AKW herauszupumpen; es gelang in sechs Stunden 13 Tonnen hochzupumpen. TEPCO sagt, man wolle die Kapazität mit einem speziellen System auf 100 Tonnen täglich erhöhen, das Mitte August fertig sein soll. Das wird ausreichen, das Meiste der Ozean-Verstrahlung zu verhindern, schätzt TEPCO.


Doch hat das japanischen Industrie-Ministerium kürzlich geschätzt, dass ca. 300 Tonnen verstrahlten Wassers pro Tag seit März 2011 in den Ozean gelaufen seien.

Die Verstrahlung des Ozeans schreitet voran.
TEPCO versprach auch, man wolle dringend die Schutz-Schilde verstärken, um die radioaktiven Leckagen in Schach zu halten. Das Unternehmen hat wiederholt geklagt, dass man keinen Platz mehr habe und deswegen darauf zurückgriff, das angesammelte Wasser mit hohem Gehalt an Radioaktivität in hastig gebaute Tanks zu pumpen, was von fragwürdiger Verlässlichkeit ist.


Wasserproben, die vor kurzem aus einem unterirdischen Abfluss unter der Anlage genommen wurden, zeigen extreme Niveaus von Radioaktivität im Vergleich mit denen, die direkt nach der Katastrophe genommen wurden. Das getestete Wasser, das sich mit dem Grundwasser vermischte, enthielt 235 Milliarden Becquerels Cäsium pro Liter – das heißt 16 Millionen mal mehr als der Grenzwert erlaubt.



Quelle - källa - source

Kommentare:

  1. "lecker" Pangasius aus dem Agent Orange verseuchten Mekong-Delta kann nun durch ganz neue strahlende Mutationen aus dem Pazifischen Ozean ergänzt werden.

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  2. Ich kenne Japan nicht, aber es wundert mich daß der Staat nicht eingreift und die Japaner auf das Handeln der Firma angewiesen sind welche dieses Desaster verursacht hat bzw. nicht verhindern konnte.

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