Samstag, 28. März 2015

West-Alliierte vergewaltigten fast 1 Million deutsche Frauen während und nach dem 2. Weltkrieg

Wir lebten unter US-Besatzung und dies wusste bei uns jedes Kind. Aber später lernten wir in der Schule und in den Medien, dass die Amerikaner so etwas nicht machten. Für mich ist das auch keine Rechtfertigung - ich finde es widerlich, egal ob es Deutsche, Amis oder Russen machten. Naja,  manchmal braucht die Wahrheit halt 70 Jahre, um ans Licht zu kommen.

Robert Barsocchini
27. März 2015


Professor Miriam Gebhardts Buch "When the Soldiers Came" (Als die Soldaten kamen), das diese Woche erschien umfasst Interviews mit Opfern, Stories von Kindern der Vergewaltigung und Forschungen, die sie eineinhalb Jahre lang in Geburten-Akten im westlich besetzten  Westdeutschland und West-Berlin.

Der amerikanische Professor für Kriminologie J. Robert Lilly, der schon früher das Problem studierte, hat gesagt, dass Gebhardts Befunde "plausibel" seien, aber "exakte Zahlen würde man niemals wegen Mangel an Aufzeichnungen geben können. Man wird sich zum Teil dagegen wehren. Es gibt amerikanische Wissenschaftler, denen das nicht gefallen wird, weil viele denken, dass es die von den Deutschen begangenen Verbrechen nicht so schlimm erscheinen lassen wird.
Ich denke nicht, dass es keineswegs verringern wird, was die Deutschen taten. Es wird nur eine neue Dimension hinzufügen, was ein Krieg wirklich ist, und es wird nicht verringern, dass die Alliierten gewonnen haben."

(Geschichtsprofessorin Roxanne Dunbar Ortiz merkte an, dass der 2. Weltkrieg Teil des Mythos des US-Staatsursprung, der ein nützliches Selbstbild von Rechtschaffenheit und Wohlwollen verewigt, ähnlich der Fragwürdigkeit des iranischen Staates, der jetzt seine Aktionen gegen die ISIS benutzt, um eine ähnliche Auffassung von sich selbst zu gewinnen.)

Lilly stützt Gebhardts Haltung zu ihrer Arbeit, die ihrer Meinung einfach nur die Schrecken solcher Handlungen im Krieg enthüllen will. Die Vergewaltigungen "dauerten jahrelang an, nicht nur im Moment der Eroberung", fand Gebhardt.


Quelle - källa - source

Kommentare:

  1. Diese Vorgänge sind glaubwürdig. Als im Oktober 1943 geborener, kann ich die Vergewltigungszahlen natürlich nicht bestätigen, aber es gab andere Vorgänge die sich mir eingerannt haben.
    Im Sauerland hatten wir kurz nach dem Krieg belgische Besatzungstruppen. Kinder die auf der Straße spielten, wurden gnadenlos von Militärfahrzeugen überfahren und das zu einer Zeit als statistisch pro Stunde ein Fahrzeug kam.
    Etwas später gab es den Erlass der Amerikaner, dass die Bevölkerung alle Uhren abzuliefern hatten. Daraufhin nannte die Bevölkerung das US-Militär, Uhren-Sammel-Armee.
    MfG. grillbert aus Hamburg.

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  2. "kurz nach dem krieg" bedeutet ihren geburtsdatum zufolge ein alter von 2-3 jahren. sie hätten kaum etwas verstehen, geschweige denn sich merken können...

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    1. Ich kann mich sehr deutlich bis an mein 4tes Lebensjahr zurück erinnern und auch an ständige Warnungen der Erwachsenen, nicht auf die Straße zu gehen und auch an das Warum.
      In einem Gespräch mit meinen Eltern, ich war ca. 32 Jahre alt, kam das gleiche Thema auf. Dabei waren meine Eltern der Meinung, ich könne das nur vom Hörensagen wissen. Ich habe ihnen umgehend das Gegenteil bewiesen, worauf beide leichenblass und sprachlos wurden. Wie habe ich das wohl gemacht ?
      Ich habe einen Grundriss der zwei Zimmer gezeichnet, mit Fenstern und Türen und Mobilar in dem wir bis zum Sommer 1947 gewohnt hatten. Diese Wohnung haben nach dem Sommer 1947 weder ich noch meine Eltern je wieder betreten.
      Sie wissen also mehr über mein Erinnerungsvermögen als ich selbst Herr Anonymos !

      Sie sollten sich die Videos von Prof. Dr. Bocker anhören, der gleichaltrig ist, und über ähnliche Fähigkeiten verfügt. Hier besonders über die Zigarettenwährung !
      MfG. grillbert aus Hamburg.

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  3. Wjatscheslaw Michailowitsch Skrjabin28. März 2015 um 21:12

    Man denke nur an die Rheinwiesenlager der Amerikaner.
    Während die Schicksale der Gefangenen und Vermißten in der UdSSR soweit wie möglich geklärt werden konnten ist das Schicksal von über einer million deutscher Soldaten in US-amerikanischer Gefangenschaft weiterhin ungeklärt.
    Die Soldaten vorwiegend aus dem westlichen Kriegsschauplatz wurden von Eisenhower nicht als POWs (Prisoner of War) nach der Genfer Konvention behandelt, sondern sie erhielten den Sonderstatus DEF (Disarmed Enemy Forces), der in der Genfer Konvention über die Behandlung gefangener Soldaten nicht existiert.
    Man hat sie dann auf den Rheinwiesenlagern einfach verhungern lassen. Aber nicht nur das, man hat Gras oder Getreide über sie wachsen lassen. Ausgrabungen sind aus irgendwelchen vorgeschobenen archeologischen Gründen nicht erlaubt. Die Amis haben halt ihren Daumen drauf.
    Aber noch eins drauf getoppt: ebenso sind sie mit ihren eigenen Soldaten umgegangen.
    Die Russen haben die amerikanischen Gefangenen aus den eroberten deutschen Lagern einfach mit nach Sibirien genommen. Teilweise haben amerikanische Offiziere sie mit Gewalt den Russen abgenommen.
    Die U.S.A. haben sich nicht mehr um diese Soldaten gekümmert. Es waren keine 500, es waren ca. 25tausend!
    Quelle öffentlich rechtliches deutsches Fernsehen.

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  4. die antiamerikanische propaganda hier nimmt ja schon erschreckende ausmaße an.

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    1. Es gibt keine antiamerikanische Propaganda. Um die Verbrechen der jeweiligen Administration anzuklagen reichen die Möglichkeiten der wahrheitsliebenden Blogs nicht annähernd aus, Herr Wundersam.
      Es gibt erhebliche Kritik aus den eigenen Reihen.
      Ich habe hier noch nie eine Kritik an der US-Bevölkerung gelesen, das wäre, nach Kenntnis der Sachlage auch hochgradig ungerecht.
      Vielleicht investieren Sie mal drei Euro in ein Büchlein eines amerikanischen Senators :
      " Die Arroganz der Macht " von Senator J. William Fulbright (rororo)

      Davon gibt es auf dem US-Markt, aber auch in Europa massenhaft.
      MfG. grillbert aus Hamburg.

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  5. Sie sollten sich einfach mal beim CIA melden und mithelfen, noch mehr US-Lügenpropaganda zu verbreiten. Ihnen reichen ja die BILDZEITSPIEGEL- und die Rundfunk/TV-Märchen noch nicht. Außerdem ist Ihnen wohl entgangen, dass der Autor eine echte Amerikanerin ist.
    Zu Skrjabin: Das ist restlos in dem Buch des Kanadiers James Bacque "Other Losses" geklärt worden.

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  6. Mein Schwiegervater, geb. 1946 in Leipzig, kennt seinen Vater auch nicht. Dieser wurde als Angehöriger der US-Army nach dem Bekanntwerden der Schwangerschaft in seine Heimat verfrachtet. Und Oma hat darüber nie geredet, wie das damals alles zustande kam.

    Man kann es nennen, wie man es will, Fakt ist aber, dass die Frauen keinen Schutz mehr in ihrer Heimat hatten und somit mehr oder weniger zum Opfer wurden.

    Was die amerikanischen Besatzer in Leipzig angeht, so war deren Zeit nur kurz, die sie hier verbrachten. Es ging ihnen auch darum, die 3 großen Flugzeugwerke so schnell wie es ging zu besetzen, mögliche Evakuierungen des Materials zu verhindern und die "geheimen" oder auch nur funktionierenden Flugzeuge mit nach Amerika zu nehmen um einen "Technologietransfer" zu ermöglichen.

    Die gelangweilten GI´s gingen in der Zwischenzeit auf die Suche nach einer Beschäftigung. Es war dabei zufällig zu einer Art Volkssport gekommen, deutsche Frauen und Mädchen zu "erobern". Damit diese sich nicht beschweren, gab es nach diesen Nachstellungen Lebensmittelpakete. Das half dann ganze Familien zu ernähren, auch wenn man sich das schmutzig "erkauft" hatte.

    Und Oma hat komischerweise die Amis verflucht und nicht die Russen, die dann folgten und viel länger blieben.

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