Dienstag, 18. Juni 2019

Putin ist entschlossen, dass das Terrorismus-Nest in Idlib zerstört werden muss + China will mithelfen


Joaquin Flores

16. Juni 2019


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Bishkek - Hauptstadt von Kirgisistan
Auf dem Gipfel in Bishkek, Kirgisistan, wo die Vertreter der halben Menschheit sich versammelten, wurde außer Fragen des Wirtschaftskrieges, dem Krieg auf der technologischen Ebene und dem iranischen Nuklear-Programm auch das Thema des Kampfes gegen den Terrorismus behandelt.

Der russische Präsident Wladimir Putin und der chinesische Präsident Xi Jinping trafen am Freitag mit den Führern der zentralasiatischen Staaten Indien und Pakistan zusammen, um regionale und globale Fragen zu behandeln.

Es wurde die Bishkek-Erklärung angenommen, die versucht, die Notwendigkeit des Kampfes gegen «die drei Kräfte des Bösen» durchzusetzen: den Separatismus, den Terrorismus und den Extremismus. Außerdem arbeiten die Länder daran, das «grenzüberschreitende Verbrechen» aufs Korn zu nehmen und «eine multipolare Weltordnung» aufzubauen.

Die «Multipolare Weltordnung» zielt darauf ab, mit der Realität der niedergehenden US-globalen Führung zu Rande zu kommen, nachdem die USA Jahrzehnte lang die hegemonale globale Supermacht waren. Wenn das SCO Treffen ein Indikator ist, dann der, dass die US-Hegemonie eine Sache der Vergangenheit ist. Außer China, Rusland, Indien und Pakistan waren auch die benachbarten Länder Kirgisistan, Kasachstan und Usbekistan vertreten. Obendrein noch als Beobachter Afghanistan, Belarus, Iran und die Mongolei.

Wladimir Putin hob hervor, dass Russland eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Terrorismus in Syrien spielt durch den Beistand für die gesetzliche Regierung in Damaskus. Putin betonte, dass nach mehreren Jahren russischer Intervention Damaskus den größten Teil Syriens wieder unter seiner Kontrolle hat. Dann kam Putin auf die Provinz Idlib zu sprechen. Er betonte, dass die wichtigste Aufgabe die Zerstörung der Reste der Terroristen in der Provinz ist.

Dabei wird darüber spekuliert, ob die Operation zur Befreiung der Provinz Idlib auf Basis des aktuellen Moskau-Ankara - Waffenstillstands organisiert wird.

Putin wies auch darauf hin, dass es sehr wichtig ist, das Volumen der humanitären Hilfe für Syrien zu erhöhen, um die Wirtschaft und die Lebensbedingungen des Landes so schnell wie möglich wiederherzustellen. Zu ähnlichen Aussagen der letzten Jahre bestätigt Putin nur, dass es für den geplanten Kurs in Syrien bis zum vollständigen Sieg über regionale Feinde der syrisch-arabischen Republik keine Alternative geben wird.

Quelle - källa - source

Es ist wunderbar, wie sich Putin und Xi die Bälle zuspielen. Nachdem Putin dem Erdogan die Flausen mit seinem Eingreifen in Syrien ausgetrieben und ihn zur asiatischen Wirtschaftsorganisation und dem Shanghai - Kooperationsabkommen herangezogen hat, hat Xi Jinping nun konkrete weitere Schritte unternommen, um die Türkei für seine Vision zu gewinnen.
Wichtige Abkommen werden besiegelt.

Paul Antonopoulos schrieb dazu einen Beitrag für fort-russ.com  Auf der Konferenz für vertrauensbildende Maßnahmen in Dushanbe, Hauptstadt von Tadschikistan, diskutierten Erdogan und Xi aber auch dieTerroristen in Chinas westlichen Provinzen, wo viele Moslems leben. Sie hatten sehr lange eine Heimstadt in der Türkei und enge Verbindungen zu Sinkiang. was Beijing viele Probleme machte. Damit ist jetzt Schluss. Nun hat der türkische Präsident Erdogan auch Interesse an der Neuen Seidenstraße bekundet. Die Frage ist, wie lange die USA sich das noch anschauen.Der Ankauf der S-400 Raketen ist ihnen ja schon übel aufgestoßen und nun noch die Seidenstraße. Man darf gespannt sein. 


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