Donnerstag, 27. Oktober 2011

Lob für schwedische Korresponden über ihren Film 'Bitterer Kaffee aus Brasilien'


Ich danke Rune Lanestrand für diesen Hinweis auf unser liebstes Getränk - den Kaffee. Leider haben wir so gut wie keine Ahnung, wie die Menschen leiden müssen und sogar vergiftet werden, damit wir ihn auf den Tisch bekommen.


Die Kaffebäume brauchen viel Pflege
Wieder einmal haben die Korrespondenten einen guten Beitrag gebracht. 'Bitterer Kaffee' zeigt, wie gefährlich die Arbeiter auf den Kaffeeplantagen der Großbauern i Brasilien leben. Wo man gefährliche Pflanzengifte mit Flugzeugen versprüht, während die Arbeiter auf den Feldern sind.
Ehre den Kleinbauern Brasiliens, die keine Pflanzengifte anwenden wollen, sondern auf traditionelle Weise produzieren, damit wir in den Geschäften ökologischen Kaffee kaufen können.
Die Kaffeebohnen reifen unterschiedlich
Die großen Plantagen verwenden Endosulfan, ein Pflanzengift, das fast in der ganzen Welt verboten ist.. Es ist ein Gift gegen Pflanzenschädlinge, das Krebs, Wachstumsstörungen, Krampfanfälle, Diarrhöe und Atemnot verursachen kann.
Ich glaube nicht, dass jemand, der diesen Film gesehen hat, etwas anderes als ökologischen Kaffee künftighin kaufen kann. Denn man glaube nicht, dass Endosulfan nicht gefährlich in fertig geröstetem Kaffee ist.
Ökologischen Kaffee gibt es auch bei Fair Trade, der etwas teurer ist, wo aber der Gewinn an Kleinbauern-Kooperativen geht. Denkt daran, dass der etwas höhere Preis nicht nur gut für die eigene Gesundheit ist, sondern auch für die Kaffeearbeiter und für deren Milieu und dass deren Boden nicht vergiftet wird.
Ja, das war ein richtig interessantes Programm als Gegengewicht zu all dem Mist und der Gewalt, was im TV4 am schlimmsten ist. Erfreulich war auch, dass in Ruanda Hutus und Tutsis, trotz des Völkermordes, zusammenarbeiteten. Vielleicht gibt es trotz allem noch Hoffnung für die Menschheit.
Dank an die Korrespondenten im Svt 2, die zeigten, dass es erfahrene Journalisten gibt, die ihren Beruf ernst nehmen.
Wer den Film versäumt hat, kann ihn hier sehen.


aus dem Schwedischen von Einar Schlereth



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