Hier kommt ein weiterer interessanter Artikel, von Paul Antonopoulos geschrieben: "Warum China in den ärmsten Ländern der Welt investiert"
der zwar eingesteht, dass China sehr viel Infrastruktur, Ausbildung etc. liefert, doch er meint, dass es früher oder später zu militärischen Imperialismus greifen wird. Halt ich für unwahrscheinlich, nachdem es 1000 Jahre ohne ausgekommen ist.
Peter König
16. November 2018
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Chinas Wirtschaftsphilosophie ist weit entfernt
von der des Westens.
Der Westen versucht beständig, die Interessen seiner
Partner zu unterminieren, ob im Handel oder politischen Abmachungen;
seien es Partner im Westen, ihre kleineren und schwächeren Brüder
oder im Osten oder im Süden – es gibt da immer ein Element der
Ausbeutung, einen Trick, einen Partner zu überlisten, ihn zu
beherrschen. Gleichheit und Fairness sind im Westen unbekannt.
Oder, als das Konzept einmal bekannt war, zumindest bei einigen Lädern und einigen Leuten, ist es beseitigt worden indoktriniertes neoliberales Denken – Egozentrismus, «ich zuerst» und die blanke, alles durchdringende Doktrin von der «Maximierung der Profite»; kurzfristiges Denken, sofortige Belohnung – oder noch extremer, einen Mord heute für ein Glücksspiel oder ein Geschäft, das morgen stattfindet.
Etwa der Handel mit Futures – der Inbegriff der Manipulierung ökonomischer Werte. Nur in der kapitalistischen Welt.
Dies ist ein Kernmerkmal westlichen Handels und Gewerbes. Manipulierung und Ausbeutung gehen über Ethik; es gilt Profit ‘Über Alles!’ – Hört sich das nicht nach Faschismus an? – Nun, das ist er. Und wenn der Partner auf die List hereinfällt, verwandelt sich das Spiel in Zwang – und wenn das auch nicht hilft, dann marschiert die westliche Armee ein mit Bomben und Panzern, um Regime-Wechsel zu vollziehen – und um das Land zu zerstören, das es beherrschen will. Das ist die westliche brutale Ökonomie – volle Hemonie. Kein Teilen.
Chinas Herangehen ist völlig anders. Es geht um Teilen, um Teilnahme, um wechselseitigen Profit. China investiert Billionen Dollar [ja Billionen, nicht Milliarden! D. Ü.] in Entwicklungsländern – in Asien, besonders in Indien und jetzt auch in Pakistan, Afrika, in Südamerika, meistens Infrastrukturprojekte, als auch Bergbau und Naturressourcen. Anders als die Gewinne durch westliche Investitionen, wird der Gewinn von Chinas Investitionen geteilt. Chinas Investition und Bergwerkonzessionen werden nicht erzwungen, sondern fair ausgehandelt. Chinas Investitions-Beziehung mit einem Partner-Land bleibt friedlich und nicht ‘drängend’ und missbrauchend, wie so gut wie alle aus dem Westen – der Drohungen und Gewehre benutzt, um zu bekommen, was er will.
Natürlich beklagt sich der Westen über die Investitione Chinas, lügt, wie ausbeuterisch sie sind, aber in Wahrheit ist der Westen empört über die Konkurrenz in Afrika und Südamerika – Kontinente, die immer noch als westliche Domaine angesehen werden, da sie seit 500 Jahren von westlichen Mächten und Imperien kolonisiert wurden – und was heute angeht, so werden die afrikanischen und lateinamerikanischen neo-kolonisiert, nicht mehr (bislang) mit brutaler Militär-Gewalt, sondern mit noch furchtbarerer Finanz-Strangulierung, durch Sanktionen, Boykotte und Embargos; alles höchst illegal nach internationalen Standards. Aber es gibt keine internationalen Gesetze, an die man sich hält. Internationale Gerichte und Richter werden gezwungen, den Diktaten Washingtons zu folgen sonst ... buchstäblich immer «oder sonst»; und das sind ernste Drohungen.
Nehmt das Beispiel von West und Zentral Afrika, die ehemaligen französichen Kolonien. Die französische westafrikanische Zone umfasst acht Länder: Benin, Burkina Faso, Guinea Bissau, Elfenbeinküste, Mali, Niger, Senegal, Togo; und das französische zentral-afrikanische gebiet umfasst 6 Länder – Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, Tschad, Republik Kongo, Äquatorial-Afrika und Gabon. Alle 14 Länder haben eine gemeinsame Währung, den CFA-Franken (CFA= Communauté financière africaine – Afrikanisch Finanz-Gemeinschaft).
Oder, als das Konzept einmal bekannt war, zumindest bei einigen Lädern und einigen Leuten, ist es beseitigt worden indoktriniertes neoliberales Denken – Egozentrismus, «ich zuerst» und die blanke, alles durchdringende Doktrin von der «Maximierung der Profite»; kurzfristiges Denken, sofortige Belohnung – oder noch extremer, einen Mord heute für ein Glücksspiel oder ein Geschäft, das morgen stattfindet.
Etwa der Handel mit Futures – der Inbegriff der Manipulierung ökonomischer Werte. Nur in der kapitalistischen Welt.
Dies ist ein Kernmerkmal westlichen Handels und Gewerbes. Manipulierung und Ausbeutung gehen über Ethik; es gilt Profit ‘Über Alles!’ – Hört sich das nicht nach Faschismus an? – Nun, das ist er. Und wenn der Partner auf die List hereinfällt, verwandelt sich das Spiel in Zwang – und wenn das auch nicht hilft, dann marschiert die westliche Armee ein mit Bomben und Panzern, um Regime-Wechsel zu vollziehen – und um das Land zu zerstören, das es beherrschen will. Das ist die westliche brutale Ökonomie – volle Hemonie. Kein Teilen.
Chinas Herangehen ist völlig anders. Es geht um Teilen, um Teilnahme, um wechselseitigen Profit. China investiert Billionen Dollar [ja Billionen, nicht Milliarden! D. Ü.] in Entwicklungsländern – in Asien, besonders in Indien und jetzt auch in Pakistan, Afrika, in Südamerika, meistens Infrastrukturprojekte, als auch Bergbau und Naturressourcen. Anders als die Gewinne durch westliche Investitionen, wird der Gewinn von Chinas Investitionen geteilt. Chinas Investition und Bergwerkonzessionen werden nicht erzwungen, sondern fair ausgehandelt. Chinas Investitions-Beziehung mit einem Partner-Land bleibt friedlich und nicht ‘drängend’ und missbrauchend, wie so gut wie alle aus dem Westen – der Drohungen und Gewehre benutzt, um zu bekommen, was er will.
Natürlich beklagt sich der Westen über die Investitione Chinas, lügt, wie ausbeuterisch sie sind, aber in Wahrheit ist der Westen empört über die Konkurrenz in Afrika und Südamerika – Kontinente, die immer noch als westliche Domaine angesehen werden, da sie seit 500 Jahren von westlichen Mächten und Imperien kolonisiert wurden – und was heute angeht, so werden die afrikanischen und lateinamerikanischen neo-kolonisiert, nicht mehr (bislang) mit brutaler Militär-Gewalt, sondern mit noch furchtbarerer Finanz-Strangulierung, durch Sanktionen, Boykotte und Embargos; alles höchst illegal nach internationalen Standards. Aber es gibt keine internationalen Gesetze, an die man sich hält. Internationale Gerichte und Richter werden gezwungen, den Diktaten Washingtons zu folgen sonst ... buchstäblich immer «oder sonst»; und das sind ernste Drohungen.
Nehmt das Beispiel von West und Zentral Afrika, die ehemaligen französichen Kolonien. Die französische westafrikanische Zone umfasst acht Länder: Benin, Burkina Faso, Guinea Bissau, Elfenbeinküste, Mali, Niger, Senegal, Togo; und das französische zentral-afrikanische gebiet umfasst 6 Länder – Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, Tschad, Republik Kongo, Äquatorial-Afrika und Gabon. Alle 14 Länder haben eine gemeinsame Währung, den CFA-Franken (CFA= Communauté financière africaine – Afrikanisch Finanz-Gemeinschaft).