Donnerstag, 12. April 2012

DIE GRÖSSTE KURZFRISTIGE BEDROHUNG DER MENSCHHEIT: Die Brennelementbecken von Fukushima (Video)



Dieser Artikel wurde von Global Research übernommen und der Herausgeber Michel Chossudovsky hat noch ein Vorwort dazu verfasst. Ich möchte außerdem auf sein neues Buch zu Fukushima besonders hinweisen mit massenhaft 'Munition', um dem atomaren Wahnsinn ein Ende zu bereiten. Auf meinem Blog findet sich rechter Hand eine Blog-Liste, wo man via RSS-feeds direkten Zugang auch zu der Webseite von Global Research hat.
Dort liegt der komplette Artikel auf. Ich kann hier nur ein paar wichtige Absätze übersetzen.
Und nun will ich mich Michel Chossudovsky nur anschließen und auch sagen: Dieser Bericht muss sehr sorgfältig gelesen werden.


Washington's Blog
Anmerkung des Herausgebers von Global Research
Dieser detaillierte Report unseres Mitarbeiters Washington Blog muss sehr sorgfältig gelesen werden.
Die Welt steht an einer kritischen Kreuzung. Die Fukushima Katastrophe in Japan hat die Gefahren der weltweiten atomaren Strahlung in den Vordergrund gerückt. Die Krise in Japan ist als „ein Atomkrieg ohne einen Krieg“ bezeichnet worden.
Atomare Strahlung – die das Leben auf unserer Erde bedroht – steht nicht auf den ersten Zeitungsseiten im Gegensatz zu belanglosen Themen öffentlicher Aufmerksamkeit wie lokale Verbrechen und Klatsch über Berühmtheiten Hollywoods.
Die Implikationen dieses Berichts müssen verstanden werden. Die Öffentlichkeit der Welt muss informiert werden, um sinnvolle Aktionen unverzüglich zu unternehmen, um den japanischen Teams beizustehen.
Also weitersagen. Diesen Bericht in alle Himmelsrichtungen schicken.
Es ist wichtig, Druck auf alle Ebenenen der Regierungen auszuüben, national und international notwendige Aktionen zu unternehmen, um die bevorstehende Katastrophe zu vermeiden, die in einem sehr realen Sinn die Zukunft der Menschheit bedroht.

Michel Chossudovsky, 9. April 2012

Für weitere Hintergrundanalysen siehe das ONLINE E-BUCH VON GLOBAL RESEARCH ZU FUKUSHIMA
Fukushima: A Nuclear War without a War: The Unspoken Crisis of Worldwide Nuclear Radiation - by Prof. Michel Chossudovsky - 2012-01-25 GR ONLINE READER. The dumping of highly radioactive water into the Pacific Ocean constitutes a potential trigger to a process of global radioactive contamination... Eventually all major regions of the World will be affected.



„Auf Basis von Daten der US-Energie Behörde ist anzunehmen, dass 11 138 verbrauchte Brennstäbe im  AKW Fukushima/Dai-Ichi lagern, fast alle in Kühlbecken. Sie enthalten grob 336 Millionen Curie an Radioaktivität mit langer Halbzeit. Davon sind 134 Mill. Curie Cäsium-137 – etwa das 85-fache der Menge an Cs-137, das durch den Tschernobyl-Unfall freigesetzt wurde, nach Schätzung des US Nationalen Rates für Strahlenschutz (NCRP). Die gesamte Menge an verbrannten Brennstäben in Fukushima-Daichi enthält nahezu die Hälfte von allem Cäsium-137 nach Schätzung des NCRP, das in die Atmosphäre entlassen wurde durch Atombombentests, Tschernobyl und alle Wiederaufbereitungsanlagen der Welt (~270 Mill. Curie oder ~9.9 E+18 Becquerel). Es ist wichtig, dass die Öffentlichkeit versteht, dass Reaktoren, die Jahrzehnte lang in Betrieb waren, wie die in Fukushima-Daichi, mit die größten Konzentrationen an Radioaktivität des Planeten angehäuft haben.“ (Robert Alvarez, ehemaliger Politikratgeber des Sekretärs für Nationale Sicherheit und Umwelt beim US-Ministerium für Energie).

Die größte einzelne Bedrohung der Menschheit: Der Brennstab-Pool Nummer 4
Nur Tage nach dem japanischen Erdbeben haben wir gesagt, dass die stärkste Bedrohung von den verbrauchten Brennstäben im Brennstab-Pool der Fukushima Einheit Nummer 4 ausgeht und nicht von den Reaktoren selbst. Siehe hier und hier. Im Februar schrieben wir:
Wissenschaftler sagen, dass es eine 70% Chance eines Erdbebens der Größe 7.0 in Fukushima in diesem Jahr gibt und eine 98% Chance in den nächsten drei Jahren.
Und wenn der Atomexperte Arnie Gundersen sagt, dass ein Erdbeben der Stärke 7.0 oder größer die gesamte Brennstoff-Pool -Konstruktion zum Einsturz bringen könnte, dann ist es dringend, dass alles Menschenmögliche getan wird, um dieses Gebäude vom Reaktor Nummer 4 zu stabilisieren.
Tepco unternimmt einige Arbeiten an dem Gebäude … es ist ein Wettlauf gegen die Zeit unter sehr schweren Bedingungen und hoffentlich gewinnt Tepco.

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Gundersen (der früher selbst Brennstab-Pools baute) erklärt, dass es keinen Schutz um die radioaktiven Brennstäbe in den Pools gäbe. Er warnt, dass – wenn die Brennstabpools von Reaktor 4 durch ein Erdbeben kollabieren – die Leute Japan verlassen müssten und die Bewohner an der Westküste Amerikas und Kanadas alle Fenster schließen und für eine Weile in den Häusern bleiben müssten.
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ZDF Deutschland zitierte den Atom-Ingenieur Yukitero Naka:
„Wenn ein weiteres Erdbeben eintrifft, dann wird das Gebäude [Nummer 4] einstürzen und es könnte sehr wahrscheinlich eine weitere Kettenreaktion eintreten.“
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Kevin Kemps sagte im vergangenen Monat (siehe Video):
„Der Lagerpool von Einheit 4 – das gesamte Gebäude mitsamt dem Pool hat Schlagseite. Was sie haben, das sind Stahlstützen unter dem Pool, um zu versuchen, dass der Boden nicht herausfällt und der Pool umkippt.
Wenn das Kühlwasser weg ist, dauert es nur Stunden, bis der Abfall Feuer fängt und 135 Tonnen freigelegt werden ohne jeden Schutz gegen die Strahlung. Alles würde direkt in die Umwelt gehen. 100% des Cäsiums-137 würden in die Umwelt verschwinden.“

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Der frühere Premier Kan hat auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos erklärt, dass so ein Unfall (der Kollaps von Nummer 4) die Evakuierung von 35 Millionen Einwohnern Tokyos erzwingen würde, die Schließung von halb Japan und die Souveränität Japans gefährden würde.
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Der bedeutende deutsche Physiker Dr. Hans-Peter Durr sagte vor zehn Monaten, wenn der Lagerpooll ausläuft, werden wir in einer Situation sein, wo die Wissenschaft sich niemals vorstellte, sein zu können.
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Japans ehemaliger Botschafter in der Schweiz Mitsuhei Murata wurde eingeladen, vor der Öffentlichen Anhörung des Budget-Komitees im Ständerat über den Fukushima-Unfall zu sprechen. Er sagte vor dem Komitee ganz klar, dass wenn das beschädigte Gebäude von Reaktor Nummer 4 einstürzt mit seinen 1535 Brennstäben in dem Pool 30 m über der Erde, dann wird … auch der Pool mit 6375 Brennstäben in 50 m Entfernung betroffen werden.
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Eine solche Katastrophe würde uns alle auf Jahrhunderte hinaus beeinträchtigen. Botschafter Murata informierte uns auch, dass die Gesamtzahl der verbrauchten Brennstäbe in Fukushima-Daichi 11421 beträgt (396+615+566+994+940+6375).
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Ich möchte hier noch Botschafter Muratas Brief an den UN-Generalsekretär Ban Ki-moon … und an Japans Premierminister Yoshihiko Noda den japanischen Lesern vorlegen.
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In Botschafter Muratas Brief heisst es:

Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass das Schicksal Japans und der ganzen Welt von Reaktor Nummer 4 abhängt. Dies wird von zu zuverlässigsten Experten wie Dr. Arnie Gundersen oder Dr. Fumiaki Koide bestätigt.
Anti-Atomphysiker Dr. Helen Caldicott, dass, wenn der Brennelementepool Nummer 4 kollabiert, sie ihre Familie aus Boston evakuieren und auf die südliche Hemsiphäre fliehen wird. Dies ist eine besonders dramatische Erklärung, wenn man bedenkt, dass die Ostküste nicht so direkt der Strahlung wie die Westküste ausgesetzt ist.
Wird die Menschheit dieser Sache gewachsen sein und sich ausdenken, wie der Pool Nummer 4 stabilisiert werden kann, bevor die Katastrophe eintritt?
Oder wird die moderne Gesellschaft einen Darwin-Preis gewinnen für das Versäumnis, den wahren Bedrohungen Aufmerksamkeit zu schenken?

Kommentare:

  1. Mich verwundert doch, dass mit keinem Wort Plutonium erwähnt wird, ein radioaktives Material mit unvorstellbarer Halbwertzeit.

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    1. Das habe ich im Text auch vergeblich gesucht.
      Aber auch so schon ist das ganze mehr als nur bedenklich.

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  2. Die uns im Moment Sorgen machen müssen, sind doch auch die, welche schnell zerfallen, und weniger das Plutonium!

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  3. Ich habe jetzt der Einfachheit halber den direkten Link noch auf das Buch von Chossudovsky zu Fukushima gelegt. Dort steht auch alles Wissenswerte über Plutonium drin. Aber hier hätte es auch erwähnt werden können.

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  4. Die ganze "Fukushima-Story" ist stark übertrieben, möglicherweise auch kommplett inszeniert.

    Das soll wohl als Erklärung für stark zunehmende Krebserkrankungen herhalten, die tatsächlich wohl eher durch Chemtrails, Codex Alimentarius etc. ausgelöst bzw. begünstigt werden.

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