Das ist ja wieder ein Skandal sondergleichen, der wahrscheinlich wieder mal in einer Fußnote verschwinden wird. Da sitzen an der Spitze eines von niemandem gewählten Gebildes wie der EU lauter dahergelaufene Ganoven, die von dem kriminellen Soros beraten werden, die auf Kommando der USA und untertäniger Hilfe solcher Figuren wie Merkel und Macron die allerletzten demokratischen Reste in der EU beseitigen müssen. Was tun, weiß aber der Autor auch nicht. Es fehlt ein revolutionärer Sturm, der das ganze Gesindel in alle vier Winde bläst.
F. William Engdahl
19. März 2018
Aus dem Englischen:
Einar Schlereth
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| Holländischer Ministerpräsident Rutte |
Ein vorhersehbarer
Zerfallsprozess in der gesamten Europäischen Union ist im Gange. Sie
hat nicht nur durch die Wahlen in Italien an Dynamik gewonnen, wo
mehr als zwei Drittel gegen die von Brüssel vorangetriebene
Flüchtlingspolitik an den offenen Grenzen gestimmt haben. Und sie
kommt nicht nur aus Österreich oder den Oststaaten wie Ungarn und
Polen oder der neuen österreichischen Regierung. Nun kommt der
Widerstand gegen die "zentralistische" Achse
Berlin-Paris-Brüssel aus Holland und einer Gruppe nördlicher
EU-Länder. Es geht um Nationen, die die Heiligkeit der nationalen
Souveränität gegenüber denen behaupten, die Grenzen auflösen und
eine Form des EU-Superstaates von oben nach unten schaffen wollen,
der euphemistisch als "immer engere Union" bezeichnet wird.
Der Konflikt wird die Zukunftsfähigkeit des gesamten Projekts der
Europäischen Union bestimmen. Brexit war nur der erste Riss im
EU-Gebäude.
‘Souveräne
Staaten’
Bei einem Besuch in
Berlin am 3. März hat sich der niederländische Ministerpräsident
Mark Rutte unverblümt gegen den jüngsten Trend ausgesprochen, der
von Deutschland, Frankreich und anderen EU-Staaten angeführt wurde,
einen zentralen supranationalen Staat nach dem Vorbild der
Vereinigten Staaten von Europa zu schaffen. Er sagte der Presse,
"Es gab da diese Geschichte, dass eine engere Zusammenarbeit in einem europäischen Bundesstaat unvermeidlich sei."
Er wurde deutlich:
"Diese schreckliche Sprache über "immer engere Union" mag ich nicht. In den vergangenen 20 oder 30 Jahren hat sich dies von einer immer engeren Union der Völker der EU, die in kollektiven Fragen zusammenarbeiten, wo die Mitgliedstaaten nicht in der Lage waren, das selbst zu erledigen, zu einem unvermeidlichen Ziel an sich entwickelt".
Dann nannte Rutte
das unaussprechbare «S»-Wort:
«Wir können niemals vergessen, dass dies souveräne Nationen sind. Das ist keine Bewegung an sich, nur um sie bei besonderen Anlässen zu benutzen. Sie hat sich von einer kollektiven Anstrengung der Nationen zu einem Ziel an sich entwickelt. Es ist völlig falsch!"
Nord-Süd-Spaltung
wird größer
Außer dem wachsenden Ost-West-Gefälle innerhalb der EU zwischen Polen, Ungarn und anderen Ländern gegenüber Berlin und Paris gibt es nun eine deutliche Nord-Süd-Spaltung. Ruttes ‘den Handschuh hinwerfen’ in Berlin folgte drei Tage später ein Treffen von acht nördlichen EU-Finanzministern, darunter die Niederlande, auf dem Rutte am 6. März eine gemeinsame Erklärung abgab, die sich gegen den deutsch-französischen Macron-Plan richtete, der darauf abzielt, eine zentralere Brüsseler Kontrolle zu schaffen, was mit einem einzigen EU-Finanzminister beginnen soll. Die Finanzminister von Holland, Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Litauen und Schweden gaben ihre Erklärung von Den Haag ab, wo das Treffen stattfand.
Außer dem wachsenden Ost-West-Gefälle innerhalb der EU zwischen Polen, Ungarn und anderen Ländern gegenüber Berlin und Paris gibt es nun eine deutliche Nord-Süd-Spaltung. Ruttes ‘den Handschuh hinwerfen’ in Berlin folgte drei Tage später ein Treffen von acht nördlichen EU-Finanzministern, darunter die Niederlande, auf dem Rutte am 6. März eine gemeinsame Erklärung abgab, die sich gegen den deutsch-französischen Macron-Plan richtete, der darauf abzielt, eine zentralere Brüsseler Kontrolle zu schaffen, was mit einem einzigen EU-Finanzminister beginnen soll. Die Finanzminister von Holland, Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Litauen und Schweden gaben ihre Erklärung von Den Haag ab, wo das Treffen stattfand.
