Mittwoch, 9. Dezember 2015

Ausrottung ist endgültig


Dies ist ein Thema, das mir seit Jahrzehnten auf der Seele liegt und worüber ich schon mehrfach geschrieben habe. Doch ich habe immer wieder bemerkt, dass sich 99.9% der Leute einen Dreck drum scheren. Womöglich sagen sie noch wie beim Klima: Das war nicht der Mensch! Also wer denn: Der liebe Gott? Umso schlimmer, wenn er das war. Also lasst ihn aus dem Spiel. Wir sind es und wir müssen handeln. Aber nicht nur mal 'ne Mark für die indischen Tiger oder die afrikanischen Elephanten spendieren, jedoch nicht für die Wölfe bei uns. Das ist richtig verlogen. Wenn ein afrikanischer Elephant einem Bauern das Feld platt macht, ist das eine Frage auf Leben und Tod für die ganze Familie. Hier dagegen stellen sich 10000 Jäger an (in Norwegen), um 16 Wölfe von 30 im ganzen Land zu erlegen, weil die ein paar Schafe reißen.                                                             
Dieser Artikel ist an sich sehr gut, außer dass er nicht die Schuldigen nennt und bis auf das Ende. Da kommt er mit dem Schein-Heiligen Gandhi. Wenn man schon unbedingt einen Heiligen braucht, dann sollte man ihn sich vorher etwas genauer ansehen und nicht einen Rassisten wählen. Die menschliche Gesellschaft hat unter dem Patriarchat (Sklaverei, Feudalismus und Kapitalismus) mit Gewaltlosigkeit nie nur einen Schritt vorwärts gemacht , obwohl das Volk es IMMER zuerst gewaltlos versucht - nur um den Knüppel oder Kugeln zu spüren zu bekommen. Nichts gegen seine vorgeschlagenen Schritte, die allerdings nur begleitend sein können. Das Entscheidende ist eine Revolution.


Robert J. Burrowes
8. Dezember 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Pyrenäen Steinbock
Was haben der Pyrenäen-Steinbock, die St.Helena Olive, der Chinesische Fluss-Delfin, die Liverpool Taube, der Östliche Puma, das Westafrikanische Rhinozeros, der Taiwanische Nebelparder, der Schwertstör, die Goldkröte und der Rockland Dickkopffalter gemeinsam mit dem Dodo, aber was ist verschieden?

Die Antwort ist, dass diese Arten alle seit dem Jahr 2000 ausgestorben sind, das heißt in den vergangenen 15 Jahren. Und der Dodo wurde schon 1662 ausgelöscht.

Eins, was alle diese Arten gemeinsam haben, ist, dass die Ursache ihrer Auslöschung die menschlichen Wesen waren.

Wenn ihr ein Video anschauen wollt, das einige der auf der Erde erloschenen Arten als Erinnerung präsentiert, könnt ihr es hier tun: „Läutet die Glocken am Tag der Erinnerung für die erloschenen Arten am 30. November 2015“.


Goldkröten

Die wahre Tragödie ist, dass die wenigen oben genannten Arten nicht die Geschichte erzählen können. Jüngste Schätzungen deuten an, dass 200 Arten des Lebens (Pflanzen, Vögel, Tiere, Fische, Amphibien, Insekten, Reptilien) täglich erlöschen. Jeden einzelnen Tag. Diese Rate übersteigt jene des letzten Massen-Aussterbens vor 65 Millionen Jahren.

Kurz und gut, der Planet Erde erlebt jetzt sein sechstes Massen-Aussterben und wir sind die Ursache. Wie das?

Nun, die menschliche Aktivität betrifft alles auf dem ganzen Planeten und wir benutzen eine Vielfalt von ausgeklügelten industriellen Technologien, um andere Lebensformen in riesiger Anzahl zu zerstören und diese Unausweichlichkeit führt zur Auslöschung von Arten.

In manchen Fällen jagen wir einfach diese Lebensformen in die Auslöschung als Ergebnis eines irregeführten kommerziellen Imperativs. Entweder zur Ernährung (wie Wale und viele Fischarten), für Trophäen (wie die 'Großwild-Jagd), für Rohmaterialien (wie das Elfenbein der Elephanten) oder aus einer Wahnidee wegen ihrer aphrodisischen oder medizinischen Eigenschaften (wie das Horn des Rhinozeros), wir töten sie mit modernen Tötungs-Technologien wie Harpunen, Fangnetzen und Gewehren (wogegen sie keinen evolutionären Schutz haben). Um ein Beispiel zu geben: die See-Schildkröte. Sechs von sieben Unterarten der See-Schildkröten sind gefährdet laut 'Wildcoast'. Warum? „See-Schildkröten sind bedroht durch Wilderei und Jagd nach ihren Panzern, ihrem Fleisch und Eiern. Schildkröten-Eier werden als Imbiss verkauft … wegen der absurden Idee, dass sie aphrodisische Elemente haben (siehe hier).

Aber vor allem sind es zwei Dinge, die all diese Arten umbringen: unsere systematische Zerstörung des Land-Habitats – Wälder, Savannen, Feuchtwiesen, Moore, Mangroven … - bei unserer endlosen Jagd nach mehr wilden Orten auf der Erde für den menschlichen Gebrauch (ob für Wohnungen, Bergbau, Landwirtschaft oder das Militär) und unsere Zerstörung der Wasserwege und des Ozean-Habitats, indem wir radioaktiven Abfall, CO2, eine Menge Gifte und Chemikalien und sogar Plastik hineinwerfen. Nun gibt es 'Todeszonen' in mehreren Ozeanen der Welt, von den großen Müllteppichen auf den Ozeanen ganz zu schweigen.

Denkt an die Regenwälder

In einer umfassenden akademischen Studie, die kürzlich beendet wurde, erklärten die mehr als 150 Autoren des Reports gemeinsam, dass „die meisten der mehr als 40000 tropischen Baumarten jetzt als global bedroht bezeichnet werden können“ (siehe hier). Warum sind mehr als 40000 tropische Baumarten durch Aussterben bedroht? Weil „mehr als 80 000 Acres (32000 ha) Regenwald jeden einzelnen Tag auf der ganzen Welt zerstört werden und damit auch 130 Pflanzenarten, Tiere und Insekten.“ (Siehe hier)

Oder denkt an die Frösche

Relativ gesprochen, schenken wir eine Menge Aufmerksamkeit großen und farbenprächtigen Arten, aber nicht Arten, von denen man nie gehört hat oder die weniger 'exotisch' sind, als dass man sie wertschätzen muss. Wie Frösche etwa, die unter anderen unschätzbaren Diensten, aus der begrenzten menschlichen Perspektive, Malaria-Moskitos fressen. „Frösche haben in mehr oder weniger ihrer heutigen Form 250 Millionen Jahre, haben zahllose Eisperioden, Asteroid-Abstürze und andere Umwelt-Schwankungen überlebt, aber jetzt steht ein Drittel dieser Amphibien-Art am Rande der Auslöschung.“ (siehe hier)

Aber nicht unsere ganze Zerstörung ist so sichtbar wie unsere verschwindenden Regenwälder und die symbolhaften Arten, die mit ihnen verschwinden. Habt ihr mal kürzlich an die Böden unseres Planeten gedacht? Außer seiner Erschöpfung, indem wir ihn zum Beispiel wegwaschen (manchmal durch dramatische Erdrutsche, aber gewöhnlich unbemerkt), weil wir den Regenwald abgeholzt haben, der ihn festhielt, kippen wir auch riesige Mengen von sowohl anorganischen als auch organischen Schmutz hinein. Einige der giftigsten Abfall-Substanzen sind anorganische Bestandteile wie Schwermetalle wie Kadmium, Chrom, Blei, Quecksilber, Nickel und Zink. Bergbau- und Schmelzaktivitäten und das Ausbringen von metall-beladenen Abwasserschlamm sind die zwei Haupt-Schuldigen für die Verschmutzung der Böden mit Schwermetallen. (siehe hier)

Aber noch viel häufiger ist unsere Zerstörung des Bodens mit Schmutzstoffen auf organischer Basis in Verbindung mit Industrie-Chemikalien. Tausende synthetische Chemikalien gelangen in den Boden direkt oder indirekt, oft in Form von Düngemitteln, Pestiziden, Herbiziden und andere Giften, die den Boden zerstören, indem sie seine Nährstoffe vermindern und die Mikroben töten, wo wir danach unsere Nahrungsmittel anbauen. (siehe zum Beispiel die Auswirkung von Glyphosat auf den Boden)

Benutzen wir genetisch modifizierte Organismen (GMO) und die Chemiegifte, die sie brauchen, nimmt das Problem furchtbar zu. Denn zwei weitere Ergebnisse der Benutzung dieser Gifte sind, dass der Boden keinen Kohlenstoff mehr binden kann und die Gifte auch viele der nützlichen Insekten töten, wie Bienen, die eine wichtige Rolle bei der Pollinierung und dem Wachstum spielen.

Und natürlich ist die militärische Verschmutzung und Zerstörung der Böden enorm. Sie reicht von der radioaktiven Verseuchung riesiger Gebiete bis zur extensiven und vielfältigen chemischen Verseuchung, die auf militärischen Basen geschieht.

Genau wie die Zerstörung der Ozeane ist die Zerstörung der Böden eine fortlaufende Investition in künftiges Aussterben.

Egal, wenn ihr bislang nicht über das Schicksal unserer Mit-Lebewesen besorgt wart, wäre es klug, das zu überdenken. Wenn ihr es nicht kürzlich getan habt, tut es nun und schaut euch die Listen an mit stark gefährdeten, gefährdeten, anfälligen und beinahe bedrohten Arten. Aber an der Spitze all dieser Liste sollte noch eine stehen: homo sapiens sapiens. Da das menschliche Aussterben jetzt bis 2030 denkbar ist (siehe 'Warum die nahe Auslöschung der Menschen unausweichlich ist?'), bleibt uns nicht mehr viel Zeit, kräftig zu reagieren. Die Menschen, wie viele Ökologen seit Jahrzehnten betonen, sind nur ein Teil des Lebensnetzes. Unsere mit-Arten machen die Erde bewohnbar. Wir können nicht ohne sie leben.

Die Schlüsselfrage ist nicht 'Willst du wirklich in einer Welt ohne Elephanten leben?', sondern sie lautet 'Willst du wirklich leben?'

Wenn ja, dann musst du handeln. Auf der einfachsten Ebene kann man ein paar schwierige, aber wertvolle persönliche Entscheidungen treffen. Man kann Veganer oder Vegetarianer werden,  organische/ biodynamische Nahrung kaufen/anbauen und entschieden jede Art von Gift ablehnen. Aber wenn du ein ganzheitliches Herangehen wünscht, dann besteht die größte Wirkung, die man als Individuum erzielen kann, in der systematischen Reduzierung des eigenen 'persönlichen Fußabdrucks' in Bezug auf unsere Mit-Lebewesen.

Wenn du so ein Herangehen erwägst, dann kannst du gerne überlegen, an „The Flame Tree Project to Save Life on Earth“ teilzunehmen, das eine einfache Reihe von Schritten umreißt zur Reduzierung deines Konsums in sieben wichtigen Resourcen-Bereichen um 15 % über 15 aufeinanderfolgende Jahre und kannst gleichzeitig deine Autarkie aufzubauen. Du kannst auch erwägen, die online-Petition von 'The People's Charter to Create a Nonviolent World' zu unterschreiben, das natürlich auch die nicht-Gewalt gegen unsere Mit-Lebewesen umfasst.

Außerdem kannst du an den ständigen Kampagnen  einer großen Menge von Organisationen teilnehmen, die sich dafür einsetzen, eine oder mehrere vom Aussterben bedrohte Arten zu erhalten. Wenn du genug andere Spezies retten kannst, können wir vielleicht uns selbst retten.

Die Auslöschung mag um unser Haus pfeifen, aber wir müssen nicht in der Ecke hocken und darauf warten, dass uns jemand anderes rettet. Was du persönlich tust, macht einen wichtigen Unterschied.

Und noch ein abschließender Gedanke. Vor vier Milliarden Jahren gab es kein Leben auf Erden. Dann, was nur als Wunder beschrieben werden kann (und du kannst selbst entscheiden, was du über die Natur dieses Wunders denken magst), entstand eine einzige lebendige Zelle. Und dann wiederholte sich dieses Wunder in den folgenden Jahren.

Aber so oft es auch geschehen ist, so ist jeder lebender Organismus seither, einschließlich aller Organismen, die heute leben, in ununterbrochener Kette mit der ersten lebendigen Zelle verbunden. Vier Milliarden Jahre der Evolution, die zu dir als einzigartigem Individuum führte.

Es mag Leben sonstwo im Universum geben. Aber es existiert hier, auf Erden. Und es hat Zeit gehabt, sich in eine ungeheure Komplexität zu verwandeln, die dich umfasst.

Wenn wir nicht verstehen, was Gandhi verstand, dass alles Leben eins ist, dann leben wir getrennt von der fundamentalsten Wahrheit unserer Existenz. Wenn wir etwas anderes töten, töten wir etwas von uns selbst.


Robert J. Burrowes kämpft sein Leben lang gegen menschliche Gewalt. Seine webseite ist hier und seine email-Adresse ist flametree@riseup.net

Kommentare:

  1. Der Mensch verändert nicht das Klima, Punkt! Hört euch die Inuit (Eskimos) an dann werdet ihr erfahren, daß sich die Erdachse in Richtung Sibirien verändert. Das stellen die Inuit auch ohne Wissenschaft fest - nur durch Beobachtung! Merkt ihr, wie ihr manipuliert werdet? Wer sich Luft gegenseitig verkauft und trotzdem weiter die Umwelt vermißtet ist im 14. Jahrhundert angekommen und hat nichts zu bestellen in dieser Welt!

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    1. Danke Tischler, ich dachte schon ich wäre der einzige (mit den Eskimos)der es gemerkt hatte.
      (Der Grund: unerwarteter Besuch im Februar 2003. Ein "Flare" der Sonne hat schlimmeres verhindert)
      Als Dank noch ein Paar "Kleinigkeiten"
      Sonne: Magnetfeldstärke hat sich mehr als verdoppelt (230%).
      Pluto: 2,2 Grad wärmer geworden (Massachussets Institute of Technology News, 9 Oktober 2002) obwohl er sich von der Sonne entfernt.
      Atmosphärischer Druck in 14 Jahren verdreifacht.
      Triton: + 5 Grad
      Neptun und Monde 5% Erwärmung in 15 Jahren. (Science & Technology News 25 Juni 1999), Verdoppelung des Magnetfeldes.
      Saturn: + 5,6 Grad Celsius in 20 Jahren. Wolkenbildung an den Polen
      Jupiter: Temperaturerhöhung, Verdoppelung des Magnetfeldes (Kernerwärmung durch Energiezufuhr!)
      Mars: + 5 bis 6 Grad. Eisschichten an den Polen: minus 3 Meter in 2 Jahren, Oktober 1996 bis März 1997 (NASA / Mars Global Surveyor). Dichte der Atmosphäre in 20 Jahren verdoppelt. Wolken auf dem Mars und Wirbelstürme (Nasa Mars-Rover)
      Mond: Dichte der Atmosphäre größer geworden, Natrium Atmosphäre ausgedehnt. (Science News). Ionosphäre vorhanden.
      Erde: minus 0,5 Grad in 15 Jahren. Klima aber chaotischer.
      Erwärmung nur im Inneren
      365 Bohrlöcher (in Nordamerika): Tiefe von 150 bis 3000 m Erwärmung von 0,3 bis 2,5 Grad Celsius.
      Paradoxon: Kangerlussuaq, Grönland. Abnahme des Gletschers ABER dreifache Fließgeschwindigkeit (müsste umgekehrt sein).
      Grund des Paradoxon: der Gletscherboden wird von unten erwärmt.

      Ursache der Anomalien
      Hochenergetisches Plasmafeld in dem das Solarsystem seit den 80er Jahren reingerutscht ist
      Forschungsbericht der Russischen Akademie der Wissenschaft (1997)



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  2. Seit mehreren Jahrzehnten: Geld regiert die Welt.
    Alles menschliche Wirken auf diesem Planeten Erde ist der monetaeren Gewinnmaximierung absolut unterworfen. Lug,Betrug, Diebstahl, Mord und Voelkermord ist diesem Zweck unterworfen. Es interessiert niemandem aus der so genannten "Elite, Oligarchen, Bankeigentuemern, das auserwaehlte Volk", wieviel Millionen Menschen, an deren ungedecktem Giralgeld ermordet werden. Die Brandstifter des vergangenen Jahrhunderts, deren Nachkommen laufen immer noch unbehindert frei herum. Skrupellose Bankster rauben ganze Volkswirtschaften aus, Betrug und Mord, deren Geschaeftsmodell.
    Bankster, Medien, Politschausteller und die Rechtspflege, gemeinsam wird gegen die Interessen der Voelker gearbeitet. Versklavung als oberstes Ziel, nur dieses mal ohne Unterschied der Hautfarbe.

    Die weitere Verbloedungsmasche, Global Warming.
    Eine Beleidigung fuer jeden denkenden Menschen. Die Erdgeschichte hat schon ein vielfaches an CO2 in der Atmosphaere gehabt. Diesen Beweis haben die Eisbohrkerne der Antarktis erbracht.
    Und die Natur hat diesen hohen Anteil von CO2 auch ohne den Menschen ueberlebt. Der Energie lieferant fuer diesen Planeten Erde ist nun mal die Sonne.
    Die energetischen Wechselwirkungen in Kilowatt (KW)sind auch mit den besten Komputer nicht reproduzierbar.
    Der logische Grund, es fehlen die Millionen Sensoren zu Land, Wasser und der Luft. 30 Jahre muessen diese Daten aufgezeichnet werden, erst dann sind "erdgeschichtlich" Trend's sichtbar. Und wo legt man den Fixpunkt fest?
    Es ist nicht bekannt, wie die energetischen Wechselwirkungen, Luft, Land und zu Wasser, bei verschiedenen Temperaturen und Luftstroemungen sich ergeben.
    Es ist nicht bekannt, wie sich die energetischen Wechselwirkungen zu den Planeten und dem interstellarem Raum ergeben.
    Da all diese zwingenden physikalischen reproduzierden Ergebnissen fehlen, bleibt alles ein von Psychopaten dummes Gerede. Die einzigst ehrliche Antwort ist die, es werden neue Steuern kreiert, um die Menschen weiter auspluendern zu koennen. Angst ist nun mal ein erfolgreiches Machtinstrument.
    Wissen macht FREI.
    Macht nichts.....


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  3. Die meisten Mitglieder der Globalen Erwärmungskirche sind zudem Anhänder der Survival of the Fittest Evolutionstheorie. Das wiederspricht sich. Denn wer zu blöd ist zum Überleben muss aussterben.
    Ein grossteil aller Lebewesen, die bisher in vergangenen Zeiten auf unseren schönen Planeten gelebt haben sind irgendwann ausgestorben. Und wisst ihr was? So ist das Leben :D

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    1. Die survival of the fittest-Theorie kann sich nicht widersprechen, da man einfach diejenigen, die überlebt haben, definiert als diejenigen, die sich "angepasst" haben. Es ist eine nichtssagende Tautologie, mit der man die Beobachtung ausschmückt, dass Organismen sich evolutionär verändern. Sie wird überinterpretiert von Menschen, die die Begriffe nicht aufschlüsseln können oder Menschen, die ihre Aggression rechtfertigen möchten und diejenigen die sie angreifen als "nicht-angepasst", "schwach" oder was weiß ich bezeichnen. Oder von Menschen die möchten, dass die "Selektion" durch eine Hungersnot oder Ähnliches verschärft wird. Purer Blödsinn, denn allein die Existenz beweist, dass jemand angepasst ist, völlig egal ob er sie durch Arbeit, durch Sozialleistungen oder durch Betteln auf der Straße bestreitet.

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  4. Keines dieser Tiere ist aufgrund des Klimawandels ausgestorben, sondern wegen erbarmungsloser Jagd aus Profitgier oder wegen Vernichtung ihres Lebensraumes. Der Bestand der Orang Utan auf Borneo/Kalimantan ist in den letzten 30 Jahren stark zurückgegengen, nicht weil das Klima für diese Menschenaffen nicht mehr erträglich war, sondern weil der tropische Regenwald durch landwirtschaftliche Nutzflächen ersetzt wurde. Und wenn wir Zuckerrohr oder Palmöl in unseren Tank füllen, dann retten wir nicht die Wildtiere, weil wir den Klimaanstieg vermindern, sondern dann fördern wir ihre Ausrottung, weil ihr Lebensraum durch Palmöl- und Zuckerrohrplantagen ersetzt wird.
    DeFreese

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  5. Alles, was hier wichtigtuerisch ausgebreitet wird, steht auch in dem Artikel. Bei der Ausrottung von hunderttausenden Arten mit 'Survival of the fittest' zu kommen, ist die übliche Methode des Menschen, seine Schuld zu leugnen. Was den Klimawandel angeht, spielen gewiss auch viele andere Faktoren eine Rolle. Aber es gibt 1000 Beispiele, wie durch Vernichtung der Wälder,Feuchtbiotope etc direkt das Klima negativ beeinflusst wird und durch Wiederaufforstung positiv. Das habe ich aus eigener Erfahrung erlebt. Die Leugnung macht sich aber bezahlt: wir können genauso fortfahren wie bisher. Und die Gegner werden mundtot gemacht oder lächerlich, verlieren ihre Jobs und ihren Ruf. Und diese virtuellen Totschläger sitzen schön anonym und feig in der Ecke, reiben sich anonym die Hände und sagen: Dem hab ich's mal wieder geezeigt. Wer seine Meinung nicht offen sagt, sollte am besten den Mund halten.

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    1. Ich empfehle diesen Ignoranten immer das Gleiche. Stell das Auto in die Garage, mach die Garage zu, starte den Motor, nimm dir ein Buch zum lesen und hab viel Spaß mit dem prima Klima.

      Sie glauben einerseits daran, daß der Flügelschlag eines Schmetterlings einen Orkan auslösen könne, aber andererseits nicht, daß ein mehrere Quadratkilometer großer Oelsee mit 1 m Oeltife der TÄGLICH leerbrennt, irgend eine Auswirkung auf irgend etwas haben könnte.

      Und von diesen Oelseen verbrennen täglich tausende weltweit, wenn man alle Umweltverschmutzungen und Schäden die der Mensch täglich anrichtet zusammenfasst.

      Was allerdings auch stimmt, ist das die Klima-katastrophen-vorhersagen nicht nur reine Kaffeesatzleserei ist, sondern schon Scharlatanerie. Es gibt deutliche Anzeichen, daß die Klimageschichte zur Panukmache mißbraucht um weite teile der Menschheit noch stärker zu schikanieren und versklaven.

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  6. Alles nur Gewissen gequatsche... Klar tut es einem leid, aber hat jemand gevotet das die armen Dinosaurier nicht aussterben oder fangt am besten gleich an... Schützt die Sonne sie darf nicht sterben... Aber das passiert,zwar in trilliarden von jahren,aber damit vernichtet sie alles. Alles nur Kohlenstoff gebrabbel... Merry xmas

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  7. Wir nehmen uns VIEL zu wichtig! 99,9% aller Arten auf der Erde sind über die Jahrmillionen bereits ausgestorben. Das ist der Lauf der Evolution. Und keine Sorge, wir kommen auch noch dran. Die eine Spezies kommt, die andere geht. Also, kein Grund für großes Geschrei. Der großen Mutter Natur ist das völlig gleichgültig.

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  8. Alles in allem müssen wir uns trotzdem mehr zurücknehmen und mehr auf die Umwelt achten. Zum Beispiel die CO2 Werte steigen jährlich, fast monatlich an. Ich hab CO2 Sensoren von epluse zuhause installieren lassen und die geben mir darüber Bescheid. Ungut!

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