Samstag, 17. Oktober 2015

Syrische Zivilisten helfen der russischen Luftwaffe, ISIS-Ziele zu bombardieren

Russian Su-25 attack aircraft take off from the Khmeimim airbase in Syria. © Dmitriy Vinogradov
Su-25 heben von der Luftwaffenbasis Khmeimim ab. (© Dmitriy Vinogradov / RIA Novosti)
Russische Flugzeuge bombardierten Trainingslager in Syrien, wo ausländische Instrukteure potentielle Selbstmordbomber ausbildeten, sagte das russische Verteidigungsministerium. Es war eins von 49 terroristischen Zielen, die von der Luftwaffe heute bombardiert wurden
 
"Nicht weit von Salma in der Latakia-Provinz führte ein Su-24M-Bomber einen Schlag gegen ein Gebäude, in dem Terroristen ausgebildet wurden, auch Selbstmordbomber, für die Gebiete, die von der Syrischen Armee befreit worden sind.," sagte der Sprecher des 
Ministeriums Generalmajor Igor Konaschenkow. Man hatte dort auch eine eigene Werkstatt für Sprengstoffe, sagte er.
 
Konaschenkow sagte außerdem, dass die IS-Terroristen große Verluste erlitten haben und versuchen, ihre Infrastruktur neu herzurichten. "Die neue Taktik der Terroristen ist es, ihren Nachschub und Kommandoposten  auseinanderzuziehen, aber das hilft nichts. Alle ihre Infrastrukturobjekte werden identifiziert und zerstört."
 
Ergänzend sagte er, dass die Zivilbevölkerung in Gebieten unter Terroristen-Kontrolle der russischen Luftwaffe helfen, ihre Ziele zu finden.  "Diese Informationen werden doppelt geprüft von unserer Luftwaffengruppe mit verschiedenen technischen Mitteln der Aufklärung. Danach wird eine Entscheidung getroffen, welche Ziele gewählt werden sollen," sagte Konaschenkow noch.
 
Quelle - källa - source

Warnung an den mächtigsten Staat der Welt, der inmitten des Griffs nach mehr Macht einen „genozidalen Irren“ verherrlicht: Kolumbus


Robert Barsocchini
13. Oktober 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Proteste und gestürzter Kolumbus

Die USA liefern heute eine weitere Illustration dafür, dass ein Staat niemals die globalen Angelegenheiten beherrschen sollte: Staaten, wie Individuen, fehlt die Selbsterkenntnis.

Martin Luther King Jr. betonte, dass die USA „vielleicht das einzige Land“ ist, dass durch „Genozid geboren“ wurde. „Darüberhinaus,“ sagte er, „feiern die USA Genozid als edlen Kreuzzug“ und die US „Literatur … Filme .. Dramen … Folklore – alle verherrlichen ihn“.

Europäische Invasoren warfen indigene Mütter, Kinder etc. in mit Nägeln gefüllte Gruben.
Da US-Produkte in dieser Tradition nach nie dagewesener diktatorischer Kontrolle über die globale Produktion und Profite greifen, folgen hier ein paar Worte von indigenen Menschen und anderen über Kolumbus:

Freitag, 16. Oktober 2015

Fünf Führer fordern den westlichen Imperialismus heraus: Papst Franziskus, Wladimir Putin, Xi Jinping, Hassan Rouhani und Jeremy Corbyn


Prof. James Petras hat uns wieder einmal einen globalen Überblick verschafft, dem ich im großen und ganzen zustimme. Doch in manchen Details greift er entweder zu kurz oder zu weit, aber das bleibt bei so umfassenden Darstellungen nicht aus. So schätzt er m. E. die diplomatische 'Leistung' von Rouhani allzu positiv ein. Oder bei seiner Einschätzung der russischen Wirtschaft greift er zu kurz wenn er sie als 'Öl-Ökonomie' charakterisiert. Das ist von Ökonomen und Putin selbst korrigiert worden. Das Öl ist beim Export nicht mehr der Hauptfaktor. Auch dass Putin nicht besonders aktiv im Umweltschutz war, kann ich nicht unterschreiben. Ich denke, dass das generelle GMO-Verbot und die Umstellung der  Agrikultur auf organischen Anbau große Bedeutung haben und haben werden. Und im Fall China kreidet James Petras XI Jinping das 'autoritäre' Einparteien-system an, was ich für verkürzt halte, zumal man meinen könnte, er sei für das 'demokratische Mehrparteien-System'.

Bei der Einschätzung der Linken gebe ich ihm vollkommen Recht, doch wenn er meint, dass die 'Ideologien' der Fünf nicht auf linken Positionen beruhen, tue ich es nicht. Die progressiven Forderungen der Fünf sind allemal dem linken Denken, linken Theorien entsprungen und würden sich ohne den historischen Hintergrund Russlands und Chinas und dem Befreiungskampf in Lateinamerika nicht in ihren Hirnen festgesetzt haben.

Das Quintett

Fünf Führer fordern den westlichen Imperialismus heraus: Papst Franziskus, Wladimir Putin, Xi Jinping, Hassan Rouhani und Jeremy Corbyn


James Petras
9. Oktober 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Der westliche Imperialismus in allen seinen Manifestationen wird von fünf politischen Führern herausgefordert, durch Diplomatie, moralische Überredung und öffentlichen Druck. In jüngster Zeit haben Papst Franziskus, der russische Präsident Wladimir Putin, der chinesische Präsident Xi Jinping, der iranische Präsident Hassan Rouhani und der Chef der englischen Labor Partei Jeremy Corbyn fundamentale Fragen aufgeworfen angehend 1. Krieg und Frieden im Nahen Osten und dem Kaukasus, 2. Klima-Wandel und Umweltzerstörung, 3. ökonomische Sanktionen, militärische Drohungen und Konfrontation und 4. die wachsenden Ungleichheiten der Klassen, Geschlechter und Rassen.

Die Neue Globale Agenda

Diese fünf Protagonisten unterscheiden sich von früheren linken Kritikern sowohl im Stil und der Substanz ihrer Politik.

Donnerstag, 15. Oktober 2015

"Drone Papers": Drohnen-Tötungen durch die USA dokumentiert

Davon habe ich erst vor einer halben Stunde erfahren durch einen Freund. Und genau da hat auch schon Heise online diesen Bericht aufgelegt, den ich mit Freude dankend übernehme, denn das Originalpapier auf Intercept ist ein halbes Buch. Da kann man nur eine kurze Zusammenfassung schreiben.
 
heise online
Detlef Borchers
Eine US-Drohne des Typs First MQ-9 Reaper
(Bild: US Air Force)
Die Enthüllungsplattform "The Intercept" hat von einem unbekannten Whistleblower Dokumente erhalten und veröffentlicht, die die Drohnen-Politik der USA von 2011 bis 2013 beleuchten. In dieser Zeit wurde das "gezielte Töten" perfektioniert.
Das US-Magazin The Intercept hat in einer umfangreichen Artikelserie die "Drone Papers" veröffentlicht, die einen tiefen Einblick in den unter US-Präsident Obama entwickelten Drohnenkrieg erlauben. Das Material enthält Dokumente und Screenshots von internen Präsentationen, die ein anonymer Whistleblower zusammengetragen hat: "Drohnen sind Werkzeuge, keine Methode. Die Methode nennt man Ermordung", heißt es in der Einleitung zur Artikelsammlung über die harmlos benannten "Small Footprint Operations".

Methode Mord

Unter den veröffentlichten Dokumenten befinden sich "Suchlisten" mit den Mobilnummern von Verdächtigen, deren Aufenthaltsort lokalisiert werden soll. Aber auch die detaillierte (Verfolgungs-)Geschichte des Briten Bilal el-Berjawi ist aufgezeichnet. Er pendelte jahrelang zwischen Großbritannien und Somalia und wurde von einer Drohne erst ermordet, nachdem ihn die britische Regierung ausgebürgert hatte. Heraus sticht dann noch eine Untersuchung über die Kosten der intelligenten Kriegsführung. Darin hat die "Intelligence, Surveillance and Reconaissance Task Force" (ISR) des Pentagon untersucht, wie die Kosten des Drohnenkriegs im Verhältnis zum Nutzen dieser Militäroperationen stehen – nur um bessere Drohnen, genauere Überwachungsprogramme und Kriegsschiffe zu fordern, von denen die Drohnen starten können.

Hier weiterlesen.

Vandana Shiva: Eine Erd-Pilgerreise


Was Vandana Shiva zur organischen Landwirtschaft sagt, ist äußerst wichtig. Dass sie sich neuerdings so stark auf Gandhi und auf ahimsa beruft, finde ich befremdend. Denn ahimsa = Gewaltlosigkeit ist ein zentraler Begriff im Hinduismus, Jainismus und Buddhismus. Diese Religionen haben sich in der Geschichte nicht als ebenso, aber als ähnlich gewalttätig erwiesen wie das Christentum. Das beste Beispiel bietet der Hindu-Faschismus des Präsidenten Modi. Wusstet ihr übrigens, dass 2015 das Jahr des Bodens ist? Ich auch nicht.
ü
Vadana Shiva auf ihrer Musterfarm

Vandana Shiva: Eine Erd-Pilgerreise


Vandana Shiva


13. Oktober 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Ich bin gerade von einer Erd-Pilgerreise zurückgekehrt, um das 'Internationale Jahr der Erde' zu feiern und unsere Verpflichtung für eine gewaltlose Beziehung mit der Erde, dem Boden und unserer Gesellschaft zu erneuern. Am 2. Oktober begannen die Pilgerfahrt in Bapu Kutir im Sevagram Ashram in Maharashtra. Meine Pilger-Kameraden waren Leute, die ein halbes Jahrhundert ihres Lebens gewidmet haben, um die organische Bewegung aufzubauen – Andre Leu, Präsident der 'International Federation of Organic Agricultural Movements (IFOAM), Ronnie Cummins, Direktor der 'Organic Consumers Association (OCA) der UNO und Will Allen, ein Professor und langjähriger organischer Bauer.

In Mahatma Gandhis Hütte legten wir unseren Schwur ab, die Gewalt gegen die Erde durch chemische Düngemittel und Gifte zu stoppen und der organischen Anbau zu fördern wie ahimsa (d. i. das Sanskritwort für Gewaltlosigkeit) -kheti. Wir widmeten uns einer Absage von einer gewalttätigen, chemischen, industriellen Agrikultur, die Bodenfruchtbarkeit zerstört und die Bauern in der Schuldenfalle durch teures Saatgut und Chemikalien treibt.

'Kapitalismus ist der Krebs der Mutter Erde': Der Gipfel der Völker der Welt stellt 12 Forderungen auf


Da wir gerade beim 'Landraub' waren, fahren wir auf der Schiene noch ein bisschen weiter. Hier ein kurzer Bericht zum 'Gipfel der Völker der Welt', der von den  Mainstreammedien ignoriert oder lächerlich gemacht wird.

Gipfel der Völker der Welt in Tiquipaya/Bolivien

Deirdre Fulton
13. Oktober 2015
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Da sie den Kapitalismus als eine „Bedrohung des Lebens“ ansehen, haben sich etwa 7000 Umweltschützer, Bauern und indigene Aktivisten aus 40 Ländern in der bolivianischen Stadt Tiquipaya an diesem Wochenende zur Konferenz der Völker der Welt über den Klimawechsel versammelt, um die Forderungen der sozialen Bewegungen und Entwicklungs-Länder vor den bevorstehenden Klima-Gesprächen der UNO zu formulieren.

„Kapitalismus ist der Krebs der Mutter Erde“, sagte der bolivianische Präsident Evo Morales zu der Menge, was auch auf der drei-Tage-Konferenz der Vereinten Nationen von Generalsekretär Ban ki-Moon und anderen lateinamerikansichen Frührern gehört wurde.

Landraub - Der Film - Trailer

Manchmal gibt es noch Überraschungen angenehmer Art. Der NDR hat diesen Film mit dem Titel "LANDRAUB" gezeigt, der in diesem Monat in vielen deutschen Städten aufgeführt wird. Ein Film der die ganze Brutalität, Hinterlist und Gemeinheit großer Konzerne unter Nennung der Namen ungeschminkt zeigt. Geht auf diese Seite, wo ihr oben alle Termine für Deutschland und Österreich und einen Trailer  plus eine Synopsis findet sowie Angaben über Regisseur, Kameramann und den Autor des Buches.


Einen längeren Trailer findet ihr auf der Seite des NDR mit ausführlichen Beispielen aus Afrika, Kambodscha, Indonesien. Hier ein Beispiel:

Im Auftrag des Konzerns bewirtschaften
In Kambodscha steht ein vom Landraub Betroffener auf den Trümmern seines zerstörten Hauses. © Movienet Film GmbH
Beispiel Sierra Leone


Mittwoch, 14. Oktober 2015

USA liefern weiter Waffen an Terroristen – Raketen auf Russlands Botschaft in Damaskus etc.


Einar Schlereth
14. Oktober 2015
Solidaritätsdemo in Damaskus vor der russischen Botschaft.
Dies ist der Titel eines Artikels von Bill Van Aucken, dass die US-Luftwaffe mit C-17 Lastflugzeugen in Begleitung von Jetfightern 50 Tonnen Waffen, Munition und Granaten für die Terroristen abgeworfen hat, nachdem die Amerikaner gerade ihr Ausbildungslager geschlossen haben. Es sind natürlich „geprüfte“ humane Terroristen, die wahrscheinlich erst ihre Opfer betäuben, bevor sie ihnen den Kopf abschneiden. Die USA machten keine Abgaben, wo sie das Zeug abgeladen haben. Aber das müssen sie auch nicht, das haben die Russen längst mit ihrem Radar erfasst. Sie werden abwarten, wo sie das hinbringen oder lagern und dann kommt eine Rakete geflogen.

Denn die Russen machen keinen Unterschied zwischen „humanen“ und „inhumanen“ Terroristen. Und da sie keine Antwort von Washington bekommen haben, wo die „friedlichen Terroristen“ sitzen, die sie nicht finden konnten, werden sie eben auch platt gemacht.

Dienstag, 13. Oktober 2015

Erhöhung des Pensionsalters ist „unausweichlich“


Auch für die Russen brechen härtere Zeiten an. Natürlich ist das ein Ergebnis erstens der Sanktionen, zweitens der Attacke auf den Rubel und drittens der Manipulierung der Erdölpreise - alles Dank der amerikanischen 'Partner'. Und die von Putin eifrig geförderte Umlegung der Landwirtschaft in Richtung Selbstversorgung hat nicht das gewünschte Tempo erreicht. Außerdem dürfen wir nicht die fast zwei Millionen Flüchtlinge allein aus der Ukraine vergessen sowie die Eingliederung der Krim, denn beides sind unvorhergesehene enorme Belastungen für das Land. Drum wäre es wohl an der Zeit, wenn Putin die russischen Oligarchen stärker zur Kasse bittet.


Stefan Lindgren


12. Oktober 2015


Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth
Ukrainische Flüchtlinge - und alle werden versorgt.
Der Budgetvorschlag für 2016 wurde in dieser Woche von der Regierung gebilligt; er sieht ein 4-prozentige Erhöhung der Pension vor als Kompensation für die faktische Inflation in diesem Jahr (ca. 12 Prozent), mit der Möglichkeit einer ergänzenden Indexierung im Juli (Anpassung an die Preise), die aber nicht für Pensionäre gelten soll, die noch arbeiten.

Laut der ersten Vize-Finanzministerin Tatiana Nesterenko , die am Freitag bei einem Finanzforum in Krasnogorsk auftrat, wird es trotzdem notwendig sein, das Pensionsalter zu erhöhen. Gleichzeitig wurde ein Beschluss gefasst, die Löhne aller Staatsangestellten, inklusive der Militärs ein weiteres Jahr lang nicht zu indexieren.

Die harten Einsparungen stoßen auf die Opposition der Kommunistischen Partei, die in einem Brief an Premierminister Medwedew schreibt, dass so eine große Maßnahme wie die Erhöhung des Pensionsalters auf 65 Jahre für alle – gegenwärtig sind es 60 Jahre für Männer und 55 für Frauen – nur durch eine Volksbefragung entschieden werden kann. Laut Russlands Verfassung ist eine Volksbefragung Beschluss-fähig.

Laut den Kommunisten sollte jeder Vorschlag zur Einsparung zuerst von Ministern getestet werden, bevor man ihn zum Beschluss vorlegt.

Im April sagte Präsident Putin in einer Fernseh-Befragung, dass das Pensionsalter eine Frage ist, die mit größter Vorsichtigkeit behandelt werden muss.

Interfaks und rt.com v. 9. 10.15


Quelle - källa - source

Montag, 12. Oktober 2015

Neue russische Variante in Syrien (UPDATE)


Kurz vorweg: Lest unbedingt die sensationellen Nachrichten  in den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Hier die Schlagzeilen 'Spektakuläre Wende: Obama erklärt US-Kriege für gescheitert'; 'Erfolg für Putin: Saudi-Arabien gibt Widerstand gegen Russland auf' (Die militärische Stärke Russlands hat nun auch Saudi-Arabien zum Einlenken gebracht); Top-Militär sieht Anzeichen für das Ende der USA als Weltmacht'.

Einar Schlereth
12. Oktober 2015
Herzliche Begrüßung
Mike Whitney schrieb am 9. Oktober 2015 von einer neuen Variante der russischen Verletzungen türkischen Luftraums.

Für die beiden ersten Verletzungen habe sich Moskau sehr höflich entschuldigt und gesagt, dass sie unbeabsichtigt gewesen seien.

Und dann habe es einen dritten Zwischenfall gegeben, einen sehr ernsten, der kein Fehler war.. Er war beabsichtigt und sollte dem türkischen Präsidenten eine Botschaft übermitteln. Mike Whitney zitiert eine amerikanische Quelle:
„Türkische Beamte behaupteten, dass am Montag ein dritter Vorfall stattfand, als ein nicht identifizierte MIG-29 Kampfjet acht türkischen F-16, die auf ihrer Seite der Grenze patrouillierten, mit seinem Radar vier einhalb Minuten lang ins Visier nahm,  offenbar bereit, das Feuer zu eröffnen.“

Sonntag, 11. Oktober 2015

Henning Mankells Haltung war revolutionär


Da Henning Mankell auch in Deutschland sehr bekannt ist, halte ich es für richtig, den Nachruf von dem Sozialisten und Kulturschriftsteller Hans Isaksson aufzulegen, da er eine Seite von Henning betont, die von den liberalen Medien gern übersehen wird, nämlich, dass er Revolutionär war.  Im Handeln, nicht im Reden (von denen gehen 13 aufs Dutzend, wie man in Schweden sagt). Nachdem ich sein erstes Buch 'Die weiße Löwin' gelesen hatte, rannte ich auf der Buchmesse los, um ihn übersetzen zu können. Aber ich war zu spät dran. Schade, andernfalls hätte ich ihn zu meiner Freude kennenlernen können, zumal wir eine große Gemeinsamkeit haben - die Liebe zu Afrika.

Hans Isaksson


8. Oktober 2015


Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth

Wir zählten Henning Mankell als einen von uns und er ließ unsere Sache nie im Stich, auch wenn er nie ein Partei-Mensch gewesen ist. Er behielt die progressive und im Grund revolutionäre Haltung bei, die er seit den 1960-er Jahren hatte und die auf ungewöhnliche Weise seinen Lebenslauf prägte.

Als Dramaturg und Theaterchef, Drama-Verfasser von 20 Theaterstücken, als Schriftsteller (wenn wir richtig gerechnet haben) von 44 Romanen – für Kinder, Jugendliche und vor allem für Erwachsene. Als Teilnehmer bei der ersten Flottille 'Schiffe für Gaza'. Als Debatteur und Schriftsteller.

Erst als Verfasser der Wallander-Serie – die seither eine (unnötig) große Reihe von TV-Thrillern inspiriert hat – wurde er richtig bekannt und bewundert, auch weithin im Ausland.

Brief aus einem friedlichen Syrien 2007 (Video)


Wie ihr seht, ist dies ein alter Artikel, der wahrscheinlich auch jedem Syrer beinahe unwirklich vorkommen wird nach allem, was inzwischen geschehen ist. Ich denke, es ist wichtig, dass wir uns dies einmal genau durchlesen. Ja, gewiss war es ein Bild des Friedens, aber damals schon war die Grundlage für das gelegt, was kommen sollte. Das Land war bereits unter dem Vater Bashar al-Assads einem neuen Kurs gefolgt: Beseitigung sozialistischer Maßnahmen und Öffnung für den Westen. Einfuhrzölle wurden gesenkt, ausländische Institutionen wurden sehr aktiv wie etwa der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst); und ihr könnt auch sehen, dass damals Syrien eine gute Presse hatte bei uns. Aber genau dieser Kurs verschärfte die sozialen Spannungen im Land und förderte Unzufriedenheit. Und es ist völlig natürlich, dass es dann zu Demonstrationen kommt, wie schließlich auch bei uns (noch). Was dann kam, wissen wir. Wie auf dem Maidan und in anderen Farben- Revolutionen tauchten Scharfschützen und andere bewaffnete Killer auf. Und es wurden immer mehr  und mehr und am Ende wurden feige Söldlinge zu tausenden ins Land geschleust.
Auch wenn im Jahr 2007 noch Frieden herrschte und es den Menschen mehr oder weniger gut ging, hatte man  - wie sie auch schreibt - damals bereits 2 Millionen irakische Flüchtlinge aufgenommen und auch viele aus dem Libanon. Und jenen Menschen ging es wahrlich nicht gut, aber sie waren immerhin in Sicherheit. Die würden  sie gewiss gerne wieder haben - wenn sie die Wahl hätten. Deswegen kann man auch die große Zustimmung verstehen, die bei allen in Syrien herrscht nach den entschiedenen Aktionen, die Präsident Putin angeordnet hat. Dem Volk wäre von Herzen zu wünschen, dass der Friede wieder einkehrt. Und die große Mehrheit der syrischen Flüchtlinge würde stante pede kehrtmachen.

Ich hänge für euch unten noch ein aktuelles Video an, das in 5 Minuten glasklar erklärt, um was es in Syrien geht und wer die Akteure sind.

Susanna Böhme-Kuby

Mit dem Irak, dem Land zwischen Euphrat und Tigris, verbinden Bewohner unseres heutigen Zeitdorfes trostlose Bilder von Gewalt und Verwüstung. Die Zerstörung auch der antiken Zeugnisse jener »Wiege der Menschheit« durch anglo-amerikanische Bomben zeigt an, in welchem Maße der Menschheit das Bewußtsein von Geschichte und Zusammengehörigkeit verloren geht. Alle sozialen Übereinkünfte werden durch den Krieg außer Kraft gesetzt.

Im Nachbarland Syrien, zwischen Mittelmeer und Euphrat, sieht die Welt ganz anders aus. Was sich den Reisenden hier bietet, ist ein Bild des Friedens, religiöserer Toleranz und orientalisch bunter Geschäftigkeit, das Bild eines Landes im Aufschwung, das auf Kooperation mit dem Westen, mit Europa, setzt.

Samstag, 10. Oktober 2015

Sharons Reise auf die Krim



Sharon Tennison
10. Oktober 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Sewastopol Hafenansicht
Freunde,

ich habe gerade drei Städte auf der Krim besucht, Simferepol, die Hauptstadt; Jalta, wo die „Großen Drei“ sich 1945 trafen, um die Länder nach dem 2. Weltkrieg aufzuteilen und Sewastopol, wo die russische Schwarzmeer-Flotte liegt.

Durch eine Reihe unvorhersehbarer Email-Umstände kam ich glücklicherweise in Verbindung mit einer „verlässlichen" Frau aus der Krim, Tatyana Bukharina, die mir und Natylie Baldwin beigestanden hat, die komplizierte Geschichte dieser unruhigen Region zu verstehen. Durch die PEP/CCI Direktorin in Krasnodar erfuhr ich, dass es in Simferopol einen Rotary Club gibt, mit dem ich mich zweimal traf. Die eine Verbindung führte zur nächsten. Es war eine faszinierende Erforschung dieser Halbinsel, die mit der Ukraine durch eine schmale Landenge verbunden ist, jetzt aber blockiert auf der ukrainischen Seite. Eine 19 km lange Brücke wird eilends von der Russischen Föderation gebaut, um die Krim mit dem nahegelegenen russischen Krasnodar zu verbinden (eine Spur ist bereits offen, um Baumaterial anzufahren). Russland handelt sehr schnell in diesen Tagen.

Stoppt die Millionen westlichen Immigranten!


Dies ist ein äußerst wichtiger Artikel. Über die ersten Anfänge in Tansania habe ich auch schon vor 35 Jahren geschrieben. André hätte aber noch hinzufügen können, dass 'in the first place' die westlichen Immigranten drei Kontinente  gestohlen haben, wovon sie zwei - Nordamerika und Australien - immer noch fest im Griff haben. Und diese notorischen Diebe jammern ganz gottserbärmlich, wenn jetzt ein paar von den Ausgeraubten zu uns kommen. Aber Scham ist dem christlichen Abendland ziemlich unbekannt.
André Vltchek
9. Oktober 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Prototyp 1
Dutzende Millionen von europäischen und nordamerikanischen Immigranten, legale und illegale, haben sowohl die Städte und das Land in Asien, Lateinamerika und sogar in Afrika überflutet.

Westliche Migranten stürmen heran wie Büffel und die Erde bebt unter ihren Füßen; sie fliehen aus Europa und Nordamerika in Horden. Zutiefst können sie ihren eigenen Lebensstil nicht ausstehen, ihre eigenen Gesellschaften, aber man hört nur selten, dass sie es zugeben. Sie sind zu stolz und zu arrogant! Aber nachdem sie unzählige Orte der Welt als passend für ihre Bedürfnisse erkannt haben – als sicher, attraktiv und billig – packen sie einfach und hauen ab!

Uns wird erzählt, dass ein paar hunderttausend afrikanische und asiatische Exilanten jetzt eine große „Flüchtlingskrise“ in ganz Europa verursachen! Regierungen und Medien verbreiten Panik, Grenzen werden wieder errichtet und bewaffnete Kräfte unterbrechen die freie Bewegung der Menschen. Aber die Zahl der Ausländer, die illegal Europa betritt, ist unvergleichlich kleiner als die Zahl westlicher Migranten, die, oft illegal, praktisch jeden Winkel der Welt überfluten.

Freitag, 9. Oktober 2015

Einige Nachrichten des Tages



Aus dem Englischen: Einar Schlereth
9. Oktober 2015
China warnt, dass Verletzungen seiner Territorialgewässer nicht geduldet werden

China meldete am Freitag, man würde keine Verletzungen seiner Territorialgewässer im Namen von freier Schiffahrt dulden. „Wir fordern die beteiligten Parteien auf, keine provokativen Aktionen vorzunehmen,“ sagte die Sprecherin Hua Chunying von Chinas Außenministerium. Die USA erwägt, mit Kriegsschiffen dicht an Chinas künstliche Inseln im Südchinesischen Meer zu fahren, wie Reuters berichtet. Washington überdenkt, innerhalb der nächsten zwei Wochen Schiffe in die 12-Meilen-Zone zu schicken, die China um seine Inseln in dem Spratley Archipel fordert, laut einem Beamten des Verteidigungsministeriums.
https://www.rt.com/news/line/

Zwei IS-Kommandeure und 200 Terroristen bei russischem Luftangriff in Syrien 
getötet

Die russische Luftwaffe hat beim Angriff auf den Stab der Gruppe Liwa al-Khak zwei Kommandeure und 200 weitere Angehörige der Terrormiliz Islamischer Staat eliminiert, wie der Generalstab in Moskau am Freitag mitteilte.

http://de.sputniknews.com/politik/20151009/304823976/usa-syrien-ausbildungsprogramm-
schliessung.html

Die Administration von US-Präsident Barack Obama schließt das Ausbildungsprogramm für die sogenannte moderate syrische Opposition, schreibt die US-amerikanischen Zeitung „The New York Times“.

Die US-Administration habe zugegeben, dass das Pentagon-Programm zur Ausbildung und Ausrüstung von syrischen Rebellen mit einer Finanzierung von zirka 500 Millionen US-Dollar seine Aufgabe im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat nicht erfüllen konnte.

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Wales kündigt vollständiges Verbot von GMOs an


Noch rasch eine erfreuliche Nachricht: Ein neuer Schlag gegen MONSANTO

Christina Sarich
5. Oktober 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

gmo-lettuceDie stellvertretende Ministerin für Landwirtschaft und Ernährung in Wales, Rebecca Evans, hat angekündigt, dass sich ihr Land die neuen EU-Regeln zu Nutze machen werde, die es den Ländern erlauben, gegen die von der EU authorisierten GMO-Feldfrüchte zu stimmen. Bravo – Wales geht voran mit einem vollständigen Verbot von biotechnischem Saatgut! [1]

Evans sagt, dass man plant, sowohl GMO-Mais als auch 7 andere von der EU gebilligte Feldfrüchte zu verbieten. Sie erklärt:
„Diese neuen, von der EU-Kommission vorgeschlagenen Regeln, liefern Wales die nötigen Instrumente, unser vorsichtiges Herangehen aufrechtzuerhalten, was uns erlaubt, die künftige Kultivierung von GMO-Feldfrüchten in Wales zu kontrollieren. Sie werden uns erlauben, unsere bedeutenden Investitionen, die wir im organischen Sektor gemacht haben, zu schützen und die Landwirtschaftsflächen in Wales zu bewahren, die durch freiwillige agro-Umwelt-Pläne gemanagt werden.“
Und weiter:

Washington sorgt für nächste Flüchtlingswelle


Ergänzend kann ich hinzufügen, dass der französische globale Nukleartechnikkonzern Areva auch dort tätig ist, der vor allem durch negative Schlagzeilen im In- und Ausland bekannt ist. Die französische Kolonialzeit zeichnete sich dadurch aus, dass sie so gut wie nichts an Infrastruktur lieferte, nichts für Erziehung und soziale Einrichtungen tat, sondern allein sich auf brutale Ausbeutung beschränkte. Die muss so umfassend gewesen sein, dass es in der CAR 1910 und 1928 große Erhebungen gab, wobei letztere jahrelang anhielt und als eine der größten anti-kolonialen Aufstandsbewegungen in ganz Afrika gilt. Beide wurden blutig unterdrückt und tot geschwiegen. An „Kulturgütern“ hat Frankreich nach der Unabhängigkeit nur eins hinterlassen: die Bibel (inklusive Pfaffen natürlich).

Zentralafrikanische Republik (größer als Frankreich)

Washington sorgt für nächste Flüchtlingswelle


Finian Cunningham
6. Oktober 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Die Zentralafrikanische Republik (CAR) ist auf der Wippe in die Katastrophe durch Millionen Menschen, die von vitaler humanitärer Hilfe abgeschnitten sind inmitten neu aufgeflammter sektiererischer Zusammenstöße. Was jedoch kaum berichtet wird, ist die trübe Verwicklung von US-Spezialeinheiten, was das Land in einen umfassenden Bürgerkrieg treiben könnte.

TPP haben die USA in Asien durchgeknüppelt (Update)


Hier ein kurzer update. Wikileaks hat das endgültige Papier mit dem Kapital über die Intellektuellen Eigentumsrechte im geplanten TPP-Abkommen veröffentlicht und zwar bei teleSUR. Wenn ihr auf diese Seite geht, könnt ihr dort das 60-S.-Dokument als PDF herunterladen und ein Video anschauen.

Einar Schlereth
8. Oktober 2015

Während bei uns auf Grund der enormen Proteste und einer Unterschriftenliste mit mehr als 3 Millionen Unterzeichnern die Verhandlungen ihrem definitiven Ende entgegenzugehen schein, kam vor 2 Tagen die Nachricht, dass TPP von den USA in Asien durchgeknüppelt wurde. Sie ging um die Welt und in den Mainstreammedien wurde dies als Obamas große Tat gefeiert. TPP oder Trans-Pazifische-Partnerschaft ist die asiatische Variante zum TTIP, dem Trans-Atlantischen Freihandels-Abkommen, mit dem wir uns hier noch herumschlagen. In 5 tägigen Marathon-Verhandlungen hat Obama 11 Staaten weichgeklopft. Alles natürlich ergebene US-Marionetten: Japan, Australien, Neuseeland, Brunei, Kanada, Chile, Malaysia, Mexiko, Peru, Singapur und Vietnam. TPP soll das ökonomische Instrument des US-militärischen-strategischen „Dreh- und Angelpunkts“ in Asien werden zur Einkreisung und Konfrontation gegen China.

Dies ist aller Welt bekannt, aber Vietnam lässt sich trotzdem auch vor diesen Karren spannen. Die Millionen Frauen und Männer, die von den USA bestialisch ermordet wurden, sie müssen sich ja in ihren Gräbern umdrehen, die sie meist nicht haben, weil sie pulverisiert wurden. Eine Schande.

Mike Head schreibt dazu: „Obama … hieß den Deal mit einer aggressiven Erklärung willkommen. Er bestand darauf, dass nicht nur im Pazifik, sondern global die Vereinigten Staaten die ökonomischen Bedingungen diktieren müssten und nicht China. …
Wenn mehr als 95 Prozent unserer potentiellen Kunden außerhalb unserer Grenzen leben, können wir nicht Länder wie China die Regeln der globalen Ökonomie schreiben lassen. Wir sollen diese Regeln schreiben, um neue Märkte für amerikanischen Produkte zu öffnen.“

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Die ökologischen Folgen des Militarismus

Ich bin richtig glücklich, dass mal jemand dieses Problem aufgegriffen hat. Jahrelang habe ich schon daran gedacht, etwas zu schreiben. Naja, ihr wisst, wie es ist. Immer kommen andere Dinge dazwischen. Gewiss habe ich regelmäßig gegen die Rüstungs - Industrie, gegen die Kriegsgewinnler und Kriegshetzer gewettert, aber das reicht nicht. Wenn man diesen Artikel liest, dann muss man zugeben, dass es eigentlich nichts Wichtigeres geben kann. Die Kriegsindustrie und die Armeen tragen nicht nur zur Umweltzerstörung und -verseuchung bei, zur Vernichtung riesiger Reichtümer, sondern damit eben auch direkt zur Armut auf der Welt. Damit wird den Ärmsten der Bissen aus dem Mund genommen, wenn sie nicht gleich in das Jenseits befördert werden. Bitte verbreitet diesen Artikel, sprecht mit Freunden und Bekannten und fragt eure 'Volkesvertreter', was sie dagegen tun.

Miss Ubuntu

22. September 2015 

Anlässlich der Rüstungsmesse DSEI, die vergangene Woche in London stattfand, wo sie alle zwei Jahre abgehalten wird, habe ich einen Beitrag aus einem Pamphlet der Kampagne Stop The Arms Fair übersetzt. Dabei habe ich einen interessanten Fakt gelernt: Die Aluminiumindustrie verbraucht fast 2/3 des gesamten Stromverbrauchs Islands. Das Rohmaterial Bauxit, dessen Abbau verheerende Folgen für Menschen und Umwelt hat, muss dafür um die halbe Welt transportiert werden. Und am Ende wird ein Großteil davon in sinnlosen Kriegen verpulvert.
————————————————————
„Die Kriegsführung in der modernen Zeit … resultiert in Umweltzerstörungen von solch gewaltigen Ausmaßen, dass dies als ökologischer Holocaust beschrieben wurde.“
Werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Aspekte:
Das US-Militär ist verantwortlich für die Hälfte des weltweiten Verbrauchs von FCKW, was 13 Prozent des Ozonabbaus ausmacht. Der CO2-Ausstoß infolge militärischer Aktivitäten macht 10 Prozent der globalen Emissionen aus. Die Militärstreitkräfte der Welt sind verantwortlich für mehr als zwei Drittel der Freisetzung von FCKW 113 in der Ozonschicht. Das US-Militär ist der größte Umweltverschmutzer der Welt und erzeugt mehr Giftstoffe pro Jahr als die fünf größten Chemiefirmen zusammengenommen. Das Pentagon ist der größte Verbraucher von Öl in der Welt. Über die Umweltfolgen von Krieg braucht man kaum zu reden: Brennende Ölquellen (z. B. Die größte Ölkatastrophe im Mittelmeer), die Umwelt verschandelnde Streubomben und Uranmunition, Tod, Verstümmlung und Vergiftung, durch das Besprühen mit Chemikalien entlaubte Landschaften, massive Waldbrände, durch zerbombte Kanalisationssysteme vergiftetes Grundwasser.

Besetzt die Waffen-Messe!



Hier weiterlesen.

Wie Putin in Syrien gewinnen wird + Raketen vom Kaspischen Meer auf Syrien (update)


Ihr gestattet, dass ich diesen Artikel nur aus dem Grund übersetzt habe, um euch zu zeigen, dass ich alle wichtigen Punkte, die Mike Whitney hier aufführt, euch schon vor Tagen genannt habe. Wie etwa, dass die russische Armee ihren Aktionsbereich ausweiten und möglichst schnell auch die Rückzugswege der Extremisten abschneiden wird, dass sie keinen Unterschied zwischen extremistischen, weniger extremen, moderaten oder sonst welchen Rebellen machen wird. Wer 'ne Knarre in der Hand hat, muss weg. Und auch die Fluchtbewegung habe ich schon am Anfang vorhergesagt. Allerdings war ich nicht so gut wie der am Ende genannte Aron Lund, der noch eine Woche früher eine gute Voraussage machte. 
VOW - UND HIER NOCH EINE IRRE NACHRICHT: VIER RUSSISCHE KRIEGSSCHIFFE HABEN VOM KASPISCHEN MEER 26 RAKETEN AUF ISIS-STELLUNGEN IN SYRIEN ABGEFEUERT, IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEM IRAN UND IRAK, WAS PANIK UNTER DEN TERRORISTEN AUSLÖSTE. GEHT AUF DIE SEITE, WO DER GENAUE WEG DER RAKETEN IM VIDEO GEZEIGT WIRD. 
UPDATE
Der türkische Außenminister sagt, es gäbe keinen Interessenkonflikt zwischen Russland und der Türkei in Syrien. Na so etwas. Haben die Türken etwa gemerkt, dass Assad den Joker gezogen hat und sie die Arschkarte?

Aus 1500 km Entfernung Raketen auf die ISIS
Wie Putin in Syrien gewinnen wird
Mike Whitney


6. Oktober 2015
Der Grund, weshalb Putin Erfolg haben wird, wo Obama in seinem Krieg gegen die ISIS versagte, ist der, weil die russischen Luftschläge von einer großartigen Säuberungs-Aktion begleitet werden, bei der die Dschihadisten im Feld niedergemacht werden. Das passiert bereits in diesem Moment. Die russische Luftwaffe hat terroristische Ziele in den vergangenen Tagen im Gouvernat Idlib und die Hochburgen östlich von Raffa pausenlos bombardiert. Am Sonntag haben sich laut Bericht der South Front ca. 700 Extremisten der 147. Syrischen Panzerbrigade ergeben, gleich nachdem Bomber die nahen Städte Mardeij, Ma'arat, Jisr Al-Shughour, Saraqib und Sarmeen angegriffen hatten. Das ist das Muster, das wir in den kommenden Wochen zu sehen erwarten können. Die russischen Bomber werden Ziele an der Front weich klopfen, Bodentruppen werden sogleich in Position gehen und unzählige Extremisten werden entweder fliehen, sich ergeben oder niedergemacht werden. Die Quintessenz: Syrien wird kein Sumpf werden, wie die Medien vorhersagten. Im Gegenteil, Putin wird mühelos den Haufen dieser Typen durchhauen.