Freitag, 13. April 2012

Libyen: aktiv helfen

Dieser Bitte von John, diesen Artikel aufzulegen und die Aktion zu unterstützen, bin ich mit Freuden nachgekommen, zumal mir Libyen sehr am Herzen liegt. 

 Libyen: aktiv helfen!

Leonor in Ghadames

von John Schacher
Heute ist es nun soweit: es geht um Ihr Geld! Nachdem wir hier sozusagen ideel einen recht stattlichen Kreis von Libyen-Supportern darstellen, der über die vergangenen Monate immer erfreulich konstantes Interesse am Wohl und Wehe des von den NATO-
Verbrechern geplagten und geschundenen libyschen Volkes gezeigt hat, ist es nun an der Zeit, auch einmal etwas Greifbares abzuliefern und nicht nur gebannt an den (meist schlechten) Nachrichten aus Libyen zu hängen.
Dazu hat sich eine sehr schöne Gelegenheit ergeben: die Euch allen sicher bekannte Leonor Massanet (leonorenlibia.com) ist seit Ausbruch der Krise in Libyen ebenso wie wir täglich um Aufklärung der Allgemeinheit über die Kriegsverbrechen der Invasoren und die erbärmliche Lage der Zivilbevölkerung bemüht. Leonor selbst ist Psychologin und betreibt in Spanien eine Apotheke. Libyen und die Libyer(innen) sind ihre große Liebe. Doch dort regieren vielerorts Hunger und Elend, der Staat hilft nicht mehr.

Nun ist es so, dass Leonor sehr viele barmherzige Aktivitäten unterhält, die aber ihren finanziellen Rahmen weit übersteigen, wie sie mir im Briefwechsel berichtete. Sie versorgt beispielsweise Flüchtlinge  in Spanien vor Ort mit Medikamenten und Behandlungen, sendet Arzneien (die sie als Apothekerin – zudem in Spanien – deutlich billiger einkaufen kann als wir hier in BRD trotz inländischer Produktion) über Kontakte in Tunis nach Libyen hinein, möchte nun aber auch über aus dem Chaos herausgebildete seriöse Kontakte weitere direkte Hilfe organisieren. Gleichzeitig wird für Anfang Mai eine aus London abgehende größere Hilfslieferung zusammengestellt, ebenfalls von seriösen Friedensaktivisten (Moeen u.a.) organisiert und mit einem Verteilungsplan, der bis ins tiefste Libyen reicht. Über die offiziellen Kanäle kommt NICHTS bei den Notleidenden an – alles wird von den NTC-Amtsleuten auf dem Schwarzmarkt teuer verkauft oder sinnlos gehortet.

Ich möchte hiermit nun alle werten Leser bescheiden, aber mit Bestimmtheit auffordern, ihren Geldbeutel zu öffnen und trotz eigener Armut einen kleinen Betrag zu spenden. Und wenn es nur einer oder zwei Euros sind, setzen Sie sich bitte kurz hin und tätigen Sie eine Überweisung an:
Empfängerin: Leonor Massanet
IBAN: ES04 2100 1042 6702 0021 1031
SWIFT: CAIXESBBXXX
Verwendungszweck: einartysken-Hilfe-Libyen
Wer diese kleine Liebestat hinter sich gebracht hat, kann mit Fug und Recht sagen, “aktiv” geholfen und das den Libyer(innen) angetane Unrecht etwas gemildert zu haben. Gutes Karma! Ohne jeglichen Verlust wie bei den berüchtigten Großorganisationen wird jeder Cent unserer Spenden sich Richtung Libyen bewegen und dort Freude und Hoffnung erzeugen.
Leonor kümmert sich als Frau natürlich besonders um die Unterstützung von Frauen und Kindern, gerade Opfer von Gewalt und Sexualverbrechen brauchen schnelle Hilfe – es sind unglaublich viele und werden täglich mehr! Yvonne, eine Freundin und Leserin aus der Schweiz bemüht sich beispielsweise in diesen Tagen um Frauenbinden und Unterwäsche ab Werk… So könnte man eines ans andere reihen…

Zeigen wir den Opfern unserer westlichen Regierungen Solidarität, zeigen wir ihnen, dass wir Normal-Bürger mit ihnen und ihrem Freiheitskampf sind, dass wir zwar auch machtlose Opfer der Umstände waren und sind, sie aber nicht vergessen werden. Lasst uns einen Bund des guten Gewissens schliessen und bewusst auf einen kleinen Betrag zugunsten eines größeren Zwecks verzichten, ich bitte Euch nochmals herzlich darum.
Zudem werde ich die Betreiber einiger befreundeter Blogs anschreiben, gleichfalls die Spendentrommel für Leonor zu rühren. In diesem Sinne
john schacher
Ein Song des Grünen Widerstandes:

video

PS: Möge sich bitte jeder Blogger frei fühlen, sich unserer Aktion anzuschliessen, d.h. unseren Hilfeaufruf ganz oder teilweise zu übernehmen – jeweils möglichst unter Nutzung der eigenen Website beim Verwendungszweck… das Informieren der Blogbetreiber im einzelnen ist schwierig – es besteht ein hoher Nachrüstbedarf bei den Kontaktformularen vieler Seiten. WARNUNG für Blogbetreiber: ein nicht vorhandenes Impressum ist ein teurer Abmahngrund!

Quelle - källa  - source

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