Samstag, 21. März 2015

DIE ARBEITSLOSEN - AUCH DA WIRD UNGEMEIN GELOGEN

Einar Schlereth

20. März 2015

So weit ich zurückdenken kann, werden wir mit erlogenen Zahlen über die Arbeitslosigkeit gefüttert. Sie wurden immer und regelmäßig gefälscht, weil es ja so häßlich aussieht, wenn die Regierung sich ein schlechtes Zeugnis ausstellen muss.
Aber wir hatten ja Jahre der Vollbeschäftigung, zwar nicht richtig 100%, aber nahezu. Richtig. Aber das passte den Kapitalisten überhaupt nicht in den Kram, weshalb sie den "GASTARBEITER" erfanden, und log, dass Arbeiter fehlten. Es fehlten keine Arbeiter, sondern die Arbeiter verdienten zu viel. Deswegen also die Gastarbeiter, denen die Jobs der Deutschen angeboten wurden, aber für erheblich weniger Geld. Die Deutschen wurden gefeuert.

Das war ein wunderbarer Trick. So konnte man mit all den Italienern, Spaniern, Jugoslawien und am Ende auch Türken allmählich eine Reserve-Arbeiter-Armee schaffen, die unsere Löhne weiter drückte. Und den Deutschen wurde von den Medien eingeredet, die 'GÄSTE' würden ihnen die Jobs wegnehmen. Wieder gelogen. Aber es wurde geglaubt, schaffte böses Blut und üble Nachrede. Und mit der Zeit wurde es für gewisse Vollidioten ein Hobby, Ausländer 'klatschen' zu gehen. Manchmal bissen welche ins Gras, aber was macht das schon. Täter wurden sehr selten gefunden.

Tatsache ist auch, dass die Gewerkschaften dieses dreckige Spiel mitspielten. Und die zersplitterten kleinen linken Parteien konnten nicht gegen das gewaltige Blechorchester der Mainstreammedien ankommen, die unisono in die Kerbe der Spaltung der Arbeiterschaft schlugen.
Nun, wie es weiterging, wisst ihr. Eine Rezession folgte der anderen, doch die Gewinne und die Preise stiegen, nur die Löhne sanken. Dann wurde zu allem Glück auch noch die EU mitsamt Euro eingeführt und es kam haargenau, wie wir vorausgesagt hatten. Freie Fahrt fürs Kapital und die Arbeiter wurden auch richtig 'mobilisiert' - d. h. sie mussten ihren Jobs hinterherziehen, wenn es das Kapital forderte. Festangestellte wurden weniger, Arbeitslose mehr, es kam Hartz 4 and all the rest. Und die 'gewaltige Kraft der vereinten Arbeiter', von der die korrupten Gewerkschaften faselten, löste sich in Wohlgefallen auf. Mit tatkräftiger Hilfe von Figuren wie der Thatcher.

Zurück zu den Arbeitslosenzahlen. Da die Zahlen höher wurden, ließen die Statistiker ihre Phantasie spielen und erfanden 1000 Tricks, wie man sie 'schönen' konnte. Ein Pete Dolack hat dazu einen sehr guten Artikel geschrieben:
'Real Unemployment is Double the ‘Official’ Unemployment Rate' (Die wahre Arbeitslosigkeit ist doppelt so hoch wie die 'Offizielle Arbeitslosenrate). Das erforderte einige Mühe wegen der raffinierten Versteckspiele. Er kam jedenfalls zum Ergebnis, dass in Nordamerika, Europa und Australien die wahre Rate doppelt so hoch wie die offizielle ist.

Für die USA: Offiziell 5.5 Prozent, die wahre 11%.
Kanada: Offizielle 6.8 Prozent, in Wirklichkeit 14.2 %.
In Europa ist die Kluft nahezu genauso groß wie in Nordamerika. 
Die EU gibt offizielle 9.8 % an.  Aber rechnet man die Zeitarbeiter mit und die entmutigten Arbeiter, die die Suche aufgegeben haben und die ein Prozent, die Arbeit suchen, aber nicht sofort können (Krankheit u. dgl.), dann  kommt man auf 19 Prozent!

Dasselbe Muster gilt für Australien. Offizielle 5 Prozent, die wahre Zahl ist 13.1 Prozent.

Interessant ist auch die Rate der Langzeitarbeitslosen. Da werden wenigstens 12 Monate gerechnet und da hat sich die Zahl zwischen 2008 und 2013 in der EU verdoppelt, in den USA verdreifacht.

Weiterhin, was keine Überraschung sein dürfte, sind die Löhne gesunken (bei stetig steigender Produktivität und der Profite), wodurch der Anteil der Arbeiterschaft am BNP von 51.5 % im Jahr 1970 auf 42 % heute sank.

Abschließend berichtet er von dem richtigen Knüller. Von der ILO (Internationale Arbeiter-Organisation) wurde die Arbeitslosenrate für die ganze Welt berechnet, wobei man auf 2.4 MILLIARDEN  Menschen kam. Ihnen stehen 1.4 Milliarden Arbeiter gegenüber. Die Arbeitslosen-Armee ist also um 70 % größer als die der Arbeiter. Bingo für das Kapital.

Dolak spricht am Ende noch einen interessanten Punkt an. "Die frühkapitalistischen Länder konnten ihre "Überschuss"-Arbeiter durch Massenemigration loswerden. In den fast 100 Jahren zwischen 1820 und 1915 verließen 50 Mill. Menschen Europa und fuhren in die 'Neue Welt'."

Aber die Zeiten sind vorbei. Die Entwicklungsländer können ihren Überschuss, den der Kapitalismus nicht braucht, nirgendwo hinschicken. "Nicht einmal eine 7%-Wachstumsrate über 50 Jahre im globalen Süden könnte das Drittel der Bauernschaft, die das Land verlassen und in die Städte ziehen, absorbieren." sagt Dolak.

Dadurch werden die ökonomischen und sozialen Probleme immer größer werden, aber auch die Umweltprobleme und der Ressourcenmangel.

Sein Schlusswort ist zwar richtig, zeigt aber keinen Ausweg:

"Wir haben nur eine Erde. Und diese eine Erde ist im Griff eines Systems, das in einem Tempo von ihr nimmt, dass, falls das nicht umgekehrt wird, eine leere Hülle übrigbleiben wird und immer mehr Menschen in Armut und Elend gestürzt werden. Dass dies unendlich so weitergehen kann, ist eine Phantasie."

Der Ausweg ist allein, den Kapitalismus zu beseitigen für immer. Die Menschheit ist ein paar hunderttausend Jahre  lang sehr gut ohne ihn ausgekommen. Sie könnte die Probe auf's Exempel machen.

Kommentare:

  1. mit dem artikel geben sie zu, dass der kapitalismus von sich aus in der lage ist arbeitern gute löhne zu gewähren, denn sie führen die probleme auf diese regierungsentscheidung zurück. warum das system wegwerfen, wenn es funktioniert, und nicht die regierung?
    man hätte es sich ja sparen können den wohlfahrtsstaat oder gewerkschaftliche macht auszubauen wenn so oder so vollbeschäftigung herrschte. das hätte die löhne auf normalen niveaus gehalten und der inflation einhalt geboten. denn es ist nicht möglich, die reallöhne beliebig hoch zu treiben, die wirtschaft hätte all die keynesianischen investitionen nicht verkraftet, die man in sie reingepumpt hat. wenn alle arbeiter beschäftigt sind, aber man das system weiter forciert, führt das zur inflation und zur senkung der reallöhne, weil die arbeit ein produktionsmittel ist, dass für jede produktion verwendet wird. um arbeiter anzuziehen muss man höhere löhne bezahlen, damit hebt man den durchschnittslohn, was allen anderen unternehmen profitabilität entzieht. die unternehmen, die dadurch ihre profitablität verlieren müssen früher oder später aufgeben und arbeiter entlassen. oder das geld wird durch bankpolitische maßnahmen entwertet und der reallohn auf diese weise gesenkt. so wird das gleichgewicht erzwungen. mit neuen arbeitern kann man dagegenhalten und die fehlende arbeitsproduktivität ersetzen, wenn man diesen weniger bezahlt als ihrer produktivität entspricht. es ist wohl eher so, dass die unterbezahlten gastarbeiter den übrigen ihre zu hohen löhne überhaupt erst ermöglicht haben.

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  2. Allein die Maschinen ersetzten in der BRD schon 1998, etwas mehr als 1Mrd Arbeitsplätze!
    Offiziell ergaben sich daraus zwar Steuern, aber unterm Strich haben sie durch Abschreibung mehr Steuern erstattet bekommen, als sie bezahlt haben! Und zwar von der Lohnsteuer der Arbeiter.
    D.h. die Arbeiter bezahlen ihre Arbeit auch noch, sie bringt nichts sie kostet was und wie viel erkennen wir an der Staatsverschuldung.

    Die Gewinne der Maschinen fliessen an die Börse und das muß geändert werden.
    Wir brauchen eine Maschinensteuer ! 35c die Stunde würde reichen, um alles zu bezahlen!
    Auch einen Staatsgrundlohn für jeden., egal ob er arbeitet, Kind oder Rentner ist (Rentenkassen,Kindergeld,ect können dann auch beendet werden .(Bedingungsloses Grundeinkommen 1800€ im Monat pro Erwachsenem Kinder die Hälfte, Bei Müttern kommen noch Prämien für Erziehungsjahre im Rentenalter dazu)! usw..
    Die Löhne können dann reduziert werden (5-7€), damit Jemand der mehr Geld haben möchte, dafür arbeiten kann.
    Lohnsteuern werden abgeschafft. Steuereinnahmen nur noch durch Konsum.
    usw..usw.. Aber bevor das Realität wird, gefriert die Hölle.
    che
    Sundance

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    1. 1800€ im Monat. das sind 21600 pro jahr. wenn wir annehmen, dass die prämien für die mütter das verringerte bge für die kinder kompensieren (was ich hier tue um mir die rechnung zu erleichtern) währen das allein für deutschland 1,728 billionen (die mit 12 nullen!) pro jahr. der jetzige staatshaushalt beträgt 0,6 bio. der gesamte sozialstaat verschlingt zur zeit so um die 0,75 bio (was nur teilweise aus dem staatshaushalt kommt).
      vielleicht erst den taschenrechner rausholen bevor man irgendwelche programme vorschlägt. von den löhnen würde nach erfolgreicher besteuerung zur aufbringung dieser summe wahrscheinlich so viel übrig bleiben, dass man noch was draufzahlen muss!

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  3. Im Jahre 2030 wird Arbeit eh ein Previleg sein, weil nur noch ca. 2% Arbeiter gebraucht erden! Den Rest erledigen die Maschinen.

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    1. oh, höre ich vertraute klänge aus dem jahr 1850, wo dasselbe behauptet wurde? wenn die maschinen so effizient werden, können wir uns vielleicht mal einen heli kaufen.

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  4. Maschinen ersetzen ca. 1MRD Arbeitsplätze und arbeiten in 3 Schichten! 1 Schicht sind 176 Std im Monat x 12 = rund 2000 Std pro, will nicht kleinlich sein, weil die auch mal ausfallen. Das sind 6 Billionen im Jahr x 35cent= 2,1 Billionen€ Steuern im Jahr.
    Fliesst zur Zeit an die Börse und mehr.

    Durch reduzierte Löhne kommt ein Teil der Steuern rechnerisch wieder rein bei den Firmen.


    Kindergeld wird gestaffelt nach Alter 450€ bis 10 jahre 900€ bis 18.
    Erwachsene 1800€, Rentner 1200€ pro Erziehungsjahr und Kind je 30€ zusätzlich pro Elternteil,usw... muss man durchkalkulieren!
    Das ist eine Pi mal Daumen Rechnung.

    Bezahlbar wäre es. Und ein Zukunftsmodell um drüber nachzudenken.

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    1. Zur Zeit fließen monatlich etwa 170Mrd an Löhnen und Gehältern sind 2 Billionen.
      Von der Summe her kein großer Unterschied.

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    2. 0,6Bill. sind die Lohsteuern, dazu kommen noch andere Steuereinnahmen, wie ca. 1€ je Liter Benzin, usw...
      Meine mal was von 2,7 Billionen BIP gelesen zu haben.

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    3. 0,6 bio sind die gesamten staatseinnahmen. lohnsteuern sind 150 mrd pro JAHR. maschinen zahlen übrigens keine steuern. sie können nicht einfach sagen, die ersetzen so und soviele arbeitsplätze und dann mit dem durchschnittsgehalt vom arbeiter multiplizieren. maschinen ersetzen keine arbeiter, sie machen ihre arbeit produktiver und ermöglichen den aktuellen durchschnittslohn überhaupt. keine maschine wird ohne arbeit installiert, gewartet oder betrieben.
      nehmen wir an, ich hätte den bgebedarf um mehr als 25% überschätzt und er wäre 1,5 bio, was ich ausgehend von ihren zahlen als realistisch einschätze, während die summe der löhne bei durchschnittlich 3400 euro im monat in deutschland beträgt (statista), wohlgemerkt für vollzeitbeschäftigte, und nehmen wir an, die 40 mio heute beschäftigten wären alle vollzeitbeschäftigt (was ihnen sehr entgegenkommt), womit man aufgerundet (wieder entgegenkommend) auf 1,65 bio kommt. der bgebedarf wäre dann ca. 90% der löhne. ich denke, alle diese zahlen dürften für sie vorteilhaft sein. die gesamtrechnung ist natürlich immer noch total unrealistisch und sinnlos, weil nicht miteingerechnet wird, ob die arbeiter überhaupt noch dazu zu motivieren sind, 3400 brutto im monat zu verdienen. aber dazu später.
      mangels weiterer zahlen nehme ich an, die indirekten (energie, mwst, tabak etc) steuern werden nicht weiter angehoben, da sonst die preise von heute nicht mehr aussagekräftig wären. bei 90% mwst wären 1800 euro nicht mehr so viel wert. nur die kapitalerträge/unternehmenssteuern werden nun mit 90% besteuert und es hätte keinerlei rückwikrungen auf die löhne (sie sehen, ich komme ihnen immer wieder entgegen), damit auch die anderen staatsausgaben zu finanzieren sind. auch sehr realistisch, denn die kapitalertragssteuern/gewerbesteuern von heute bringen viel weniger als mwst und lohnsteuer, um die lohnsteuer zu ersetzen müsste man sie schätzungsweise mit 200% oder höher besteuern, aber auch hier komme ich ihnen entgegen und sage: 90%. ich habe keine lust jetzt die genaue zahl zu suchen sehen sie hier nach:
      http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61874/steuereinnahmen
      soviel erst mal zur rechnung. ich habe versucht, die schätzungen stets möglichst vorteilhaft für sie ausfallen zu lassen. und nun zu den rückwirkungen:
      siehe weiter unten

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    4. weiter gehts:
      wenn sie die steuern aber immer weiter erhöhen dann wird es absolut keinen anreiz geben irgendwas zu tun. wenn jemand 1000 euro verdient, und 90% abdrücken muss, dann verdient er 100. wird er sich die mühe machen zu arbeiten um statt 1800€ 1900€ zu bekommen? das glauben sie doch nicht wirklich. um sich ein bisschen abzusetzen, also beispielsweise 3000 zu verdienen müssen sie bei 90% steuern 12000 verdienen! bei den heutigen preisen eine seltenheit. die anderen einnahmen müssen verwendet werden, um den rest der staatlichen aufgaben zu erhalten.
      und vergessen sie nicht, die 1800 können sie nicht einmal vollständig zum konsum benutzen, davon müssen mieten, nebenkosten und alle möglichen versicherungsleistungen abgezogen werden. außerdem: wie soll so gespart und kapital aufgebaut werden? wie soll das kapital für neue maschinen aufgebracht werden, wenn alles konsumiert wird (weil 1800 ja nicht gerade ein bonzengehalt ist)? vergessen sie auch nicht, dass große teile der staatsausgaben auch über die steuern noch extra finanziert werden müssten, also auch nicht für die finanzierung des bge zur verfügung stehen.
      wahrscheinlich würde das in der realität so ablaufen: der größte teil der arbeit würde sich auf den schwarzmarkt verabschieden. massive besteuerung auf das kapital würde dazu führen, dass die währung massiv abverkauft wird. in das sachkapital würde wegen der massiven besteuerung auch nichts mehr investiert. ihre maschinen würden sich schneller verflüchtigen als eine fata morgana. der staat müsste die besteuerung bis zu den natürlichen grenzen (100%) treiben, was jeden arbeiter, der sich nicht in den schwarzmarkt rettet, veranlasst seine arbeit aufzugeben. da die produktivität sinkt, kann man für die 1800 immer weniger kaufen. die kapitalfluchteffekte tun ihr übriges, um die hyperinflation anzutreiben. nach ein paar monaten ist die währung nicht mehr das papier wert, auf das sie gedruckt wurde. produziert wird nur noch schwarz, die regierung braucht in ihrer verzweifelten suche nach einnahmequellen immer mehr totalitäre überwachungsmaßnahmen, sie muss die preise festsetzen, weil sie explodieren, was die wirtschaft so lange stranguliert, bis nicht die ersten hungerrevolten zur absetzung der regierung führen. natürlich werden die anhänger des systems dann alles auf die usa schieben, die mal ein paar tausender in unabhängige medien dort investiert haben, und von sabotage und neoliberalem wirtschaftskrieg sprechen.
      das bge ist eine weitere spielart des sozialismus, hier gibt man lediglich zu, dass die überführung der produktionsmittel in gemeineigentum die wirtschaft zerstört und versucht die umverteilung in einem formal marktwirtschaftlichem system vorzunehmen. konfiskatorische besteuerung wird jedoch den gleichen effekt erzielen.

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    5. Wir können uns gern mal konkret darüber unterhalten, nur im moment habe ich echt wenig Zeit, weil ich am 1. umziehe und hier immer noch viel zu tun ist.
      Ich setze die Maschinen nicht auf gleichen Lohn wie arbeiter. Ich berechne nur 35cent je Maschienenstunde.
      Das mit dem BIP sind 2,7 Bill und die USA haben 3,1Bill.

      Wir haben 1998 alle nötigen Informationen vom Statischtem Bundesamt angefordert und zu viert 8 Monate gesessen und uns einen Kopf gemacht, wie das genau auszusehen hat. Ist heute natürlich alles Schnee von Gestern, weil längst andere Realitäten geschaffen wurden.

      Das 8Seiten Flugblatt "In 6 Monaten zur Vollbeschäftigung" haben alle wichtigen Institutionen erhalten, incl. alle Medien,Parteien,Gewerkschaften,usw! Nur der Spiegel hatte einen Artikel darüber geschrieben.
      Die Gewerkschaften haben mich am meisten enttäuscht und das Kanzleramt (Gerd) hat sich nur die Sahnestücke rausgesucht und Agenda 2010, Harz4 und Kopfpauschale (GEZ) gemacht.
      Dafür könnte ich ihn heute noch in Arsch treten, weil ich ihn persönlich auch "gut" kenne oder sagen wir sehr lange schon, seit 1965 ! Ein Geier war er damals schon immer, wenn die Runde an ihn ging war er weg.
      Und wenn er was tun sollte, war seine Frage stehts: Was kriege ich dafür?

      Nun, wie auch immer; sollten wir noch mal genau durchrechnen.
      Das System müsste auf der ganzen Welt verbreitet werden, das WIE ist auch schon ausgereift! Sie werden alle freiwillig beitreten und dann haben wir auch die Flüchtlingsfirmen wieder im Sack!

      Es wird öffendliche Ausschreiben im Internet geben, über den Bedarf und die Produkte, die Leistung und Kapazität aller Staaten,(den armen Ländern wird Zinslos geholfen oder ein Industriezweig geschenkt) damit gezielt produziert werden kann um die Bedürfnisse zu erfüllen und keine Überproduktion entsteht! USW.. Kriege werden unnötig und Waffenproduktion wird geächtet.
      Che
      Sundance

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    6. sie dürfen maschinen nicht einmal einen cent anrechnen. denn ihr produktivitätsgewinn ist schon auf kapital und arbeit verteilt. wenn sie maschinen etwas anrechnen wollen, dann müssen sie von einer arbeitsproduktivität wie in der 3. welt ausgehen und entsprechend die löhne aus der 3. welt übernehmen-bei den preisen dürften sie höchstens eine kaufkraftbereinigung vornehmen, womit sie immer noch weit unter den westlichen löhnen wären. es müsste wieder aufs gleiche hinauskommen. ich habe nichts vergessen, der gewinn aus den maschinen ist schon in den einkommen von kapitalisten und arbeitern enthalten. zu 100%, weil maschinen eben kein einkommen erzielen.
      bevor sie daran schreiten, systeme auf der ganzen welt zu verbreiten sollten sie ein bisschen mehr zeit auf die theorie verwenden um das jetzige system überhaupt zu verstehen. diese zeit müssen sie sich nehmen, denn irgendwelche maßnahmen auf der ganzen welt als experiment anwenden zu wollen ("freiwillig", natürlich, aber was war noch mal mit dem referendum in der schweiz?) ist immer eine gefährliche sache. das mit den maschinen ist ein dicker logikfehler, außerdem versuchen die unternehmer schon jetzt mit allen mitteln herauszufinden, was der bedarf ist (warum sonst würde die dataminingindustrie so blühen), und der konkurrenzdruck lässt ihnen nicht den spielraum für gewollte überproduktion.
      aber es gibt eine regierungsinstitution, die die unternehmer durch ihre tätigkeit in ihren erwartungen systematisch täuschen kann. finden sie heraus welche das ist und wie sie es tut.

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  5. All diese Betrachtumgen müssten mal betriebswortschaftlich untermauert bzw. geprüft werden. Ich befürworte ein BGE. Aber was ich nicht befürwprten kann, ist der hier vorgeschlagene Arbeitslohn von rund 7€/Stunde.

    Nö, ein Anreiz, auch mit BGE noch arbeiten zu gehen, muss schon her. Andererseits gilt es, in Arbeit befindliche zu motivieren, allein auf das NGE zu setzen und so ihre Arbeitsstelle frei zu machen, für Menschen, die zusätzlich zum BGE noch Extra Geld verdienen wollen.

    Guck auch mal das an:
    http://www.terrania.org

    Es gibt außerdem Vorschläge, wie ein grundsätzlich anderes Geldsystem aussehen könnte.

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    1. wenn sie keinem staat mehr angehören, haben sie auch kein eigentum, nicht einmal an den konsumgütern. eine gesellschaft ohne eigentum würde leben wie in der steinzeit mit dem recht des stärkeren. als stärkerer ist einfacher, jemandem die nahrung wegnzunehmen als sie anzubauen, was zusammenschlüsse erzwingen würde (stämme), die friedlichen stämme würden sich gegen die kriegerischen zu einem staat zusammenschließen, und eine rechtsordnung aufstellen, die zur verteidigung des eigentums dient. man kommt um die existenz eines staates nicht herum, wenn man sich nicht auch vom eigentum verabschieden will.
      auch die manipulation des geldsystems richtet immer mehr schaden als nutzen an. wenn sie irgendwo geld schöpfen, führen sie eine umverteilung durch, die die das geld zuerst bekommen können billig kaufen, die anderen erst nachdem die inflationseffekte eingetreten sind. wenn sie der regierung in dieser hinsicht irgendwelche vollmachten geben, und die annahme eines bestimmten geldes erzwingen gibt es ständig einen umverteilungseffekt, der sich nicht von offenem diebstahl unterscheidet. das was heute ständig geschieht. und alle künstlichen geldsysteme berufen darauf, dass die regierung irgendwelche zettel bedruckt und dann nach irgendwelchen "wirtschaftsfördernden" oder "sozialen" kriterien austeilt. wenn man ein bild davon bekommen möchte, ob diese geldsysteme funktioneieren, braucht man sich nur anzusehen, wozu die umverteilungen in der realität führen und ob sie ihre ziele erreichen. denn ein prinzipieller unterschied existiert nicht. wenn kein zwang auf diesem gebiet herrschen würde, hätte man wohl ein edelmetall als geld.
      sie können keinen anreiz geben, mit bge noch zu arbeiten, außer die differenz in der bezahlung so weit zu erhöhen, dass es auch spürbar wird. damit muss das bge aber ungefähr unter den niedrigsten nettolöhnen liegen, womit es praktisch völlig sinnwidrig wird, denn die leute, die mehr als genug haben werden es auch noch erhalten, während es alle, also auch die schlechter entlohnten, irgendwie durch saftige steuern bezahlen müssen. da ist selbst unser heutiges system sinnvoller, weil es versucht, nur nach bedarf auszuteilen, auch wenn die hälfte des geldes dabei flöten geht. am besten wäre es aber einfach die arbeitsschutzgesetze, regulierungen und jegliche arbeitslosenhilfe komplett zu entfernen und den preis der arbeit so weit zu senken, dass sie wieder nachgefragt wird und arbeitern, die heute wegen des gesetzlichen risikos, dass man sie nicht mehr los wird, nicht angestellt werden, ermöglichen zu arbeiten. dann würde denn politikern aber auch der mit den pfuschereien im geldsystem und in der übrigen wirtschaft angerichtete schaden voll bewusst werden.

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  6. Das Blödzeitungsgeschwafel wie "Löhne/ Steuern runter macht Deutschland munter", "Bürokratieabbau", "Zwangsarbeit für Arbeitslose" ist dumm und peinlich. BGE oder Maschinensteuer ist KEIN kommunistischer Gedanke, sondern ein liberaler. Liberale möchten mit BGE die Freiheit schaffen, Löhne wirklich frei - also ohne die Erpressung zu verhungern oder unter der Brcke zu erfrieren - aushandeln zu können Liberale wollen mit Machinensteuer auch mittleren, klein, kleinst Unternehmern einen Schutz vor anonymen mächtigen Kapitalbetrieben geben. Liberale wollen keine Monopole. Ich bin kein Liberaler im engeren Sinne. Aber, man kann bei dem Liberalen JJAHNKE genau nach verfolgen, wohin die Niedriglohnpolitik in Deutschland geführt hat. Beim BGE gibt es wieder bei Andreas Popp lesenswertes.
    Was uns alle eint : Zu retten ist das kapitalistische Regime nicht mehr. Sonst hätten wir die Müllfresser, Pfandflaschensammler, Suppenküchenbittsteller, Almosenempfänger, Bettler nicht. Da war die DDR das reinste Paradies was LEBENSQUALITÄT angeht.
    Grosse Profite und Betriebe gehören - wie in China - in staatliche Hand. Kein echter Liberaler käme auf die Idee, Luft, Wasser, Militär, Lebensmittel zur GRUNDVERSORGUNG , Krankenpflege, Strassenbau, Wohnraum, Bodenschätze oder Altersvorsorge zu privatisieren. Liberale bringen Leistung als Handwerker, Ärzte, Erfinder, Fensterputzer, Buchhalter, Masseure, Berater, aber halten sich aus der grossen Politik / Wirtschaft raus.
    Die Verelendung der Menschen hat erwiesener massen rein nichts mit irgendwelchen Geldsystemen zu tun.Die meisten - NICHT Alle - Geldverschwörungsspinner sind unterbelichtete Faschos, die von einem deutschen Kapitalismus träumen, wo der Arbeiter seinem Chef die Villa bezahlt und ihm dazu noch die Käse Füsse abschleckt. Die Arbeiter die das nicht tun und Gewerkschaften gründen werden nach den Willen der Zinseszinssekten in KZs entsorgt.

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    1. bge ein liberaler gedanke? bge setzt hohe steuern=zwangsabgaben voraus. liberale können diese nur für die kernfunktionen der staaten gutheißen, also den apparat der für die öffentliche sicherheit sorgt, viellieicht noch zur bewirtschaftung einiger monopole, aber keineswegs zur alimentierung von ganzen bevölkerungen. nahrung, wohnen, bodenschätze, krankenpflege, altersversorgung, lebensmittel zur grundversorgung etc. sind für einen liberalen definitiv keine dienste die man staatlich bereitstellen müsste. im gegenteil, gerade weil das so wichtige dinge sind soll der staat herausgehalten werden, sowohl aus kleinen als auch aus großen betrieben. die bge-leute bezeichnen sich vllt gerne als "liberal", aber dieses privileg haben sie nicht verdient. ein selbstbestimmtes leben ist eines, dessen ausgaben man auch selbst trägt, nicht eines indem man von anderen unfreiwillig versorgt wird. man kann sie nicht anderen leuten aufbürden, wenn man es tut handelt man nach liberaler auffassung antisozial.
      woher sie die behauptung nehmen, liberale wollten maschinensteuern ist mir schleierhaft (fdp?). oder dass sie mit steuern irgendjemanden vor großen unternehmen schützen wollten. das ist bs, ein richtiger liberaler will die steuern für alle unten sehen, und ein so vereinfachtes steuerrecht wie möglich. bsp. wäre x % steuer auf jedes einkommen jeder privatperson (x möglichst klein) und alle anderen steuern streichen. ohne rücksicht auf zahl der kinder, höhe der einnahmen, herkunft der einnahmen, soziale situation etc. möglicherweise verwechseln sie richtige liberale mit den "gezähmten" sozialdemokraten der fdp. richtige liberale können sie auf frei-raum.de, misesde.org oder ähnlichen seiten finden. die fdp hat keine eier zu sagen, die arbeitslosenhilfe müsste komplett gestrichen und alle regulierungen bezüglich der arbeit müssten aufgehoben werden um die arbeitslosigkeit zu beseitigen. das ist definitiv keine mehrheitsmeinung, sie werden auch in den bürgerlichen parteien massenhaft leute finden die behaupten, dass der staat die wirtschaft regulieren oder die leute versorgen müsste. es braucht wohl eine große krise, damit bürokratie und sozialstaat nicht mehr bezahlbar sind und das ganze zusammenbricht. vielleicht haben wir ja glück und ein paar leute mit einfluss erkennen was sie tun müssen und lösen das problem wenn es wieder richtig losgeht (GR könnte den startschuss geben).

      die verelendung hat sehr wohl mit dem geldsystem zu tun. durch die ständige zentralbankgesteuerte manipulation des zinssatzes nach unten werden fehlinvestitionen angeregt, was alle ärmer macht. auch die angeblich reichen, deren finanzwerte mit heißer luft aufgeblasen sind bis zum geht-nicht-mehr. hört die staatliche manipulation mittels gelddrucken auf, werden auch die reichen das zu schmecken bekommen, was die ärmeren schichten schon jetzt spüren. das mit dem zinssatz klingt vielleicht weniger anschaulich als die erklärung mit der ausbeutung, aber wenn man sich die ausbeutung in der geschichte der menschheit und die trotzdem bestehende relative stabilität der damaligen ökonomien ansieht muss man zugeben dass die krisen andere ursachen haben.
      natürlich regt es verschwörungstheoretiker an, herausfinden zu wollen, wer einfluss auf die entscheidungen der zentralbanken hat. es ist aber irrelevant, die probleme kommen vom system selbst und nicht von den akteuren. der versuch, die zinsen zu senken, wird regelmäßig von regierungen unternommen um die wirtschaft anzukurbeln und er scheitert genauso regelmäßig.
      übrigens, das "löhne runter" war kein blödes geschwafel, de ist nicht so abgeschmiert wie frankreich und der traurige rest, woran liegt das wohl? generell ist es liberalen egal, ob die löhne hoch oder runter gehen, aber da der staat sie stets nach oben manipulieren möchte, wissen wir, dass die marktlöhne etwas tiefer liegen werden. es geht nur um die wiederherstellung des gleichgewichts, auf dem die arbeitslosigkeit vernachlässigbar klein wird, weil alle ihre arbeitskraft verkaufen können.

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    2. hier so eine kurzfassung wie die krisen wirklich entstehen: http://www.freitum.de/2012/09/wie-entstehen-wirtschaftskrisen-die.html

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