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Donnerstag, 31. Januar 2019

Marschbefehl nach Hause: Leben in Syrien am Ende des Krieges

Ich möchte euch dringend den hervorragenden Artikel von Karin Leukefeld ans Herz legen. der von RT DEUTSCH veröffentlicht wurde und von FRNIII in das Englische übersetzt wurde. Alle, die sich mit Syrien befasst haben, kennen sie als unermüdliche Kämpferin für die Wahrheit. Sie hat so viele gefährliche Einsätze gemacht, dass es ein Wunder ist, wie sie es überlebt hat. Wir wünschen ihr auch weiterhin viel Glück und Erfolg.

Karin Leukefeld

21. Januar 2019
 
Marschbefehl nach Hause: Leben in Syrien am Ende des Krieges
Und nun schaut euch diese Meldung an: USA droht mit Sanktionen gegen jedes Land, das beim Wiederaufbau helfen will. Hat es so etwas schon einmal gegeben? Aber diese Lumpen und Kriegsverbrecher schämen sich für gar nichts.
Der vom US-Präsidenten angekündigte Truppenabzug lässt die meisten Syrer kalt. Für sie steht der Wiederaufbau des Landes im Vordergrund. Dort, wo die US-Truppen stationiert sind, wächst jedoch die Sorge vor einer türkischen Invasion, die einem US-Abzug folgen könnte.
von Karin Leukefeld, Damaskus/Homs/Aleppo
„Gut, dass die Amerikaner ihren Abzug aus Syrien angekündigt haben.“ Die Antwort von Mazen A., einem pensionierten Zahnarzt in Damaskus, kommt prompt. „Aber machen wir uns doch nichts vor. Sie werden im Irak bleiben. Und ihre Jets können in fünf Minuten wieder in Syrien sein.“
Nach acht Jahren Krieg haben die Syrer keine Illusionen. Ihr Land ist zerstört, ihre gut ausgebildete Jugend fort, Sanktionen knebeln den Alltag, für den Wiederaufbau fehlt es an Geld. Dass die US-Truppen, die östlich des Euphrat und im Dreiländereck Syrien, Irak, Jordanien völkerrechtswidrig 21 Militärbasen auf syrischem Territorium errichtet haben, nun abziehen wollen, wird zwar begrüßt. Doch der Alltag in den meisten Teilen des Landes wird nicht wirklich davon berührt. Im Gespräch mit der Autorin Anfang Januar 2019 sagt ein hochrangiger Militär in Damaskus: „Wir gehen nur von dem aus, was wir vor Ort haben. Bisher gibt es nur Worte.“ Auf die Frage, ob sich die Armee darauf vorbereite, den Euphrat zu überqueren, sobald die Amerikaner abzögen, kommt die Antwort ohne zu zögern: „Natürlich.“
Marschbefehl nach Hause: Leben in Syrien am Ende des Krieges
Normalität kehrt zurück: Kinder turnen auf dem Saladin-Denkmal in Damaskus. 
 

Sonntag, 25. Dezember 2011

AFRIKA UNTER DEM STIEFEL DER USA

Hier lege ich ein Video auf von T. West, weil ich diesen unermüdlichen Kämpfer für Afrika, afrikanisches Selbstbewusstsein und afrikanische Einheit sehr schätze. Zwar liegt der Link (AfriSynergi) in der Liste meiner Lieblingslinks, aber ich möchte dennoch speziell auf ihn verweisen, weil er oft sehr interessante Neuigkeiten zu vermelden hat - wie eben in diesem Video im ersten Teil.
Da geht es um die Kontrolle der USA über die afrikanischen Streitkräfte, die von ihnen trainiert, unterrichtet, ausgerüstet werden mit US-Kriegsmaterial, das leicht von den Amis sabotiert werden kann. "Lasst uns annehmen, Nigeria kauft US-Kampfflugzeuge. Diese Flugzeuge können von den USA elektronisch kontrolliert werden, weil sie die elektronische Hard- und Software eingebaut haben. Wenn die USA sich also eines Tages entscheiden, die nigerianische Regierung zu stürzen, dann werden die Kampfflugzeuge gegen die US-Invasion absolut nutzlos sein. Man kauft also die militärische Ausrüstung, man kauft die militärische Hardware und wird am Ende von ihr besiegt."
Alle Kolonialisten und Rassisten werden diese Idee natürlich außerordentlich 'smart' finden. Man könnte auch sagen, dass es dieser Militärmafia in den Ländern der 3. Welt, die den Amis aus der Hand frisst, nur Recht geschieht. Aber ersten werden diese 'Spielzeuge' für ungeheuer viel Geld, das aus den Taschen des Volkes gestohlen wurde, eingekauft, Geld, das an vielen Stellen dringend benötigt wird, und zweitens wird - etwa in dem oben von T. West angenommenen Fall - das Volk auch noch mit seinem Blut bezahlen.
Das Einzige, was dagegen unternommen werden kann, ist, dem Volk die ganze Wahrheit zu sagen - vor allem, wie die Herrschenden und die Militärs hinter seinem Rücken gegen es konspirieren. Wenn die Gedanken eines Menschen kontrolliert werden, so sagt T. West, dann kontrolliert man auch seine Entscheidungen. Das gelte nicht nur für die afrikanischen Völker, sondern auch für das amerikanische oder europäische Volk.
Im zweiten Teil liest T. West den ausgezeichneten Artikel von Glen Ford, den ich schon am 7. Dezember 2011 übersetzt  und aufgelegt habe (siehe hier).
Aber es schadet nichts, ihn sich auch noch anzuhören.