Freitag, 12. Februar 2016

Die neue Banken-Krise ist da! & Gift im Trinkwasser von Flint? Es kommt noch besser.


Einar Schlereth
12. Februar 2016


Als erstes möchte ich euch aufmerksam machen auf einen informativen Artikel von Chris Martenson 'Suddenly banks everywhere are in deep, deep trouble' (Plötzlich sind Banken überall in großen, großen Schwierigkeiten). „Unsere Meinung steht fest,“ so schreibt er, „dass ein gigantischer Crash im Anrollen ist – einer, der wahrscheinlich schon begonnen hat.“
Banks on fire!
Da ich zutiefst unwissend bin in Finanzdingen mit ihren Hedge&Quetsch-Fonds, überlasse ich es euch, euch durch das Fach-Chinesisch durchzuarbeiten. Aber weiter unten gibt es auch schöne Graphiken und Statistiken, die sogar ich verstanden habe. Ihr braucht nur eine anzuschauen, die euch veranlassen sollte, möglichst eure Konten abzuräumen und das Geld in die Matraze zu stecken – und zwar, die Liste mit allen Mammut-Banken und wie tief sie schon in den Keller gerutscht sind. Und dann solltet ihr noch bedenken, dass es praktisch in ganz Europa mittlerweile den Staaten gesetzlich erlaubt ist, die Konten der Privatkunden zu plündern – für ein Bailout der Banken.

GIFT IM TRINKWASSER VON FLINT/MICHIGAN – aber das ist nicht die ganze Geschichte


Wie Michael Moore auf InformationClearingHouse schreibt, ist die Geschichte von dem neuen Verbrechen der Einprozenter um die Welt gegangen. Aber ich nehme mal an, dass sie dem Publikum in der übrigen Welt geschönt und in kleinen Happen verabreicht wurde. Die ganze Story ist haarsträubend.
Gouverneur Snyder - ein über jeden Verdacht erhabener Bürger!

  1. Der Gouverneur von Michigan Snyder hat die freien Wahlen in Flint gestrichen und hat eigenmächtig beschlossen das Trinkwasser aus dem Fluss Flint in die Haushalte zu leiten, obwohl er wusste, dass es verdreckt und giftig war. Als General Motors sich beschwerte, dass man mit dem Dreck keine Autos herstellen könne, hat er GM wieder mit sauberem Wasser versorgt, doch nicht die Bevölkerung. Nur um einige Millionen zu sparen. Inywischen haben alle Kinder Bleivergiftungen, aber auch Erwachsene.
  2. Diese Krise hätte für 100 Dollar vermieden werden können, indem durch einen Zusatz zumindest das Blei neutralisiert worden wäre. Man hat ein paar tausend Dollar gespart und wird jetzt Milliarden brauchen, um den ganzen Mist in Ordnung zu bringen.
  3. Inzwischen haben Dutzende Menschen die Legionärs-Krankheit bekommen und zehn sind schon gestorben. Außerdem enthält das Dreckwasser noch ein halbes Dutzend andere Gifte, die alle schon im Blut der Bewohner nachgewiesen werden konnten.
  4. Die Häuser der Bewohner sind nichts mehr wert, weil natürlich kein Mensch sie haben will. Flint ist eh schon eine der ärmsten Gemeinden in den USA mit sehr hoher Arbeitslosigkeit (Detroit liegt um die Ecke!) und jetzt haben die Menschen alles verloren. Und außerdem: Wer wird dort einen Betrieb eröffnen?
  5. Außerdem wurde Flint in den 2 Jahren der Vergiftung von der Armee als Ziel für Bomben-Angriffe genommen. Viele leer stehende und verfallenden Häuser wurden mit Drohnen und Raketen weggebombt. Echte Militär-Übungungen.
  6. Es kam heraus, dass die Frau von Snyders Stabschef gleichzeitig Sprecherin (mit dem sprechenden Namen Muchmore) von Nestle ist, eine Firma, die mehrmals verklagt wurde, weil sie Unmengen Grundwasser abgezapft hat.
  7. Dem Gouverneur Snyder wurden bei Amtsantritt ein paar Millionen Steuern erlassen.
Dies sind einige der Punkte, die Michael Moore aufgelistet hat. Aber diese Story hat in den USA sehr viele Leute sehr misstrauisch gemacht. Folglich begann man an vielen Orten, die Qualität des Trinkwassers zu prüfen. Es tauchen mehr und mehr Artikel auf, dass die USA ein gigantisches Problem mit dem Trinkwasser haben. Eine Ursache ist, dass ca. 10 Millionen Haushalte noch über Blei-Wasserleitungen versorgt werden. Oder schaut euch die Wasserproben an, die von den Leuten vor die Kamera gehalten werden. Das könnten die Bettflaschen aus dem Altenheim sein. 
Demo mit Trinwasserproben
Tja, das ist EIN EINZIGES der tausend Infrastruktur-Probleme, die man in den USA hat. Die stets genannte Ursache ist, dass kein Geld da ist. Und das Publikum nimmt den Politikern und den Medien diese groteske Lüge ab. Auch wenn sie gerade gelesen oder gehört haben, dass das Pentagon wieder ein paar hundert Milliarden extra Dollars zugeschoben erhielt. Was soll man dazu sagen?

Und dann könnte ihr euch noch diesen Artikel anschauen, wie die Amis auf ihrer riesigen Militärbasis in Okinawa/Japan das Grundwasser gründlich versaut haben.
Unzählige Proteste, Demonstrationen, Klagen der japanischen Bevölkerung werden schlicht und einfach ignoriert. So ist es immer. Wo die Amis ihre Stiefel hinsetze,
da bleiben sie für immer und vergiften die gesamte Umwelt. Genauso, wie sie es bei sich zuhause machen. Das Beispiel des auserwählten und unverzichtbaren Landes!


Kommentare:

  1. Zitat:

    Aber weiter unten gibt es auch schöne Graphiken und Statistiken,


    Wo, ich finde nichts, egal wie weit ich runterscrolle!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Du meine Güte - habe ich nicht groß und deutlich gesagt, dass ich das nicht übersetzen werde? Aber der Titel des Originals ist doch verlinkt (mit blauer Farbe, aber vielleicht
      zeigt dein PC das nicht an?). Dann klickst du da mal drauf und bekommst den endlos langen
      Artikel, wo du runterscrollen und alles finden kannst.

      Löschen