Montag, 13. Juli 2015

Warum hasst der Westen Mugabe?


Tsungai Chipato
8. Juli 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Robert Mugabe
In einer Welt, wo politische Hetzreden mit moderner Gelehrsamkeit verknüpft als Norm betrachtet werden; mit Falschinformation, betrügerischerweise in journalistische Arbeiten eingefügt werden, ist die Suche nach Wahrheit in unserer Welt zu einer ständig schwieriger werdenden Aufgabe geworden. Daher ist auch die Wahrheitsfindung über eine Person wie Mugabe eine schwierige Aufgabe, um herauszufinden, was wahr und was reine Fiktion ist.

Robert Mugabe wird als die Verkörperung des Teufels persönlich gezeichnet und als der Inbegriff von allem, was heute in Afrika falsch läuft. Wenn man seinen Namen online sucht, sind die Ergebnisse Karikaturen eines senilen, alten Mannes, der Konspirationstheorien von einer hassenswerten westlichen Welt von sich gibt, die nach Weltherrschaft aus ist.

Sonntag, 12. Juli 2015

PENTAGON ERKLÄRT: USA nicht sicher, wenn sie nicht die ganze Welt erobert


Paul Craig Roberts
10. Juli 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Das Pentagon hat seine „Nationale Militärstrategie der Vereinigten Staaten von Amerika 2015“ im Juni veröffentlicht.

Das Dokument kündigt eine Verschiebung des Fokus von den Terroristen auf „staatliche Akteure“ an, die „internationale Normen brechen“. [Aha, Nachtigall, ick hör dir trapsen!“] Es ist wichtig zu verstehen, was diese Worte bedeuten. Regierungen, die internationale Normen herausfordern, sind souveräne Staaten, die eine von Washington unabhängige Politik verfolgen. Diese „revisionistischen Staaten“ sind eine Bedrohung, nicht weil sie planen, die USA anzugreifen, was das Pentagon zugibt, dass das weder von Russland noch China beabsichtigt ist, aber weil sie unabhängig sind. Mit anderen Worten, die Norm ist die Abhängigkeit von Washington.

Seid sicher, dass ihr die Pointe erfasst: Die Bedrohung ist die Existenz von souveränen Staaten, deren Unabhängigkeit bei ihren Handlungen sie zu „revisionistischen Staaten“ macht. Mit anderen Worten, ihre Unabhängigkeit steht nicht im Einklang mit neokonservativen Doktrin von Einer Macht, die Unabhängigkeit allein Washington zuspricht. Washingtons von der Geschichte gegebene Hegemonie schließt aus, dass andere Länder in ihren Handlungen unabhängig sind.

Samstag, 11. Juli 2015

Interview mit einem Überlebenden des Anschlags auf das Gewerkschaftshaus von Odessa


Interview mit Oleg Musyka, einem der Überlebenden des Anschlags auf
das Gewerkschaftshaus von Odessa am 2. Mai 2014
Brigitte Queck
Leiterin des Vereins „Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg“ 
Juni 2015

B.Q. : Woher kommst Du ? Was hast Du früher gemacht ?
Oleg : Ich bin Ukrainer und Bürger der Stadt Odessa. Jahrelang habe ich als Matrose der
Schwarzmeerflotte gedient. Ich gehöre seit 2009 der Partei Rodina an und wurde von
meiner Partei zum Berater des Abgeordneten meiner Partei in die Stadtverwaltung der
Stadt Odessa gewählt. Im November 2013 war ich der Verantwortliche des Anti-Maidan
auf dem Kulikower Feld.
B.Q. : Welche Ziele vertrat der Anti-Maidan in Odessa ?
Oleg: Unsere Partei vertrat von Anfang an eine Politik der Föderalisierung der Ukraine.
. Wir strebten eine Zollunion mit Russland, Belorussland und Kasachstan an;
. Die russische Sprache sollte als 2. Staatssprache der Ukraine erlaubt bleiben;
. Die Prinzipien des Sozialismus, als da sind:
a)kostenfreie Bildung,
b) kostenlose medizinische Betreuung,
c) soziale Maßnahmen auf dem Gebiet des Wohnungsbaus,
d) der ständigen Verbesserung des Lebens der Bürger,
sollten auf dem Gebiet der Zollunion gelten.
Mit anderen Worten, wir wollten eine würdige Gesellschaft aufbauen, in der das Wort
Demokratie nicht nur eine Worthülse ist.

DIE IMPERIALEN AGENTEN in der griechischen Regierung stimmen den brutalen Sparmaßnahmen zu


Einar Schlereth
10. Juli 2015

Hier könnt ihr einen ausführlichen Bericht von Alex Lantier lesen. Ich habe keine Lust, dieses Schand-Dokument zu übersetzen.

Weniger als eine Woche nachdem das griechische Volk zu 62 % mit einem donnernden NEIN in dem Referendum antwortete, haben die Agenten Tsipras und das ganze Kabinett mit JA auf die europäische Erpressung geantwortet. Als Feigenblatt schob Tsipras noch eine speichelleckerische PETITION hinterher mit der untertänigsten Bitte, doch einen kleinen Nachlass zu geben, weil sie doch so treu zur EU stehen. Ekelhaft. Sie werden keinen Pfennig erhalten, höchstens nochmals den Knüppel auf den Kopp.

Lantier schreibt hier, Tsipras hatte mit einem JA gerechnet, woraufhin er zurücktreten wollte. Nun hat er im Eiltempo in Kumpanei mit den Rechten (um nicht Faschisten zu sagen) und den JA-Parteien die Zustimmung zu den EU- Sparnaßnahmen durchgepeitscht, die im übrigen nochmals verschärft worden waren nach der Zurückweisung vor ein paar Wochen.

Kann diese Kanaille jemals wieder in den Spiegel schauen, ohne sich anzuspucken? Wieso ist er eigentlich nicht nach dem Referendum zusammen mit Varoufakis zurückgetreten? Dann hätte er wenigstens seine Ehre gerettet. Aber solchen Typen liegt die Arschkriecherei eben mehr.

Russland ist in der nicht-westlichen Weltgemeinschaft keineswegs isoliert


Dmitri Trenin
8. Juli 2015

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Der russische Wirtschaftsminister Alexei Uljukajew auf einer Pressekonferenz nach einem Treffen der Finanz- und Handelsminister der BRICS-Länder in Moskau am 7. Juli 2015  
Wladimir Putin ist Gastgeber zweier wichtiger internationaler Gipfel, der eine vom 8-9. Juli der BRICS-Gruppe und der zweite der Mitglieder der Shanghai Cooperation Organization vom 9-10. Juli.

Dies wird ihm erlauben, der Welt eine Botschaft zu übermitteln, dass trotz des Bruches mit Europa und einem neuen „Patt“ mit den USA, Russland alles andere als isoliert ist. Mit den Führern von China, Indien, Brasilien, Pakistan, Südafrika, Iran und einigen anderen Ländern in Wartestellung, die ungefähr die Hälfte der Weltbevölkerung präsentieren, kann Putin ein Bild von Russland vorzeigen, das sich der globalen „neuen Welle“ nichtwestlicher Länder anschließt, die ihr Profil zeigen und ihre Rolle in der Welt ausdehnen.

Freitag, 10. Juli 2015

Anleitung zu Gesundheit und Sicherheit für Arbeiter



Buch-Rezension
von Kim Scipes
7. Juli 2015
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Gesundheit und Sicherheit ist für die meisten Arbeiter das langweiligste Thema, das es gibt: sie wollen so einen 'Krampf' nicht hören, sie wollen nur einfach ihren Job tun. Doch haben wir jetzt ein neues Buch, im Mai 2015 veröffentlicht – das auf 10-jähriger Arbeit beruht, in einer Reihe von Ländern vor Ort von Arbeitern getestet und mit einem einnehmenden Cover – das nicht nur Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz fördert, sondern es vom Standpunkt der Arbeiter, der Gewerkschaften und der Organisationsperspektive aus tut.
„Arbeiter in fast jedem Land organisierten sich, um effektivere, repräsentative Gewerkschaften aufzubauen, um bessere Arbeitsbedingungen zu erhalten und dauerhafte Organisationen zu schaffen, um ihre Siege zu verteidigen.“
Ja, dieses Buch meint, dass Gesundheit und Sicherheit Fragen von großer Wichtigkeit sind, und dass Organisatoren sie benutzen können, um die Kollegen zu organisieren, ihre Macht am Arbeitsplatz auszubauen und zu stärken, um die Bosse „zu ermutigen“, das Rechte zu tun. Es argumentiert: „Das wichtigste Produkt jeder Fabrik ist die Gesundheit und Sicherheit ihrer Arbeiter“ und an zweiter Stelle kommen Produktionspläne und Profite.
Zwar liegt das Hauptaugenmerk auf dem Arbeitsplatz, aber die Dinge werden in einen größeren Zusammenhang gestellt:
„Zur Lösung der Arbeitsplatzprobleme müssen wir die sozialen, politischen und ökonomischen Fragen ansprechen, die sie verursachen: Unternehmen, die zuerst an Profit denken statt an Menschen, soziale Probleme wie Rassismus, Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen sowie Macht-und Regierungs-Strukturen in unseren Ländern und Gemeinden.“ Diese Erklärung steht über einer Grafik von einer Frau, die gegen eine Wand gedrück wird, wo „Armut“, „Arbeitslosigkeit“ steht, umgeben von wilden Hunden „lange Arbeitsstunden, geringe Bezahlung“, „keine andere Arbeit“, „Arbeitsgefahren“ und „keine Erziehung“.

Auch ich bin gegen das Gesetz MORDAZA


Aus dem Spanischen: Einar Schlereth
'Gefängis für Bürgerproteste?' Hier hast du uns, Mariano.

Um Null Uhr am Mittwoch des 1. Juli 2015 wird die Reform des Strafgesetzes und das Gesetz der bürgerlichen Sicherheit, im Volksmund das Ley Mordaza [Knebelgesetz] genannt, in Kraft treten,die Praktiken verbieten und kriminalisieren wie zum Beispiel eine Zwangsräumung stoppen oder einer Person ohne Papiere zu helfen. Gesetze, die Armut, Solidatität und Proteste bestrafen.

Sie tun es im Namen der bürgerlichen Sicherheit, aber sie sind die Antwort jener, die jede soziale Initiative als eine Bedrohung ihrer Privilegien empfinden. Sie entstehen aus ihrer Unfähigkeit, mit Freuden das Erwachen der Menschen zu erleben, die Inbesitznahme der Straßen, die Verteidigung der Arbeiterrechte oder die Benutzung der Plätze als Raum für die kollektive Beratung. Sie treten nicht in Kraft, um die bürgerliche Sicherheit zu garantieren, sondern um ihre Furcht in Gesetz zu verwandeln, ihre Angst, die der Wunsch nach Demokratie in ihnen weckt. Daher verteidigen sie sich, indem sie angreifen.

In den vergangenen Monaten hat die Billigung der Gesetz die Sorge und die Ablehnung einer großen sozialen Mehrheit geweckt, was natürlich nationale und internationale Organismen wie die Vereinten Nationen oder die Kommission für Menschenrechte des Europarates veranlasste, sie entschieden zu kritisieren. Am Ende hat auch das Verfassungs-Tribunal eingestanden, dass sie nicht verfassungsmäßig sind.

Dabei sind wir die Personen, die täglich das Recht auf Wohnung verteidigen, die an das Recht der freien Meinungsäußerung glauben, die auf die Straße gehen, um das Recht auf öffentliche Erziehung und ein allgemeines Gesundheitswesen fordern, die keine Papiere haben, die unter den Konsequenzen von Zeitanstellung leiden oder die einfach im Wunsch nach Demokratie und spontaner Organisation der Menschen ein Motiv zum Feiern sehen, die die wahre Macht in Händen halten, um Dinge zu verändern. Daher, nachdem alle möglichen Mittel erschöpft sind, bleibt uns nur eine Alternative: nicht zuzustimmen, nicht ihre Gesetze durch Schweigen zu billigen.

Folglich zeigen wir uns wenige Tage vor Inkrafttreten der Gesetze aktiv als ungehorsam gegenüber diesen ungerechten Gesetzen und ermutigen dich, dich anzuschließen, in deinen Kreisen und Netzwerken zu werben, deine Missbilligung zu zeigen und ohne Angst zu gegen diese Gesetze zu protestieren, die auch dich betreffen.
Mit dir ist es möglich.

Quelle - källa - source

SCHULDEN – SKLAVEREI


Über Zinswucher ist schon unendlich viel geschrieben worden. Ich habe schon in früher Jugend die ersten Artikel darüber gelesen und daraus eine Lehre fürs Leben gezogen: niemals nur einen Pfennig von einer Bank zu leihen, woran ich mich eisern gehalten habe. Darin bestärkte mich später noch die berühmte indische Story vom König und dem Weisen, die miteinander Schach spielten. Der Weise wurde vom König gefragt, was er sich wünsche, wenn er gewänne. Nur ein Reiskorn auf dem ersten Feld und auf jedem weiteren das Doppelte. Lachend über dessen Bescheidenheit willigte der König ein. Um bei seiner Niederlage einzusehen, dass er auch das Königreich verspielt hatte. Nichtsdestoweniger sah ich um mich herum Freunde, Bekannte, Gemeinden, Regierungen und ganze Kontinente an Schulden zugrundegehen. Wie kann es angehen, dass ein unreifer Jugendlicher die einfache Wahrheit begriff und viele Millionen Menschen, schlaue Erwachsene und gelehrte Wissenschaftler die simple Wahrheit nicht begreifen: Geldleihen kann tödlich sein? Haben sie alle den Mathematik-Unterricht versäumt? Nun, die Banker haben ihn jedenfalls nicht versäumt. Und leider fehlt in diesem Artikel die Forderung, das gestohlene Geld zurückzuzahlen und die Diebe vor Gericht zu stellen.


John Scales Avery
7. Juni 2015
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Wenigstens EINE vernünftige Anweisung aus der Bibel.

Gegenwärtig wird die Frage der Schulden-Sklaverei viel diskutiert wegen Griechenland, aber sie ist ein Thema, das eine weit allgemeinere Bedeutung hat.

Zinswucher, die Forderung nach Zinsen für Darlehen, hat eine Geschichte von Verboten in mehreren großen Religionen wie den drei abrahamitischen Religionen Judaismus, Christentum und Islam, aber auch in den uralten vedischen Schriften Indiens.

Mittwoch, 8. Juli 2015

USA VERWANDELT SOMALIA WIEDER IN EIN 'SOMALISTAN'


FP-Redaktion
07. Juli 2015
Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Die US-langfristige Politik in Somalia „Wenn wir es nicht bekommen, soll es niemand haben!“ schafft noch mehr Unruhe.


US-Präsenz an Waffen und Personal
Zwei Jahrzehnte nach „Black Hawk Down“ sind die Spezialeinheiten wieder in Ostafrikas unruhigstem Land. FP wirft einen seltenen Blick durch ein Fenster auf ihre geheimen Operationen.

KISMAYO, Somalia – Manche sagen, die Amerikaner sind überall. Manche sagen, sie sind nirgends. Wieder andere sagen, sie sind überall und nirgends gleichzeitig. Aber die geheime US-Anwesenheit in dieser om Krieg zerrissenen strategischen Hafenstadt im Süden Somalias hat deutliche Konsequenzen für jeden, der einen Teil der Macht innehat. Dazu gehören regionale somalische Beamte, die schnell dabei sind, die US-Konterterrorismus-Aktionen zu preisen, die AU-Armee (Afrikanische Union), die sich auf US-Geheimberichte stützt bei ihrem Kampf gegen al-Shabab und sogar die Kämpfer der al Qaida-Tochter, die zunehmend in die Zange genommen werden von der tödlichen Verbindung von der AU-anti-Terror-Attacke, Luftschlägen und Überfälle der US-Spezialeinheiten.

Venezuela in akuter Gefahr


Ich habe gerade das 'Journal de Notre Amerique' (Journal Unser Amerika) von Collon aus Belgien hereinbekommen, in dem ein interessanter Artikel steht (als PDF zum runterladen) – leider auf Französisch, was in Deutschland ja nicht so viele Leute sprechen. Ich werde die Einleitung übersetzen und vielleicht findet ihr ja etwas dazu auch auf Englisch oder Deutsch. Wäre schön, wenn ihr Links dazu schreibt.


Venezuela in akuter Gefahr


Einar Schlereth
8. Juni 2015

Lateinamerikanische Reaktionäre geben sich ein Stelldichein in Caraca

In den vergangenen Monaten haben sich zahlreiche Politiker-Delegationen darum gerissen, der venezolanischen Opposition einen Besuch abzustatten. Aber das sind keine spontanen Besuche. In Wirklichkeit handelt es sich um eine gut organisierte und orchestrierte -Kommunikations Kampagne. Der Beweis ist der kürzliche Besuch von Aécio Neves und anderer brasilianischer Oppositionspolitiker in Caracas mit dem Ziel, dass „der internationale Druck Vernezuela zu freien Wahlen zwingt“. Und um die Weltmeinung zu mobilisieren, können diese brasilianischen Senatoren auf die aktive Unterstützung der Medien ihrer Länder zählen. In der Tat werden fast alle Medien in Brasilien von vier Familien kontrolliert. Außerdem haben kürzlich drei latein-amerikanische Informations-Monopole diese weise Entscheidung getroffen: das 82 Medien in Lateinamerika mindestens eine Seite täglich in ihrem Journal gegen Venezuela widmen.


Dienstag, 7. Juli 2015

Krim: Ein erneutes Referendum? (mit Video zum Faschismus in Kiew)

Mit Dank an Emmanuel Sarides, der den Kontakt zu dem Autor Franz Krummbein
hergestellt hat. Es ist schon reichlich grotesk, was die EU-Bürokraten sich so einfallen lassen. Es ist, wie die russischen Freunde sagen: die USA oder Deutschland würden das als eine Zumutung zurückweisen. Aber sie glauben halt immer noch, sie seien die Herren der Welt, dabei sind sie nur die Schoßhündchen Washingtons.


Franz Krummbein

Die EU wird möglicherweise die Ergebnisse eines neuen Referendums auf der Krim in Betracht ziehen, sollte dieses unter Beobachtung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) stattfinden.

Bild: kritisches-netzwerk.de
Bild: kritisches-netzwerk.de
„Sollte dies nach dem internationalen Recht und unter OSZE-Beobachtung getan werden, so werden wir uns das möglicherweise genau ansehen“, so ein hochrangiger EU-Beamter zu der von westlichen Experten geäußerten Idee einer neuen Volksabstimmung auf der Krim, deren Ergebnisse anerkannt werden könnten.

Zuvor hatte OSZE-Chef Lamberto Zannier gesagt, dass Russland 2014 ausländische Wahlbeobachter auf die Halbinsel eingeladen hatte. Die Einladung entsprach aber nicht den Regeln, an die sich die Organisation hält.
In Deutschland gibt es mit dem Vorschlag des Vorsitzenden des Deutsch-Russischen Forums, Matthias Platzeck, über die Krim eine interessante Wendung. Und zwar handelt es sich auch darum, dass “die Frage in Einklang mit dem internationalem Völkerrecht” gebracht werden muss – zwischen Russland, der Ukraine und der internationalen Gemeinschaft. Platzeck schlug nämlich vor, vielleicht noch ein Referendum auf der Krim zu veranstalten. 

Montag, 6. Juli 2015

Eilmeldung: Das NEIN der Griechen scheint sicher zu sein


Einar Schlereth
06. Juli 2015


Farooque Chowdhury ist in seinem Artikel „People In Greece Say No To Creditors: Democracy With Dignity Wins“ bergsicher. Aber das konnte er um 20 Uhr noch gar nicht sein, weil erst 40 % der Stimmen ausgezählt waren.
BBC war da vorsichtiger und meinte, es sei wahrscheinlich, dass 'Nein' gewinnt. Auf derselben Seite von InformationClearingHouse steht allerdings auch die Meldung von ICH und 'Zero hedge', dass das griechische Innenministerium verlauten ließ, dass das 'Nein'-Lager 61% der Stimmen gewinnen werden.
Auch das ist also bisher nur Spekulation. Denn wir wissen nicht, was die Zähler von Goldman Sachs noch in petto haben. Vielleicht zählen sie zu später Stunde, wenn niemand mehr schaut, doppelt oder dreifach.
Ich hoffe es mit allen Griechen und hoffe auch, dass dann Tsipras endlich Nägel mit Köpfen macht und nicht weiterhin einen Eiertanz aufführt.

Auf dem Wahlzettel steht NEIN. Das andere Wort oben nehmen nur Damen wie Frau Nuland in den Mund!

UN-MARIONETTEN GEGEN ERITREA - Afrikas Kuba


Vor 14 Tage legte ich diesen Artikel 'Vorbereitung auf ein zweites Libyen' hier auf und hier kommt eine wichtige Ergänzung. Denn Thomas C. Mountain beschreibt hier ein paar kriminelle Hintermänner, d. h. in diesem Fall Frauen, aus der Gang von Madeleine Albright, die Eritrea den größten Schaden zufügten und besonders eifrig die Lügentrommel rühren - Susan Rice und Gayle Smith, die eigentlich beide hinter Gitter gehören zusammen mit ihrem Boss Obama.


Thomas C. Mountain
30 Juni 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Ich verbrachte Montag, den 22. Juni in Genf/Schweiz und protestierte zusammen mit 5000 Eritreern vor dem Büro der UN-“Untersuchungs-Kommission“.

Eritreische Diaspora demonstriert in Genf.

Wir waren dort, weil diese Kommission gerader einen üblen Report voller Lügen über Eritrea veröffentlicht hatte, wie zu erwarten war. Aber nicht einer von den drei Mitgliedern der Kommission ist jemals in Eritrea gewesen und zwei von ihnen hatten zum „Regime-Wechsel“ im Land aufgerufen.

Das stimmt! Zwei der drei von der UNO ausgesuchten Leiter zur „Untersuchung“ der Menschenrechtssituation im Land hatten bereits zum Sturz der Regierung aufgerufen.

Sonntag, 5. Juli 2015

CHINAS Report über die Menschenrechte in den USA 2014


Einar Schlereth
5. Juli 2015


Wir alle kennen seit Jahrzehnten die von Washington herausgegebenen Berichte über die Menschenrechts-Verletztungen in den ANDEREN Ländern, bevorzugt jene ihrer Feinde – Russland, China, Iran, Nordkorea, Venezuela etc. - die von den westlichen Medien – den großen Zeitungen, Zeitschriften, Magazinen bis hinunter zum kleinsten Käseblättchen in der Walachei, dem Radio und Fernsehen - getreulich kolportiert werden.

Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie erfunden und erlogen sind und wenn sie einen gewissen Wahrheitsgehalt haben, maßlos übertreiben, wirkliche Verbrecher als arme politisch Verfolgte bezeichnen, vor allem natürlich völlig unerwähnt lassen, wieviele von den aufgeführten Verbrechen in fremden Ländern von ihnen selbst verübt worden sind durch Sabotage, Diversion, Wühlarbeit. Aber ihr Gebräu wird mit dem Ernst eines Hohepriesters dargeboten.

Vor etlichen Jahren begann China klugerweise darauf mit einem eignen Report zu reagieren, der den USA den Spiegel vorhielt. Im Unterschied zu den US-Reports zitieren die Chinesen westliche Artikel mit Quellen-Angaben, die zu widerlegen, schwer fallen dürfte, weshalb sie schlicht verschwiegen werden. Allein die alternativen Medien, wie in diesem Fall 'InformationClearingHouse' veröffentlichen den vollen, ungekürzten Text. Und der ist sehr lang – ganze 23 Norm-Seiten.

Samstag, 4. Juli 2015

Was stinkt an Varoufakis und dem ganzen Griechenland-Schlamassel? Update!

Eine sehr interessante Geschicht über Varoufakis, die uns bisher  niemand erzählt hat. Daher bin ich geneigt, dem Urteil von William Engdahl zuzustimmen. Dasselbe haben wir ja auch schon in der Ukraine erlebte, wo dem Land eine US-Staatsbürgerin als Finanzministerin aufs Auge gedrückt wurde und hier ist es ein australischer Staatsbürger. Und schaut euch seine Kumpane in den USA und in der EU an. Wer von uns hat sich nicht gewundert, dass Griechenland das großzügige Angebot Putins nicht angenommen hat? Das war weder im Interesse des Landes noch seiner Bürger, sondern allein im Interesse der griechischen Oligarchen-Mafia und der Europäischen Zentralbank. Mal sehen, wie er sich verhalten wird, wenn die Griechen morgen gegen den Verbleib in der EU stimmen. Hoffentlich stimmen sie damit auch gegen seinen Verbleib in der Regierung. Und diese Nachricht kam gestern abend noch:

Na, Prost: US-Firma (Goldman Sachs) führt die Auszählung des Griechenland-Referendums aus

Da fragt man sich: Sind die wirklich von allen guten Geistern verlassen? Aber es sind ja die Freunde von Varoufakis und auf die kann man sich verlassen. Hahaha.


F. William Engdahl

2. Juli 2015

 

Irgendetwas stinkt am griechischen Finanzminister und dem ganzen Griechenland-Schlamassel, der sich seit der Wahl der nominell pro-griechischen Syriza-Partei im Januar entwickelt hat. Ich komme zögerlich zu dem Schluss, dass Varoufakis keinesfalls der Champion der unglücklichen Griechen, sondern vielmehr Teil eines viel größeren und sehr schmutzigen Spiels ist.

Der brillante Psychologe Eric Berne, Autor des einflussreichen Buchs Games People Play[deutscher Titel: »Spiele der Erwachsenen«], würde das Spiel, das Varoufakis und die Troika treiben, vermutlich als »Rapo« bezeichnen, wie bei der Vergewaltigung der Griechen und letztendlich der gesamten EU, Deutschland eingeschlossen. Wie komme ich zu diesem überraschenden Schluss?

Als die Links-rechts-Koalition von griechischen Bürgern gewählt wurde, die genug hatten von jahrelanger drastischer Sparpolitik, den Rentenkürzungen sowie Kürzungen im Gesundheits- und Bildungssektor, die vom IWF verlangt werden, damit die Gläubiger Griechenlands ihr Pfund Fleisch zurückbekommen, hegte auch ich die Hoffnung, in Athen sei nun endlich eine Regierung im Amt, die sich für die Interessen ihres Volkes einsetzte.

Hier weiterlesen

Freitag, 3. Juli 2015

Zweiter Brief aus Wolgograd der US-'Bürger-Diplomaten', vormals STALINGRAD

 In diesem zweiten Brief der US-'Bürger-Diplomaten' schildert Sharon ihre Eindrücke in Wolgograd, dem vormaligen Stalingrad. Auch diesmal bedenkt bitte, dass sie dies auf der Reise flüchtig und spontan niedergeschrieben hat, dass es also kein perfekter Essay ist. Trotzdem hat gerade dieser einen ganz besonderen Wert, wenn man über den Charakter der Russen mehr erfahren will. Ich hoffe, bald auch die Videos zu erhalten, die sie ihren Freunden versprochen hat, die ich dann natürlich sofort für euch auflegen werde. 

Sharon Tennison

29. Juni 2015

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Freunde,

die Pläne für Wolgograd wurden am Ende geändert. Wir waren uns nicht sicher, ob der Plan funktionieren würde. Wir kamen an einem strahlenden, sonnigen Morgen um 8.25 Uhr an. Der Zug kam zum Stehen und ich war eine der Letzten, die ausstieg. Und was ich sah, glich einem Meer von eifrigen Gesichtern, die zu unserem Wagen strömten. Und die Leute waren mit Blumen beladen.

Die Frauen an der Spitze unseres Wagons erhielten schon langstielie Rosen und Blumenbouquets. Dann kam Alexander (Sascha) Malashkin angerannt, der rasende Unternehmer, der die Frontseite meines Buches schmückt. Der Typ mit den unmöglichen Ideen. Umarmungen und frohe Zurufe. Wir hatte niemals zuvor ein solches Willkommen erlebt! Es war immer war, aber nicht so wie jetzt.

Das Zentrum Stalingrads bei Kriegsende (weitere Bilder sind hier zu sehen).

Mittwoch, 1. Juli 2015

Solidarität mit der Regierung in Griechenland ist Friedensengagement


Diese Erklärung von 'No to war - No to NATO' kann ich voll unterschreiben. Anders bei dem Artikel von Udo Ulfkotte, den ich unten anhänge, weil er Informationen bietet, die ich woanders nicht gesehen habe. U. a. die selbst vom BND erkannte offene Gefahr für einen Militärputsch in Griechenland und den Einsatz der englischen G4S, um  die Athener Notenbank zu schützen. Eine weitere ganz gezielte Beleidigung des ganzen griechischen Volkes. Und ein Militärputsch hat den Griechen gerade noch gefehlt zu ihrem Glück. Interessant ist allerdings, dass die Armee - wie alle Faschisten - auch geschickt solche Themen der wirklichen Linken aufgegriffen hat, die von den Pseudo- Linken verschwiegen werden, wie zum Beispiel Einstellung aller Schuldenzahlungen, Rückforderung von Deutschlands in Griechenland gestohlenen Geldern im Zweiten  Weltkrieg usw. Aber auch natürlich sofortige Abschiebung von 2 Millionen Flüchtlingen, was Ulfkotte deswegen nicht gut findet, weil ein großer Teil in Deutschland landen würde. Außerdem umgeht er konsequent die wahrhaft Schuldigen an dem Flüchtlingsdrama: USRAELNATO, die ihre Heimatländer zerstören, ungezählte Tote hinterlassen, Millionen in die Flucht treiben, die hier dann zur Spaltung der Bevölkerung eingesetzt werden. Eine infame Politik, die Ulfkotte nicht sehen will, was ihn für mich zu einem sehr unangenehmen Zeigenossen macht. Aber man kann auch von den Gegnern lernen. Und am Ende noch ein Interview von Webster Tarpley mit dem griechischen Journalisten Michael Chiotinis über echte Alternativen.

Erklärung des internationalen Netzwerkes „No to war – No to NATO“


Die EU will mit brutaler politischer und ökonomischer Gewalt, unter Nutzung der gesamten Propaganda- und Lügenmaschine der Medien und der Regierungsapparate sowie tiefsitzender Vorurteile gegen eine leidende Bevölkerung, die gewählte griechische Regierung zur Aufgabe ihrer Wahlzusagen, ihre Absage an eine neoliberale Politik, zwingen. Dies würde die griechische Bevölkerung in einem für Europa einmaligen Ausmaß sozial verarmen lassen.
Die griechische Regierung betreibt Friedenspolitik:
  • Durch die Kürzung des Rüstungshaushaltes, die sie weit über die 200 Millionen Euro hinaus betreiben würde, wenn die „Troika“ sie machen ließe.
  • Durch die Aufdeckung der jahrzehntelangen Korruption der alten griechischen Regierungen mit den westlichen Rüstungskonzernen und westlichen Politikern.
  • Durch die Einführung einer humaneren Asylpolitik.
  • Durch die Ablehnung der Sanktionen gegen Russland und ihren ersten zaghaften Versuchen, kooperative Beziehung zu Russland zu entwickeln.

Dienstag, 30. Juni 2015

RUSSLAND verspricht Syrien ökonomische und militärische Hilfe


USA startet erneut einen Versuchsballon über Assad's angeblichen chemischen Waffen


Einar Schlereth
30. Juni 2015


Hier noch rasch ein kurzer Bericht über eine Nachricht, auf die ich lange gewartet habe. Nach der US-Scheinkoalition gegen die ISIS, bei der die USA illegale Angriffe nicht gegen die ISIS, sondern gegen syrische Infrastrukturen flogen und Nachschub für die ISIS-Verbrecher abwarfen, trat eine Funkstille ein. Zwar haben Syrien und Russland in regelmäßigen Abständen die US-Angriffe verurteilt, aber das war alles. Gleichzeitig verschlechterte sich die Lage der syrischen Armee, durch die massive Aufrüstung und Hilfe für die ISIS durch die Türkei und die USA. Erst als der Iran und die Hisbollah Truppen zur Unterstützung von Assad nach Syrien schickten und auch die Kurden erfolgreich Angriffe der ISIS abwehren konnten, entspannte sich die Lage ein wenig, ja, es keimte sogar neue Hoffnung auf, als die Hisbollah und iranische Truppen einige Siege errangen. (Siehe den Artikel vom 10. Juni.)

Möglicherweise ist das der Grund, dass die USA einen erneuten Versuch starten, Assad einen Giftgas-Angriff in die Schuhe zu schieben, eine Nachricht, die wieder mal aus der Londoner Würstchenbude kommt. Zuletzt machten sie 2013 einen ähnlichen Versuch, über den es beinahe zum Zusammenstoß zwischen Russland und den USA gekommen wäre. Er konnte abgebogen werden, weil Assad nachgab und sich mit der Vernichtung seiner chemischen Waffen einverstanden erklärte, wofür er aber keinerlei Gegenleistung erhielt. Stattdessen kommt jetzt eine neue Anklage, die jedoch noch weniger Beweise als das letzte Mal zu bieten hat, sondern nur Vermutungen.

Nun war aber der syrische Außenminister Walid al Moualem am Montag in Moskau und sagte auf einer Pressekonferenz, die im Fernsehen gesendet wurde, dass Putin ihm politische, ökonomische und militärische Hilfe versprochen habe.
Außerdem haben sowohl Russland als auch China erneut erklärt, dass sie keine US-Aggression gegen Syrien dulden würden.

Putin hat Obama baff gemacht – wieder einmal


Weiter so,Wladimir!

Mike Whitney
29. Juni 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Hier ist der Scoop: Zwei Tage, bevor der prahlerische US-Verteidigungsminister in Deutschland landete, verkündete Gazprom, dass abschließende Details an einem massiven Abkommen gemacht würden, das die Menge des russischen Gases nach Deutschland verdoppeln würde und zwar über eine zweite Nord Stream Pipeline. Die schockierende Erklärung ließ den unbedarften Carter aussehen, als hätte er keine Ahnung, was los ist und dass seine Bemühungen, Russland zu isolieren, ein totaler Flop waren. Und täuscht euch nicht, der Deal ist gigantisch, groß genug, um das geopolitische Kalkül der ganzen Region zu verändern. Robert Morley erklärt in einem kürzlichen Artikel für The Trumpet, was los ist:

„Sobald die Pipeline fertig ist, kann praktisch der gesamte Osten Europas vollständig aus dem Gas-Bild verschwinden. Es wird keineNotwendigkeit mehr geben, das Gas durch die Ukraine, Polen, Rumänien, Belarus, Ungarn oder die Slovakei zu leiten." (Gazprom's Dangerous New Nord Stream Gas Pipeline to Germany, The Trumpet).

Tja, die Ukraine ist out und Deutschland ist in, was bedeutet, dass Washingtons Plan, die US-Hegemonie auszuweiten, indem man einen Keil zwischen Russland und Deutschland treibt, im Abguss gelandet ist.

SKANDAL: US-Botschafter bei Konspiration gegen Kirgisistans Regierung erwischt

Eine neue 'Farben-Revolution' wird geplant, was nichts anderes heißt, wieder ein Land zu zerstören und ins Chaos zu stürzen und um Russland in Bedrängnis zu bringen. Aber natürlich wollen die Amerikaner wieder mal nur Demokratie und Freiheit bringen und denken nicht im entferntesten an Gewalt.

Hier liefert die USA gerade 150 Tonnen "Diplomatenpost" an ihre Botschaft in Kirgisistan

 US-Botschafter auf frischer Tat ertappt

F. William Engdahl

29. Juni 2015

Richard Miles, Washingtons jüngster »Interims«-Botschafter in Bischkek, der Hauptstadt von Kirgisistan in Zentralasien, ist auf frischer Tat ertappt worden: Er wurde bei einem Treffen mit Nurbek Toktakunov gefilmt, dem Leiter der Bischkeker NGO Precedent. Toktakunov hatte unmittelbar zuvor eine Demonstration gegen den Plan der Regierung für ein landesweites Referendum über verschiedene Verfassungsänderungen angeführt. Das Video wurde auf YouTube gepostet und löste in der kirgisischen Presse einen Sturm der Entrüstung aus.


Zu sehen ist Toktakunov zunächst bei der Demonstration gegen die Regierung und anschließend bei der Ankunft vor seinem Büro. Fast zur gleichen Zeit hält ein weißer SUV mit amerikanischem Botschafts-Kennzeichen ebenfalls vor dem Büro; ihr entsteigt niemand anderes als der berüchtigte Richard Monroe Miles. Der Autor desYouTube-Videos fragt auf Kirgisisch: »Warum trifft sich der amerikanische Botschafter mit einem ganz normalen NGO-Aktivisten? Vielleicht wollte Toktakunov vor den Amerikanern Rechenschaft über seine Arbeit ablegen – für die Organisation der Protestkundgebung?«