Samstag, 21. März 2015

FREIHEIT FÜR GENOSSEN ALEXANDER BONDARTSCHUK!

Ukrainische Behörden verfolgen Andersdenkende


Kommunisten-online

Alexander Bodartschuk
Am 19. März 2015 wurde auf Beschluß des Petschersker Gerichtes der Stadt Kiew der Abgeordnete der Obersten Rada der Ukraine, Alexander Bondartschuk, verhaftet und ins Gefängnis geworfen. Er ist der Chefredakteur der Zeitung „Arbeiterklasse“ und Leiter der marxistisch-leninistischen Arbeiterpartei der Ukraine. Es wurde ein Strafverfahren nach Art. 110 Punkt 1 durchgeführt, wo Bondartschuk beschuldigt wurde, „vorsätzliche Handlungen, zur Veränderung der Grenzen des Territoriums oder der Staatsgrenze der Ukraine“ unternommen zu haben, „gegen die Ordnung und die Verfassung der Ukraine“ verstoßen zu haben, sowie „öffentliche Aufrufe oder den Vertrieb der Materialien mit Aufrufen zu solchen Handlungen“ begangen zu haben.

Die Staatsanwaltschaft sah in den Publikationen einer der Ausgaben der Zeitung
„Arbeiterklasse“ staatsfeindliche und separatistische Tätigkeit, damit droht ihrem
Chefredakteur heute eine Strafe von 3 bis zu 5 Jahren Haft.
Die Zeitung „Arbeiterklasse“ vertrat während der ganzen 15 Jahre ihrer Existenz eine prinzipienfeste, wie auch ehrliche, antioligarchische und antifaschistische Haltung. Von Anfang an gab eine objektive, kritische Einschätzung des „Euromajdan“.

Alexander Bondartschuk ist den heutigen Machthabern bekannt durch seine Grundsätzlichkeit und Offenheit, mit der er für die Menschenrechte der Arbeiter eintritt und wegen seiner aktiven antifaschistischen und kritischen Haltung. In der Ukraine sind andere als die offiziell herrschende Meinung nicht gefragt und das wird auch streng bestraft.

Die Zeitung „Arbeiterklasse“ ist offiziell registriert, ihr Vertrieb wurde auf Bestellung durch das staatliche Unternehmen „Presse der Ukraine“ entsprechend den offiziell abgeschlossenen Verträgen durchgeführt.

Bereits im August 2014 war eine der Auflagen der Zeitung noch in der Druckerei konfisziert worden, weil sich Arbeiter dem moralischen Druck und der Einschüchterung widersetzten.

Nachdem gerichtliche Ermittlungen eingeleitet worden waren, wurde der Chefredakteur mehrfach verhört, fanden Haussuchungen in seiner Wohnung statt, wurden Dokumente und Computertechnik beschlagnahmt, die Website der Zeitung gelöscht und Dutzende (!) Abonnenten der Zeitung verhört.

Diese Übergriffe sind eine Bestätigung für die Beschneidung der Meinungsfreiheit und der Unterdrückung Andersdenkender in der Ukraine.

Wir bitten dringend um größtmögliche Verbreitung der vorliegenden Information!

Quelle - källa - source

Kommentare:

  1. Anonym am 21.03. um 12.20 Uhr:

    Definieren Sie Kriegszeiten und hören Sie auf mit Hetze aus der Zeit von 1933-45 ! Wer hat gegen einen demokratisch gewählten Präsidenten geputscht und dann bei Widerstand in der Ostukraine die ATO und ausdrücklich keinen Krieg angefangen?
    Wissen Sie, was Asow und Rechter Sektor sind? Die haben die Drecksarbeit zum Maidan geleistet und sind immer noch am "Arbeiten"!

    Welche westlichen Länder haben mit enormen finanziellen und "diplomatischen" Mitteln und Wegen dazu beigetragen, dass die Ukraine am Zerfallen ist?

    Vermutlich war das Hitlerattentat und der gesamte antifaschistische Widerstand in den Zeiten des Nationalsozialismus in Ihren Augen auch ein Kriegsverbrechen !

    Einfach ekelhaft Ihr Kommentar!

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    1. die finanziellen mittel nützen nichts, wenn da nicht schon vorher böses blut ist. geben sie "holodomor" in ihre suchleiste ein.

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    2. Völlig richtig, Herbert. Ich habe ihn gelöscht. Die sollen ihren Mist woanders verbraten.

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  2. Hallo Anonym vom 22.03. 13.00 Uhr!

    Was wollen Sie denn jetzt schon wieder herbeiunken?
    Macht sich der Deutsche momentan unbeliebt und schafft sich böses Blut, weil er im 2. Weltkrieg Millionen Menschen erschossen, vergast oder vertrieben hat?
    Die Zahl der Migranten erreicht in diesem Jahr die Höchstzahl seit Bestehen der BRD. Von bösem Blut kann also 70 Jahre später nicht mehr so sehr die Rede sein. Die bisher mehr oder weniger integrierten Flüchtlinge und auch die abgelehnten der letzten Jahre, fühlen sich pudelwohl bei uns und letztere werden nicht abgeschoben.

    Zum anderen müssten ja gerade Sie dann an der "Jugoslawisierung" der Ukraine interessiert sein und dürften dann hier wenig einzuwenden haben.

    PS: Warum die Kosovo-Albaner auf Platz 4-5 der Bewerbererliste stehen, kommt dann im Fortgeschrittenenkurs! ;-)

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  3. empfindliche reaktionen auf meine hinweise auf die russischen verbrechen während der zeit des kommunismus. schmeckt ihnen wohl gar nicht? ich kenne den kommunismus und weiß, dass geschichtsfälschung und vertuschung immer mit größter effizeinz betrieben wurden- so ziemlich das einzige was funktioniert hat. immer hat man von faschismus geredet, und von den eigenen untaten abgelenkt.

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