Dienstag, 8. Dezember 2015

"Ökonomische Komplizenschaft" mit Diktatur in Argentinien soll untersucht werden


Das ist wichtig, dass Christine Kirchner dieses Gesetz noch durchbrachte. Da werden manche Köpfe rollen. Man darf gespannt sein, ob solche Verbrecher-Unternehmen wie Mercedes auch dran glauben müssen.
Vilma Guzmán
8. Dezember 2015

Offene Rechnungen von Verbitsky & Bohoslavsky

Buenos Aires. Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner hat ein Gesetz über die Bildung einer neuen Parlamentskommission zur Aufarbeitung der Militärdiktatur (1976 bis 1983) erlassen. Deren Aufgabe wird darin bestehen, einen detaillierten Bericht über die wichtigsten Aspekte und die Folgen der Wirtschafts-, Geld-, Industrie-, Handels- und Finanzpolitik der Diktatur auszuarbeiten, sagte Fernández. Die Ergebnisse der Nachforschungen sollen die Justizbehörden bei Ermittlungen unterstützen.

Die "Kommision für Wahrheit, Erinnerung, Gerechtigkeit, Wiedergutmachung und für die Stärkung der Institutionen der Demokratie" wird aus je fünf Vertretern der Abgeordnetenkammer und des Senats zusammengesetzt sein.

Unter anderem sollten die "ökonomischen Komplizen der Diktatur" dazu gebracht werden, ihre Beteiligung freiwillig anzuerkennen, die Opfer um Verzeihung zu bitten und Wiedergutmachung zu leisten. Zudem werde die Kommission die wirtschaftlichen und technischen Akteure identifizieren, die zur Diktatur beigetragen und/oder von ihr profitiert haben, indem sie ökonomische, technische, politische, logistische oder eine andere Art der Unterstützung beigesteuert hätten, führte die Präsidentin aus.

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