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Sonntag, 4. Mai 2014

NACHBEMERKUNG ZUR PETERSBURG-REISE sowie das Video DIE BLOCKADE LENINGRADS (Piter IX)

Einar Schlereth
4. Mai 2014

Spielplatz im Hinterhof Nr. 3 des Nevsky Prospekts 72

Mehrmals hatte ich mir eine Notiz gemacht zum Straßenbild in Petersburg und zwar in Bezug auf die Kleidung der Menschen, aber regelmäßig vergessen, dazu etwas zu sagen. Das ist nämlich wirklich beeindruckend, weil es weit weniger uniform ist als bei uns. Und  da denke ich nicht an die zuweilen exotische Kleidung von asiatischen Minderheiten, sondern an die der russischen Bevölkerung im allgemeinen.

Es wird wahrlich alles getragen: Herren in tadellosen Anzügen mit blütenweißem Hemd und Krawatte, Frauen in schicken Modellkleidern; Jeans in allen Varianten, äußerst selten die Sorte, wo der halbe Arsch raushängt, was hier so in Mode ist; Mini-Mini-Röcke resp. Shorts, Leggings, knöchellange Röcke/Kleider/Mäntel, Hüte in unterschiedlichen Varianten, z. B. von Mädchen gern Herrenhüte und Klamotten, die aus Omas Mottenkiste stammen könnten. Und das in allen Farben. Frauen und junge Mädchen tragen die Haare selten kurz, meist halblang, lang bis superlang und oft geflochten und  kunstvoll auf dem Kopf drapiert. Hinzu kommt, der schöne, aufrechte Gang der Leute. Recht viele schauen einem in die Augen und manche schenken einem ein freundliches Lächeln.