Freitag, 26. Juni 2015

Am Rande des '6. Großen Massenaussterbens' muss die Menschheit konservieren oder sterben


Nadia Prupis
23. Juni 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Nur ausgestorbene Froscharten in Ecuador.
Es ist offiziell: Der Mensch betritt ein 'sechstes großes Aussterben'. Selbst die konservativsten Schätzungen zeigen, dass die Arten in einem weit höheren Maße ausgelöscht werden, als in dem früheren Massenaussterben – und die Menschheit ist sowohl verantwortlich … als auch in Gefahr.

Eine gemeinsame Studie von Wissenschaftlern mehrerer nordamerikanischer Universitäten veröffentlichten in der vergangenen Woche in der 'Science', dass die Rate des Aussterbens der Arten im 20. Jahrhhundert bis zu 100 mal höher ist, als ohne die Einflüsse der menschlichen Aktivität, wie Klimawandel, Abholzung und Verschmutzung.

Wenn darüberhinaus diesen Raten erlaubt wird fortzufahren, „würde das Leben viele Millionen Jahre brauchen, um sich zu erholen und unsere Spezies würde wahrscheinlich schon vorher verschwinden,“ sagte der Studienleiter Gerardo Ceballos der Autonomen Universität von Mexiko.
„[Die Studie] zeigt ohne größere Zweifel, dass wir jetzt das sechste große Massenaussterben erleben,“ sagte der Ko-Autor Paul Ehrlich, Bing-Professor für Bevölkerungsstudien in Biologie und Forscher an dem Stanford Woods Institut für Umwelt. „Es gibt Beispiele von Spezies in der ganzen Welt, die im Grunde schon tot sind.“

Wissenschaftler stimmen seit langem überein, dass die Raten des Aussterbens ein nie dagewesenes Niveau seit dem letzten Massenaussterben erreicht haben, als die Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren getötet wurden. Seit Jahren warnen Naturschutzgruppen über das zunehmende Verschwinden von Säugetieren, Vögeln und Amphibien, die der Harvard Professor und Ökologe Edward O. Williams 2010 „das Rückgrat der Biodiversität“ nannte.

Aber die neue Studie zeigt „mit extrem konservativen Schätzungen, dass Spezies 100 mal schneller verschwinden, als das normale Niveau zwischen dem massenhaften Verschwinden, bekannt als Hintergrund-Niveau.“

Der Stanford-Report erläutert:

Mit fokus auf die Wirbeltiere, die Gruppe, für die am meisten verlässliche moderne und fossile Daten gibt, fragtem sich die Forscher, ob selbst die niedrigsten Schätzungen der Unterschiede zwischen Hintergrund- und akktuellem Verschwinden auch die Schlussfolgerung rechtfertigen, dass die Menschheit „eine globale Zuckung von Bio-Diversitätsverlust“ herbeiführt. Die Antwort ist definitiv ja.
Mit dem Verschwinden von Spezies verschwinden auch wichtige Ökosystem-Dienstleistungen wie die Befruchtung durch Honigbienen und die Reinigung des Wassers. Beim gegenwärtigen Tempo des Spezies-Verlustes werden die Menschen viele Vorteile der Biodiversität innerhalb von drei Generationen verlieren, schreiben die Autoren des Reports. „Wir sägen an dem Ast, auf dem wir sitzen,“ sagte Ehrlich.
„Wir waren sehr überrascht zu sehen, wie schlimm es aussieht,“sagte Ceballos zum Guardian am Freitag. „Dies ist sehr deprimierend, weil wir an die konservativsten Raten gewöhnt sind, aber selbst dann sind diese höher als die normalen Aussterbungsraten, was heißt, dass wir einen massiven Verlust an Spezies haben.“
Um ein „wirkliches“ Massenaussterben zu vermeiden, schlossen die Forscher „würde es schnelle und sehr intensive Anstrengungen erfordern, die bereits bedrohten Arten zu erhalten und den Druck auf ihre Populationen abzuschwächen – vor allem Habitat-Verlust, übermäßige Ausbeutung für wirtschaftliche Gewinne und Klimawandel. All dies steht in Beziehung zum Umfang der menschlichen Bevölkerung und ihrem Wachstum, was den Konsum vermehrt (vor allem den der Reichen) und wirtschaftliche Ungleichheit.“
Noch ist Zeit, schnelle Aktionen durchzuführen, um Spezies, Ökosysteme und Populationen zu erhalen – aber das Fenster schließt sich immer mehr, warnten die Forscher.


Quelle - källa - source

Kommentare:

  1. wenn nur die reichen das problem sind, brauchen die nur zu warten. unsere geburtenrate ist weit unter 2. das problem sind aber auch die aufstrebenden schwellenländer, die die produktionsbedingungen nicht verschlechtern wollen, um die produktion an sich zu reißen. wie sollen wir denen die produktionsbedingungen diktieren?
    außerdem werden die menschen freiwilig nicht ihren konsum reduzieren. egal mit welcher katastrophe gedroht wird. man kann die allgemeinen bedingungen durch mehr umweltauflagen verschlechtern, aber dann muss man auch hunger und armut für die unterschicht in kauf nehmen. so ein programm werden die schwellen- und entwicklungsländer wohl brauchen.
    wir hingegen brauchen eigentlich nur die südgrenzen zu schließen und dank der niedrigen geburtenrate haben wir schon bald einen naturpark im land. wenn den eliten die geschwindigkeit nicht ausreicht, werden sie wahrscheinlich den sowieso bankrotten staat und mit ihm die renten- und gesundheitssysteme zusammenbrechen lassen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Südgrenzen schließen und 2 Generationen abwarten .......?
      So ein Halb-Quatsch.

      Die niedrige Geburtenrate tifft nur auf die ursprünglichen "Deutschen", mit heimischen Vorfahren mehrerer Generationen zu.

      Seit den 1950er Jahren sind viele Millionen "Gast-Arbeiter" hier zugereist, haben viele Kinder und noch mehr Enkel großgezogen..
      Oder glaubt irgendjemand, daß nach dem 1. Millionsten Gastarbeiter (der bekam bei Einreise 1964 ein Mopet geschenkt)daß nach ihm die Tore zu gemacht wurden ?
      Oder glaubt jemand, daß diese vermehrungsfreudigen Südländer keine Kinder und keine Enkel und keine Urenkel haben ?

      Schätzungsweise 30--40 Millionen Bewohner "Deutschlands" sind Zugereiste und deren Nachkommen.
      Die Hauptgruppe sind Türken.

      Vergleiche mal die Gästezahlen bei Hochzeiten hier in den heimischen Miet-Locations, Gemeindehäusern, Fest-Säälen, Multifunktions-Hallen und Event-Centern.

      Deutsche: 25--100 Personen,,
      Russen+Sowjets: 25--180 Personen,
      Italiener bzw. Spanier / Portugiesen: 30--150 Personen,
      Araber / Afrikaner: 150--450 Personen,
      christliche Aramäher + chistliche Syrer: 300--600 Personen,,
      Türken + Kurden: ab 400 bis ca. 800 Personen.

      Solche Zahlen können die Leute bei großen Catering-Unternehmen bestätigen.
      Allerdings sondern sich die Türken hier total ab.
      Die haben seit über 10 Jahren ihre eigenen Carterer, ihre eigenen Hochzeits-Hallen, ihre eigenen Technikfirmen, ihre eigenen Live-Bands, ihre eigenen Getränkehändler, Taxiunternehmen, ..., usw.

      Die konsumieren von Jahr zu Jahr weniger von deutschen Kleinunternehmen.
      Und wenn doch, dann bekommt mal als gelernter DDR*ler die Krise, wenn die Miet-Interessenten feilschen wie in Konstantinopel auf dem Kamel-Basar.
      .... ach, du kriegst die Tür nich* zu!! (fluchendes Sprichwort)

      Ich frag mich schon seit Jahren, wie sich für Veranstalter solche türkischen Hochzeiten überhaupt finanzieren?
      Zahlen die 400--800 Leute vielleicht irgendwie Eintritt?
      Wenn ja, dann gründe ich ne Alternative zur GEMA ^^
      ... und kassiere mit dem Überfallkommando jedes WE Dutzende Hallen im ganzen Bundesland (Sauerland-Absurdistan) ab ^^

      Andere Ebene ist der Wohnungsmarkt:
      Das Verhältnis zwischen Nachfrage wurde in den letzten 20 Jahren wirklich problematisch, zumindest aus Perspektive von geringverdienenden Mietern.
      Das Gleiche auf dem Arbeits"markt", oder im Bereich Kleinunternehmungen und kleine Firmen.
      Das ist doch kein Markt mehr!
      Die 2. und insbesondere die 3. Generation = Nachkommen der ehemaligen "Gastarbeiter" erschwert einem das Leben zusehens.
      Es wird als Deutscher immer schwieriger, sich hier in TürkschLand zu integrieren.

      Diese Feststellungen sind keine Behauptungen, sondern erlebte Tatsachen.
      Ich bin schon lange keine 40 mehr und bekomme das durchaus mit.

      Fazit:
      Selbst wenn die Süd-Grenzen dicht gemacht würden,, würde die Stückzahl der hier lebenden Menschen gewiss nicht abnehmen.
      Es würde lediglich ein *Wohnungsmarkt* wiederbelebt werden, auf dem man sich tatsächlich noch was aussuchen kann, ohne dafür 79 Stunden pro Woche schuften zu müssen.

      Um zum Thema (aussterbende Tierarten) zurück zu kehren ...

      Letztes Jahr haben nur Hummeln die Blüten bei uns bestäubt.
      Die waren ziemlich klein und könnten Stein-Hummeln gewesen sein, sind auch fast hand-zahm und nur auf Blüten fixiert.

      Ich hab den ganzen Frühling, Sommer und Herbst 2014 nur 1 einzige Biene gesehen, und die hatte ich aus einem städtischen Brunnen gerettet, an dem ich zuufällig gleichzeitig mal war.

      Es ist jetzt Ende Juni 2015. Ich hab dieses Jahr noch keine einzige Biene gesehen, obwohl ich am Rande einer recht kleinen Stadt wohne, mit bissel Grün herum.
      Aber stattdessen sah ich seit Jahrresbeginn viele Tausende von weißen Streifen und entsetzlich viel Staub in meiner kleinen 1-Zimmer-Büchse.

      Alleine schon die Giftigkeit von Flugbenzin und militärischem Jet-Kraftstoff müsste doch schon reichen um es verbieten zu lassen.
      Oder zumindest fett besteuern!


      Löschen
    2. die RELEVANTEN zahlen sagen etwas anderes. die geburtenrate für die GANZE bevölkerung in deutschland ist weit unter 2. dass minderheiten dabei eine etwas höhere geburtenrate haben reicht nicht, um das gesamtbild zu ändern. die bevölkerungszahlen würden von sich aus sinken, nur das einwanderungssaldo selbst schafft es sie konstant zu halten.

      Löschen
  2. Das wäre ja schön, was sie erzählen. Aber die Politkriminellen lassen 400 000 Moslems nur in diesem Jahr einreisen- und überall in der islamischen Welt liegt die Geburtenrate weit über 2, oft bei 5-7 Kindern, so dass sich deren Bevölkerung bis 2050 mehr als verdoppeln wird.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. das interessiert aber niemanden, solange man ihnen die einreise nicht erlaubt, und wenn weiterhin solche dinge passieren wie gestern, werden die gutmenschen bald von der macht vertrieben und die regeln wieder eingeführt. die können dann in ihren ländern zusehen wie sie die probleme lösen. ich erinnere nochmal daran, dass der nahrungsmangel ein regulator ist, welcher unabhängig von der geburtenrate über jahrtausende die bevölkerungszahlen in schach gehalten hat.

      Löschen