Mittwoch, 2. September 2015

Privatisierung ist der Kern des Faschismus


Eric Zuesse
26. August 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Privatisierung kommt zunehmend in Mode, wie etwa in Griechenland, der Ukraine, den USA und in England – und Privatisierungen sind ein zentraler Charakterzug des Faschismus.

Der Kern des Faschismus ist die Idee, dass es eine Elite gibt, ob 'arisch' oder 'von Gott erwählt' oder sonstwie, die alles leiten sollte, und dass jeder dazu ist, dieser Elite zu dienen. Diese Elite besteht unausweichlich aus Leuten, die von den Herrschenden ernannt werden als Besitzer von so gut wie allem, was Wert hat. Zunehmend gelangen die Dinge in den privaten Besitz dieser Leute – was zuvor öffentliches Eigentum war, wird nun privat. Strände werden privat. Schulen werden privat. Naturressourcen werden privat. Es ist nicht nur die Kunst, die von den Nazis gestohlen und von ihnen in Besitz genommen und/oder von ihnen und/oder in von ihnen kontrollierten Moseen gezeigt wurde, was privat wird, es ist alles, was die Elite haben und kontrollieren möchte: alles ist privat. Das ist das faschistische Ideal.

Das legale System steht den legalen Besitzern zur Verfügung in jedem faschistischen Land, so wie das legale System in jedem Land den legalen Besitzern zur Verfügung steht. Und im Faschismus sind die legalen Besitzer die Aristokratie, die halfen, das System zustandezubringen, wie es jetzt ist. Typischerweise sind sie die Aristokratie, die bereits in jedem Land besteht; wenn es eine Demokratie war (Aristokraten neigen dazu, die Demokratie zu hassen., weshalb sie den Faschismus einrichten, um sie zu ersetzen), aber es kann auch eine Gruppe sein, die teilweise neu ist und zum Teil nur der Gewinner der alten Aristokratie – jenem Teil der alten Aristokratie, die den inner-aristokratischen Konflikt gewonnen hat, der immer in der Aristokratie existiert. Auch wenn jede Aristokratie stets im Krieg mit der Öffentlichkeit liegt, gibt es Wettkämpfe in der Aristokratie, um festzulegen, wer der beherrschende Teil wird.
Jeder Faschismus wird von der Aristokratie des Landes kontrolliert und dient ihr – nicht der Öffentlichkeit, die nichts als Propaganda vom Regime erhält. Selbst in einer Diktatur, nicht nur in einer Demokratie, werden die Presse oder Medien gebraucht, um die Politik der Regierung dem Publikum zu verkaufen. Wenn die Presse privatisiert wurde, ist sie im Besitz von Mitgliedern der Aristokratie. Wenn die Presse direkt im Besitz der Regierung ist, ist sie dennoch Propaganda. Wenn Aristokraten die Kontrolle haben, gibt es nur wenig Leute, die wissen, dass dies der Fall ist. Privatisierung ersetzt öffentliche, im Besitz der Regierung befindliche Reichtümer durch Besitz in privater Hand und überführt die Kontrolle von öffentlich gewählten Führern (die jedem an der Wahlurne verantwortlich sind) durch Privatpersonen – private Aktienbesitzer, die entscheiden, wofür dieser Besitz verwendet wird – egal, ob das Schulen sind oder Krankenhäuser oder Land oder Naturressourcen oder Straßen. Alles kann privatisiert werden. Alles kann von einer Elite geführt werden, von einem 'Besitzer'. Der Faschismus versucht, den Privatbesitz von vormals allgemeinem Eigentum zu maximieren.

Folglich gab es die ersten Privatisierungen in der ersten faschistischen Nation, Italien, in den 1920-er Jahren und die zweiten im zweiten faschistischen Land, Deutschland, in den 1930-ern. Privatisierungen begannen unter Mussolini und wurden unter Hitler durchgeführt. Das setzte den faschistischen Ball ins Rollen und nach ein paar Jahrzehnten einer Pause nach der sogenannten Niederlage des Faschismus im 2. Weltkrieg, tauchte er erneut auf und bekam in den 1970-ern einen Aufschwung, als faschistische Kräfte in der globalen Aristokratie via CIA, IMF, der Bilderberg-Gruppe und der Trilateralen Kommission die globale Herrschaft der wichtigsten privaten Besitzer von Wertpapieren und Aktien durchsetzten: die Aristokraten der Welt reissen einen wachsenden Prozentsatz dessen, was früher öffentliches Eigentum war, an sich.

Die Privatisierungen tauchten erneut in den 1970-ern unter dem faschistischen Führer Augusto Pinochet in Chile auf, und in den 1980-ern unter der faschistischen Führung von Margaret Thatcher (eine leidenschaftliche Unterstützerin der Apartheid in Südafrika) und auch unter dem grinsenden faschistischen amerikanischen Führer Ronald Reagan (der dem vorhergegangenen Erfolg von Richard Nixons „Süd-Strategie“ der Weißen Vorherrschaft folgte in der dazumal neu erstandenen konservativen USA, und den man als den ersten durch und durch faschistischen US-Präsidenten bezeichnen könnte); und in den 1990-ern unter mehreren faschistischen (vormals kommunistischen) Führern in der ganzen früheren Sowjetunion unter Anleitung der faschistischen Ökonomen der Harvard Universität, von denen die Kontrolle von der früheren Nomenklatura auf die neuen (vom Westen abhängigen) „Oligarchen“ überführt wurde.

Und Privatisierungen sind jetzt in der ganzen Welt gang und gäbe wie in der heutigen faschistischen USA und dem faschistischen England.

Mussolini war der Mann der Zukunft, aber – nachdem Franklin Delano Roosevelt tot war und am Ende Thatcher und Reagan und andere „Freimarktler“ an die Macht kamen – Mussolinis „Zukunft“ ist zunehmend unsere eigene „jetzt“: die Ideologie der Achsenmächte hat tatsächlich in der Nachkriegszeit gesiegt. Nur wird sie diesmal mit Namen wie „Libertarianismus“ oder „neo-Liberalismus“ belegt und nicht mehr Faschismus, so dass nur die wahren gläubigen Faschisten, die Aristokraten, wissen, dass es eigentlich Faschismus ist. Es ist ihre Big Con. Es ist ihre große Lüge. Einfach den Faschismus neu benennen als „Libertarianismus“ oder „neo-Liberalismus“, hat die Massen getäuscht zu glauben, dass es pro-demokratisch sei. “Kapitalismus“ ist auf diese Weise neu definiert und bezieht sich allein auf die aristokratisch kontrollierte Form des Kapitalismus: den Faschismus. Die ideologische Schlacht ist auf diese Weise  offensichtlich gewonnen worden durch einen billigen terminologischen Trick. Das ist alles, was es für die Diktatur braucht, zu gewinnen.

Die demokratisch kontrollierte Form des Kapitalismus, wie in einigen nördlichen europäischen Ländern ist allgemein als „Sozialismus“ bezeichnet worden; und natürlich ist er gegen alle Formen der Diktatur, sowohl kommunistische als auch faschistische. Sozialismus ist die demokratische Form des Kapitalismus. Es ist die Form des Sozialismus, der der Öffentlichkeit dient, statt der Aristokratie, wenn die beiden gegenteilige Interessen haben. Er unterwirft die Aristokratie der Öffentlichkeit. Faschismus hingegen unterwirft die Öffentlichkeit der Aristokratie, was die natürliche Tendenz ist (weil die „0.7 Prozent der reichsten der Welt 1367 mal mehr als die Ärmsten 68.7 Prozent der Welt besitzen“, und die „80 reichsten Leute der Welt besitzen genau so viel wie die 50 % am unteren Ende der Welt“).

Folglich können im direkten Zusammenhang mit den schockierenden Realitäten die wichtigsten Entscheidungen für die Zukunft der Welt von vielleicht nicht mehr als nur 100 Leuten getroffen werden, den Repräsentanten in Foren wie Bilderberg Dinge privat koordinieren können, wobei die Repräsentanten als Minister ihrer Vorgesetzten dienen, die natürlich die Details durchführen werden dessen, was zwischen ihren Agenten zu ihrem Vorteil ausgehandelt wurde. Zahlungen können dann auf normale Weise gemacht werden zwischen ihren respektiven Großunternehmen und dieses Arrangement kann Zahlungen an Lobby-Firmen etc umfassen und auch an Medien für die Anzeigen, sowohl kommerzielle als auch politische, um alles in Übereinstimmung mit dem vereinbarten global-aristokratischen Plan zu bringen).

In den jüngsten Jahrzehnten hat die internationale Aristokratie unter Führung der USA in der Tat einen Plan in Gang gesetzt, eine entstehende Welt-Regierung zu privatisieren, um zu verhindern, dass sie demokratisch wird: statt sozialistisch, wird es eine faschistische Welt. Ihre Ursprünge können übrigens in den Schriften von Mussolini persönlich gefunden werden. (Wenn man sagen könnte, er habe einen 'Plan B' gehabt, dann könnte dies seiner sein, und die letztliche Einführung scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Das gegenwärtige informelle faschistische System wird dann via Bilderberg-Treffen nur am Rande des mehr formellen Systems operieren, das die nationale Souveränität und jede Spur von Demokratie zerstören wird, bezüglich vieler gegenwärtiger Regierungs-Angelegenheiten wie Regulierung der Umwelt- und Produkt-Sicherheit. In einem Wort: praktisch die ganze Welt wird dann ein Gefängnis sein, in dem die Öffentlichkeit sitzt und nur die Aristokraten werden Schlüssel haben, um es zu öffnen, falls sie wünschen, jemanden in ihre winzige luxuriöse freie Welt zu entlassen.)

Mussolini hat jedoch nicht den Faschismus geschaffen; er lernte ihn von seinem persönlichen Lehrer Vilfredo Pareto, der einer der Gründer der mikro-ökonomischen Theorie war, die bis heute existiert und bis heute spezifisch für alle Kosten/Gewinn-Analysen in der kapitalistischen Ökonomie ist. (Es ist tatsächlich eine faschistische Ökonomie – weder sozialistisch noch kommunistisch. Keine mikro-ökonomische Theorie für eine Demokratie – keine sozialistische Mikro-Ökonomie – ist bisher vorgelegt worden.) Aristokraten gefiel Paretos Theorie, weshalb sie in das eingebaut wurde, was „Wohlfahrtsökonomie“ genannt wird, die entworfen wurde, um mit seiner politischen Theorie im Einklang zu stehen, die Faschismus ist. Pareto wurde sogar zu Recht „der Karl Marx des Faschismus“ genannt. Zum Beispiel: Laut Pareto ist die Befreiung eines Sklaven falsch, es sei denn der Herr akzeptiert sie als Teil einer Transaktion, in der der Sklave verkauft wird und der Herr mit der Zahlung zufrieden ist. Wenn der Herr nicht zufrieden ist, dann würde die Transaktion „unwirtschaftlich“ sein, in der Terminologie der faschistischen Mikro-Ökonomie-Theorie, die die Grundlage der bestehenden Art der kapitalistischen Ökonomie ist – der Typ von Ökonomie, der in der ganzen Welt gelehrt wird.

Amerikas Präsident Abraham Lincoln war einer der ersten Leute, kohärent für den Sozialismus einzutreten. Während für Pareto Eigentum an erster Stelle stand, war für Lincoln die Person an erster Stelle. Für Pareto standen die Eigentumsrechte ganz oben, für Lincoln die Menschenrechte.
Lincoln wurde tragischerweise von einem Konservativen erschossen und die politische Partei, die er mithalf zu gründen (die Republikanische Partei) wurde dann schnell von Amerikas Aristokraten übernommen (und das macht auch klar, dass Lincoln die Republikanische Partei, die nach ihm kam, abgelehnt hätte).

Obwohl Amerika heute gegen den Sozialismus ist, waren die zwei größten Präsidenten Amerikas, Lincoln und Franklin Delano Roosevelt, beide Sozialisten, die beide Menschenrechte über Eigentumsrechte stellten, die beide den demokratischen Kapitalismus vorzogen. Anders als FDR lebte Lincoln, bevor der Faschismus aufkam. Zu seiner Zeit war das Äquivalent dafür der Feudalismus, und er war entschlossen, ihn im Süden der USA zu beenden – daher der Bürgerkrieg.

Selbst ein gewöhnlicher amerikanischer Forscher hat argumentiert, dass beide, Lincoln und FDR „Sozialisten“ waren und im Fall von Lincoln listet er die Aktionen auf, die der Präsident durchführte als Gründe, um ihn einen „Sozialisten“ zu nennen. Lincoln war nicht nur ein sozialistischer Vorgänger, sondern in der Tat ein sehr kühner Sozialist.

Amerika wurde erst in den jüngsten Jahrzehnten faschistisch. Am Ende einer Analyse einer Meinungsumfrag 2012 hatte ich den Schluss gezoen: „Die Gefahr direken Faschismus in Washington ist real – die Kulmination war Reagans Rechtswende. Das zeigen nicht nur die Umfrage-Ergebnisse, sondern die Nachrichten tagtäglich, besonders, wenn man sie im Licht der Geschichte sieht. Jedermann sollte sich dessen bewusst werden.“ Aber jetzt würde ich sagen: Wir sind bereits da.

Und der letzte US-Präsident vor Reagan war Jimmy Carter, der kürzlich sagte in einem erschreckenden Anfall von Ehrlichkeit, als er darüber nachdachte, was in den USA geschah, nachdem er aus dem Amt schied:
„Jetzt ist es einfach nur eine Oligarchie mit unbegrenzter politischer Bestechung,, um zum Präsidenten nominiert zu oder gewählt zu werden. Und dasselbe gilt für die Gouverneure und die US-Senatoren und die Kongress-Abgeordneten. Wir haben jetzt also eine Subversion unseres politischen Systems gesehen als Anzahlung für die großen Geldgeber, die wollen und erwarten, und manchmal auch bekommen, Begünstigen für sich selbst, sobald die Wahlen vorbei sind.“

Er hat gerade den Faschismus beschrieben: die Privatisierung der Regierung selbst.



Quelle - källa - source

Kommentare:

  1. Wir müssen gar nicht immer auf andere zeigen, wenn wir von Faschismus und Privatisierung reden.

    Unter dem Deckmäntelchen der "Wirtschaftsverwaltung BRiD" wurden fast alle Teile des Volks-/Reichsvermögens privatisiert/verschleudert. Post, Bahnimmobilien, Reichsimmobilien, kommunale Krankenhäuser, die Liste ist ellenlang.

    Dass sich die Aristokratie, insbesondere die britische (deutschen Ursprungs) daran hemmungslos bereichert, ist nichts neues. Die Queen ist bekanntermaßen eine der reichsten Frauen der Welt. Lapidar gesagt: Sie wollen nur ihre alten Pfründe/Besitztümer wieder haben, die ihnen vor tausend Jahren gehörten und das Volk dahin zurückführen, wo es nach ihrer Meinung hingehört: Leibeigenschaft/persönliche Sklaven. Nur so deutlich sprechen sie es nicht aus.

    Die Aristokratie hat sich noch nie um das Land oder das Volk gekümmert. Wenn es opportun und gewünscht war, hat der "deutsche Adel" den englischen Thron bestiegen und sinnigerweise auch gegen sein Herkunftsland gekämpft. Oder 1911 den griechischen Thron eingenommen. Leider nicht für längere zeit. Aus dieser deutschen Adelslinie stammt ja wiederum der englische Prinzgemahl Philipp.

    Wenn man nun weiß, dass hinter Freimaurern, Logen, Bilderbergern und wie immer diese Clubs heißen mögen, federführend die Königshäuser von Britannien, Holland, Dänemark, Norwegen, Belgien und Schweden samt nächster Verwandtschaft (und eng verwandt sind sie alle untereinander) stecken, die Präsidenten, Minister und Abgeordnete vieler Länder inthronisieren, dann ist es offensichtlich was sie bezwecken. Widerherstellung "ihrer gottgegebenen Ordnung".

    Sie betrachten es als legitim. Immerhin wurden sie vom Volk/Pöbel weitestgehend entmachtet und ihrer großen Besitztümer beraubt. Das sitzt tief und muss zurückgeführt werden.

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    1. Woher wissen Sie, wer hinter den Logen steckt? Ich finde ihre Theorie gar nicht mal so abwegig, nur wie kommen Sie darauf?

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  2. SIE ALLE SOLLTEN DIESEN BLOCK WEITERHIN LESEN, DAS IST SEHR WICHTIG .AUCH NATÜRLICH WEITERHIN NET NEWS EXPRESS, WO MAN AUCH EINIGE ANDERE KOMMENTATOREN FINDET. WEIL MAN SO EINIGERMASSEN RUNDUM INFORMIERT IST.WAS EINARTYSKEN SCHREIBT IST IMMER DIE PURE WAHRHEIT.

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  3. @ rote pille
    Man muss sich nur die Führungsverhältnisse in den Logen/Cirkeln ansehen.

    Der Herzog von Kent, ein Cousin der (deutschstämmigen Saxa-Coburg-Gotha-Linie) Queen, leitet die englischen Freimaurer, die man als Mutter der Crownland (Kronkolonie-)-Freimaurer bezeichnet. Dazu gehören eben alle ehemaligen Kronkolonien.
    Die Queen selbst erscheint mal als oberste Tempelritterin , mal mit Malteser-Umhang, mal in anderer Logen-verkleidung. Alles reine Adelslogen. Prinz Bernhard (geborener Prinz zu Lippe-Biesterfeld/Deutschland) als holländischer Prinz zu Oranien (-Nassau, ebenfalls eine deutsche Adelslinie) gründete und leitete die Bilderberger. Seine Tochter Beatrix ist die Nachfolgerin bei den Bilderbergern. Ihr verstorbener Mann Claus von Amsberg, ebenfalls deutscher Adel.

    Es darf bezweifelt werden, ob die "ehemaligen" Kronkolonien wirklich und wahrhaftig autonom und souverän sind. Der kanadische Staatschef darf immer noch seinen Antrittsbesuch in London machen. Ebenso der australische. Es gibt nach wie vor die z, B. Royal Canadian Mounted Police. Auch wenn die Kanadier sie liebevoll als Relikt aus der Kolonialzeit feiern, bin ich felsenfest davon überzeugt, das Kanada in etwa den gleichen Status wie die BRiD hat: als (un-)selbständiges Wirtschaftsgebiet der Krone im Commonwealth of Nations, dem alle "ehemaligen Kolonien noch angehören (müssen). Und da ist die Queen Chef im Ring.

    Diese Verschachtelungen sollen m.E. nur dazu dienen, die tatsächlichen Besitzverhältnisse zu verschleiern und die Leute glauben zu machen, dass sie unabhängig, frei und souverän sind. Analog der BRiD,.
    Wobei bei uns in Mitteleuropa sich die Habsburger, ebenfalls enge Verwandte des -überwiegend deutschen- Hochadels mit Besitzansprüchen melden, die auf die alte Ordnung des ehemaligen KuK-Reiches einschließlich Preussen reflektieren. Der eine Habsburg-Sohn soll das Ostreich, der andere das Westreich führen.
    Sollte es so kommen, wäre der große Kuchen unter der Hocharistokratie, zumindest was Europa betrifft, wieder unter ihnen aufgeteilt.

    Dann ginge es nur noch darum, dem Volk/Pöbel zu zeigen, wo sein angestammter Platz ist. Bei der mittellosen Dienerschaft.

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    1. ... und es handelt sich bei diesem "Hoch-Adel" um die Vasallen des Papstes, die auch Eigentümer aller Privaten Zentralbanken Banken sind [Schwedische Reichsbank 1668, Bank of England 1694, Reichsbank 1875 (Eigentümer Private Aktionäre unter anderm die Hamburger Bank von 1619) und viele andere, wie etwa die vom Hofjuden des Landgrafen von Hessen in den 1760-er Jahren gegründete Rothschild Bank], die 1930 die BIZ in Basel gründeten --- also das Private Internationale Banken Syndikat des Papstes, "um den Kapitalismus zu schmieren und die Ausbreitung des Bolschwismus zu verhindern" Bruce Kent: The Spoils of War. The Politics, Economics, and Diplomacy of Reparations 1918–1932. Clarendon, Oxford 1989, S. 303 und 325.

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    2. Es ist für mich immer noch nicht sicher, dass der Hochadel Vasall des Vatikan ist und nicht anders herum.

      Der Vatikan ist ja nicht aus sich heraus entstanden und war plötzlich da. Sicher haben auch nicht die ersten Christengemeinden darauf bestanden, das ein Stellvertreter Gottes auf Erden sein muss. Es gab also wie überall "Gründungsväter", die das Kind zum Leben erweckt haben. Sicher aus bestimmten weitreichenden Gründen, sonst hätte es nicht in der Anfangszeit des Papsttums Mord und Totschlag wegen der Besetzung des Pontifex unter dem "Römischen" Adel gegeben.
      Wenn man nun die Adelslinien der Hocharistokratie verfolgt, insbesondere auch ihren Anspruch bis in die Römisch-griechische und ägyptische Linie, könnte man wie gesagt, zu anderen Schlüssen kommen.

      Es gibt auch die Aussage, das mit WW III (obwohl der zweite formell noch nicht einmal beendet ist) das dritte "römische Reich" zu Ende geht.

      Es ist richtig, dass Mayer-Rothschildt aus Frankfurt vom Papst das Privileg des Geldwechslers in den 1760-Jahren (ich glaube 1763) erhielt und darauf hin seine Zentrale nach London und hier die CoL verlegte. Er wurde Bankier der Könige und Kaiser. Aber auch Finanzier von Lenin und Mao tse tung, der eigentlich Moses Dong hieß und bekennender Jude war. Die Finanzierungen erfolgten meist über Tochter- oder Schachtelfirmen oder befreundete jüdische Bankhäuser wie Warburg.

      Diese Ernennung zum Geldwechsler erfolgte kurz nachdem Adam Weißhaupt auf Wunsch des Papstes die ehemals verbotenen Jesuiten wieder neu organisierte.

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    3. @ "... der Moses Dong hieß und bekennender Jude war", weshalb er auch Mitglied der Baptisten war und sich hatte taufen lassen, um noch ein Gerücht mehr zu verbreiten.

      In einer Räuberbande kann es kein VERTRAUEN geben, weshalb die "klügeren" Mitglieder innerhalb der Mafia-Organisation selbst zur Gewalt des "Don" streben müssen, denn nur das Chefe-Sein, vermittelt ihnen ein Gefühl wirklicher Kontrolle und daher muss jede Konkurrenz gnadenslos ausgemerzt werden. Und weil der Vatikan nun einmal eine Räuberbande ist, ist es gar nichts ungewöhnliches, dass dort Mord und Todschlag herrschen müssen, denn das macht doch gerade das Wesen einer Mafia aus: Angst, Schrecken und Mißtrauen ...

      "Er wurde Bankier der Könige und Kaiser" und damit treuer und verlässlicher Zahlmeister des Papstes. Kein unbedeutender Job, aber bei Bedarf austauschbar ...

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  4. @rote Pille

    Um es noch zu vervollständigen. Auch die Romanows haben sich zurückgemeldet und wollen nach Moskau/St. Petersburg zurück. Selbstverständlich nur aus Verbundenheit zum Land und ohne Besitzansprüche.
    Der Kreis schließt sich langsam.

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    1. Was ist mit den USA? Außerdem, möglicherweise sind die gar nicht so schlimm wie Sie denken. Es wäre möglich, dass sie der Wirtschaft mehr Freiraum ließen als die Demokraten zur Zeit, was einen höheren Wohlstand für alle bedeuten würde, selbst wenn sie die politische Macht an sich gerissen hätten.

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    2. @ rote_pille 3. September 2015 um 12:25

      Welche "USA" meinen Sie? Den Staat oder die Private Firma des Papstes auf dem exteritorialen Gebiet der USA in Washington D.C.?

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  5. ... denn "privare" => "privat" heißt RAUBEN, schön wenn der Raub legalisiert wird, denn dann geht ja alles mit Rechten Dingen zu, sprich nach Recht und Gesetz (im Deutschen: "Ordnung")

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    1. "privare" heißt nicht nur "geraubt" sondern auch "abgesondert". Nicht umsonst wird Privateigentum in alten Büchern auch oft als "Sondereigentum" bezeichnet. Mit Raub hat das also nichts zu tun.

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    2. Ich glaube, in diesem Fall trifft das Wort "rauben" eher zu.
      Einmal davon abgesehen, ob es Unfähigkeit der öffentlichen Verwaltung war, dass Teile des Volkseigentums heruntergewirtschaftet wurden oder sie eher, wie böse Zungen behaupten herunterzuwirtschaften waren, um sie zu verkaufen, weil es Begehrlichkeiten gab. Weil Einrichtungen der öffentlichen Hand Grundbedürfnisse des Volkes abdecken wie Verkehr, Post, Wasser, Strohm und Gesundheit/Krankenfürsorge, lässt sich hiermit natürlich bei "Privatisierung" ein Monopol mit unbegrenzten Gewinnmöglichkeiten aufbauen. Als BonBon fürs Gesundheitswesen lässt sich festhalten, dass hier natürlich noch der Sekundärbereich wie Pharma, etc. profitiert. Ein unglaubliches Business.

      Ich darf erinnern dass in Russland genau gleiches passierte. Abgewirtschaftete und UNTERBEWERTETE Teile des Volkseigentums wurden für einen APPEL und `n EI verschachert/verschoben. Alle Welt empörte sich über die hemmungslose Bereicherung der Oligarchengangster. Sie wurden nicht Kaufleute/Privatinvestoren genannt sondern Mafiosi, Gangster.

      Um nicht nur auf andere zu zeigen. Mit dem Volkseigentum der "DDR" passierte gleiches, verschleudert/verschachert.

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    3. Die Einrichtungen von denen Sie sprechen sind entweder nicht privatisiert worden oder würden nicht zu einem Monopol führen, in manchen fällen gilt sogar beides. Sind die Straßen in der DDR etwa privat? Oder die Gesundheitsfürsorge? Wie sollte bei einer privaten Gesundheitsfürsorge denn ein Monopol entstehen, wenn man Tausende Ärzte, hunderte Krankenkassen und Pharmaunternehmen miteinander konkurrieren lässt? Auf dem Strommarkt herrscht ebenfalls genügend Konkurrenz, die Preise steigen nur, weil man zu Gunsten der Co2-Sekte planwirtschaftlich den Ausbau der Erneuerbaren vorantreibt, die total ineffizient sind.

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  6. Es wird der Eindruck erweckt, dass der öffentliche Besitz an etwas dazu führt, dass das Volk einen größeren Nutzen aus der Sache ziehen kann und dass private Besitzer tun und lassen können was sie wollen. Das ist selbstverständlich falsch: private Besitzer unterliegen der Konkurrenz und müssen etwas aus ihrem Besitz machen, wofür die Leute freiwillig zahlen, ihnen also einen Dienst erweisen, oder es gibt keinen Gewinn. Die Regierung kann währenddessen gegen das öffentliche Interesse wirtschaften, weil die periodischen Wahlen keine Garantie geben, dass der Verschwendung Einhalt geboten wird. Meist hängen an dieser Verschwendung irgendwelche Arbeitsplätze, die man sieht, während durch sie irgendwo Arbeitsplätze zerstört werden, die man nicht sieht. Oder sie wird einfach übersehen, weil der staatliche Bereich und seine Bilanzen zu groß sind um für das Volk überschaubar zu bleiben. Deren Kosten werden dem Volk zwangsweise aufgebürdet.
    "Folglich gab es die ersten Privatisierungen in der ersten faschistischen Nation" -> bitte was? Wenn es die ersten Privatisierungen erst im Faschismus gab, wie kommt es dann, dass man in den Geschichtsbüchern auch schon vorher über privaten Besitz liest? Und woher kommen die Privatbesitzer in den Ländern, in denen es Faschismus niemals gegeben hat? Speziell bezüglich der von Nazis gestohlenen Kunst: diese WAR SCHON privat, nur haben die Besitzer den Machthabern nicht gefallen.
    Die Privatisierungen waren nur der Versuch, einige Verstaatlichungen aus dem 1. WK wieder rückgängig zu machen. Es wird zwar sehr viel darüber gesprochen, was privatisiert wurde, jedoch nicht, was vorher verstaatlicht wurde. Die Altersvorsorge, Bildung und Gesundheitsvorsorge ist in liberaleren Zeiten in privater Hand entstanden, von Faschismus keine Spur. Wie kann es also zum Faschismus führen, wenn man diese Dinge wieder privatisiert?
    Was die Privatisierungen in den Staaten des Ostblocks angeht, es ist offensichtlich, dass die nicht sauber ausgeführt wurden, aber eine Alternative gab es nicht. Die Staaten sind bankrott gegangen und hatten nicht länger die Mittel, ineffiziente Unternehmen weiter zu subventionieren. Irgendjemand muss das schließlich bezahlen. Wegen der Tatsache, dass der Ostblock nicht militärisch unterworfen wurde, ist es auch schlicht und einfach falsch von "vom Westen abhängigen Oligarchen" zu sprechen. Diese Oligarchen waren von der Gunst der lokalen Politik abhängig, die haben sie zu dem gemacht was sie sind. Die westlichen Berater, die sie selbst hereingeholt haben zu beschuldigen ist Unfug.
    Die Schlussfolgerung, dass die heutige Wirtschaft faschistisch sein müsste, weil unter anderem Theorien von jemandem benutzt werden, der dem Faschismus zugeneigt war, ist falsch. Seine Erkenntnisse auf dem Gebiet der Mikro-Ökonomie basieren auf wissenschaftlichen Beobachtungen und sind für jeden nachprüfbar. Seine anderen Einstellungen widerlegen ihn nicht. Noch größerer Unsinn ist es nach einer "sozialistischen" Theorie zu suchen - es kann eine Theorie des Sozialismus geben, aber niemals eine "sozialistische Theorie". Die wissenschaftlichen Erkenntnisse müssen für jeden nachprüfbar sein, sonst ist es keine Wissenschaft, sondern Ideologie. Fortsetzung weiter unten.

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  7. Eigentumsrechte über Menschenrechte zu stellen ist unmöglich. Ein Sklave, dessen Menschenrechte ignoriert werden, kann keine Eigentumsrechte besitzen. Jede Rechtfertigung für Sklaverei von seiten der Ökonomie beruht auf einem eklatanten Denkfehler - der Denkfehler hier ist die Tatsache, dass die Theorie auf ein Gebiet angewendet wird, für welches sie überhaupt keine Deutungsahoheit beansprucht. Die Theorie sagt hier maximal, dass die Sklaverei aus der begrenzten Sicht des Sklavenhalters wirtschaftlich ist, was zweifellos zutrifft. Doch aus den privaten Kalkulationen eines Unternehmers können keine Vorgaben für die Politik entstehen. Was für den Sklavenhalter wirtschaftlich ist, ist für die Gesellschaft dennoch unwirtschaftlich, weil vorher die Selbsteigentumsrechte des Sklaven verletzt wurden. Die Mikroökonomie kann wegen dieser begrenzten Sicht niemals als Leitfaden für die Politik dienen, das ist allein der Nationalökonomie überlassen, die die Verletzung der Selbsteigentumsrechte übrigens ablehnt. Kein Mikroökonom käme jedoch auf die Idee sich das anzumaßen, deshalb spielen diese auf das falsche Gebiet angewendeten Schlussfolgerungen keine Rolle für die Stichhaltigkeit der Theorie.
    Die "Privatisierung der Regierung" unterscheidet sich qualitativ stark von der Privatisierung von Staatseigentum. Die Überleitung ist nicht sauber, es geht um zwei Dinge die man überhaupt nicht vergleichen kann. Eigentumsrechte am privatisierten Staatseigentum geben einem nur die Verfügungsrechte über dieses, während die "Privatisierung der Regierung" es Privatpersonen ermöglicht die Eigentumsrechte anderer zu ignorieren.

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