Dienstag, 9. Juni 2015

OSTEUROPA IM ÜBERBLICK 9


US-Militär zu Säuberungsaktionen im Donbass
Life News

Aus dem Russischen: Thomas
7. Juni 2015

Kiew plant, das US-Militär zu Säuberungsaktionen im Donbass heranzuziehen
Das Mitglied der Gesellschaftlichen Kammer* der Russischen Föderation, Waleri Korowin, hat das in Kiew angenommene Gesetz über den jetzt möglichen Zutritt von Militärangehörigen der NATO und der EU in die Ukraine kommentiert.

Nach Meinung des Direktors des Zentrums für geopolitische Expertisen Waleri Korowin, ist der am 4. Juni von der Rada angenommene Gesetzentwurf nichts anderes als der Versuch, in der Ukraine den Aufenthalt der Ausbilder und der Militärs aus den USA zu legalisieren. Nach Meinung des Experten will Kiew die "Säuberung" des Donbass von den Landwehrmännern unter Mitwirkung amerikanischer Fachkräften beginnen.

Die Rada hat das Gesetz mit Zustimmung Washingtons angenommen, ohne seine Zustimmung wird heute in der Ukraine nicht ein einziges Gesetz angenommen.
Es ist der Versuch, die Bedingungen dafür zu schaffen, die Situation auf die tatsächliche Anwesenheit der ausländischen Militärs (in erster Linie der amerikanischen) auf dem Territorium der Ukraine vorzubereiten. Die Militärs sollen die Vertreter der ukrainischen Armee und der Sondereinheiten für die Erneuerung der aktiven Phase der Operation in Donbass vorbereiten, hat Waleri Korowin Life News erzählt.
Außerdem ist er davon überzeugt, dass Washington von vornherein plante, alle Minsker Vereinbarungen, ungeachtet der Bemühungen der Führer Deutschlands und Frankreichs, am Ende zu zerreißen.

Die Verstöße gegen die Minsker Abkommen gehen in die Pläne Washingtons ebenso ein wie auch die Unterbringung des amerikanischen Kontingentes in der Ukraine. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden die Militärangehörigen der Länder der NATO nicht als Friedensstifter eingesetzt. Das werden die US-Militärangehörigen, die Ausbilder, übernehmen. Sie werden zusammen mit den ukrainischen Angehörigen eines Strafkommandos den Donbass von denen säubern, die die Unabhängigkeit verteidigt haben oder werden zu Sperreinheiten, die in den Rücken der ukrainischen Armee schießen falls sie lieber darauf verzichten wollen, zu kämpfen, hat Waleri Korowin vermutet.

Wir werden uns noch an den 4. Juni erinnern, als die Rada den Gesetzentwurf angenommen hat, der erlaubt, Truppen von ausländischen Staaten für die Durchführung von internationalen Operationen in die Ukraine einzuladen.
Das Gesetz wird, nach den begleitenden Erläuterungen, zulassen, «die Bedingungen für die Entfaltung einer internationalen Operation auf dem Territorium der Ukraine" für ein ausgerüstetes Kontingent von NATO und der EU zu schaffen, dass "die schnellste Normalisierung der Lage, die Wiederherstellung der Rechtsordnung und der Lebenstätigkeit, der Verfassungsrechte und der Freiheiten der Bürger" auf den Donezker und Lugansker Gebieten gewährleisten soll.

Früher, am Anfang 2015, nannten die Abgeordneten des Parlaments der Ukraine Russland noch das "Aggressor-Land". Und im übrigen hat die Annahme dieses Gesetzes formell keine Folgen. Jedoch gibt Kiew die militärischen Ambitionen damit nicht auf und hofft, die Föderalisierung des Landes und damit die Erweiterung der Rechte der Regionen des Donbass, nicht zuzulassen. Pjotr Poroschenko hat im April erklärt, dass "der Krieg zu Ende gehen wird, wenn die Ukraine die Krim und den Donbass zurückgenommen haben wird».

*Die Gesellschaftliche Kammer Russlands
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Die Gesellschaftliche Kammer der Russischen Föderation ( Общественная палата Российской Федерации) wurde 2005 gegründet. Ihre Gesetzesgrundlage ist das Gesetz No. 32 „Über die Gesellschaftliche Kammer der Russischen Föderation“, welches von der Duma am 16. März angenommen wurde, und am 1. Juli 2005 in Kraft trat.
Die Tätigkeit der Gesellschaftlichen Kammer ist auf die Einbringung der Interessen der Bürger und der gesellschaftlichen Gruppierungen in die Staatsorgane und örtlichen Verwaltungen gerichtet und soll zur Lösung der wichtigsten Probleme der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung, der Gewährleistung der nationalen Sicherheit, dem Schutz der Rechte und Freiheiten der Bürger sowie der Verfassung der Russischen Förderation und demokratischen Prinzipien beitragen.
Die Gesellschaftliche Kammer führt eine öffentliche Anhörung von sozial bedeutsamen Gesetzesprojekten, die in der Lesung der Duma sind, durch.
Die Mitglieder der Kammer werden vom Präsidenten bestimmt. Nicht für die Gesellschaftliche Kammer kandidieren können Mitglieder von Organisationen, welche vom Staat als extremistisch angesehen werden.

Invictus maneo!

Kommentare:

  1. Das US-Militär ist seit 1945 unglaublich erfolgreich gewesen. Außer dem tollen Blitzkrieg in Grenada hätten sie fast die Vietnamesen besiegt, fast auch die Taliban und Al Kaida. Auch gegen den Islamischen Staat ist der Kampf noch nicht völlig verloren. Außer fast siegen können amerikanische Militärs zudem ganz prima foltern und in Vernehmungen jedes gewünschte Geständnis erzwingen. Kein Verdächtiger ist zu wenig verdächtig, dass man ihn nicht vorbeugend erschießen könnte:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriffe_in_Bagdad_vom_12._Juli_2007
    Das Eingreifen dieser fast unglaublich beinah siegreichen Amerikaner wird das Rad der Bürgerkriegsgeschichte in der Ukraine wenigstens per noch tolleren, noch neueren Kriegskrediten weiter am Laufen halten. Die unsichtbaren russischen Panzerarmeen in Donezk und Lugansk laufen Gefahr, vor ängstlichem Zittern fast ihre Tarnkappen zu verlieren. Ich bin maßlos beeindruckt, welche Fachleute dort jetzt mitmischen werden:
    Ausgesprochene Sieggaranten!!!

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    1. manchmal ist der weg das ziel, denken sie darüber nach..

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  2. Der Sturm (Oluja) wird vorbereitet ...

    Kroatische Offiziere bilden die Ukrainer schon länger darin aus. Jetzt fehlt nur noch eine Art Srebrenica
    dieser Wahnsinn war es nämlich der Serbien und anderen die Hände band und sicherstellte das die
    seid Jahrhunderte von den Kroaten ersehnte und zum größtenteil im zweiten Weltkrieg durchgeführte
    Ethnische Säuberung Kroatiens von allem serbischem mit Weltweitem Wohlwollen und einem Gefühl
    der Gerichtigkeit und Genugtuung gegenüber den Dämonisierten Serben beendet werden konnte.

    Ein Flugzeug reicht dafür nicht es wird mehr dafür bedürfen um Putin die Hände zu binden und
    die Ethnische Säuberung des Donbas zu ermöglichen also seid auf der Hut ihr Menschen dort ...

    Für die die mit dem Begriff Oluja nichts verbinden ...

    Die Operation Oluja (Sturm) gilt nicht nur als entscheidender und vernichtender Schlag gegen die Republik Serbische Krajina, sondern auch als Kehrtwende im Bosnienkrieg, da durch die Operation Oluja die monatelange Belagerung der Stadt Bihać beendet wurde.[6] Nach der Eroberung der gesamten Krajina sowie der Zerschlagung des Belagerungsringes um Bihać wurde somit ganz West-Bosnien zurückerobert und die Armee der RSK und Paramilitärs militärisch und moralisch stark geschwächt.

    Unmittelbar nach Beendigung der Operation Oluja wurde gemeinsam mit bosnischen Regierungstruppen die im Abkommen von Split zwischen der bosnischen und der kroatischen Regierung vereinbarte Militäroperation Maestral (Nordwestwind) begonnen. Das von Serben kontrollierte Territorium in Bosnien und Herzegowina schrumpfte von 70 % auf etwa 49 %, durch die deutliche militärische Übermacht der nun gemeinsam koordiniert vorrückenden kroatischen und bosnischen Streitkräfte mit Hilfe westlicher Staaten und deren Waffen und der HVO (Hrvatsko Vijeće Obrane, Kroatischer Verteidigungsrat in Bosnien). Die Operation Maestral wurde auf massiven Druck der internationalen Gemeinschaft nach nur wenigen Tagen gestoppt, da man eine Ausweitung des Krieges und ein Hineinziehen Serbiens befürchtete.

    Die Operation Maestral wird trotz ihres vorzeitigen Stopps als sehr großer militärischer Erfolg gewertet, da dadurch nicht nur große Teile Bosniens befreit wurden, sondern in erster Linie durch die Niederlagen der serbischen Kräfte durch die Operationen Oluja und Maestral der militärische und politische Druck auf Belgrad derart verstärkt wurde, dass diese eine Gefahr der völligen Niederlage in Bosnien sahen und somit zur Unterzeichnung des Friedensabkommens von Dayton gezwungen wurden, was letztendlich zum Ende des Krieges auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens führte.

    Kotromanic

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    1. vergessen sie mal nicht zu erwähnen, dass die serben gegen den willen der bevölkerung von der yug. regierung angesiedelt wurden und stets alle funktionen in verwaltung, wohnungen in den besten lagen und alle direktorenposten in den staatlichen firmen bekamen! besonders viele wurden in der region um knin, der krajina angesiedelt, die früher die stadt des kroatischen königs war. kroaten mussen als gastarbeiter nach DE gehen, weil serben ihnen die jobs genommen haben! die massaker an der zivilbevölkerung, von denen man im regime nicht sprechen durfte, lassen sich auch nicht alle aufzählen. auch die sogenannten volksdeutschen sind von den serben vertrieben worden, damit sie ihnen den besitz stehelen konnten. die serbische zivilbevölkerung wurde von deren regierung zurückgepfiffen, wahrscheinlich damit es nach einer ethnischen säuberung aussieht und die verlogene weltgemeinschaft die zurückdrängung der serbischen truppen in bosnien anhält, was auch geklappt hat. darum haben die serben heute noch eine autonomieregion in bosien, die sie bei einer totalen militärischen niederlage auch nicht hätten durchsetzen können!

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  3. Sieh ich bin kein Fan Von Slobo ... seinerzeit hing oft der Haussegen Schief bei uns weil ich
    eher Prowestlich als mein Vater bin. Sei es drum es ging mir hier nicht um Politik.
    Lediglich um die Umsetzung der Oluja und das solches wieder vorbereitet wird.

    Aber das ist ja das Geheimnis des Erfolges des Westens. Die Balkanesen insbesondere in Bosnien
    sind selbst nach all der Zeit immer noch damit gelähmt sich gegenseitig für vergangenes zu beschuldigen
    und können so leicht ausgeplündert und ausgebeutet werden ...

    Mal nur ein kleiner Hinweis Tito war an der Macht in der Zeit wo "die Serben" sich all das angeeignet haben.
    Der Grund warum diese Leute vertrieben wurden war weil sie Titos Macht im Weg standen.
    Und auch die Serbische Inteligencija wurde ermordet alle die keine Strammen Kommunisten waren
    und Stalin hat Tito dabei geholfen nur später haben sie sich auseinandergelebt da Tito sich nicht
    unterordnen wollte .... Die Kommunisten sind genauso ein Krebs der Gesellschaft wie die Nazis nur
    unterschiedliche Arten davon.

    Gruß Kotromanic

    Ps. der übrigens ein König war aus einer Zeit wo Katholiken, Orthodoxe und Bogumilen in Frieden
    miteinander leben konnten.

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  4. Welch ein Blödsinn! Dir hat der Westen das Gehirn total verkleistert und du bist auch noch glücklich darüber. Schlaf weiter, aber verschone andere Menschen vor deinem Unsinn.

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