Mittwoch, 31. Dezember 2014

Nordkorea: der nächste 'Regime-change'?

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Die militaristische Agenda hinter Washingtons Konfrontation mit Nordkorea

Peter Symonds
29. Dezember 2014

US-Massaker an der Zivilbevölkerung

Nordkorea wurde von einer zweiten Internet-Abschaltung am Samstag getroffen, die alle Anzeichen einer US-Cyber-Attacke aufweist, um seine Konfrontation mit Pyongyang zu eskalieren. Laut der Xinhua Nachrichtenagentur kam Nordkoreas gesamter Internet-Zugang und das mobile 3 G Netzwerk am Morgen zum Stillstand und tagsüber war es "sehr unstabil".

Das Internet-Blackout  folgt den unbelegten Behauptungen der FBI und Obama-Verwaltung, dass Nordkorea hinter dem Hacken der Sony Pictures Entertainment steckte als Antwort auf  'The Interview' - ein provokativer Film, der in Zusammenarbeit mit dem US-Militärgeheimdienst-Establishment gemacht wurde, über die fiktive Ermordung des nordkoreanischen Führer Kim Jong-un.

Präsident Obama warnte vor einer "angemessenen Antwort" gegen Pyongyang "zum Zeitpunkt und Ort unserer Wahl". Er entfachte die Spannungen mit Nordkorea noch weiter, indem er Sony drängte, seine Entscheidung, den Film aus dem Verkehr zu ziehen, zu überdenken. Nur Tage später, am 22. Dezember, hatte ganz Nordkorea zum ersten Mal einen totalen Internet-Blackout. Beide Male weigerte sich Washington, die Verantwortung abzulehnen oder zu bestätigen.

Dienstag, 30. Dezember 2014

Hüte dich EUROPA! - Der 3. Weltkrieg kann Europa ein drittes Mal in einem Jahrhundert zerstören


Peter Koenig
30. Dezember 2014
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Armageddon
Washington ist entschlossen, in den Krieg mit Russland zu ziehen. Sein militär-industrieller Komplex verlangt es. Sein Finanzsytem - FED, Wall Street verlangt es. Krieg ist eine Schulden-Maschine. Krieg bringt irrsinnige Summen an Profit. Die europäischen Vasallen machen mit. Es ist Teil des PNAC (Plan für ein Neues Amerikanisches Zeitalter), um die Welt zu übernehmen.

Auf Russland soll China folgen. Das ist der Plan. China wird pausenlos umzingelt. 50% der US-Kriegsflotte ist bereits im Pazifik stationiert, von Japan bis zu den Philippinen und Australien. Bis 2016, hat Obama versprochen, soll die Kriegsmarine im Pazifik zwei Drittel umfassen.

Mitte 2014 hat China die USA als ökonomische Macht überholt. China muss vernichtet werde auf jede denkbare Weise. Egal, dass Russland und China kürzlich eine enge Finanz- und Verteidigungs-Allianz geschlossen haben - die zu vernichten beinahe unmöglich ist.

Die größte Verleumdungskampagne der Weltgeschichte


Kristoffer Hell

25. Dezember 2014

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Es ist an der Zeit für das organisierte Judentum, Deutschland für die größte Verleumdungskampagne der Weltgeschichte um Verzeihung zu bitten.

Die Zeit ist gekommen für das politische Judentum, öffentlich Deutschland und das deutsche Volk um Verzeihung zu bitten für das Leiden und die Verfolgung, denen es seit fast einem Jahrhundert ausgesetzt wurde und das mit Judeas Kriegserklärung 1933 begann.

Auschwitz war nur ein Arbeitslager und nach der Kriegserklärung der Judenheit, hatte Deutschland laut Völkerrecht jedes Recht der Welt, die Juden zu verhaften und dort einzusperren.



YouTubeQuelle:

Montag, 29. Dezember 2014

Zum Jahresschluss passend ein kleiner Cocktail - Russland, USA, Ungarn, Pakistan, Brasilien und Tunesien

Einar Schlereth
29. Dezember 2014

Also ich fange mal mit Russland an. Ein Artikel von Duncan Cameron mit dem Titel "The Bear Squeezes Back: Ruble Rises Against Dollar" (Der Bär erwidert den Druck: Der Rubel steigt gegenüber dem Dollar) erzählt, dass am 16. Dezember in vielen Zeitungen stand, "Der Rubel ist besiegt". Alles schien zu laufen, wie man sich das in Washington ausgedacht hatte. Manche Spekulanten machten einen guten Schnitt. Doch am 17. Dezember begann die russische Zentralbank den Rubel zu stützen und anschließend hieß es in den Zeitungen: Der Rubel steigt. Und das tat er auch weiterhin, wodurch die Attacke auf den Rubel abgewehrt war.
Der Fall des Ölpreises um 50% hat allerdings die Exporteinnahmen vermindert, doch der größere Sturz des Rubelkurses bedeutete, dass der Rubelwert der Ölexporte nicht sank.

Bei den Sanktionen verweist der Autor auf Michael Hudson, der auf ihre positiven Auswirkungen hingewiesen hat und auch darauf, dass China am 22. Dezember sich bereit erklärte, den Rubel durch Währungsswaps zu stützen.

Duncan Cameron hält auch fest, dass Russland eine günstige Handelsbalance habe und ausreichend Devisenreserven. Dass die russische Ökonomie langsam zwischen 2008-2013 gewachsen sei, während die US- und EU-Ökonomien stillstanden. Und dass Russland nur eine geringe Schuldenlast von 16% des BNP habe im Gegensatz zu Frankreich und England, die bei 90% stehen.

Sonntag, 28. Dezember 2014

PUTIN SPENDET 50000 Tonnen Kohle täglich zum Heizen über den Winter.


Die einen 'spenden' Waffen, die anderen Kohle. Auf die Idee, die Oligarchen umgedreht so lange zu schütteln, bis die geklauten Mrd. aus ihren Taschen rausfallen, kommt wohl niemand. Und was werden die Nazis in der Ukraine tun? Sie wollen doch absolut nichts mit den Russen zu tun haben, weshalb sie die Kohle nicht annehmen können und erfrieren müssen. Nun, die Variante halte ich für nicht so wahrscheinlich. Eher werden sie die Verteilung in die Hand nehmen - nach Parteibuch natürlich - und weiter auf die Russen hetzen.
Aber hier noch ein Link zu einer wirklich frohen Botschaft: Ab morgen wird China mit Swaps und Forwards zwischen dem Yuan und den nationalen Währungen von Russland, Malaysia und Neuseeland beginnen. Das vornehmste Ziel ist es, den Dollar zu schwächen und "die Haupt-Vorteile der wechselseitigen Bezahlung in nationalen Währungen sind der Wegfall von Gebühren für das Einwechseln der Währung, für direkte Bezahlungen sowie größere Transparenz in den Beziehungen zwischen den Banken.



PUTIN SPENDET 50000 Tonnen Kohle täglich zum Heizen über den Winter.


Eric Zuesse
28. Dezember 2014

Am Samstag, den 27. Dezember 2014, beschloss Wladimir Putin, dass, obwohl die Ukraine nicht für die Kohle zahlen kann und bald bankrott ist, womit jeder 'Verkauf' von Kohle an die Ukraine eine Spende sein wird, Russland nichtsdestotrotz 50 000 Tonnen täglich liefern wird, um dem Land über den Winter zu helfen. Die offizielle Erklärung sagte, dass "dies eine Geste des guten Willens von Präsident Wladimir Putin ist, um wirkliche Hilfe für das ukrainische Volk zu leisten."

Samstag, 27. Dezember 2014

China & Russland spotten über 'Teile und Herrsche'


Pepe Escobar
26. Dezember 2014


Das Römische Reich tat es. Das britische Imperium kopierte es stilgerecht. Das Empire of Chaos hat es immer getan. Sie tun es alle. Divide et impera. Teile und herrsche - oder teile und erobere. Es ist scheußlich, brutal und effektiv. Doch nicht auf ewig wie Diamanten, weil Imperien zerfallen.

Ein Zimmer mit Blick auf das Pantheon kann eine Feier der Venus sein - aber auch ein Blick auf die Tätigkeit des Mars. Ich bin in Rom vor allem wegen eines Symposiums gewesen - Global WARning - organisiert von einer sehr aktiven, talentierten Gruppe, die von einem ehemaligen Mitglied des Europäischen Parlaments geführt wird - Giulietto Chiesa. Drei Tage später, als der Run auf den Rubel losging, wurde Chiesa verhaftet und aus Estland als persona non grata ausgewiesen. Noch ein deutliches Zeichen für die anti-russische Hysterie, die die baltischen Länder erfasst hat und den Orwell'schen Griff, den die NATO über ihre weichen Glieder hat [1]. Abweichende Meinungen sind einfach nicht erlaubt.

Kritik an US-Sanktionen gegen Venezuela

Cochabamba. Die Staatengruppe G-77 plus China, die insgesamt 130 Länder umfasst, hat die Sanktionen der USA gegen Venezuela verurteilt. Boliviens Präsident Evo Morales, der gegenwärtig die Präsidentschaft der G-77 innehat, verlas am Dienstag am Rande eines offiziellen Auftritts in Cochabamba eine entsprechende Resolution der Mitgliedsländer.
Die Gruppe der 77 und China verurteilen die Sanktionen gegen Venezuela einhellig
Die Gruppe der 77 und China verurteilen die Sanktionen gegen Venezuela einhellig
Quelle: telesurtv.net
"Die Gruppe der 77 plus China verleiht ihrer starken Ablehnung der unilateralen Sanktionen Ausdruck, welche die Regierung der USA gegen Venezuela erlassen hat", heißt es in der Deklaration. Die Gruppe hatte bereits in der Vergangenheit wiederholt ihre Ablehnung von extraterritorial wirkenden Gesetzen oder wirtschaftlichen Druckmitteln bekräftigt. Besonders Sanktionen gegen die Wirtschaft eines anderen Landes fielen darunter, hieß es von ihrer Seite.
In der Erklärung drückte der Staatenbund seine "Solidarität mit Venezuelas angesichts dieser Verletzungen des internationalen Rechts" aus und forderte die internationale Gemeinschaft auf, "dringende und wirkungsvolle Maßnahmen zu ergreifen, um die Anwendung unilateraler ökonomischer Druckmittel gegen Entwicklungsländer zu stoppen".

Meine elf Gründe, mich dafür zu schämen, dass ich US-Amerikaner bin

Wolgang Jung ist mir kein Unbekannter. Ich lese ihn seit langem auf der Seite meines Freundes Folker Hoffmann (Gegenmeinung und Nachtwandler) und freue mich an seinen guten Übersetzungen. Bislang habe ich m. E. erst einmal etwas von ihm direkt bei mir aufgelegt. Aber diesen Artikel musste ich - dankend - einfach gleich auch bei mir einfügen, obwohl es ein PDF ist, was ich wegen der vielen Arbeit hasse. Warum ich's dennoch tat? Na lest selbst und ihr werdet es verstehen.



Der investigative US-Reporter Dave Lindorff nennt elf Gründe dafür, dass er sich schämt, US-Amerikaner zu sein.

Von Dave Lindorff
09.12.14

Ich muss es sagen: Ich schäme mich, US-Amerikaner zu sein. Das fällt mir nicht leicht, weil ich auch schon an ziemlich üblen Plätzen im Ausland gelebt habe und es immer noch eine Menge Gutes und viele bemerkenswerte Menschen in unserem Land gibt. Ich bin aber zu dem Schluss gelangt, dass die heutigen USA ein kranker und zerrütteter Staat sind, in dem das Böse und nicht das Gute überwiegt.

Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich auch schon früher wiederholt über unser Land entsetzt war. Das erste Mal im Alter von 17 Jahren, als ich begriff, welche Gräueltaten die USA auch in meinen Namen gegen das vietnamesische Volk begingen – im Süden mit Vergewaltigungen, mit der mörderischen Zerstörung von Bauerndörfern und mit dem Abwurf von Napalm-Bomben, in deren Feuerwalzen auch viele Kinder verbrannten (s. http://www.welt.de/geschichte/article114225870/Die-ganze-Story-um-das-Foto-vom-Napal-m-Maedchen.html ), und im Norden mit Bombenteppichen, die auch viele Deiche, Schulen und Krankenhäuser zerstörten. Ich war erschüttert und wütend, als ich später erfuhr, dass die US-Regierung während des Zweiten Weltkriegs eingebürgerte und sogar hier geborene US-Amerikaner japanischer Herkunft in Konzentrationslager eingesperrt und stillschweigend geduldet hat, dass sich weiße Faschisten in Kalifornien die Häuser, Farmen und Geschäfte der Inhaftierten aneigneten (s. dazu auch http://de.wikipedia.org/wiki/Inter
-nierung_japanischst%C3%A4mmiger_Amerikaner ). Diese schrecklichen Verbrechen verblassen aber angesichts der heute von US-Regierungen begangenen Untaten.

Lassen Sie mich einige Gründe nennen, warum mich dieser Staat krank macht:

Freitag, 26. Dezember 2014

Wie eine Frau - noch dazu eine Indigena - einen US-MULTI besiegte


Sarah Lazare
22. Dezember 2014
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Acuña de Chaupe ist glücklich vor der Blauen Lagune (Photo: Jorge Chávez Ortiz)
Mehr als drei Jahre weigerte sich die indigene peruanische Bäuerin Acuña de Chaupe, einem US-Multi zu erlauben, auf ihrem Land ein Tagebau-Goldmine einzurichten. Sie widerstand mehrmaligen gewalttätigen Versuchen durch Unternehmens- und staatliche Agenten, sie hinauszuwerfen.

Am Mittwoch erlebte sie endlich den Sieg, als ein Berufungs-Gericht eine Klage der Yanacocha Mine - die zu 51 % der colorado's Newmont Mining Corporation gehört - mit der versucht wurde, die Familie zu entfernen und einzusperren, weil sie ihr eigenen Land "invadierte".

Dieses Urteil ist ein wichtiger Sieg in einem Fall, der ein wichtiger Punkt des örtlichen Widerstands gegen die multinationale Ausplünderung geworden ist.

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Eritrea: Afrikanischer ideologischer Ebola für Imperialisten

Es blieb mir gar nichts anderes übrig, als diesen ellenlangen Artikel zu übersetzen, erstens weil er gut ist und zweitens, weil ich der Anlass dafür gewesen bin. Als André und ich uns vor fast drei Jahren hier in Schweden trafen, sprachen wir u. a. über Eritrea. Ich musste lachen, als er mir seine Meinung über das Land sagte, weil auch er der Propaganda des Mainstream auf den Leim gegangen war. Das ist uns allen schon passiert. Wieviele Märchen und Lügen wurden in uns hineingepumpt, die wir später nur mit Mühe abstreifen konnten. Ich überzeugte ihn schließlich, dass er sich das Land selbst ansehen müsse. Und jetzt hat er sich "dies am meisten missverstandene Land auf dem Globus" angesehen. Es gibt ein eisernes Gesetz: Wenn Mainstream über etwas oder über jemandem schimpft, dann ist das/die Person gut und umgekehrt. Das gilt für jeden einzelnen Fall. Wenn die USA von Frieden reden, bereiten sie einen Krieg vor. Reden sie von Menschenrechten, bauen sie ein neues KZ. Und wer etwas anderes sagt, ist ein Troll. Ein bezahlter oder gründlich 'brainwashed'. So einfach ist das.


Eritrea: Afrikanischer ideologischer Ebola für Imperialisten

André Vltchek
13. Dezember 2014

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Qohaito ist eine mysteriöse, alte prä- aksumitische Stadt im eritreischen Hochland, mit verschiedenen, eindrucksvollen monolithischen Säulen, die sich zum Himmel erheben. Man erzählt, dass genau hier, unter der Oberfläche, eine andere verlorene Stadt exisiert. Beim Laufen bebt die Erde und irgendwo tief unter einem kann man das Echo der eigenen Schritte hören.

Nur ein paar Minuten Fahrt von den Säulen entfernt endet das Plateau abrupt. Da ist eine Klippe und ein atemberaubender Blick in ein tiefes Tal. Dieser Ort wird Ishka genannt. Und hier war es, wo sich tausende eritreische Freiheitskämpfer und Zivilisten zu verstecken pflegten vor den brutalen ethiopischen Besatzungskräften.

Dienstag, 23. Dezember 2014

Das FUKUSHIMA-Endspiel: Die radioaktive Verseuchung des Pazifik


Prof. Michel Chossudovsky
17. Dezember 2014



Die atomare Strahlung von der Fukushima-Katastrophe im März 2011 - die das Leben auf dem Planeten Erde bedroht - steht nicht auf den Frontseiten der Zeitungen, dafür aber die belanglosesten Themen für die Öffentlichkeit wie etwa örtliche Verbrechen und Klatsch über Hollywood-Berühmtheiten.

Der wacklige politische Konsens in Japan, den USA und im westlichen Europa ist, dass die Krise in Fukushima eingedämmt worden ist.

Die Wahrheit ist anders. Die dokumentierte und bekannte fortlaufende Verklappung von hochradioaktivem Wasser in den Pazifik stellt einen potentiellen Auslöser für einen Prozess globaler radioaktiver Verseuchung dar.

Montag, 22. Dezember 2014

RÜCKSCHAU AUF DIE 51. WOCHE

Liebe Leser/innen,
nun bin ich wieder voll im Einsatz, nachdem in der vergangenen Woche ein Freund aus Deutschland mit seinem Tonstudio angereist kam und wir 12 meiner Sendungen im NDR und Radio Bremen digitalisierten. Wenn sie fertig bearbeitet sind, dann lege ich sie auf meinen Youtube-Channel. 1 1/2 Tage brauchte ich jetzt, um mein Mailbox zu leeren, wobei mein Desktop wieder voll wurde. Daher gibt es jetzt eine Rückschau auf die 51. Woche. Vorab möchte ich all den treuen Lesern und auch zufälligen Gästen geruhsame Feiertage und ein
Gutes Neues Jahr 
wünschen.
einartysken

Ein paar gute NACHRICHTEN zuerst. Die US-Ölgiganten Chevron und Shell haben sich aus ihren so viel versprechenden großen Gas-Deals mit der Ukraine sang- und klanglos zurückgezogen. Shell Oil hatte im Osten gebohrt - dazu wurden erst einmal alle Bewohner verjagt oder erschossen, die sich gegen das Fracking wehrten - und Chevron hatte im Westen gebohrt und hat den 10 Mrd. $ Deal ohne jeden Kommentar aufgegeben. Als wahre Ursache wird angegeben, dass man sich bei den Gewinnen sehr  verrechnet habe. An den Geschäften war der ukrainische Gasspekulant und Multi-Mrd-Verbrecher Ihor Kolomoysky, Joe Bidens Sohn und Kerrys Freund Devon Archer beteiligt.

PUTIN HAT RECHT - oder habt ihr schon alles vergessen?


Gerald Celente
20. Dezember 2014


Der globale Wirtschaftsprognostiker Gerald Celente sagte, der russische Präsident Waldimir Putin hatte Recht, als er heute erklärte, dass der Westen Russland lange vor der gegenwärtigen Krise in der Ukraine aufs Korn nahm. In der Tat hat Celente schon vor einem Jahr gesagt, dass die USA eine Propaganda-und Desinformationskampagne gegen Russland führten.

Putin betonte heute: "Es ist keine Vergeltung für die Krim. Es sind die Kosten unseres natürlichen Wunsches, Russland als eine Nation, eine Zivilisation und einen Staat zu erhalten."

Celente stimmt zu. Er verweist auf eine umfangreiche Analyse in der Ausgabe vom Frühjahr 2014 des 'Trends Journal' "Stoking a war that can't be won', in dem er schrieb:

"Während der Obama-Verwaltung war der US-Konflikt mit Wladimir Putins Russland Teil eines Trends ..."

Sonntag, 21. Dezember 2014

WAS PUTIN UNS NICHT ERZÄHLT



Pepe Escobar
19. Dezember 2014


Selbst angesichts dessen, was man unter allen Umständen einen perfekten Sturm nennen kann, behielt Präsident Putin eine äußerst gemäßigte Haltung auf seiner jährlichen Pressekonferenz und dem Frage & Antwort-Marathon.

Der perfekte Sturm bildet sich an zwei Fronten; ein offener ökonomischer Krieg - als Belagerung mit Sanktionen - und einer konzertierten, verdeckten Schattenattacke auf das Herz der russischen Ökonomie. Washingtons Endspiel ist klar: den Gegner zu verarmen und unschädlich zu machen und ihn zu zwingen, kleinlaut vor den Launen des 'Imperiums des Chaos' zu Kreuze zu kriechen. Und sich damit bis zum "Sieg" zu brüsten.

Das Problem ist, dass Moskau das Spiel ganz klar durchschaut hat - schon bevor Putin im Oktober im Valdai-Club die Obama-Doktrin genau definiert hat: "unsere westlichen Partner" arbeiten als Praktiker der "Theorie vom kontrollierten Chaos".

Freitag, 19. Dezember 2014

Das Ende der Demokratie in der Republik von Korea: Unmittelbare Gefahr für Rede- und Bürgerrechte (Update)


Dies ist doch wieder einmal typisch. Um von den Installation der Diktatur in Südkorea abzulenken, wird rasch Nordkorea das Hacken von Sony Pictures vom größten Hacker der Welt untergeschoben. Während gleichzeitig der Film The Interview lanciert wird, in dem die USA von dem Verbrechen, VIER Millionen Menschen getötet zu haben, rein gewaschen wird. Was kann man anderes von der Propagandaabteilung Hollywood erwarten.
 Über die gestohlene Wahl mit Hilfe des koreanischen und amerikanischen CIA durch die Tochter des schlimmsten Diktators Park Chung-hee habe ich hier schon berichtet. Aber dies hier ist der Gipfel: auf Befehl entscheidet das 'unabhängige Höchste Gericht', dass die größte Oppositionspartei verboten wird. Diktatur Südkorea also.


Inder Comar & Prof. Michel Chossudovsky


18. Dezember 2014

Eine bahnbrechende Entscheidung, die weitreichende Auswirkungen auf zivile und politische Rechte in Republik von Korea haben wird. Eine Entscheidung des Verfassungsgerichtes in Südkorea betreffs der Auflösung der Vereinten Progressiven Partei (UPP) steht bevor.

koreamap1Am 5. November 2013 forderte die koreanische Regierung, dass das Verfassungsgericht die Auflösung der UPP veranlasse, die drittgrößte politische Partei in Korea, im Gefolge der Verhaftung eines ihrer Mitglieder, des Parlamentariers Lee Seok-Ki.

Der Abgeordnete Lee (Bild unten) wurde angeklagt (auf Grund erfundener Beweise) und später verurteilt, gegen das südkoreanische Sicherheitsgesetz verstoßen zu haben und der Planung künftiger Anstachelung zur Gewalt. Die Anstachelung zur Gewalt wurde vom ROK Berufungs-Gericht fallengelassen. Der Prozess ist vor dem Obersten Gericht in Berufung gegangen.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Ein Teilsieg in Haiti: Ministerpräsident Lamothe ist zurückgetreten (Video)

TVA Montréal

14. Dezember 2014

Einar Schlereth
Demonstration am Samstag

Hier ein Auszug aus von TVA Nouvelles:

Der Rücktritt des Premierministers von Haiti, Laurent Lamothe, am Sonntag stellt vielleicht einen ersten Schritt zur andauernden politischen Krise im Lande dar, laut dem Direktor des haitianischen Radios in Montréal, Jean-Ernest Pierre.

In einem Interview von TVA Nouvelles hat Pierre gesagt, dass durch dieses Rücktritt eine Öffnung der Regierung eintritt, was eventuell dazu führen kann, dass Wahlen abgehalten werden, wie es der Wunsch des Volkes ist.

"Die Opposition ist auf den Straßen und fordert auch den Kopf des Präsidenten. Als gewählter Präsident kann er nicht demissionieren [wieso nicht? D. Ü.], weshalb man den Premierminister opferte, was eine größere Öffnung in der Regierung erlaubt und der Opposition einen gewissen Einfluss über die wirtschaftliche Situation verschafft", erklärt Pierre.
Die Opposition beklagt die Korruption  und könnte jetzt besser über den Einsatz der Gelder wachen.

"Die Opposition ist der Meinung, dass es seit dem Erdbeben keinen großen Wiederaufbau gegeben hat. Die Regierung sagt, dass das Geld in die Hände der NGOs gefallen sei und die Regierung nur 2% erhalten habe. Aber schließlich liegt es an der Regierung, darüber zu wachen, dass der Wiederaufbau den Normen entsprechend verläuft", meint Pierre. Er glaubt auch, dass der Präsident Michel Martelly sein Mandat zu Ende führen will. "

Soweit TVA. Der Herr Pierre mag den Wunsch haben, dass Martelly sein Mandat zu Ende führt, aber das läuft dem Wunsch des Volkes diametral entgegen. Und wie es aussieht, wird es sich mit dieser eher kosmetischen Veränderung keineswegs  zufriedengeben.

Ézili Dantó hingegen schreibt, dass der "ehemalige Präsident und Haiti-Gesandte Bill Clinton den Premier Lamothe verteidigte, was ihn aber nicht rettete. Und die Verteidigung von Michel Martelly wird ebensowenig gelingen".

Selbst die Neue Zürcher Zeitung drückt sich vorsichtig aus und glaubt nicht recht, dass der Rücktritt des Premiers am Sonntag der Ausweg ist. Aber sie druckt die Äußerung  des abgehenden Premiers ab, dass "er mit einem Erfolgsgefühl gehe ... das Land habe eine tiefgreifende und dynamische Umwandlung durchgemacht".  Hat die NZZ keine Mark übrig gehabt, um mal einen Korrespondenten nach Haiti zu schicken und die hunderttausend Zelte, Papier- und Blechhütten zu filmen, in denen zig tausende Haitianer 5 Jahre nach dem Erdbeben immer noch leben müssen, ohne sauberes Wasser, ohne Strom, ohne ausreichende Nahrungs- und medizinische Versorgung?

In ihrer Ausgabe von vorgestern schreibt die NZZ immerhin, dass "viele Demonstranten auch den Rücktritt Martellys fordern. Der Grund für die zunehmende Radikalität der Proteste ist nicht allein der Aufschub der Wahlen, sondern auch das Vorgehen der Regierung gegen Exponenten der Opposition. Nach dem Ausbruch der Proteste Ende Oktober sind zwei führende Figuren der Opposition festgenommen worden. Sie sind bis heute in Haft, offenbar ohne Anklage. Die Wut einiger Demonstranten richtet sich neuerdings auch gegen die USA, der von der Opposition vorgeworfen wird, die Regierung zu unterstützen und sich in interne Angelegenheiten einzumischen."

Die Wut des Volkes richtet sich im übrigen schon lange gegen die USA  und zwar schon als sie 2009 nach dem Beben statt Hilfe tausende Soldaten ins Land schickte, um ihre Interessen und die ihrer Marionetten zu schützen.



Hier noch zwei kurze Videos, mit welcher Brutalität Polizei und UN-Besatzer gegen das Volk vorgehen:



Dienstag, 16. Dezember 2014

Bertelsmann und die EU-Osterweiterung

Eine echte Überraschung erlebte ich gestern, als ich von einer Mitarbeiterin eine PDF Broschüre zugeschickt bekam, geschrieben von dem alten Freund Rudolph Bauer aus Frankfurter Revoluzzer-Zeiten Ende der 60-er Jahre. Bekannt wurden wir durch die lieben Kinderchen, für die wir mangels Kindergärten den zweiten Kinderladen (nach Berlin) in Frankfurt gründeten. Rudolph wurde dann bald als Professor sesshaft in Bremen, wo wir uns noch einige Male sahen. Aber durch mein unstetes Leben verlor ich ihn aus den Augen. Umso schöner, ihn nun auf die alten Tage als Mitstreiter im Kampf gegen diese elenden Multis zumindest virtuell wiederzutreffen. Doch das wird sich, wie ich hoffe, bald ändern. Als erstes lege ich mal das Interview mit ihm auf, das - ganz richtig - Bertelsmann zum Thema hat.

Militarisierung durch Think Tanks

13.12.2014

Hinter der makellosen Fassade verbirgt sich ein Moloch, aber kein freundlicher, wie der Spiegel schreibt.
 
Frage: Professor Bauer, in Ihrer jüngsten Publikation "Wir sind wieder mitten im Krieg: Militarisierung im Digitalen Zeitalter" befassen Sie sich schwerpunktmäßig mit dem Zusammenhang von Militarisierung und der Rolle von Think Tanks. Warum?

Rudolph Bauer:
Weil dieser Zusammenhang in der Debatte bislang kaum wahrgenommen wird. Die Think Tanks haben in der Regel die Rechtsform der Stiftung. Beispiele: Bertelsmann-Stiftung, Stiftung Wissenschaft und Politik, German Marshall Fund of the United States. Mit dem Etikett "Stiftung" verbindet man gemeinhin etwas Gutes, etwas Philanthropisches, Gemeinnütziges. Darüber hinaus werden Stiftungen, die als Think Tanks agieren, auch von den Finanzbehörden als steuerrechtlich gemeinnützig eingestuft. Das heißt, sie sind von staatlicher Seite als wohltätige, dem Gemeinwohl dienende Institutionen anerkannt und genießen deshalb Steuerprivilegien.

Sonntag, 14. Dezember 2014

US-Politik des Kalten Krieges ging nach hinten los und schuf den schlimmsten Alptraum

Michael Hudson

11. Dezember 2014

Übersetzung: Einar Schlereth

1. Die Geopolitik der Welt, die großen Handelsmuster und die Militär-Allianzen haben sich im vergangenen Monat radikal verändert. Russland hat seinen Öl- und Gashandel neu orientiert, ebenso seinen Handel mit militärischer Technologie weg von Europa in Richtung Eurasia.

Das Ergebnis ist das Gegenteil von dem, was Amerika im vergangenen halben Jahrhundert des Spaltens und Eroberns Eurasiens gehofft hat: Russland gegen China aufbringen, den Iran zu isolieren und Indien, den Nahen Osten und andere Asien-Länder daran hindern, sich zu vereinen und eine Alternative zur US-Dollarzone zu schaffen. Amerikas Sanktionen und die Politik des Neuen Kalten Krieges haben diese asiatischen Länder zusammen in die Shanghai Cooperation Organization getrieben als einer Alternative zur NATO und näher zu den BRICS-Bemühungen, die Dollarzone, den IWF und die Weltbank-Sparprogramme zu meiden.

Was Europa angeht, hat Amerikas Forderung, dass es sich dem Neuen Kalten Krieg anschließt, indem man Russland Sanktionen auferlegt und die russischen Gas- und Ölexporte blockiert, es noch mehr zu einer Toten Zone gemacht. 

Keine Werbung

Liebe Leser/innen,
Ihr wisst, dass es auf meiner Seite keinerlei Werbung gibt, abgesehen von dem einen oder anderen Buch, das ich zur Lektüre empfehle. Also wird es an der Zeit, dieses Tabu mal zu durchbrechen mit ein bisschen

Eigenwerbung

Und zwar bekam ich heute von einem Leser seinen Rundbrief zugeschickt, in dem es heißt:
Zuerst einmal möchte ich Ihnen meine Hochachtung
für Ihren investigativen Journalismus aussprechen.
Sie sind für mich eine der wenigen Quellen, denen
ich vorbehaltlos vertrauen kann. Danke!

Und weiter:
Liebe Leserin, lieber Leser,

ich bin überaus dankbar für die Informationsquellen,
welche gute Beweggründe haben - Gerechtigkeit,
Friede, Wahrheit, Liebe - und die darüber hinaus
auch noch die mühsame Aufgabe der seriösen
Recherche auf sich nehmen.

Hier meine persönlichen Top 10


Radio Utopie von Daniel Neun

Institut für Medienanalyse und Friedensforschung von Andreas Hauß

THE INFORMATION SPACE von Stefan Glantschnig

die Schweizer Genossenschaft Zeit-Fragen

Lars Schall

Luftpost von Wolfgang Jung

das internationale Voltaire Netzwerk

einartysken von Einar Schlereth

Hinter der Fichte von Hartmut Beyerl

Informationsstelle Militarisierung e.V.


Meinen herzlichsten Dank!

Samstag, 13. Dezember 2014

EU verlangt von Russland, die EU auszulösen und die Ukraine auch

Eric Zuesse

11. Dezember 2014

Übersetzung: Einar Schlereth

Der IWF sagt, die  Ukraine werde 'innerhalb von Wochen' bankrott sein und brauche weitere 15 Mrd. $ für den Krieg gegen die Ostukraine; die EU droht Russland mit weiteren Sanktionen, wenn Russland die Ukraine bankrott gehen lasse; die EU wird Milliarden verlieren, wenn Russland die Ukraine nicht rettet.

Die Details finden sich hier und hier.
Und hier kommt die Hintergrundgeschichte dazu:

Mark Adomanis von Forbes ist der klarste und ehrlichste Journalist im Westen, wenn es um Ukraines Finanzsituation geht, obwohl er ständig gegen Russland Propaganda macht wie die anderen von der Aristokratie bezahlten 'Reporter' auch (tun müssen, um ihre Jobs zu behalten). Er schrieb am 15. April 2014, dass, "als Russland Staatsanleihen [von der ukrainischen Regierung] im Wert von 3 Mrd. $ kaufte, eine Klausel reinsetzte, die festlegt, dass das gesamte Volumen der vom Staat garantierten Schulden nicht 60%  ihres  jährlichen BNPs übersteigen darf. Wenn diese Stufe überschritten wird, kann Russland legal eine beschleunigte Rückzahlung verlangen. In Anbetracht der prekären Lage der ukrainischen Ökonomie und ihrer extrem schwachen Finanzen, bedeutet das im Grunde, dass wenn Ukraines Schuld 60% des BNP überschreitet, Russland legal das Land in den Bankrott zwingen kann."

Ukraines Schulden sind über 60 Mrd. $ in die Höhe geschossen, wegen einer Forderung, die von dem IWF an sein 17 Mrd. $ Darlehen vom 1. Mai geknüpft hatte, dass nämlich die Ukraine das Volk auslöschen oder zerschlagen müsse in dem Gebiet der Ukraine, wo das Volk mit 90 % der Stimmen für den pro-russischen Präsidenten gestimmt hatte, der von Obama am 22. Februar gestürzt wurde. Genau so, wie es CNBC [große US-Fernsehkette] am 1. Mai geschrieben hatte , am Tag bevor Kiew-Verbrecher ihre Gegner im Gewerkschaftshaus von Odessa massakriert und ihr Programm der Ausrottung der Bewohner der Region begonnen hatten: "IMF Warns Ukraine on Bailout if It loses East" (Der IWF warnt die Ukraine wegen des Bailouts, wenn es den Osten verliert). Das bedeutete nichts anderes, dass die Ukraine ohne die Gasfelder und anderen Ressourcen im Osten nicht genug wertwolle Güter zu verkaufen oder zum privatisieren hätte, um in der Lage zu sein das 17 Mrd. $ Darlehen zurückzuzahlen, und die Steuerzahler in der USA und Europa dann für die Verluste geradestehen müssten; die ukrainische Regierung müsste sich also  durchsetzen und jene Leute vernichten, damit die Anleihen weiter bezahlt würden. Die Aristokraten wollen ihr Land kontrollieren, nicht die Leute darauf. Die Bewohner sind nur ein Hindernis. Das Geld wurde von dem IWF geliehen, um es den westlichen Multis (vor allem Big Oil und Big Agriculture und Big Military) zu ermöglichen, die Ukraine zu übernehmen. Zum Beispiel: Die Bewohner in den Gebieten, die gebombt wurden, wollten dort kein Fracking haben und auch keine NATO-Raketenbasis.

Außerdem lieh die EU der ukrainischen Regierung am 10. Dezember weitere 500 Mill. € zu Zinsen weit unter Markt-Wert von 1.375% auf 15 Jahre. Dieses Geld wurde von europäischen Steuerzahlern weggegeben und die Zinsen sind beinahe irrelevant, weil es absolut klar ist, dass nicht einmal die Kapitalsumme bezahlt werden kann. Sowohl die USA als auch Europa investieren stark in diese Auslöschungskampagne, aber die Steuerzahler bezahlen sie; nicht die aristokratischen potentiellen Nutznießer - folglich sind ihnen die Verluste der steuerzahlenden Öffentlichkeit egal. Aber sie wollen "Putin" für die unvermeidlichen Verluste der Steuerzahler schuldig sprechen und wollen überhaupt Russland an allem die Schuld geben.

Jetzt wird Russland also nicht nur beschuldigt, die Bewohner zu unterstützen, die westliche Aristokraten auslöschen wollen, sondern die Propagandisten der westlichen Aristokraten fangen bereits an, Russland die Schuld zu geben, weil es nicht die westlichen Steuerzahler auslöst - die Leute, die die Verluste tragen müssen, egal was kommt, selbst wenn die Aristokraten in der Ukraine ein paar Gewinne machen sollten.

Wenig Leute sind dumm genug zu glauben, dass Russland den Westen auslösen wird für seine Aggression gegen Russland und gegen die ethnischen Russen in der Ukraine. Doch die Propaganda-Kampagne, Russland die Schuld an dem kommenden Kollaps von Ukraines Ökonomie zu geben, ist bereits im Gange.

Die westlichen "Nachrichten"-Medien verlieren ihr Publikum nicht, auch wenn ihre "Nachrichten" den russischen Präsidenten Putin beschuldigen für die hunderttausende ukrainischen Flüchtlinge, die nach Russland geflohen sind, um der ethnischen Ausrottung zu entgehen. So schrieb etwa die New York Times am 9. Dezember unter dem Titel "Driving Ukrainians into Putin's Arms" (Ukrainer in die Arme Putins treiben):

"Ein neuer UN-Bericht sagt, dass beinahe eine halbe Million Ukrainer seit April das Land verlassen haben.

Die Tatsache, dass Familien eine Kriegszone fliehen müssen, ist herzzerreißend, aber kaum unerwartet. Der verwirrende Teil liegt im Detail - von den grob 454 000 Flüchtlingen bis Ende Oktober, sind mehr als 387 000 nach Russland geflohen.

Die meisten von ihnen sind russisch sprechende Menschen aus dem Osten, aber das wirft dennoch ernüchternde Fragen auf: Wenn dies ein Konflikt zwischen der Ukraine und Russland ist, warum ziehen es so viele Ukrainer vor, zum Feind zu fliehen?"

Der 'Reporter' zeigt seine 'Unabhängigkeit' von Washington, indem er eine Erklärung Washington unterstellt, die es nicht bestätigt hat:

"Herr Putin und die russischen Medien sagen, dass West-Ukrainer in Herrn Pososhenkos Regierung neo-Nazis seien. Der Westen leugnet diese Meldungen, sondern behauptet dass es keine neo-Nazi-Elemente in der Kiew-Regierung gibt. [Aber selbst Victoria Nuland leugnete nicht, dass ein paar 'neo-Nazis' halfen, die neue Regierung an die Macht zu bringen, und sie wurde niemals gefragt, ob einige Mitglieder der Regierung Nazis sind; dieser 'Reporter' lügt.] Beides ist falsch. Die Kiewer Regierung und die Armeen, die im Osten kämpfen, haben eine kleine Minorität von neo-Nazi Ultranationalisten in ihren Reihen.
Doch für die Ostukrainer ist einer schon zu viel."

In Wirklichkeit jedoch wird die Regierung von Nazis geführt; und die Bewohner im Südosten fliehen nach Russland (oder in "Putins Arme"), um ihnen zu entrinnen.

Warum abonnieren Leute lügende Zeitungen, selbst solche (wie die New York Times), die die Lügen von George W. Bush mitstenographierten über "Saddams Waffen für Massenvernichtung" und "Saddams Unterstützung von Al Qaida?"
Wann werden die Konsumenten Amerikas lügende Presse zu boykottieren beginnen? Oder vertraut das amerikanische Volk ihr immer noch - und wenn, wie lange wird dieses Vertrauen noch anhalten?

Der forschende Historiker Eric Zuesse ist Autor von "They're Not Even Close: The Democratic vs. Republican Economic Records 1910-2010" und von "CHRIST'S VENTRILOQUISTS:  The Event that Created Christianity"


Quelle - källa - source