Freitag, 2. Dezember 2011

Die „Freie Syrische Armee“: Plakate schwenkende Demonstranten sind in Wirklichkeit Terroristen mit Machinengewehren


von Toni Cartalucci
am 20. November 2011


Die „Freie Syrische Armee“ ist buchstäblich eine Armee von militanten Extremisten, von denen viele nicht aus den Reihen der syrischen Armee kommen, sondern von der Moslem-Bruderschaft, die schwere Waffen über die türkische und libanesische Grenze hin und hertragen, finanziert, unterstützt und bewaffnet von den Vereinigten Staaten, Israel und der Türkei. Der jüngste Beweis dafür kommt in Form eines Berichts vom Internationalen Institut für Strategische Studien, der eindeutig zeigt, dass Syriens Opposition bewaffnet ist und bereit, Syrien in noch mehr Gewalt zu zerren.
Dieser Report steht in starkem Kontrast zu der täglichen Propaganda der Mainstream-Medien und westlicher Außenminister, in der die Gewalt als einseitig dargestellt wird, bei der Syriens Präsident Bashar al-Assad Scharen von friedlichen, Plakate schwingenden Demonstranten „niedermäht“. Genau wie in Libyen, wo diese sogenannten friedlichen Demonstranten sich als Horden von völkermörderischen, rassistischen al-Qaida Söldnern erwiesen, angeführt von Vertretern der großen Erdöl-Gesellschaften, die deren Interessen auf Basis eines Haufens von Lügen verfochten. So enthüllt sich auch Syriens „pro-Demokratie“-Bewegung allmählich als eine weitere Sorte von Extremisten, die seit langem von anglo-amerikanischen Geheimdiensten herangezüchtet wurden, deren Führung in London und Washington sitzt und deren Fußsoldaten einen steten Strom von Waffen durch geheime militärische und offen rhetorische Unterstützung von den gesamten kompromittierten Medien erhalten.
Die Unruhen in Syrien wurden von Anfang an von westlichen Finanz-und Unternehmensinteressen unterstützt und sind Teil einer lange geplanten Agenda weitreichender Regime-Wechsel. Syrien wurde schon seit Anfang 1991 für einen Regime-Wechsel vorgesehen. 2002 wurde Syrien vom damaligen stellvertretenden Außenminister John Bolton der wachsenden „Achse des Bösen“ hinzugefügt. Später kam heraus, dass Boltons Drohungen gegen Syrien sich als geheime Finanzierung und Unterstützung für Oppositions-Gruppen innerhalb Syriens manifestierten, die sich über die Bush- und Obama-Verwaltung erstreckten.
In einem CNN-Artikel vom April 2011 erklärte der außenpolitische Sprecher Mark Toner: „Wir arbeiten nicht an einer Unterminierung der syrischen Regierung. Was wir in Syrien zu tun versuchen, durch unsere Unterstützung ziviler Gesellschaften, ist die Art von demokratischen Institutionen aufzubauen, die wir, ehrlich gesagt, in allen Ländern der Welt aufzubauen versuchen. Was, wie ich glaube, an dieser Situation anders ist, das ist, dass die syrische Regierung diese Art des Beistands als Bedrohung ihrer Kontrolle über das syrische Volk empfindet.“
Toners Bemerkungen kamen, nachdem die Washington Post [Wiki-]Kabel abdruckte, die zeigten, dass die USA die syrische Opposition seit mindestens 2005 finanziert, bis zum heutigen Tag.
In einem AFP-Bericht vom April hat der stellvertretende Minister für Menschenrechte und Arbeit Michael Posner erklärt, dass die „US-Regierung in den vergangenen zwei Jahren 50 Mill. $ bereitgestellt hat, um neue Technologien zu entwickeln, um Aktivisten beizustehen, sich vor Verhaftung und Verfolgung durch die autoritäre Regierung zu schützen.“ Der Bericht erklärte weiterhin, dass die USA „Trainings-Seminare für 5000 Aktivisten in verschiedenen Teilen der Welt organisieren. Ein Seminar, das vor 6 Wochen im Nahen Osten stattfand, brachte Aktivisten aus Tunesien, Ägypten, Syrien und Libanon zusammen, die in ihre Heimat mit dem Ziel zurückkehrten, ihre Kollegen dort auszubilden“. Posner fügte hinzu, „sie gingen zurück und dort wird es einen Welleneffekt geben“. Dieser Welleneffekt ist natürlich der „arabische Frühling“, und in Syriens Fall war es der Impetus für die gegenwärtigen Unruhen, die drohen, die Nation zu zerrütten und zu einer ausländischen Intervention einzuladen.
Mit unterschobenen „Spekulationen“ in allen Mainstream-Medien, dass eine kürzliche Explosion, unter anderen „Zwischenfällen“ in Iran, das Werk westlicher geheimer Operationen war, und die Jerusalem Post praktisch zugab, dass die gesamte westlich-gestützte Destabilisierung in Syrien darauf abziele, nicht die „Demokratie“ zu fördern oder die „Menschenrechte“ einzuhalten, sondern um Iran stellvertretend zu schwächen, wodurch deutlich wird, dass alles in der Macht von Wall Street und London stehende getan wird, um Iran zu provozieren. Iran hat die Explosion auf seiner Militärbasis als einen Unfall heruntergespielt und hat bisher eine standhafte Geduld gewahrt angesichts der kriminellen Provokationen und offenen Kriegs-Handlungen durch den zunehmend und bedrohlich unverschämten Westen.
Es ist völlig klar, dass die im Bericht des von Multis finanzierten Brookings Institut „Which Path to Persia?“ (Welcher Weg nach Persien) ausgesprochenen Listen von beiden Seiten gelesen und verstanden wurden. Iran hat verstanden, dass jeder Akt der Vergeltung, der nicht mit größter Klugheit ausgeführt wird, dem Westen nur den - offen zugegebenen - Vorwand liefert, Krieg gegen die Islamische Republik zu führen. Würde die Öffentlichkeit in Syrien, Iran und im Westen ebenfalls „Which Path to Persia?“ lesen und merken, dass die einzige Drohung, die Iran und seine Alliierten für den Westen darstellt, allein gegen die extraterritorialen Ambitionen von Wall Street und London gerichtet ist, dann könnte vielleicht ein blutiger, völlig unnötiger Krieg vermieden werden und die ersten Schritte unternommen werden, um die parasitäre Finanz- und Unternehmens-Oligarchie zu entmachten, die in den vergangenen Jahrzehnten die Welt in die Irre leitete.

Das Original liegt hier.

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