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Donnerstag, 31. Januar 2019

Marschbefehl nach Hause: Leben in Syrien am Ende des Krieges

Ich möchte euch dringend den hervorragenden Artikel von Karin Leukefeld ans Herz legen. der von RT DEUTSCH veröffentlicht wurde und von FRNIII in das Englische übersetzt wurde. Alle, die sich mit Syrien befasst haben, kennen sie als unermüdliche Kämpferin für die Wahrheit. Sie hat so viele gefährliche Einsätze gemacht, dass es ein Wunder ist, wie sie es überlebt hat. Wir wünschen ihr auch weiterhin viel Glück und Erfolg.

Karin Leukefeld

21. Januar 2019
 
Marschbefehl nach Hause: Leben in Syrien am Ende des Krieges
Und nun schaut euch diese Meldung an: USA droht mit Sanktionen gegen jedes Land, das beim Wiederaufbau helfen will. Hat es so etwas schon einmal gegeben? Aber diese Lumpen und Kriegsverbrecher schämen sich für gar nichts.
Der vom US-Präsidenten angekündigte Truppenabzug lässt die meisten Syrer kalt. Für sie steht der Wiederaufbau des Landes im Vordergrund. Dort, wo die US-Truppen stationiert sind, wächst jedoch die Sorge vor einer türkischen Invasion, die einem US-Abzug folgen könnte.
von Karin Leukefeld, Damaskus/Homs/Aleppo
„Gut, dass die Amerikaner ihren Abzug aus Syrien angekündigt haben.“ Die Antwort von Mazen A., einem pensionierten Zahnarzt in Damaskus, kommt prompt. „Aber machen wir uns doch nichts vor. Sie werden im Irak bleiben. Und ihre Jets können in fünf Minuten wieder in Syrien sein.“
Nach acht Jahren Krieg haben die Syrer keine Illusionen. Ihr Land ist zerstört, ihre gut ausgebildete Jugend fort, Sanktionen knebeln den Alltag, für den Wiederaufbau fehlt es an Geld. Dass die US-Truppen, die östlich des Euphrat und im Dreiländereck Syrien, Irak, Jordanien völkerrechtswidrig 21 Militärbasen auf syrischem Territorium errichtet haben, nun abziehen wollen, wird zwar begrüßt. Doch der Alltag in den meisten Teilen des Landes wird nicht wirklich davon berührt. Im Gespräch mit der Autorin Anfang Januar 2019 sagt ein hochrangiger Militär in Damaskus: „Wir gehen nur von dem aus, was wir vor Ort haben. Bisher gibt es nur Worte.“ Auf die Frage, ob sich die Armee darauf vorbereite, den Euphrat zu überqueren, sobald die Amerikaner abzögen, kommt die Antwort ohne zu zögern: „Natürlich.“
Marschbefehl nach Hause: Leben in Syrien am Ende des Krieges
Normalität kehrt zurück: Kinder turnen auf dem Saladin-Denkmal in Damaskus. 
 

Dienstag, 29. März 2016

John Pilger: Ein Weltkrieg hat begonnen – Brecht das Schweigen!

Mit Dankbarkeit übernehme ich diesen guten Artikel von Pilger und einem extra Dankeschön an FritztheCat, der die Übersetzung auf sich genommen hat. Außerdem könnt ihr auf der Originalseite auch den berühmten 1 1/2 Std. Film von John Pilger "The War You Don't See" anschauen. Ich sehe ein, dass ich etwas unsere Aufgabe der Information über die Vergangenheit vernachlässigt habe. Uns Alten sind diese Dinge geläufig, aber es gibt Generationen von Menschen, die niemals davon gehört haben.
Wozu unser Erziehungswesen bewusst beiträgt. Je weniger wir wissen, umso besser können wir gelenkt werden, dorthin, wohin die Herren es wollen.

COUNTERPUNCH – John Pilger: Ein Weltkrieg hat begonnen – Brecht das Schweigen!


Wohl kaum ein Artikel passt besser zu Ostern, als dieser Aufsatz von John Pilger, der den Zusammenhang von Propaganda und Krieg auf den Punkt bringt. Seine Erkenntnisse zum “Versagen” der Medien im Vorfeld des Irakkkrieg haben allgemeine Gültigkeit und sind die Basis unseres Blogs.

“Alle sagten: hätten die Journa­listen und die Sender ihren Job gemacht und die Propa­ganda bezüglich Saddam Husseins Massen­ver­nich­tungs­waffen hinter­fragt, hätte man die Lügen von George W. Bush und Tony Blair nicht durch Journa­listen verstärkt und nach­geplap­pert, die Invasion in den Irak wäre mög­licher­weise nicht passiert und Hundert­tausende Männer, Frauen und Kinder wären heute noch am Leben.”

Man muss diesen Gedanken nur zu Ende denken, um zu erkennen, dass es ohne Irak- und Syrienkrieg, ohne die “Intervention” in Libyen oder Afghanistan auch keinen Terror und keine massenhaften Flüchtlinge in Europa gäbe. Das ist der Grund warum wir die Verantwortlichen in den Staats- und Konzernmedien, die eben nicht “versagen”, sondern vorsätzlich handeln, als Abschaum der Menschheit bezeichnen – auch und gerade zu Ostern. Und der Kriegshunger der messianischen Massenmörder in Washington ist noch lange nicht gestillt.


von                                                 Übersetzung FritztheCat
Ich war einmal zu Dreharbeiten auf den Marshallinseln, das liegt nördlich Australiens, mitten im Pazifischen Ozean. Jedes mal wenn ich Leuten erzähle wo ich war, kommt die Frage: „Wo ist denn das?“ Wenn ich ihnen den Hinweis „Bikini“ gebe, dann sagen sie: „Meinen Sie den Badeanzug?“

Wenigen ist bewusst, dass der Bikini zu Ehren jener Atombombenexplosionen benannt wurde, die das Bikini Atoll zerstört haben. 66 nukleare Sprengkörper ließen die USA zwischen 1946 und 1958 auf den Marshallinseln explodieren, das entspricht 1,6 Hiroshimas jeden einzelnen Tag – 12 Jahre lang.

Hier weiterlesen.

Samstag, 28. Juli 2012

Wer und was steckt hinter AVAAZ?

Diesen Artikel bei Politeia hatte ich glatt übersehen. Aber heute wurde ich auf ihn aufmerksam gemacht und denke, dass er nicht genug Verbreitung finden kann - also lege ich ihn dankend auch hier auf. Man kommt so weit, dass man beim Namen 'NGO' reflexartig sagt: Nein, danke, wir kaufen nichts.

Wer und was steckt hinter AVAAZ?

soros avaaz Wer und was steckt hinter AVAAZ?

AVAAZ ORG – GIB MIR DEINE STIMME! Bloß nicht!!!!

AVAAZ ist einer dieser Vereine (NGO Non-Governmental Organization  bzw. Nichtregierungsorganisation), welche die globale Mafia einsetzt, um die Menschheit zu manipulieren und Geld abzusaugen. Genauso wie Human Rights Watch, Greenpeace und was es sonst noch alles gibt. Seit Januar 2007 steht die Kampagnen-Website Avaaz im Netz.
Es ist das Anliegen dieser Organisationen, dass trotz reger Beteiligung von Millionen von Menschen nichts wirklich bewegt wird und wurde. Die globale Mafia weiß, dass Menschen gutes tun wollen und lenkt dieses Bestreben in die falsche Richtung.  Die “beste Opposition”, in deren Augen ist natürlich eine gut kontrollierte Opposition! Aber die am besten kontrollierte Opposition, ist natürlich diejenige, welche sie (die globale Mafia) selbst gründet.  Am bekanntesten wurde diese Art der Einflussnahme, durch die COINTELORO Aktivitäten des FBI, in den 1950-1960 er Jahren, als sie die Studentenbewegungen infiltrierten.

Sonntag, 25. Dezember 2011

2011 DAS JAHR DES NÜTZLICHEN IDIOTEN: Ein Jahr nach dem fabrizierten „arabischen Frühling“ - einen Schritt weiter zur Globalen Hegemonie Teil I

Diesen sehr langen Essay von dem uns schon bekannten Tony Cartalucci lege ich in drei Teilen auf. Die Fortsetzung kann jedoch frühestens im nächsten Jahr am 2. Januar 2012 kommen. Denn morgen reise ich mit einer Delegation aus Arabern, Schweden und (so weit ich weiss) einem Deutschen (mir selbst) nach Syrien, organisiert von einem Verein "Zur Verteidigung Syriens". Wir werden versuchen, so viele Informationen wie möglich zu erhalten, über die ich hier dann natürlich berichten werde. Sollte etwas sehr Dringendes passieren, habe ich Christof Lehman (siehe link nsnbc hier rechter Hand) fest versprochen, ihn zu benachrichtigen.

von Tony Cartulucci
am 24. Dezember 2011


Das englische Wort 'dupe' bezeichnet

1. eine leicht zu täuschende Person

2. Eine Person, die als Werkzeug für eine andere Person oder Macht fungiert = nützlicher Idiot

Im Januar 2011 wurde uns erzählt, dass „spontane“, „einheimische“ Erhebungen über Nord-Afrika und den Nahen Osten hinwegfegten, die „arabischer Frühling“ getauft wurden. Es sollte beinahe vier Monate dauern, bevor die Mainstream-Medien (MM) zugaben, dass die USA hinter den Erhebungen standen und dass sie alles andere als „spontan“ und „einheimisch“ waren. In einem Artikel vom April mit dem Titel „US-Gruppen halfen den arabischen Erhebungen auf die Beine“, hieß es:

„Eine Anzahl von Gruppen und Personen, die direkt in den Revolten und Reformen engagiert sind, die über die Region hinwegziehen, wie die 6. April Jugendbewegung in Ägypten, das Bahrain Zentrum für Menschenrechte und Graswurzelaktivisten wie Entsar Qadhi, ein Jugendführer im Jemen, erhielten Training und Gelder von Gruppen wie dem International Republican Institute und Freedom House, eine ideelle Organisation in Washington.“

Der Artikel fügte mit Bezug auf die US National Endowment for Democracy (NED) hinzu:

„Die Republican und Democratic Institutes sind lose mit der Republikanischen resp. Demokratischen Partei verbunden. Sie wurden vom Kongress geschaffen und werden von der NED finanziert, die 1983 eingerichtet wurde, um Gelder für die Förderung von Demokratie in Entwicklungsländern bereitzustellen. Die NED erhält etwa 100 Mill. $ jährlich vom Kongress. Freedom House erhält auch das meiste Geld von der US-Regierung, vor allem vom Außenministerium.“

Es ist kaum eine spekulative Theorie, dass die Erhebungen Teil einer riesigen geopolitischen Kampagne waren, die im Westen entworfen wurde und von Stellvertretern umgesetzt wird mit Hilfe von nicht-einheimischen Stiftungen, Organisationen und dem Stall von NGOs, die diese in der ganzen Welt unterhalten. Wie wir sehen werden, begannen die Vorbereitungen für den „Arabischen Frühling“, der sowohl auf China und Russland übergreift, wie im Februar 2011 in „The Middle East & then the World“ vorhergesagt, nicht zu Beginn der Unruhen, sondern Jahre, bevor die erste „Faust“ gereckt wurde und zwar in Seminarräumen in NY und Washington, in von den USA bezahlten Einrichtungen in Serbien und Lagern in benachbarten Ländern, nicht innerhalb der Arabischen Welt.

Die Zeittafel – 2008-10 Vorbereitung des Schlachtfeldes


3.-5. Dezember 2008: Ägyptische Aktivisten von der nun berüchtigten 6. April Bewegung waren in NY für den Eröffnungsgipfel der Allianz der Jugendbewegungen (AYM), auch als Movements.org bekannt. Dort erhielten sie Training, Gelegenheit für Netzwerkarbeit und Unterstützung von AYMs verschiedenen Unternehmens- und Regierungssponsoren, auch vom Verteidigungsministerium. Der AYM-Gipfelbericht 2008 (S.3 des .pdf) erklärt, dass der Stellvertr. Verteidigungsminister für diplomatische und öffentliche Angelegenheiten, James Glassman, anwesend war sowie Jared Cohen vom Planungsstab des Außenministers. Sechs weitere hohe Beamte des Ministers waren auch anwesend und eine lange Liste von Unternehmens-, Medien- und Institutsvertretern.

Kurz danach reiste der 6. April nach Serbien, um unter der US-bezahlten CANVAS, formal die US-bezahlte NGO „Otpor“ zu trainieren, die zum Sturz der Regierung von Serbien beitrugen. Otpor, berichtete die NYT, war „eine gut geölte Bewegung, die mit mehreren Millionen aus den USA unterstützt wurde“. Nach ihrem Erfolg änderte sie den Namen in CANVAS und begann Aktivisten zu trainieren, die in anderen von den USA gestützen Operationen für Regierungswechsel benutzt wurden.

Serbiens 'Otpor', ein Modell für US-geförderte Farben-Revolutionen
Das 'Foreign Policy Magazine' berichtete in seinem Artikel „Revolution U“, dass CANVAS den Demonstranten in der „Rosa Revolution“ in Georgien half, der „Orange Revolution“ in der Ukraine und gegenwärtig in Netzwerken in Belarus, Myanmar (Burma) und überall im Nahen Osten und Nordafrika und auch mit Aktivisten in Nordkorea und 50 anderen Ländern tätig ist.

2009: In einem vom US-Außenministerium bezahlten Artikel für Europe/Radio Liberty (RFE/RL) mit dem Titel „Export von gewaltlosen Revolutionen von Osteuropa bis zum Nahen Osten“ wurde festgestellt: „Popovic exportierte dann seine gewaltfreien Methoden und half beim Training der Aktivisten, die an der Spitze der Netzwerke der Rosa Revolution Georgiens 2003 und von Ukraines Orange Revolution 2004 standen. Und jetzt setzt Popovic seine neue Organisation CANVAS in noch ferneren Gebieten ein – und half den pro-Demokratie-Aktivisten, die kürzlich die despotischen Regime in Ägypten und Tunisien stürzten.“

Aktivisten von Iran, Belarus und Nordkorea erhielten auch Training von CANVAS, wie RFE/RL bestätigte. Dieser Artikel platziert das Treffen dieser Aktivisten mit CANVAS irgendwann im Jahr 2009.

Februar 2010: Die 6. April Bewegung kehrte nach ihrem Training mit CANVAS 2010 nach Ägypten zurück, zusammen mit dem IAEA Chef Mohammed El Baradei. Mitglieder vom 6. April, die auf Baradeis Ankunft warteten, wurden Mitte Februar sogar auf dem Flughafen Kairo verhaftet. Schon 2010 kündigte El Baradei seine Absicht an, bei den Wahlen 2011 sich als Präsidentenkandidat aufzustellen. Zusammen mit dem 6. April Mitglied Wael Ghonim von Google und einer Koalition anderer Oppositionsparteien bildete er seine „National Front for Change“ und begann die Vorbereitung für den kommenden „Arabischen Frühling“.

Damals war also die Unruhe seit langem geplant mit den Aktivisten, die ausländische Hilfe und Training erhielten, damit sie in ihre Heimat fahren und in einer koordinierten Kampagne Unruhe in der ganzen Region säen konnten.

Ein AFP-Bericht vom April 2011 bestätigte dies, als US-Verteidigungsminister Miachael Posner erklärte, dass die „US-Regierung in den vergangenen zwei Jahren 50 Mill. $ ausgelegt habe, um neue Technologien zu entwickeln, um den Aktivisten zu helfen, sich selbst vor Verhaftung und Verfolgung durch autoritäre Regierungen zu schützen“. Der Bericht erklärte weiterhin, dass die USA „Trainingssitzungen für 5000 Aktivisten in verschiedenen Teilen der Welt veranstalteten. Eine Sitzung im Nahen Osten brachte vor sechs Wochen Aktivisten aus Tunesien, Ägypten, Syrien und Libanon zusammen, die in ihre Länder zurückreisten mit dem Ziel, ihre Kollegen dort auszubilden.“ Posner fügte hinzu: „Sie reisten heim und das gibt einen Schneeballeffekt.“ Dieser Effekt ist natürlich der „Arabische Frühling“.

Zeittafel – 2011 das Jahr des nützlichen Idioten 

16. Januar 2011: Al Arabiya News berichtet in ihrem Artikel „Tunesische Reformisten kommen aus dem Exil zurück“, dass Moncef Marzouki nach Tunesien zurückkehrt (aus Paris) inmitten des Chaos, das vom US-Außenministeriums gesät wurde vermittels ihrer ausgebildeten, unterstützten und ausgerüsteten Mobs, die „angefeuert“ wurden durch die passende Veröffentlichung der US-Außenministerkabel durch Wikileaks. Da die tunesischen Oppositionsgruppen lange vorher ihr Training erhalten hatten, wurden die Wikileakskabel nur benutzt als geplante rhetorische Rechtfertigung für eine lange zuvor vorsätzlich geplante fremdfinanzierte Aufwiegelung. Seither wurde Wikileaks überall in ähnlicher Weise benutzt von Ägypten bis Libyen und sogar bis Thailand.

Moncef Marzouki, so stellte sich heraus, war der Gründer und Chef der Arabischen Kommission für Menschenrechte, eine Unterabteilung der US NED Weltbewegung für Demokratie (WMD) und der „Konferenz für Menschenrechtsaktivisten im Exil“; dazu gehörten auch die „dritte Versammlung“ der WMD zusammen mit Marzoukis Tunesischer Liga für Menschenrechte, die vom NED und Soros Open Society und der USAID gesponsort wurde.

Ein „Aufruf zur Solidarität“ von der Internationalen Föderation für Menschenrechte (FIDH) nennt namentlich jede einzelne Gruppe, die im Januar 2011 die tunesische Opposition darstellte, als „FIDH-Mitgliedsorganisationen“. Sie umfassen Marzoukis 'Tunesische Liga für Menschenrechte', die 'Tunesische Assoziation demokratischer Frauen' und den 'Nationalen Rat für Freiheiten in Tunesien' oder CNLT. FIDH fungiert als ein internationaler Knotenpunkt für verschiedene fremdfinanzierte Organisationen, die weltweit Aufwiegelung in Szene setzen unter dem Deckmantel von „Menschenrechten“ und wird voll vom US-Außenministerium finanziert durch die NED, Soros Open Society und viele andere anrüchige Unterabteilungen.

28. Januar 2011: Nach einer Warnung vom Journalisten/Aktivisten Dr. Webster Tarpley vom World Crisis Radio begannen die alternativen Medien die Unruhen in Ägypten genauer zu betrachten, die kurz nach der zunehmenden Krise in Tunesien begannen. In „Alles ist nicht was es scheint bei den ägyptischen Unruhen“ wurde festgestellt, dass der Protestführer Mohammed ElBaradei in der Tat ein ergebener Agent des Westens ist mit langer Mitgliedschaft in der von Wallstreet/London finanzierten International Crisis Group (ICG) zusammen mit „hohen israelischen Beamten“ wie dem gegenwärtigen israelischen Präsidenten Shimon Peres, dem aktuellen Gouverneuer der Bank von Israel, Stanley Fischer und dem ehemaligen Außenminister Shlomo Ben-Ami. Zur ICG gehören auch große amerikanische Banker und geopolitische Manipulatoren wir George Soros, Zbigniew Brzezinski, Richard Armitage, Samuel Berger und Wesley Clark.

http://www.mideastnewswire.com/wp-content/uploads/2011/02/elbaradei.jpg
ElBaradeis Bindungen an den Westen gehen viel weiter als bloß seine Rolle in der ineffektiven, genozid-befördernden UNO. Er ist auch Mitglied der von Großbanken finanzierten International Crisis Group.

Ironischerweise bestanden westliche Medien darauf, dass ElBaradei sowohl anti-amerikanisch und sehr anti-israelisch sei, am besten beschrieben in der Zeitung 'Über ausländische Beziehungen' vom März 2010 unter dem Titel: „Ist ElBaradei Ägyptens Held?“:

„Außerdem ist Ägyptens enge Beziehung mit den Vereinigten Staaten ein kritischer und negativer Faktor in der ägyptischen Politik geworden. Die Opposition hat diese Beziehungen benutzt, um das Regime zu delegitimisieren, und die Regierung hat sich durch Anti-Amerikanismus eigener Machart zu schützen gesucht. Wenn ElBaradei wirklich eine Chance bekommen sollte, politische Reformen in Ägypten durchzusetzen, dann würden die US-Politiker am besten seiner Sache dienen, wenn sie leise träten. Paradoxerweise befördert ElBaradeis frostige Beziehung mit den USA als IAEA-Chef jetzt die US-Interessen.“

Die jüngste Manifestation dieser Kabale kam, als Israel possenhaft ElBaradei einen „iranischen Agenten“ nannten. Dieses Schauspiel illustriert, mit welcher enormen Doppelzüngigkeit die Weltereignisse manipuliert werden.

17. Februar 2011: Die in London ansässige 'National Front for the Salvation (Rettung) of Libya' (NFSL) ruft zu einem libyschen „Tag der Wut“ auf, entsprechend der US-Destabilisierungs-Rhetorik in Tunesien und Ägypten. Die NFSL ist von CIA und MI6 seit den 80-er Jahren unterstützt worden und hat zahlreiche Versuche unternommen, Gaddafis Regierung zu stürzen durch sowohl terroristische Angriffe als auch bewaffneten Aufstand.


Man beachte die 'EnoughGaddafi.com' Icone. Der Webmaster von EnoughGaddafi.com wird von der Movements.org-Liste des US-Außenministeriums als der zu beachtende „Twitter“ bezeichnet.
18. Februar 2011: Nach Hosni Mubaraks Sturz wurde enthüllt, dass das Open Society Institute die NGOs unterstützte, die die neue ägyptische Verfassung entwarfen. Zu diesen „Bürger“-Gruppen gehörten das Arabische Netzwerk für Menschenrechtsinformationen, offen von dem Open Society Institute gefördert und die vom NED finanzierte Egyptian Organization for Human Rights. Es scheint, dass die International Crisis Group die Strategie entwickelte, ihr Treuhänder ElBaradei den Mob auf den Straßen anführte und die lange Reihe von US-finanzierten NGOs die Details vor Ort ausarbeiteten und durchführten.

21. Februar 2011: Ein Interview mit Ibrahim Sahad von Libyens NFSL auf ABC Australia gab jedes Thema wieder, das in den vorausgegangenen Wochen von den M-Medien in Bezug auf Libyen verbreitet wurde, mitsamt dem Weißen Haus und dem Washington Monument im Hintergrund. Er rief nach einer no-fly-Zone als Reaktion auf haltlose Anklagen, dass Gaddafi „unbewaffnete Demonstranten“ mit Flugzeugen niedermähen würde.

„US Libyan Policy: Zero Legitimacy“ (US-Libyen Politik mit Null Legimität“ beschrieb, wie der deutlich schwer bewaffnete, vom Westen gestützte Aufstand, unaufrichtig vom Westen als „friedliche Demonstranten“ dargestellt wurde.

28. Februar 2011: „Destroying Libya“ stellte fest 

„Während der libysche Oppositionsführer Ibrahim Sahad den rhetorischen Angriff von Washington aus führt, ist seine NFSL vor Ort bis an die Zähne bewaffnet, wie in seiner 20-jährigen Geschichte von CIA-gestützten Rebellionen gegen Gaddafi. 1984 versuchte sie in einem bewaffneten Coup, Gaddafi zu stürzen. Die 'Daily Globe' und 'Mail' bestätigten auch kürzlich, dass die NFSL zusammen mit der Libyan National Army, beide unter Sahads Führung, „Coup-Versuche und Mordversuche gegen Gaddafi durchgeführt haben“.

Bereits zu dem Zeitpunkt gaben britische und US-Vertreter zu, dass die libyschen Rebellen tatsächlich schwer bewaffnet seien, aber statt sie zu verurteilen, verlangten sie noch mehr Waffen und militärische Unterstützung für sie.
Fortsetzung folgt


Quelle

AFRIKA UNTER DEM STIEFEL DER USA

Hier lege ich ein Video auf von T. West, weil ich diesen unermüdlichen Kämpfer für Afrika, afrikanisches Selbstbewusstsein und afrikanische Einheit sehr schätze. Zwar liegt der Link (AfriSynergi) in der Liste meiner Lieblingslinks, aber ich möchte dennoch speziell auf ihn verweisen, weil er oft sehr interessante Neuigkeiten zu vermelden hat - wie eben in diesem Video im ersten Teil.
Da geht es um die Kontrolle der USA über die afrikanischen Streitkräfte, die von ihnen trainiert, unterrichtet, ausgerüstet werden mit US-Kriegsmaterial, das leicht von den Amis sabotiert werden kann. "Lasst uns annehmen, Nigeria kauft US-Kampfflugzeuge. Diese Flugzeuge können von den USA elektronisch kontrolliert werden, weil sie die elektronische Hard- und Software eingebaut haben. Wenn die USA sich also eines Tages entscheiden, die nigerianische Regierung zu stürzen, dann werden die Kampfflugzeuge gegen die US-Invasion absolut nutzlos sein. Man kauft also die militärische Ausrüstung, man kauft die militärische Hardware und wird am Ende von ihr besiegt."
Alle Kolonialisten und Rassisten werden diese Idee natürlich außerordentlich 'smart' finden. Man könnte auch sagen, dass es dieser Militärmafia in den Ländern der 3. Welt, die den Amis aus der Hand frisst, nur Recht geschieht. Aber ersten werden diese 'Spielzeuge' für ungeheuer viel Geld, das aus den Taschen des Volkes gestohlen wurde, eingekauft, Geld, das an vielen Stellen dringend benötigt wird, und zweitens wird - etwa in dem oben von T. West angenommenen Fall - das Volk auch noch mit seinem Blut bezahlen.
Das Einzige, was dagegen unternommen werden kann, ist, dem Volk die ganze Wahrheit zu sagen - vor allem, wie die Herrschenden und die Militärs hinter seinem Rücken gegen es konspirieren. Wenn die Gedanken eines Menschen kontrolliert werden, so sagt T. West, dann kontrolliert man auch seine Entscheidungen. Das gelte nicht nur für die afrikanischen Völker, sondern auch für das amerikanische oder europäische Volk.
Im zweiten Teil liest T. West den ausgezeichneten Artikel von Glen Ford, den ich schon am 7. Dezember 2011 übersetzt  und aufgelegt habe (siehe hier).
Aber es schadet nichts, ihn sich auch noch anzuhören.